Verfassungsschutz schätzt zehn Prozent der Corona-Demonstranten als rechtsextrem ein

Seit Wochen finden in vielen Städten Demonstrationen gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie statt. Viele davon sind nicht angemeldet. Sicherheitsbehörden und Politik verweisen darauf, dass zunehmend Rechtsextreme versuchen, die Demonstrationen für ihre politischen Zwecke zu nutzen. Die Mehrheit der Teilnehmer habe damit nichts am Hut, heißt es. Doch macht sie sich damit gemein mit Extremisten? Darüber wurde am Montagabend bei “Fakt ist!” diskutiert. Etwa zehn Prozent der Teilnehmer der bisherigen Demonstrationen gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind nach Einschätzung des Thüringer Verfassungsschutzes rechtsextremistisch oder gehören der sogenannten Reichsbürger-Szene an. Diese Zahl nannte Verfassungsschutz-Chef Stephan Kramer am Montagabend in der MDR-Sendung “Fakt ist!”. Seine Behörde beobachte die Demonstrationen und Versammlungen seit Monaten sehr genau und versuche, bekannte Rechtsextremisten zu identifizieren, sagte Kramer weiter.

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Rund 35 „#Querdenker“ laufen mit Trommeln und Pfeifen durch #Waltrop – #rosenaufdenweggestreut #covidioten

Mit Trommeln, Heulen und Pfeifen ziehen sie durch die Stadt: Rund 35 Impfgegner versammelten sich am Montag (31.1.) erneut gegen 19 Uhr auf dem Parkplatz „Schweinewiese“ in der Innenstadt, um ihren Unmut gegen die Coronapolitik lautstark zu äußern. Zu Auseinandersetzungen oder gar Rangeleien kam es dabei nicht. Im Gegenteil: Vier Polizeiwagen und Kräfte des städtischen Ordnungsdienstes sorgten dafür, dass die Gruppe – ob jung oder alt – in der Dunkelheit heil über Hauptverkehrsstraßen wie die Berliner- und Brockenscheidter Straße geleitet wurde.

via wz: Rund 35 „Querdenker“ laufen mit Trommeln und Pfeifen durch Waltrop