Antisemitischer Kommentar im JU-Chat: Mitglied aus Nordthüringen tritt aus

Ein Mitglied der Jungen Union aus Nordthüringen hat eine jüdische Funktionärin in einem internen Chat antisemitisch und frauenfeindlich beleidigt. Thüringens JU-Landeschef verurteilte die Äußerung scharf. Der Verfasser ist inzwischen aus der Nachwuchsorganisation ausgetreten. Nach einer antisemitischen Beleidigung ist ein Nordthüringer Mitglied aus der Jungen Union ausgetreten. Das wurde MDR THÜRINGEN aus Kreisen der CDU-Nachwuchsorganisation bestätigt. Anlass ist der Kommentar des JU-Mitglieds in einem internen Chat der Jungen Union. Darin hatte er die scheidende Bundesschatzmeisterin der Jungen Union, Clara von Nathusius, auch frauenfeindlich beleidigt. Das Mitglied schrieb, das passiere, wenn man Frauen in Vorstände wähle. Und wörtlich: “Aber jetzt mal ganz ehrlich: Clara ist Jüdin, die können mit Geld umgehen, es kann sich also nicht um ein Versehen handeln”. Probleme der JU Deutschlands als Hintergrund Hintergrund des Vorfalls sind finanzielle Probleme der Jungen Union Deutschlands. Nach einem Bericht des Focus muss die JU rund 350.000 Euro an staatlichen Fördermitteln zurückzahlen. Dafür musste sie sich demnach etwa 300.000 Euro bei der CDU leihen.

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Nach Interview mit Björn Höcke – Gericht erlässt Strafbefehl gegen Diether Dehm

Der frühere Bundestagsabgeordnete Diether Dehm fungiert als Scharnier zwischen AfD und BSW in Sachsen-Anhalt. Wegen der Verwendung eines NS-Spruchs wurde nach SPIEGEL-Informationen jetzt ein Strafbefehl gegen ihn erlassen. Das Amtsgericht Tiergarten hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Berlin Strafbefehl gegen den früheren Linkenabgeordneten Diether Dehm erlassen, wie eine Gerichtssprecherin dem SPIEGEL auf Anfrage sagte. »Der Tatvorwurf betrifft das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen«, so die Sprecherin. Hintergrund ist ein gemeinsames Interview, das Dehm und der Thüringer AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke im Oktober 2025 einem lokalen TV-Sender aus Erfurt gegeben hatten. Dabei kam auch zur Sprache, dass Höcke verurteilt worden war, weil er im Landtagswahlkampf 2021 in Sachsen-Anhalt die SS-Parole »Alles für Deutschland« verwendet hatte. Im Interview solidarisierte sich Dehm mit Höcke und wiederholte den Spruch. »Sollen die mal kommen«, forderte Dehm die Strafbehörden heraus. Nun wurde gegen Dehm eine Geldstrafe von 60 Tagessätzen zu je 150 Euro festgesetzt. Dehm selbst sagte, er äußere sich nicht zu laufenden Verfahren. Da er Einspruch eingelegt hat, ist die Entscheidung des Gerichts noch nicht rechtskräftig. Wagenknecht nannte ihren Ex-Freund »geistesgestört« Dehm spielte in den vergangenen Monaten eine entscheidende Rolle bei der Annäherung von AfD und BSW in Sachsen-Anhalt. In der Linkspartei galt er einst als enger Verbündeter von Sahra Wagenknecht. Er wurde aber nicht in das BSW aufgenommen, weil er sich mit einem Teil der Parteigründer überworfen hatte. Dehm hatte auch Wagenknecht verklagt, weil diese ihn als »geistesgestört« bezeichnete. Das Gericht wies die Klage ab, weil es sich um eine Meinungsäußerung handle. In der Linkspartei waren beide vor vielen Jahren ein Paar. Dehm war kürzlich Ehrengast beim umstrittenen Dinner des rechtsextremen Magazins »Compact« in Magdeburg, wo Vertreter von AfD und BSW auf ihre Zusammenarbeit angestoßen hatten. Dort warb Dehm nachdrücklich für eine Zusammenarbeit der beiden Parteien. Es solle ein »Friedenspakt, wie mein guter Bekannter Björn Höcke empfiehlt«, geschlossen werden, so Dehm. Wagenknecht distanzierte sich von dem Dinner, die BSW-Politikerin Claudia Wittig bezeichnete ihre Teilnahme als »Fehler«.

via spiegel: Nach Interview mit Björn Höcke Gericht erlässt Strafbefehl gegen Diether Dehm

siehe dazu auch: DIETER DEHM Von links nach rechts (01(2026) Politische Überläufer von links nach rechts hat es immer gegeben. Seit langem keine Berührungsängste nach rechtsaußen zeigt auch der langjährige Linken-Politiker und Putin-Versteher Diether Dehm. Am 31. Januar soll in Magdeburg der 15. Geburtstag des Monatsmagazins „Compact“ von Jürgen Elsässer gefeiert werden. Elsässer war früher Mitglied des Kommunistischen Bundes (KB) und schrieb als Autor für linke Zeitungen. Doch seit Langem bereits ist er in der rechtsextremen Szene verortet und wünschte sich schon den AfD-Rechtsextremisten Björn Höcke als „Reichskanzler“. Mit monatlich – laut Eingenangabe – 40.000 verkauften Magazinen und über einer halben Million Youtube-Abonnenten will „Compact“ das „bei Weitem reichweitenstärkste Medium der Opposition“ sein. Ziel von Compact sei es, „die Patrioten und Freiheitskämpfer aus verschiedenen Lagern zusammen zu bringen“, wird von dem Blatt postuliert. „Compact“ steht für Rechtsextremismus, Antisemitismus und Reichsbürgerfantasien. Als Redner der „Compact“-Feier sind neben dem Thüringer AfD-Landesvorsitzenden  Björn Höcke, Markus Krall, einem rechtslibertären Crash-Propheten, Kayvan Soufi-Siavash, der unter dem Namen Ken Jebsen als Verschwörungsmysthiker bekannt wurde, auch das „linke Polit-Schlachtross“ („Compact“) Diether Dehm angekündigt.

siehe dazu auch: Wie Diether Dehm „Lerryn, das Arschloch“ wurde. Im niedersächsischen Holzminden wendet sich Diether Dehm am Ostersamstag 2012 an die Protestierenden. Für den Linkspartei-Bundestagsabgeordneten Diether Dehm gibt es keinen Antisemitismus jenseits der Shoah, Außenminister Heiko Maas ist für ihn ein gut gestylter Nato-Strichjunge und der Israelkritiker Dehm ist ein glühender Freund der Querfront-Mahnwachen. Doch seinen Spitznamen „Lerryn, das Arschloch“ erwarb sich der Musikant in Frankfurt aus anderen Gründen.

Falsches Kreuz gesetzt: AfD-Politiker in Cloppenburg lehnt Mandat versehentlich ab

Ein AfD-Politiker verliert wegen eines Fehlers sein Stadtratsmandat in Cloppenburg. Die Partei kann einen weiteren Sitz nicht besetzen. Ein kleiner Fehler mit großer Auswirkung: Ein AfD-Politiker aus Niedersachsen lehnte seine Wahl im Stadtrat von Cloppenburg ab und kann jetzt sein Mandat nicht antreten. Wohl versehentlich, wie die „Hannoversche Allgemeine“ berichtet. Demnach setzte Andreas Bluhm auf einem Vordruck der Gemeindewahlleiterin sein Kreuz an der falschen Stelle. Statt die Wahl anzunehmen, lehnte er sie ab. Und schickte die Erklärung ab. Ein Fehler, der im Stadtrat nun Auswirkungen für die AfD hat. (…) Gegenüber der „HAZ“ teilte die Stadtverwaltung mit: „Der gewählte AfD-Kandidat Andreas Bluhm hat in einer fristgerecht eingereichten schriftlichen Erklärung sein Mandat abgelehnt. Mangels Ersatzpersonen der Partei bleibt sein Sitz frei.“ (…) Der Fauxpas von Bluhm ist unwiderruflich. „Die Ablehnung der Wahl kann gem. § 40 Abs. 1 Satz 6 des Niedersächsischen Kommunalwahlgesetzes (NKWG) nicht mehr widerrufen werden. Sie ist sowohl für die Stadt als auch für den gewählten Bewerber bindend“

via morgnpost: Falsches Kreuz gesetzt: AfD-Politiker in Cloppenburg lehnt Mandat versehentlich ab

Nach Streit über Gedenken in Halle Jüdische Studierende erhalten Morddrohungen

Nach dem Eklat bei einer Gedenkveranstaltung in Halle (Saale) sind jüdische Studierendenvertreter Drohungen ausgesetzt. Der Vorsitzende der JSUD übt auch Kritik an gleich mehreren Parteien. Vertreter der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD) erhalten nach eigenen Angaben Drohungen, nachdem sie den AfD-Landtagsabgeordneten Hans-Thomas Tillschneider daran gehindert hatten, an einer Gedenkveranstaltung in der Haller Synagoge teilzunehmen. “Wir bekommen seit der Aktion vor der Synagoge in Halle deutlich mehr Anfeindungen und deutlich mehr Hass – bis hin zu Morddrohungen”, sagte der JSUD-Vorsitzende Ron Dekel dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Dekel verteidigte die Aktion vor knapp einer Woche am Tag des Gedenkens an den antisemitisch motivierten Anschlag auf die Synagoge vor sieben Jahren. “Rechtsextremisten haben in einer Synagoge nichts zu suchen. Denn es sind Menschen, die so einen Anschlag erst möglich gemacht haben mit ihrer Rhetorik. Sie gehören vor allem nicht vor die Augen von Überlebenden und Angehörigen von Opfern, wenn diese trauern wollen.”

via tonline: Nach Streit über Gedenken in Halle Jüdische Studierende erhalten Morddrohungen

‘Kill Indian people’: Chilling details of US Hindu temple plot – 300 rounds, Nazi patch found at teen’s home

A 19-year-old suspect allegedly planned a mass shooting at the Sri Venkateswara Swami (Balaji) Temple in Aurora, Illinois. Police found a rifle without a serial number, hundreds of rounds of ammunition, a tactical vest and a patch depicting Nazi symbolism at his home. Illinois authorities have disclosed fresh details about an alleged mass shooting plot targeting a Hindu temple near Chicago, saying a car registered to the 19-year-old suspect, Alexandros Paporakis, entered the temple’s parking lot hours before he was arrested, after a co-worker alerted police to his threats against Indian people. Paporakis, a resident of Palatine, Illinois, faces felony charges of making a terrorist threat and unlawfully possessing a rifle. Investigators say they recovered an AR-style rifle, loaded magazines, hundreds of rounds of ammunition, tactical equipment and an eight-page document expressing white supremacist views from his home

via indian express: ‘Kill Indian people’: Chilling details of US Hindu temple plot – 300 rounds, Nazi patch found at teen’s home

siehe auch: Hindu temple mass shooting thwarted after ‘sociopathic white supremacist’ teen’s gun jammed near Chicago. Police in a Chicago suburb announced Wednesday that they had thwarted a potential mass shooting, arresting a 19-year-old man who they said may have planned to target a Hindu place of worship. Alexandros Paporakis, a Taco Bell cashier from Palatine, Illinois, faces felony charges of making a terrorist threat and unlawfully possessing weapons. Investigators believe he planned to target the largest Hindu temple in Aurora, Illinois, but the exact intended location remains under investigation. It was not immediately clear if Paporakis has legal representation. The defendant’s co-workers told police they had received concerning digital communications from Paporakis, including a document outlining an alleged plan to carry out a mass shooting and photos of tactical gear. They said Paporakis openly identified as a white supremacist at work and told them he couldn’t wait to kill Indian people, according to prosecutors from the Cook County State’s Attorney’s Office. (…) Prosecutors allege Paporakis sent the coworker an eight-page document titled, “Why I fought: A.K.A. (Aurora Shooter’s Manifesto),” which described Indian, Jewish and African American people as “subhumans” and outlined a plot to kill as many of them as possible, according to a court document obtained by The Associated Press. In a search of his home, detectives recovered an AR style rifle without a serial number, loaded magazines and ammunition, a gas canister labeled with a slur aimed at South Asians, and a several items depicting Nazi symbolism, police and prosecutors said.

Online Misogynists Defend Rape After New Developments in Cornell Sexual Assault Case

Key Takeaways: Recent developments in the Cornell University sexual assault case, in which seven men are alleged to have drugged and raped a 20-year-old woman (“Jane Doe”) over the course of seven hours, have sparked an online wave of misogyny directed at Jane Doe. She has since received numerous threats of violence, according to her lawyer. Misogynistic content related to the case has spanned the entirety of the online world, from an interview with Donald Trump in which he attacked New York AG Letitia James, who is handling the criminal case, to MAGA influencers, online extremists, and users on fringe platforms. On 4chan, Truth Social, Gab, and Rumble, mentions of the case rose by 842 percent between September 28 and October 2, 2026, with many users glorifying rape, attacking Jane Doe as a liar, and demeaning women who experience sexual assault. This escalating misogyny is concerning as “hostile and violent attitudes toward women have been reported as the clearest warning sign of violent extremism,” especially considering that violence against women is already a worldwide epidemic. These beliefs have already manifested in domestic terrorism attacks in Isla Vista, California, Tallahassee, Florida, a sorority house in Ohio, and abroad in Canada.

via graphe: Online Misogynists Defend Rape After New Developments in Cornell Sexual Assault Case

Bericht: AfD-Mitarbeiter sollen sich im Bundestag geprügelt haben – #suffschläger

Zwei Mitarbeiter von AfD-Abgeordneten sollen sich in einem Gebäude des Bundestags geprügelt haben. Wie der „Spiegel“ unter Berufung auf mehrere Quellen berichtet, soll sich der Vorfall am späten Mittwochabend im Jakob-Kaiser-Haus, das sich neben dem Reichstagsgebäude befindet und in dem viele Abgeordnete ihre Büros haben, ereignet haben. (…) Die Auseinandersetzung soll demnach derart heftig verlaufen sein, dass die Bundestagspolizei alarmiert worden sei. Um 23.20 Uhr sollen die Beamten den Streit geschlichtet haben. Sie sollen bei beiden Kontrahenten Alkoholeinfluss festgestellt und Ermittlungsverfahren von Amts wegen eingeleitet haben.

via oldenburger onlinezeitung: Bericht: AfD-Mitarbeiter sollen sich im Bundestag geprügelt haben