A 17-year-old minor, alleged leader of the neo-Nazi network 764 in Spain, arrested, accused of threatening Irene Montero with death

The agents also attribute to him threats against Sarah Santaolalla, schools and institutions, and the recruitment of vulnerable young people to subject them to sextortion and self-harm. The Ertzaintza, the Mossos d’Esquadra, and the Guardia Civil reported this Sunday the arrest in Gipuzkoa of a 17-year-old minor accused of threatening Irene Montero with death. Investigators consider him the main reference in Spain for 764, an ultraviolent transnational network that recruits teenagers online and combines neo-Nazism with Satanism, sexual exploitation, and the glorification of violence. The arrest occurred on July 16 after several months of joint investigation. Agents searched two properties linked to the minor and seized numerous electronic devices, storage media, and documentation related to his activity within 764. The Juvenile Section of the San Sebastián Court of First Instance ordered his preventive internment in a specialized center. Sources close to the investigation consulted by the media outlet ‘El País’ attribute to the detainee the threats received at the beginning of the year by the Podemos MEP and the talk show host Sarah Santaolalla. The message addressed to Montero pointed to her home, where her children and partner live, and announced that she would be murdered there. “He says he is going to murder me in my house,” the leader explained after filing a complaint and requesting protection from the Ministry of Interior. Investigators also link the minor to threats sent between January and April against schools, city councils, libraries, social associations, leisure centers, and public bodies. The messages announced shootings and armed attacks and, in some cases, promised to broadcast the murders so that other members of the network could watch them. The attacks did not materialize but forced the deployment of extraordinary security measures. From digital hate to threats against Podemos The threat against Montero came after years of harassment against the leader and other members of Podemos, including repeated concentrations in front of the family home she shared with Pablo Iglesias. Four days after the MEP’s complaint was made public, Podem Catalunya warned of threats against its headquarters and the attack suffered by the vehicle of its coordinator, María Pozuelo, near her home. The messages were then linked to another neo-Nazi organization related to 764.

via elconsttucional: A 17-year-old minor, alleged leader of the neo-Nazi network 764 in Spain, arrested, accused of threatening Irene Montero with death

siehe auch: Spanische Polizei verhaftet 17-jährigen Anführer der extremistischen Online-Gruppe 764 wegen Morddrohungen gegen EU-Abgeordnete Irene Montero Ein 17-jähriger Spanier wurde am 16. Juli in Gipuzkoa als wichtigste inländische Figur des transnationalen extremistischen Netzwerks 764 festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, Morddrohungen gegen die Podemos-EU-Abgeordnete Irene Montero sowie Hunderte von fingierten Schusswaffenwarnungen an Schulen und öffentliche Gebäude gesendet zu haben. Ein 17-jähriger Spanier wurde am 16. Juli 2026 in der Provinz Gipuzkoa festgenommen. Die Operation wurde gemeinsam von der spanischen Guardia Civil, der katalanischen Mossos d’Esquadra und der baskischen Ertzaintza durchgeführt. Ein Jugendgericht in San Sebastián ordnete anschließend seine Untersuchungshaft in einem Jugendzentrum an. Die Polizei beschreibt ihn als den wichtigsten Referenten in Spanien des 764-Netzwerks, einer transnationalen extremistischen Gruppe, die hauptsächlich online operiert. DAS 764-NETZWERK Das 764-Netzwerk wurde 2021 von einem Teenager in den Vereinigten Staaten gegründet. Es vermischt nationalsozialistische, satanische und pädophile Bildsprache und befürwortet Gewalt mit dem Ziel, die Gesellschaft zum Zusammenbruch zu bringen. Die Behörden mehrerer Länder haben die Gruppe wegen Sextortion, organisierter Belästigung, Verbreitung von Material über sexuellen Kindesmissbrauch, Aufforderung zur Selbstverletzung, extremen Gewaltinhalten, Tierquälerei sowie Drohkampagnen gegen Institutionen, gesellschaftliche Einrichtungen und Einzelpersonen untersucht. Das Netzwerk ist Teil einer breiteren Konstellation ähnlicher Gemeinschaften, die als The Com bekannt sind und gewalttätige Propaganda sowie Rekrutierungstaktiken teilen.

Neo-Nazi Leader to Pay Thousands for Trying to Intimidate Patrons of a Drag Queen Story Hour

Christopher Hood Jr and his band of neo-Nazis stood outside a cafe yelling homophobic slurs and making Nazi salutes in 2023. A founder of a neo-Nazi group that staged an intimidation attack on a drag queen story hour in 2023 has admitted to violating New Hampshire’s civil rights law. He now has to pay $2,500 in civil penalties and an additional $7,500 if he fails to comply with all requirements of a court order, pursuant to an agreement with the state’s attorney general’s office announced last week. He also has to do 250 hours of community service. Christopher R. Hood Jr. of Massachusetts and his Nazi group, the Nationalist Social Club-131, also known as NSC-131, have been sanctioned by a court in New Hampshire after Hood and 19 others appeared outside Teatotaller Cafe during a drag queen story hour on June 18, 2023, when they hurled anti-LGBTQ+ slurs, performed Nazi salutes, and banged on the cafe’s windows during the event. (…) NSC-131 has faced other legal complaints in New Hampshire as well as in Massachusetts, the Boston Globe reports. The paper notes that Hood has been a member of the neo-Nazi groups the Patriot Front and the Proud Boys before he formed NSC-131 in 2019. The group’s members often hide their faces and wear khakis and black shirts. The New Hampshire Attorney General’s office said that because of the litigation against Hood and NSC-131 in the state, the group no longer operates there.

via gomag: Neo-Nazi Leader to Pay Thousands for Trying to Intimidate Patrons of a Drag Queen Story Hour

Feierten Feuerwehrleute mit rechten Siedlern aus Bargdorf? „Völkische Hochzeit“ und „indigene Germaniten“ im Fokus

Ein ehemaliges Ratsmitglied fordert die Gemeinde auf zu prüfen, ob Feuerwehrleute eine Dienstverfehlung begangen haben – sie sollen in Uniform Spalier für ein Hochzeitspaar aus der rechten Siedler-Szene in Bargdorf gestanden haben. Weitere Vorwürfe beziehen sich auf ein Betretungsverbot „indigener Germaniten“. Bargdorf wirkt auf den ersten Blick wie ein Hort der Ruhe. Landwirtschaftlich geprägtes Dorfleben auf der einen Seite, das von Wald und Natur umgebene Wochenendhausgebiet Große Heide auf der anderen. Eine Gegend zum Durchatmen und Entspannen. Doch hinter der idyllischen Fassade gärt es seit Jahren – und nun stehen erneut Befürchtungen im Raum, dass sich in dem Bienenbütteler Ortsteil rechtsextreme und völkische Strukturen festsetzen könnten. (…) Schelle-Grotes Schreiben lenkt den Blick auch auf das Wochenendhausgebiet Große Heide. Dort ist vor Kurzem auf einem Privatgrundstück ein Betretungsverbotsschild mit dem Logo der „United Indigenous Nations“ aufgetaucht. Für Schelle-Grote ein Alarmsignal – er sieht darin einen Zusammenhang mit der Gruppierung „Indigenes Volk Germaniten“, zu der Beobachter der Szene auch Bewohner in Bargdorf rechnen. Die Gruppierung selbst versteht sich nach eigener Darstellung als Nachfahren germanisch-alemannischer Vorfahren, als eigene ethnische Volksgruppe. „Diese Gruppe erkennt nur die Grenzen von 1937 an. Die Anwendung des deutschen Rechtes empfindet diese Gruppe als diskriminierend“, schreibt Schelle-Grote. Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig habe sogenannte „indigene Sonderrechte“ ausdrücklich ausgeschlossen. Und, so sein Hinweis: Die Gruppierung werde im Verfassungsschutzbericht Baden-Württembergs geführt und beobachtet. „Ich halte diese Gruppe nicht für harmlose Spinner, sondern für Feinde der demokratischen Ordnung, denen wir uns entgegensetzen sollten“, so Schelle-Grote. Auch die Grünen-Ratsfrau Petra Andreas-Stiller schlägt Alarm. Sie befürchtet mit Blick auf die Große Heide, „dass vor unseren Augen ein Wohngebiet mit völkischen Siedlern und Reichsbürgern entsteht, das für sich einen rechtsfreien Raum schafft“. Eine Einschätzung, die auch Olaf Meyer von der RADAR-Informationsstelle Lüneburg/Uelzen teilt, die sich mit rechtsextremen Strukturen in der Region beschäftigt. Er spricht von einem ganzen Netzwerk „völkischer Sippenverbände“ in der Region.

via az online: Feierten Feuerwehrleute mit rechten Siedlern aus Bargdorf? „Völkische Hochzeit“ und „indigene Germaniten“ im Fokus

Steuerhinterziehung im Eichsfeld: Zeugin im Reichsbürger-Prozess verdächtigt

Steuerfahnder durchsuchen Räumlichkeiten im Eichsfeld einer Zeugin im Mühlhäuser Reichsbürger-Prozess: Die Frau wird verdächtigt, mehrere Hunderttausend Euro Steuern nicht gezahlt zu haben. Wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung hat die Steuerfahndung mehrere Objekte im Eichsfeld durchsucht. Ermittelt werde gegen eine Unternehmerin aus Leinefelde-Worbis in zwölf Fällen, teilte die Staatsanwaltschaft Mühlhausen mit. Die Frau aus Leinefelde-Worbis wird verdächtigt, mehrere Hunderttausend Euro Steuern unterschlagen zu haben. Durchsucht wurden den Angaben zufolge mehrere Betriebs- und Privatobjekte. Bei den Durchsuchungen wurden unter anderem Betriebsunterlagen und Speichermedien sichergestellt. Mehrere Hunderttausend Euro: Zeugin im Reichsbürger-Prozess verdächtigt Laut der Staatsanwaltschaft soll die Frau unter anderem private Aufwendungen bewusst als Betriebsausgaben eines von ihr geführten Unternehmens verbucht haben. Zudem soll die Frau in einer Zeugenaussage im Reichsbürger-Prozess vor dem Landgericht Mühlhausen angegeben haben, als Geschäftsführerin Edelmetalle im Wert von rund zwei Millionen Euro von einem der Angeklagten erworben zu haben. Diese seien jedoch nur teilweise bei dem Unternehmen angekommen, hieß es.

via göttinger tageblatt: Steuerhinterziehung im Eichsfeld: Zeugin im Reichsbürger-Prozess verdächtigt

Schock in Sofia: Mutmaßliche Neonazis greifen jüdische Jugendliche an – #terror

Eine Gruppe mutmaßlicher Neonazis hat nach Angaben der Jüdischen Gemeinde Rom versucht, ein Hotel in der bulgarischen Hauptstadt Sofia zu stürmen. Dort hätten sich jüdische Jugendliche aus Italien aufgehalten. Die Angreifer sollen antisemitische Parolen gerufen, den Hitlergruß gezeigt und den Zugang zum Gebäude blockiert haben. Der Vorfall ereignete sich am letzten Sonntag. “Unsere Kinder sind in Europa nicht frei unterwegs, ohne Gewalt und verbaler Aggression durch Antisemiten ausgesetzt zu sein”, erklärte der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Rom, Victor Fadlun. Nach seinen Angaben dokumentiert ein Video den Vorfall. Darauf seien schwarz gekleidete Skinheads mit Totenkopf-Symbolen zu sehen, die vor dem Hotel den NS-Spruch “Sieg Heil” gerufen und den verbotenen Gruß gezeigt hätten. Ermittlungen laufen Die Gruppe habe versucht, in das Gebäude einzudringen, in dem sich mehrere Dutzend Jugendliche, darunter Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Rom, mit ihren Betreuern aufhielten. Nach dem Einschreiten der Polizei seien die Angreifer zunächst verschwunden, später jedoch zurückgekehrt und hätten erneut die Eingänge blockiert.

via vol: Schock in Sofia: Mutmaßliche Neonazis greifen jüdische Jugendliche an

siehe auch: Neo-Nazis surround Bulgarian hotel, threaten Jewish teens with salutes and ‘Sieg Heil’ chants Black-clad extremists blocked entrances and shouted ‘Sieg Heil’ at youth delegations from Israel and Italy, returning after police left as European officials demanded prosecutions. A neo-Nazi group surrounded a hotel in Bulgaria’s resort town of Bansko where dozens of Jewish teenagers were staying, shouting Nazi slogans, giving Nazi salutes and threatening participants in an international youth training program. The group, dressed in black shirts featuring skull symbols, gathered outside the hotel on Sunday while members of Jewish youth delegations from Italy and Israel were staying there as part of an international program for youth movement instructors (…) The incident in Bansko came about a week after another violent confrontation in Bulgaria involving Israeli teenagers. In that case, a group of 18-year-old Israelis locked themselves inside hotel rooms in Sunny Beach after being attacked in a side street by British tourists who identified them as Israelis, according to reports. Bulgarian officials condemned the latest incident. Foreign Minister Antonio Tajani said: “I condemn antisemitism, a virus that must be fought, a form of hatred and discrimination that must be eradicated. I stand with President Victor Fadlon and the Jewish community of Rome.”; Moment Nazi skinheads surround Bulgarian hotel housing Jewish teenagers, chant ‘Sieg Heil’ and yell threats in latest evidence of Europe’s growing anti-Semitism. Nazi skinheads surrounded a Bulgarian hotel housing Italian Jewish teenagers, yelling threats and chants of ‘Sieg Heil.’ Shocking footage captured on August 2 in Sofia, Bulgaria’s capital city, showed the skinheads trying to make their way into the hotel.  When they couldn’t make their way in, they turned to the group, who appeared to be in a first-floor room, and repeatedly made Nazi salute gestures and chanted ‘Sieg Heil’. The group, made up of five, also threateningly told the group of teenagers to come down to meet them.  The video then cuts to the skinheads getting moved on.  Italian media reported that the teenagers were from Rome and Milan, and were in Sofia for a summer camp.  They were staying at the hotel with their teachers.  Victor Fadlun, the president of the Jewish Community of Rome organisation, wrote in a post to Facebook: ‘Our children are not free to travel in Europe without being exposed to the violence and verbal aggression of anti-Semites.

Marktradikaler Redner bei AfD-Stiftung – Mileis Meister

Die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung Hamburg lädt einen Referenten ein, der die 53-Stunden-Woche für nötig hält. Die AfD-Wählenden stört es nicht. Für den 13. August hat die AfD-nahe Desiderius-Erasmus-Stiftung (DES) in Hamburg einen Gast eingeladen, der den libertären Präsidenten Argentiniens, Javier Milei, an Marktradikalität in den Schatten stellt. Hans-Bernd Pillkahn wird als „ehemaliger Mitgestalter der Metallindustrie“ vorgestellt, der bei Thyssenkrupp tätig gewesen und „seit einer Generation Unternehmer“ sei. Pillkahn soll über die „Perspektiven der energieintensiven Industrie Deutschlands – Bedeutung im weltwirtschaftlichen Kontext sowie insbesondere auch für Hamburg“ sprechen. Seitdem die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) die Atomkraftwerke „geschlachtet“ habe, sei die Metallindustrie in der Krise, sagt der Ingenieur. Nur mit stringenten autoritären Maßnahmen könnten die gegenwärtigen ökonomischen Fehlentwicklungen beendet werden. Der Vorsitzende der Hamburger DES, Thorsten Prenzel, ist zugleich Geschäftsführer der Hamburger AfD-Bürgerschaftsfraktion. Die landespolitische Perspektive sollen an dem Abend der energiepolitische Sprecher der Bürgerschaftsfraktion, Joachim Körner, sowie die umweltpolitische Sprecherin der Fraktion Peggy Heitmann einbringen. Die Stiftung hat ihre Veranstaltung bisher nicht öffentlich beworben. Die Einladung liegt jedoch dem Hamburger Bündnis gegen rechts vor. Das Bündnis weist auf einen Auftritt des „dubiosen Unternehmensberaters“ 2022 im Klimaleugnermilieu Stuttgarts hin. Im selben Jahr trat Pillkahn bei der AfD-Bundestagsfraktion auf, die sich fragte: „Wie viel Milei brauchen wir für die Rettung des deutschen Sozialstaats?“ (…) Er forderte in seiner Präsentation die Erhöhung der Lebensarbeitszeit von 15 Prozent auf 20 Prozent. „Deutschland ist absoluter Weltmeister in nicht arbeiten“, geißelte Pillkahn. Seinem Vorschlag folgend, müsste entweder ein Drittel mehr pro Woche gearbeitet werden – 53-Stunden – oder entsprechend länger auf die Rente gewartet werden. Pillkahn fordert auch, die Ausgaben der Bundesbehörden, Landkreise und Städte, Hochschulen, Großforschungseinrichtungen, Verbände, Kammern und Innungen um 30 Prozent zu senken. Die Konsequenz wäre eine breite Auflösung von Strukturen und massenhafte Entlassungen. Unter Applaus ließ er die Frage offen, ob wohl eher ein „Präsident à la argentinischer Verfassung oder ein EU-abhänge Verwaltung“ die angebliche notwendige Kehrtwende schaffen würde.

via taz: Marktradikaler Redner bei AfD-Stiftung Mileis Meister

Nach AfD-Gutachten der GFF – Über 1.000 Juristen unter­sch­reiben RAV-Brief für Par­tei­ver­bots­ver­fahren

Ein offener Brief des RAV gewinnt zunehmend Unterstützung: Inzwischen haben sich mehr als 1.000 Juristen der Forderung angeschlossen, ein Verbotsverfahren gegen die AfD einzuleiten. Mitte Juli 2026 richtete der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein e.V. (RAV) einen offenen Brief an die Bundesregierung und die Abgeordneten des Bundestages mit der Forderung, ein AfD-Verbotsverfahren einzuleiten. Der Verein stützt sich dabei auf das Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte e.V. (GFF), das zu dem Ergebnis kam, dass die Politik der AfD gegen das Menschenwürdeprinzip aus Art. 1 Abs. 1 Grundgesetz (GG) und das Demokratieprinzip gem. Art. 20 Abs. 2 GG verstößt und damit verfassungswidrig sei. Ein Verbotsantrag hätte demnach “wahrscheinlich Erfolg”, so das Gutachten.  Der RAV-Brief war zunächst von rund 500 Jurist:innen unterzeichnet und anschließend veröffentlicht worden. Die Politik reagierte bisher nicht. In den vergangenen Tagen schlossen sich immer mehr Jurist:innen der Forderung des RAV an: Die Zahl der Unterzeichnenden hat sich innerhalb von zehn Tagen verdoppelt. Über 1000 Anwält:innen, Richter:innen, Staatsanwält:innen, Jurist:innen aus der Verwaltung und der Wirtschaft, Rechtsreferendar:innen und viele mehr stellen sich hinter die Forderung nach einem Verbotsverfahren gegen die AfD. “Endlich handeln und das AfD-Verbotsverfahren einleiten” Der Bundestag und die Bundesregierung seien nun erneut als politisch Verantwortliche aufgefordert, unverzüglich die notwendigen Schritte für einen Antrag beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) einzuleiten.

via lto: Nach AfD-Gutachten der GFF Über 1.000 Juristen unter­sch­reiben RAV-Brief für Par­tei­ver­bots­ver­fahren

siehe auch: Mehr als tausend Juristen verlangen AfD-Verbotsverfahren Zu den Unterzeichnern gehören Anwälte, Richter und Fachleute aus Verwaltung und Wirtschaft: Zahlreiche Juristen fordern die Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens. Sie fürchten einen »ernsthaften Schaden« für die Demokratie.Mehr als tausend Juristinnen und Juristen in Deutschland machen sich für die Einleitung eines AfD-Verbotsverfahrens beim Bundesverfassungsgericht stark. Mindestens 1051 Anwälte, Richter, Staatsanwälte, Juristen aus Verwaltung und Wirtschaft sowie Rechtsreferendare hätten einen entsprechenden offenen Brief an die Bundesregierung und die Abgeordneten des Bundestages unterzeichnet, teilte der Republikanische Anwältinnen- und Anwälteverein (RAV)  mit. Der Brief von Mitte Juli war zunächst von mehr als 500 Juristinnen und Juristen unterzeichnet und veröffentlicht worden. Darin nimmt der RAV Bezug auf ein rechtswissenschaftliches Gutachten der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass die Politik der AfD gegen das Menschenwürdeprinzip des Grundgesetzes und das Demokratieprinzip verstoße und damit verfassungswidrig sei.