“Nazis raped and killed my family in #Roma #Holocaust but #JimmyCarr thinks it’s funny”

Daniela Abraham, 41, from London, has called on Jimmy Carr to publicly apologise and is offering to take him to Auschwitz concentration camp so he can pay his respects to victims of the Roma Holocaust. A Roma woman who lost eight of her relatives in the Holocaust was ‘heartbroken’ when she heard Jimmy Carr’s joke about the genocide. Daniela Abraham, 41, from London, said her great-grandmother Helena was raped by the Nazis when they stormed into her town in Slovakia. Helena’s siblings were dragged away to labour camps and the rest of the family never heard from them again. The ordeal still haunts Daniela and she could not believe it when Carr decided to joke about the atrocity in his latest Netflix special. She is now calling on the comedian to publicly apologise and wants him to travel with her to Auschwitz concentration camp so he can ‘pay his respects’. However, Carr appears unrepentant and refused to say sorry for his joke over the weekend, telling a stand-up audience ‘I am going down swinging’. Daniela, who burst into tears as she spoke to The Mirror, said: “When I heard Jimmy Carr’s joke it broke my heart. On my mother’s side eight relatives were killed in the Holocaust. “I want him to publicly apologise. If he has any human feelings or compassion I want to tell him to contact me and I will take him to Auschwitz so he can see what happened to our people.

via mirror: “Nazis raped and killed my family in Roma Holocaust but Jimmy Carr thinks it’s funny”

https://twitter.com/Daniela_SRHMT/status/1490776248389443585

World War Two: Guard of Nazi and his propaganda artefacts

“What do you expect in a loft? Some ancient Christmas decorations, maybe an obsolete computer… but definitely not Nazi propaganda posters.” Yet that’s what faced Craig Lambert from Barry, when he had to clear out his father’s attic after his death in 2019. Between 1951 and 1955 Royal Welch Fusiliers Sergeant Major Colin Lambert was detailed to guard Hitler’s deputy, Rudolf Hess, during his life-long sentence at Spandau Prison in Berlin. Some of the artefacts with which he returned from Germany would remain a secret until his death. (…) Mr Lambert said: “Dad had only one prisoner – Hess – to guard on an entire wing at Spandau. “He’d get bored, because he loved chatting, and one night he was caught gossiping and sharing a cigarette with Rudolph Hess.” Incredibly, it was Hess himself who reported Colin, and as communicating with Hess was strictly forbidden for Allied guards, Colin was sentenced to a fortnight in military prison.

via bbc: World War Two: Guard of Nazi and his propaganda artefacts

Das rechtsextreme Ulrichsbergtreffen: Kultstätte einer “verbrecherischen Organisation”

Die Bestellung des Kärntner Verfassungsschutzchefs sorgt für Kritik. Er hat bei Ulrichsbergtreffen Reden gehalten, einer zentralen Veranstaltung für ehemalige SS-Männer. Die Bestellung von Stephan Tauschitz zum Kärntner Verfassungsschutzchef sorgt seit Tagen für Kritik: Der ehemalige Klubobmann der Kärntner ÖVP hatte in den Jahren 2008 und 2010 Festreden beim rechtsextremen Ulrichsbergtreffen gehalten – einem Fixpunkt ehemaliger Angehöriger der Waffen-SS und deren Fangemeinde, der vom Verfassungsschutz überwacht wird. Die Grünen und die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) fordern Tauschitz’ Rückzug. IKG-Präsident Oskar Deutsch schrieb auf Twitter: “Wer am Ulrichsbergtreffen teilnimmt, sollte vom Verfassungsschutz beobachtet werden und kann diesen nicht leiten.” Die Huldigung der Waffen-SS und die Legitimation “eines Naziaufmarschs durch Teilnahme” sei kein Kavaliersdelikt. In seiner Rede 2010 forderte Verfassungsschutzchef Tauschitz dazu auf, “nicht über die Toten zu richten”, das müsse man Gott überlassen. (…) Neben den ehemaligen SS-Männern gaben sich am Ulrichsberg über Jahrzehnte auch ehemaligen Wehrmachtsangehörige, schlagende Burschenschafter, Neonazis, Trachtenvereine, Landsmannschaften, Exekutive, Zollwache, Feuerwehren, Pfadfinder und Kärntner Chöre ein Stelldichein. Dazu gesellten sich hochrangige Politiker der FPÖ, SPÖ und ÖVP sowie das Bundesheer, das neben Rednern und Militärmusik auch einen Shuttledienst für jene Besucher und Besucherinnen bereitstellte, die nicht mehr gut zu Fuß waren. Damit war im Jahr 2009 jedoch Schluss. Der damalige Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) untersagte die Teilnahme: “Die Abgrenzung zu NS-Gedankengut ist unzureichend. Solange ich Minister bin, wird das Bundesheer nicht mehr am Ulrichsbergtreffen teilnehmen.”

via standard: Das rechtsextreme Ulrichsbergtreffen: Kultstätte einer “verbrecherischen Organisation”

Sachsen -Wo es kippt – #brandmauer #braunzone

Die CDU hat nun einen starken Vorsitzenden. Doch während Friedrich Merz in Berlin den großen Aufräumer gibt, biedern sich in einigen Kommunen Unions-Politiker bei AfD-Anhängern und Rechtsextremen an. Friedrich Merz war noch gar nicht offiziell zum Parteichef der CDU gewählt, da gab er im Spiegel schon den Aufräumer: “Die Landesverbände, vor allem im Osten, bekommen von uns eine glasklare Ansage: Wenn irgendjemand von uns die Hand hebt, um mit der AfD zusammenzuarbeiten, dann steht am nächsten Tag ein Parteiausschlussverfahren an.” Nun ist Zusammenarbeit ein interpretationsbedürftiger Begriff. Wenn ein Berufsprovokateur wie Max Otte mit Hilfe von Rechtsextremen Bundespräsident werden will, liegt der Fall klar. Was aber ist mit Christdemokraten, die der AfD den Boden bereiten? So wie der Vize-Landrat aus Bautzen, der ankündigte, die gesetzliche Impfpflicht nicht umzusetzen, sich dafür von Corona-Protestlern feiern ließ wie einst Hans-Dietrich Genscher von ausreisewilligen DDR-Bürgern vor der Prager Botschaft. Oder der Baubürgermeister aus Freiberg, der den Umgang mit Ungeimpften mit dem Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich verglich. Seine Abwahl im Stadtrat scheiterte, größte Fraktion dort: die AfD. (…) Kretschmer, jüngst ins Stellvertreterteam um Merz gewählt, genießt in der Hauptstadt offenbar mehr Rückhalt als daheim. Seine Strategie – mit allen über alles reden – muss als gescheitert gelten. Fackelzüge, Morddrohungen, wann sind Demokratiefeinde zuletzt so selbstbewusst aufgetreten? Teilen der CDU fehlt es an Wachsamkeit, an Wissen, am Willen, sich vorzustellen, dass auch Menschen in bunten Funktionsjacken ein rechtsextremes Weltbild haben können. Dass es für die Radikalisierung der sogenannten Mitte kein “Kinderfest” der NPD mehr braucht, sondern nur die Telegram-App. Stattdessen herrscht nicht nur in Bautzen die Hoffnung, dass AfD-Wähler vernachlässigte Christdemokraten sind, die man umstimmen kann: Man muss dafür nur ein Bundesgesetz brechen oder Völkermord verharmlosen. Friedrich Merz kann den Zeigefinger heben, wie er will: Wenn die Parteiverantwortlichen im Osten ihr verhaltensauffälliges Personal nicht maßregeln, werden seine “glasklaren Ansagen” ohne Folgen bleiben.

via sz: Sachsen -Wo es kippt

Großeinsatz in #Coburg – #Polizei löst illegales Treffen von »#Reichsbürgern« in Rudolf-Steiner-Schule auf – #hausfriedensbruch

Dutzende »Reichsbürger« haben sich in Oberfranken im Gebäude einer Waldorfschule versammelt. Die Schulleitung wusste laut Polizei nichts davon, die Beamten ermitteln wegen Hausfriedensbruchs. Eine Gruppe »Reichsbürger« hat sich am Samstagabend in einer Rudolf-Steiner-Schule in Coburg versammelt. Die bayerische Polizei habe das illegale Treffen nach Rücksprache mit der Schulleitung aufgelöst, heißt es in einer Mitteilung des Polizeipräsidiums Oberfranken. 55 Verdächtige, die allesamt dem Milieu zuzuordnen seien, hatten demnach am Samstagabend in der Schule getagt. Schulleitung, Vorstand und Geschäftsführung der Schule distanzierten sich »im Namen der Schulgemeinschaft« von der »Reichsbürgerbewegung«, ein Krisenstab wurde eingerichtet. Die Schule verwies auf die von allen Waldorfschulen in Deutschland unterstützte »Stuttgarter Erklärung« gegen Rassismus und Nationalismus. (…) Alle Teilnehmer erhielten Anzeigen und mussten das Gebäude verlassen. Polizisten hatten die Schule vollständig umstellt und konnten so die Identitäten feststellen. Auf die Teilnehmer warte nun ein Strafverfahren, teilte die Polizei mit. Die Beamten haben nach eigenen Angaben bislang keine Hinweise darauf, dass Lehrer der Schule oder Büromitarbeiter daran beteiligt waren, dass die Verdächtigen Zutritt zu dem Gebäude bekamen

via spiegel: Großeinsatz in Coburg – Polizei löst illegales Treffen von »Reichsbürgern« in Rudolf-Steiner-Schule auf

siehe auch: Reichsbürger treffen sich zu illegaler Versammlung in Waldorfschule. Sogenannte Reichsbürger haben sich in einer Waldorfschule in Bayern getroffen. Die Schulleitung gibt an, nichts davon gewusst zu haben. Die Polizei löste das Treffen auf. Die bayerische Polizei umstelle das Gebäude und nahm die Personalien auf. Die Polizei hat in der bayerischen Stadt Coburg ein illegales Treffen sogenannter Reichsbürger aus ganz Deutschland aufgelöst. 55 Verdächtige, die allesamt dem Reichsbürgermilieu zuzuordnen seien, hätten am Samstagabend in der Coburger Rudolf-Steiner-Schule getagt, teilte das Polizeipräsidium Oberfranken in Bayreuth mit. Schulleitung, Vorstand und Geschäftsführung der Waldorfschule distanzierten sich von der Reichsbürgerbewegung. Allen Teilnehmern droht nach Polizeiangaben ein Strafverfahren wegen Hausfriedensbruch. ie Versammlung sei nicht bei der Schule angemeldet worden, teilte die Schulleitung mit. Sie habe umgehend von ihrem Hausrecht Gebrauch gemacht und Anzeige erstattet. Wie die Verdächtigen in die Schule gelangen konnten, ist nun zentraler Teil der Ermittlungen.

https://twitter.com/Theanonleaks/status/1490666780347486212

#REICHSBÜRGER WITTERN „ANGRIFFE DER BRD“ – Hof um 8,88 Euro im Monat vermietet: Neue Details zur geheimen #Querdenker-#Schule in #Schechen

Absolventen werden aus der Reichsbürger-Schule in Schechen nicht hervorgehen, im September 2021 beendeten die Behörden das Treiben in einem Bauernhof. Doch immer noch werden Details über die „Lernoase“ bekannt, die weit über die Region Rosenheim hinaus für Aufsehen sorgte. Richtigen Unterricht hat es dort wohl nicht gegeben. Aber der Unterricht für die Kinder kostete richtig Geld: Bis zu 330 Euro pro Kind und Monat sollten Eltern für den Unterricht ihrer Zöglinge an der irregulären Schule in Schechen berappen, je nach Anzahl der gebuchten Unterrichtstage. (…) Und dann war da noch die Miete für das Schulgebäude, allerdings nur in symbolischer Höhe: Der Eigentümer, ein Landwirt aus dem Ort, habe den Hof für monatlich 8,88 Euro vermietet. Die seltsame Zahl stellt auch Dr. Mathias Pöhlmann vor Rätsel, den Sektenbeauftragten der evangelischen Kirche in Bayern. Ihm sei lediglich die als rechtsextremistischer Code bekannt. (…) Zusätzlich habe der Landwirt einmal 500 Euro für Nebenkosten erhalten, heißt es aus dem Innenministeriums. Der Mietvertrag sei mittlerweile aufgelöst. Offenbar litt die Stiftung auch an Materialnot.

via ovb: REICHSBÜRGER WITTERN „ANGRIFFE DER BRD“ – Hof um 8,88 Euro im Monat vermietet: Neue Details zur geheimen Querdenker-Schule in Schechen

Kritik von Psychologen – „Wie ein PR-Coup“: Studie über angeblich gestiegene Zahl von Suizidversuchen bei Kindern lässt viele Fragen offen


Als Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) kürzlich im Deutschlandfunk (DLF) interviewt wurde, ging es gleich in der ersten Frage um ein heikles, emotionales Thema. Der Moderator sagte: „Eine aktuelle Studie der Uniklinik Essen belegt: Die Suizidversuche unter Jugendlichen haben sich am Ende des zweiten Corona-Lockdowns mehr als verdreifacht. Wie erklären Sie sich, Frau Ministerin, diese dramatische Entwicklung?“ Spiegel sagte daraufhin, das seien „wirklich alarmierende und erschreckende Zahlen“. Hinterfragt wurden die aber nicht. Die Studie lag der Redaktion auch gar nicht vor, wie der DLF auf Nachfrage von Übermedien einräumt. Der Moderator habe sich „auf die umfangreiche Berichterstattung darüber“ bezogen, sagt ein DLF-Sprecher. Es sei „nicht unüblich und nicht automatisch ein Makel“, Studien zu zitieren, die nicht von anderen Experten begutachtet wurden. (…) Da zur aktuellen Erhebung noch keine Veröffentlichung existiert, bleiben viele methodische Aspekte aber im Dunkeln. Schon in Dohna-Schwakes früherem Preprint zur Situation im ersten Lockdown ist die statistische Unsicherheit der Ergebnisse sehr hoch – wie es sich an sogenannten Konfidenzintervallen zeigt, die angeben, in welchem Bereich die Werte mit hoher Wahrscheinlichkeit liegen. Dass sich, wie er im DUP-Video sagt, die Zahl der Suizidversuche verringert hatte, konnte die damalige Studie also gar nicht sicher feststellen. Dohna-Schwake erklärt auf Nachfrage von Übermedien, er könne nichts dazu sagen, wie die Entwicklung der Suizidversuche zwischen den an der neuen Erhebung beteiligten Intensivstationen variiere. Insgesamt entspreche der Anstieg einem Faktor von 2,84, das Konfidenzintervall reiche von 2,29 bis 3,49. Und die Angabe von bis zu 500 Suizidversuchen in dem untersuchten Zeitraum basiert ja auf einer simplen Hochrechnung: Dohna-Schwake und sein Team schätzten lediglich, wie viele Suizidversuche zu Behandlungen auf allen Kinderintensivstationen geführt haben könnten. (…) Was das nächste Problem ist: Ist die Zunahme der Suizidversuche, von der Dohna-Schwake ausgeht, eine Folge der Pandemie bzw. der Maßnahmen? Seine Untersuchung erlaubt darüber keinerlei Rückschlüsse, auch nicht über die Entwicklung der Suizidversuche über einen längeren Zeitraum. (…) Kölch ist Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Er findet, es bedürfe umfassenderer Forschung, um Rückschlüsse zur Situation in der Pandemie ziehen zu können. Er jedenfalls habe keine Vervielfachung der Fälle feststellen können: „Generell brauchen wir deutschlandweit mehr Daten als die Zahlen aus der Umfrage der Uni Essen.“ Auch handele es sich um vergleichsweise kleine Zahlen, sagt Kölch, so dass Veränderungen nur vorsichtig interpretiert werden dürfen. Wichtig sei zudem die Zahl der vollendeten Suizide, die 2020 nicht gestiegen sei – und für 2021 gebe es noch keine Daten.

via übermedien: Kritik von Psychologen – „Wie ein PR-Coup“: Studie über angeblich gestiegene Zahl von Suizidversuchen bei Kindern lässt viele Fragen offen