Nach rassistischem Übergriff auf Jamaikaner – Neuköllner Neonazi Maurice P. ab April vor Gericht

Er ist einer der Köpfe hinter der sogenannten „Schutzzonen“-PR-Kampagne der Berliner NPD. Nun muss Maurice P. sich für mehrere Delikte vor Gericht verantworten. Der Neuköllner Neonazi Maurice P., unter anderem einer der Köpfe hinter der sogenannten „Schutzzonen“-PR-Kampagne der Berliner NPD, muss sich ab dem 6. April vor Gericht verantworten. Eine Sprecherin des Gerichts bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Morgenpost“ (Abo) auf Anfrage. P. wird unter anderem vorgeworfen, im Juli 2021 einen Jamaikaner in Rudow aus rassistischen Gründen mit einem Messer attackiert und verletzt zu haben. Zudem soll er etwa an einer Schlägerei zwischen Rechtsextremen und Linken in Neukölln beteiligt gewesen und vor dem Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma im Tiergarten den verbotenen Hitlergruß gezeigt haben.  In der Sammelklage der Staatsanwaltschaft ist er wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung, Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen sowie Verwendung von Kennzeichen eines verbotenen Vereins angeklagt. Die Tatvorwürfe erstrecken sich über die Jahre 2018 bis 2020.

via tagessüiegel: Nach rassistischem Übergriff auf Jamaikaner – Neuköllner Neonazi Maurice P. ab April vor Gericht

#Holocaustleugner Rigolf Hennig gestorben

Der Rechtsextremist, Szene-Publizist, Reichsbürger und justizbekannte Holocaustleugner Rigolf Hennig ist am Wochenende gestorben. Den Tod des „großen Kamerad[en]“ beklagen seit dem späten Sonntagnachmittag verschiedene Neonazi-Kanäle und der NPD-Bundesvize Thorsten Heise. Laut dem NPD-Funktionär und langjährigen Mitstreiter Hennigs starb der 86-Jährige in der Nacht zum 19. März. „Er wird uns stets Vorbild für Anstand und Treue bleiben. Sein Vermächtnis ist das Deutsche Reich“, hieß es dazu weiter. Der Anwalt Martin Kohlmann, Chef der „Freien Sachsen“, teilte mit: „Ein großes Licht ist erloschen.“ Hennig soll schon im Südtiroler „Freiheitskampf“ beziehungsweise „Aufstand“ engagiert gewesen sein, aus dem unter anderem Sprengstoffanschläge in der norditalienischen Provinz resultierten. Er arbeitete als Arzt, zudem war er seit den 1980er Jahren auch parteipolitisch aktiv: für „Die Republikaner“ (REP), die „Deutsche Liga für Volk und Heimat“ (DLVH), die NPD und in weiteren Netzwerken. Bei den Kommunalwahlen 2006 und 2011 zog er als NPD-Kandidat in den Verdener Stadtrat und den Kreistag des Landkreises Verden (Niedersachsen) ein.

via endstation rechts: Holocaustleugner Rigolf Hennig gestorben

screenshot brauner TG-Kanal – rechtsextremer Nachruf

E-Mail-Adresse nach #Bombendrohungen weist auf #NPD-Mitglied hin – #terror

Anfang Februar mussten in mehreren Städten in NRW Gerichtsgebäude geräumt werden, nachdem Bombendrohungen eingegangen waren. Die Ermittlungen dazu liefern erste Hinweise. Nach Bombendrohungen gegen Gerichtsgebäude in sechs nordrhein-westfälischen Städten Anfang Februar gehen die Ermittler von einem rechtsextremen Hintergrund aus. Der unbekannte Absender nutzte laut einem Bericht an den Innenausschuss des Landtags eine Email-Adresse mit dem Namen des Nationalsozialisten Wilhelm Gustloff. Der sei „nach seiner Ermordung im Jahr 1936 von der nationalsozialistischen Propaganda als Märtyrer bezeichnet worden“, so das Innenministerium. Die Wegwerf-Adresse sei erst Minuten vor dem Abschicken der Email mit dem Betreff „Bombendrohung“ eingerichtet worden. Trotz mehrfacher Verschlüsselung habe man letztlich eine echte Mail-Adresse gefunden, die auf ein NPD-Mitglied hinweise. Die Ermittlungen dazu liefen aber noch, so der Bericht.

via rp online: E-Mail-Adresse nach Bombendrohungen weist auf NPD-Mitglied hin

Rechtsextremisten in Frankfurt – Neonazis nutzen Friedensdemos als Bühne – #MatthiasHerrmann #AktionsbüroRheinNeckar #RalfWohlleben

Rechtsextremisten beteiligten sich in Frankfurt an Friedensdemos. Einer von ihnen ist vermutlich der Neonazi Matthias Herrmann, der jahrelang mit dem “Aktionsbüro Rhein-Neckar” eine der aktivsten Nazistrukturen Deutschlands leitete. In den ersten Tagen nach der Invasion Russlands in die Ukraine beteiligten sich Tausende Menschen in Frankfurt auf Friedensdemos. Mit dabei auch Aktivisten der Neonazipartei “III. Weg”. Auf einem der Fotos vor dem russischen Generalkonsulat posiert einer der Aktivisten mit einer Mütze der Partei und einem Emblem des Asow-Regiments, wie t-online berichtete. Bei Asow handelt es sich um eine paramilitärische ukrainische Gruppe, die gegen prorussische Separatisten im Südosten der Ukraine kämpfte und als wichtigste rechtsextreme Bewegung in der Ukraine gilt. Der “III. Weg” und Asow pflegen enge Kontakte. Ein szenekundiger Insider aus der Rhein-Neckar-Region schätzt, dass es sich bei dem Mann auf dem Foto um den Neonazi Matthias Herrmann handelt. “Die Statur, das Gesicht und die Brille passen”, sagt er gegenüber t-online. Herrmann ist stellvertretender Bundesvorsitzender, Mitgründer der Partei und ehemaliger NPD-Funktionär. Herrmann zählt zum früheren Kader des “Aktionsbüro Rhein-Neckar”, einem losen Bündnis, in dem sich Neonazi-Gruppen aus der Pfalz, Südhessen und Baden ab 2003 etwa zehn Jahre lang abstimmten. Es galt jahrelang als eine der aktivsten Neonazistrukturen in ganz Deutschland. 
Enge Kontakte zu NSU-Unterstützer Ralf Wohlleben. Herrmann wuchs in Jena auf, kam mit elf Jahren nach Mannheim, lebte später auch in Ludwigshafen und Bad Dürkheim. Durch seine aktive Zeit im Aktionsbüro pflegte er auch einen engen Kontakt zu Ralf Wohlleben, der als wichtigster Unterstützer des “Nationalsozialistischen Untergrunds” (NSU) galt. Der “III. Weg” wurde am 28. September 2013 unter maßgeblicher Beteiligung ehemaliger NPD-Funktionäre und Aktivisten des im Juli 2014 verbotenen Freien Netzes Süd (FNS) gegründet. Laut Verfassungsschutz bezeichnet sich die Partei, die in ihrem „Zehn-Punkte-Programm“ einen „Deutschen Sozialismus“ fordert, als „nationalrevolutionär“. Die Partei zählt etwa 580 Mitglieder. Der Verfassungsschutz stuft die Mitglieder als äußert gewaltbereit ein. Warum der “III. Weg” nun in Frankfurt und der Region auftaucht, ist selbst Insidern der Szene aus der Rhein-Necker-Region nicht bekannt. “Die Nazis in der Region Mannheim, Ludwigshafen, und Heidelberg sind seit einigen Jahren zurückhaltend. Das gilt für die NPD als auch für den ‘III. Weg'”, sagt ein Insider. Die Zunahme an Aktivitäten in einem Ort lasse sich meistens an einzelnen Aktivisten festmachen, die dort hingezogen seien.

via t-online: Rechtsextremisten in Frankfurt – Neonazis nutzen Friedensdemos als Bühne

Unbekannte sägen Strommast bei NPD-Hof ab

Bislang unbekannte Täter haben am der NPD gehörenden Hof Nahtz in Eschede einen Strommasten abgesägt. Der Staatsschutz ermittelt. In der Marinesiedlung in Eschede haben unbekannte Täter an einem Waldweg, der parallel zur Straße “Zum Finkenberg” verläuft, einen Strommast der zum NPD-Hof Finkenberg führenden Oberleitung abgesägt. Eine Gefahr für Dritte bestand nicht, da die Leitung aufgrund eines Sturmschadens bereits seit Tagen stromlos geschaltet war.

via cz: Unbekannte sägen Strommast bei NPD-Hof ab

LANDTAG – AfD-Fraktion stellt erneut Mitarbeiter mit Neonazi-Vergangenheit ein – #braunzone

Die AfD im Landtag von Sachsen-Anhalt beschäftigt mehrere ehemalige Mitglieder der rechtsextremistischen “Heimattreuen Deutschen Jugend”. Mittlerweile arbeitet ein dritter Referent mit HDJ-Vergangenheit im Landtag. Die völkische Organisation war so extrem, dass sie einst verboten wurde. Für die AfD kein Problem: Alle drei Referenten seien hervorragend qualifiziert und verfassungstreu. Der neue Mitarbeiter im Mittelblock des Magdeburger Landtags blickt auf eine längere Karriere im Rechtsextremismus zurück. So war Eric K. aktiv in der 1994 verbotenen “Wiking Jugend” und später in der “Heimattreuen Deutschen Jugend” (HDJ). Letztere wies laut Verfassungsschutz eine “starke Wesensverwandtschaft mit der Hitlerjugend” auf. Ein Grund, warum auch diese 2009 verboten wurde. Beim rechtsextremistischen “Freundeskreis Ulrich von Hutten” engagierte K. sich als Kassenwart. (…) Und K. betätigte sich als Autor. 2008 veröffentlichte er eine Biographie des überzeugten Nationalsozialisten und Waffen-SS-Manns Kurt Eggers. Laut Verfassungsschutz Mecklenburg-Vorpommern ließ er darin “jede kritische Distanz zum Dritten Reich vermissen”. Das Buch landete auf dem Index.

via mdr: LANDTAG – AfD-Fraktion stellt erneut Mitarbeiter mit Neonazi-Vergangenheit ein

siehe dazu auch (2009): Eric Kadens (NPD) Kurt Eggers-Biografie nun auf dem Index. Der ehemalige Mitarbeiter der Schweriner NPD-Landtagsfraktion, Eric Kaden, veröffentlichte vor kurzem das Buch „Kurt Eggers – Vom Freicorps zur Waffen SS“. Dieses wurde nun auf Antrag des Innenministeriums Mecklenburg-Vorpommern auf den Index für jugendgefährdende Schriften gesetzt. Das Buch schildert die Biographie des NS-Dichters Kurt Eggers und huldigt nach Auffassung der Bundesprüfstelle in seiner Gesamtheit dem Nationalsozialismus und seiner menschenverachtenden Ideologie im Dritten Reich, wie „MVregio“ berichtet. Auch weist dieses Machwerk einen gewaltbejahenden Antisemitismus auf und verherrlicht zugleich das Kriegsgeschehen des 2. Weltkrieges.

#Hamburg: #Impfgegner protestieren mit #NPD-Plakat vor #Schule – #covidioten #pack

Rund 40 Menschen haben sich am Mittwoch vor der Stadtteilschule Winterhude versammelt. Dabei wurde auch ein Plakat gezeigt, welches auf anderen Demonstrationen eine Publikation der rechtsextremen NPD bewarb. Ab elf Uhr zogen die Demonstrierenden unter Begleitung der Polizei vor dem Schulgelände auf. Bis zu 200 Teilnehmende habe der Veranstalter erwartet, sagte ein Polizeisprecher der MOPO. Erschienen seien in der Spitze allerdings nur 40 Menschen. Die Demonstrierenden riefen Parolen und entrollten Plakate. „Finger weg von unseren Kindern! Nein zur Impfpflicht“ war auf einem Banner zu lesen. Das gleiche Plakat kam bereits auf früheren Demos zum Einsatz, dort versehen mit der Internetadresse einer Publikation der rechtsextremen Partei NPD. Die URL wurde vor der Demo in Winterhude augenscheinlich abgeklebt.

via mpop: Hamburg: Impfgegner protestieren mit NPD-Plakat vor Schule