Er ist einer der Köpfe hinter der sogenannten „Schutzzonen“-PR-Kampagne der Berliner NPD. Nun muss Maurice P. sich für mehrere Delikte vor Gericht verantworten. Der Neuköllner Neonazi Maurice P., unter anderem einer der Köpfe hinter der sogenannten „Schutzzonen“-PR-Kampagne der Berliner NPD, muss sich ab dem 6. April vor Gericht verantworten. Eine Sprecherin des Gerichts bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Morgenpost“ (Abo) auf Anfrage. P. wird unter anderem vorgeworfen, im Juli 2021 einen Jamaikaner in Rudow aus rassistischen Gründen mit einem Messer attackiert und verletzt zu haben. Zudem soll er etwa an einer Schlägerei zwischen Rechtsextremen und Linken in Neukölln beteiligt gewesen und vor dem Denkmal für die ermordeten Sinti und Roma im Tiergarten den verbotenen Hitlergruß gezeigt haben. In der Sammelklage der Staatsanwaltschaft ist er wegen schweren Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung, Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen sowie Verwendung von Kennzeichen eines verbotenen Vereins angeklagt. Die Tatvorwürfe erstrecken sich über die Jahre 2018 bis 2020.
via tagessüiegel: Nach rassistischem Übergriff auf Jamaikaner – Neuköllner Neonazi Maurice P. ab April vor Gericht