Unabhängig voneinander untersuchten Wissenschafter aus der Schweiz und Frankreich den Schreibstil von “Q” – und fanden Hinweise auf den Urheber. QAnon ist eine der reichweitenstärksten Verschwörungserzählungen in den USA. Anhängerinnen und Anhänger glauben zum Beispiel an den Mythos, dass mächtige Politikerinnen in Wirklichkeit “Reptiloiden” seien – und eine satanistische Weltelite Jagd auf Kinder mache. Auch während des gewaltsamen Sturms auf das US-Kapitol schmückte das Logo der Bewegung zahlreiche Flaggen der Demonstrierenden. Um die Frage, wer QAnon gegründet haben könnte, ranken sich seit der Gründung im Jahr 2017 zahlreiche Gerüchte. Zuletzt behauptete der Filmemacher Cullen Hoback, das Geheimnis um “Q” im Rahmen der Dokuserie “Q: Into the Storm” gelüftet zu haben. Demnach soll sich der US-amerikanische Verschwörungsideologe und Betreiber des Imageboards 8kun Ron Watkins während eines Interviews verplappert haben. Mit seiner Annahme könnte Hoback zumindest teilweise richtig liegen. Die wahre Identität des Gründers wollen nun zwei unabhängige Forschungsgruppen aus der Schweiz und aus Frankreich mithilfe von Machine Learning aufgedeckt haben, wie die “New York Times” berichtet. Unter dem Pseudonym “Q” trat laut ihnen als allererstes der südafrikanische Softwareentwickler Paul Furber auf. Erst später habe auch Watkins Botschaften als “Q” geteilt. Anfangs in Kollaboration mit Furber, später dann eigenständig und auf 8kun.

via standard: Forschende behaupten, QAnon-Gründer identifiziert zu haben

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By Anthony Crider – <a rel=”nofollow” class=”external free” href=”https://www.flickr.com/photos/16086041@N00/49416341132/”>https://www.flickr.com/photos/16086041@N00/49416341132/</a>, CC BY 2.0, Link