#Berlin: 19-Jähriger schlägt #Obdachlosen und pinkelt #Polizisten gegen das Bein – #kaltland

Der Betrunkene soll mit einem Gürtel auf den Obdachlosen eingeschlagen haben. Als Polizisten hinzukamen, beleidigte er sie rassistisch und pinkelte einen an. Ein 19-Jähriger hat nach ersten Angaben der Polizei einen obdachlosen Mann in Berlin-Kaulsdorf geschlagen und mehrere Polizeibeamte rassistisch beleidigt. Der junge Mann soll am Samstagabend vor einem Supermarkt in der Gülzower Straße mit einem um die Hand gewickelten Gürtel auf den 53-jährigen eingeschlagen haben, teilte die Polizei mit. Der Mann wurde demnach am Arm verletzt und vor Ort ambulant behandelt. Beim Eintreffen der Polizei soll der 19-Jährige außerdem die Beamten rassistisch beleidigt und später einem Beamten gegen das Bein gepinkelt haben, hieß es am Sonntag.

via berliner zeitung: Berlin: 19-Jähriger schlägt Obdachlosen und pinkelt Polizisten gegen das Bein

“THE RIGHT STUFF” – Peter Thiel investiert in Dating-App für Rechtskonservative

Milliardäre im Umfeld von Donald Trump arbeiten an einer eigenen Echokammer abseits von Facebook, Youtube und Co. Dass die etablierten Techkonzerne wie Meta, Twitter, Youtube und Amazon vielen Rechtskonservativen in den USA ein Dorn im Auge sind, ist nicht erst seit der Sperre von Donald Trump auf Twitter und Facebook klar. Mit Unterstützung zahlungskräftiger Milliardäre und diversen Anknüpfungspunkten zum abgewählten US-Präsidenten entsteht so langsam, aber sicher ein digitales Paralleluniversum mit eigenen Social-Media-, Messenger- und Video-Plattformen. Wer bei der Partner- oder Partnerinnensuche buchstäblich nicht mit dem politischen Feind im eigenen Bett aufwachen will, wird auch dies über eine entsprechende App tun können. “The Right Stuff” heißt die Dating-App, die vom ehemaligen Trump-Berater John McEntee ins Leben gerufen wurde und “Konservative auf einfache Weise verbinden will”. Interessierte können sich bereits per E-Mail vormerken. In der Anfangsphase kann die App nur mittels Einladung verwendet werden. Für Rechtskonservative in liberalen Städten Für den anvisierten Start im Sommer scheint jedenfalls alles angerichtet. Mit Peter Thiel ist auch einer der einflussreichsten Tech-Investoren an Bord. Der neue Arbeitgeber von Sebastian Kurz verließ zuletzt den Facebook-Konzern, um Trumps Agenda noch stärker unterstützen zu können. Durch seine erfolgreichen Investitionen in Paypal und Facebook verfügt er auch über das nötige Kleingeld. Laut “New York Times” und dem Polit-Blog Axios soll er 1,5 Millionen Dollar für die konservative Dating-App beigesteuert haben.

via standard: “THE RIGHT STUFF” – Peter Thiel investiert in Dating-App für Rechtskonservative

#ElonMusk vergleicht Justin #Trudeau mit Adolf #Hitler – #dumbhead

Der Tesla-CEO postete ein Meme als Reaktion auf die kanadischen Trucker-Proteste. Elon Musk kann es einfach nicht lassen. Der Tesla- und SpaceX-CEO, der in der Vergangenheit wiederholt auf Twitter ausfällig geworden ist, hat am Donnerstag mit einem geschmacklosen Hitler-Meme für Aufregung gesorgt. Auf einen Beitrag des Kryptoblogs Coindesk, in dem die Sperre von Wallet-Adressen kanadischer Protesttrucker thematisiert wurde, postete er ein Hitler-Bild, das an den kanadischen Premierminister Justin Trudeau adressiert ist. Der Spruch auf dem Hitler-Porträt lautet: “Hör auf, mich mit Justin Trudeau zu vergleichen – ich hatte ein Budget.” Damit spielt das Meme offenbar auf die wiederholten Probleme des kanadischen Premiers an, ein Staatsbudget vom Parlament bzw. der Regierung absegnen zu lassen. Die Verneinung des Vergleichs tut natürlich genau das und lässt durchblicken, dass Musk die politische Rolle Trudeaus rund um die kanadischen Trucker-Proteste mit Hitler vergleicht.

via standard: Elon Musk vergleicht Justin Trudeau mit Adolf Hitler

Forschende behaupten, #QAnon-Gründer identifiziert zu haben – #LockHimUp

Unabhängig voneinander untersuchten Wissenschafter aus der Schweiz und Frankreich den Schreibstil von “Q” – und fanden Hinweise auf den Urheber. QAnon ist eine der reichweitenstärksten Verschwörungserzählungen in den USA. Anhängerinnen und Anhänger glauben zum Beispiel an den Mythos, dass mächtige Politikerinnen in Wirklichkeit “Reptiloiden” seien – und eine satanistische Weltelite Jagd auf Kinder mache. Auch während des gewaltsamen Sturms auf das US-Kapitol schmückte das Logo der Bewegung zahlreiche Flaggen der Demonstrierenden. Um die Frage, wer QAnon gegründet haben könnte, ranken sich seit der Gründung im Jahr 2017 zahlreiche Gerüchte. Zuletzt behauptete der Filmemacher Cullen Hoback, das Geheimnis um “Q” im Rahmen der Dokuserie “Q: Into the Storm” gelüftet zu haben. Demnach soll sich der US-amerikanische Verschwörungsideologe und Betreiber des Imageboards 8kun Ron Watkins während eines Interviews verplappert haben. Mit seiner Annahme könnte Hoback zumindest teilweise richtig liegen. Die wahre Identität des Gründers wollen nun zwei unabhängige Forschungsgruppen aus der Schweiz und aus Frankreich mithilfe von Machine Learning aufgedeckt haben, wie die “New York Times” berichtet. Unter dem Pseudonym “Q” trat laut ihnen als allererstes der südafrikanische Softwareentwickler Paul Furber auf. Erst später habe auch Watkins Botschaften als “Q” geteilt. Anfangs in Kollaboration mit Furber, später dann eigenständig und auf 8kun.

via standard: Forschende behaupten, QAnon-Gründer identifiziert zu haben

Virginia 2nd Amendment Rally (2020 Jan) - 49416341132.jpg
By Anthony Crider – <a rel=”nofollow” class=”external free” href=”https://www.flickr.com/photos/16086041@N00/49416341132/”>https://www.flickr.com/photos/16086041@N00/49416341132/</a>, CC BY 2.0, Link

Musiker aus Mittelhessen – Bonhoeffer-Lied bei Querdenker-Demos: Komponist wehrt sich

Judenstern und Anne Frank – Impfgegner schwingen oft die ganz große Keule, wenn es um ihre Lage geht. Immer öfter singen sie ein Lied mit Zeilen von Dietrich Bonhoeffer. Dessen Komponist aus Mittelhessen will das verbieten lassen. Eigentlich freut sich Komponist Siegfried Fietz aus Greifenstein-Allendorf (Lahn-Dill), wenn Menschen seine Lieder anstimmen. Vor allem sein “Von guten Mächten wunderbar geborgen” erfreut sich reger Beliebtheit. Aber dass es nun ausgerechnet immer öfter auf Querdenker-Demos gegen die Corona-Maßnahmen angestimmt wird, freut Fietz überhaupt nicht. Der 75-Jährige hat darin ein Gedicht des Theologen Dietrich Bonhoeffer vertont, der im Widerstand gegen das NS-Regime kämpfte. “Es war der letzte Text, den Bonhoeffer 1944 im Gefängnis schrieb, ehe er von den Nationalsozialisten ermordet wurde”, erzählt Fietz. Obwohl er das Lied schon vor rund 50 Jahren komponiert hatte, wurde es gerade zum Kirchenlied des Jahres 2021 gewählt. Ein Video, das ihn am Klavier zeigt, während er das Stück spielt, verzeichnet auf Youtube mehr als neun Millionen Aufrufe. Aber so recht kann der Musiker aus Mittelhessen den Erfolg nicht genießen.  “Eine Verdrehung der Tatsachen” Den Komponisten empört, dass zunehmend Impfgegner das Lied für sich entdecken. “Das ist eine Verdrehung der Tatsachen! Es kann nicht angehen, dass Menschen bei solchen Veranstaltungen sagen: Ich fühle mich wie die Menschen damals auf dem Weg ins KZ”, betont Fietz. Die Situation damals sei mit der heutigen nicht zu vergleichen. Fietz will sich mit der Vereinnahmung seines Werks durch die seiner Ansicht nach falsche Seite nicht abfinden. Er will sich dagegen wehren. Gemeinsam mit seinem Sohn mahnt er Videos im Internet ab, in denen sein Lied im Querdenker-Kontext zu hören ist – beispielsweise in Videos von Demos. “Das ist meine Möglichkeit, etwas zu tun”, sagt Fietz. Mit Erfolg, wie er sagt: Viele der Videos seien verschwunden.

via hessenschau: Musiker aus Mittelhessen – Bonhoeffer-Lied bei Querdenker-Demos: Komponist wehrt sich

“Querdenker”-Szene: Söder warnt vor “Corona-RAF”

Bayerns Ministerpräsident Söder blickt mit Sorge auf einen sich verfestigenden Kreis von Verschwörungstheoretikern. Einige Menschen hätten sich in der Pandemie verirrt, warnt der CSU-Chef und fordert konkrete Maßnahmen. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat vor einem sich verfestigenden Kreis einer “Corona-RAF” in der “Querdenker”-Szene gewarnt. Die Zahl der Demonstrierenden gegen die Corona-Maßnahme von Regierungen und Behörden gehe zwar zurück, sagte Söder der Würzburger “Mainpost”. Aber: “Einige Menschen haben sich in der Pandemie leider in eine Welt von Verschwörungstheorien verirrt.” “Wir dürfen am Ende keine “Corona-RAF” bekommen, für die Gewalt akzeptabel wäre”, warnte der CSU-Chef. Deswegen sei es wichtig, konsequent gegen antidemokratische Tendenzen vorzugehen. “Auf Plattformen wie Telegram entstehen abgeschlossene Blasen von Verschwörungstheoretikern. Wenn dort immer absurdere Fake-News als Wahrheiten verkauft werden, besteht die Gefahr, dass Einzelne daraus ein vermeintliches moralisches Widerstandsrecht entwickeln”, sagte Söder.

via br: “Querdenker”-Szene: Söder warnt vor “Corona-RAF”

Kein Freispruch erster Klasse für Offizier Marcel B.

Bundeswehr leitet keine Disziplinarmaßnahmen gegen ehemaligen »Leiter Social Media« nach Likes für rechte Inhalte ein. Die Anschuldigungen, die nach einem Bericht des NDR-Recherchemagazins »Panorama« im Juli 2020 gegen den Stabsoffizier und Social-Media-Experten Marcel B. im Raum standen, waren immens. Digitale Spuren seiner Aktivitäten führten teils in den Bereich der als rechtsextrem eingestuften »Identitären Bewegung« und zeigten teils Schnittmengen mit dem Verein »Uniter«, der vom ehemaligen Soldaten des Kommandos Spezialkräfte KSK André S., auch »Hannibal« genannt, gegründet wurde. Auftritte von Marcel B. vor der völkischen Burschenschaft Cimbria München und beim Studienzentrum Weikersheim waren ebenso thematisiert worden. Das Verteidigungsministerium versetzte B. umgehend in einen anderen Stadtteil Berlins, distanzierte sich von dem Referenten, der als »Leiter Social Media« aufgetreten war. In der vergangenen Woche vermeldete die »Zeit« die Entlastung von Marcel B., der längst in einem »Spiegel«-Interview eingeräumt hatte, durch sein Verhalten in sozialen Medien »kein gutes Vorbild für andere Soldaten« gewesen zu sein. Unter anderem gefielen B. auch Folterdarstellungen, die Waterboarding-Praktiken zeigen. (…) Auf den vorgeblich privaten, quasi ausnahmslos mit dienstlichen Inhalten bestückten Social-Media-Kanälen von B. geht es fragwürdig zu. Kürzlich hatte er den Klarnamen des Bundeswehrkritikers Patrick J. via Twitter weiterverbreitet. J. hatte viele rechtsradikale Verdachtsfälle an den Militärischen Abschirmdienst gemeldet und wird online dafür angefeindet. Durch die Verbreitung des Namens, setzt B. ihn einer großen Gefahr aus. Auf nd-Anfrage wollten weder der B. unterstützende Reservistenverband noch der Deutsche Bundeswehrverband, wo B. zweiter Vorsitzender ist, sein Verhalten kommentieren. Im Verteidigungsministerium (BMVg) ist die Verunsicherung groß. Ob die Befürwortung der Darstellung von Folterpraktiken mit den Anforderungen an Soldat*innen vereinbar sei, wollte ein BMVg-Sprecher nicht beantworten.

via nd: Kein Freispruch erster Klasse für Offizier Marcel B.

https://twitter.com/DanielLuecking/status/1493647808896851969
symbolbild