Ein Mitarbeiter der AfD-Landtagsfraktion hatte eine Parole der Nazi-Organisation verbreitet. Nun wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt. Beendet ist das Verfahren wohl nicht. Ein Post im sozialen Netzwerk X hat für einen Mitarbeiter der Potsdamer AfD-Landtagsfraktion, Gerhard Vierfuß, juristische Konsequenzen: Das Amtsgericht Potsdam verurteilte den 64-jährigen Potsdamer am Montag zu einer Geldstrafe von insgesamt 6600 Euro wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
Hitler-Bilder, rassistische Äusserungen, Nazi-Symbole. Die Militärjustiz musste sich mit rassistischen Äusserungen in der Kaserne Payerne VD beschäftigen. Die Strafen fielen relativ milde aus. Deutschschweizer Rekruten schikanierten welsche Kollegen in der Kaserne Payerne VD Rassistische und gewalttätige Posts führten zu Geldbussen und Bewährungsstrafen 10 Prozent der Rekruten erlebten rassistische Vorfälle laut einer Umfrage Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler. Mehr erfahren Feedback senden Mehr anzeigen Lucien Fluri Co-Ressortleiter Politik Es begann mit einem Streit zwischen Deutschschweizer und welschen Rekruten. Deutschschweizer Rekruten korrigierten in der Kaserne Payerne VD die Kleidung ihrer welschen Kollegen, was diese gar nicht goutierten. Auf das Wortgefecht folgte Mobbing, es endete mit Rassismus. Ein Rekrut aus der Deutschschweiz verschickte im Whatsapp-Gruppenchat «Zug Dütschschwitzer» ein Video, in dem einer der dunkelhäutigen Westschweizer Rekruten tanzte. «Scheiss N…» schrieb er dazu. Dann kam die Beschimpfung «Hurensohn». «… gerade noch als leicht einzustufen» Und schliesslich überschlagen sich die Nachrichten im Chat für einen kurzen Moment: ein aufgeschlitzter weiblicher Torso, der von einem schwarzen Penis penetriert wurde, ein Schalthebel eines Autos in der Form eines Hakenkreuzes, ein Bild des deutschen Nazi-Diktators Adolf Hitler und der ehemaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel. Bei Hitler stand «Gute Zeiten», bei Merkel hiess es «schlechte Zeiten». Und dann kam noch ein Bild eines Hitlergrusses. Für seine Bildposts mit «gewalttätigen, rassistischen, nationalsozialistischen sowie diskriminierenden Ideologien» muss der 22-jährige Rekrut nun 360 Franken Busse und 450 Franken Verfahrenskosten bezahlen. Eine Strafe über 15 Tagessätze à 120 Franken setzte die Militärjustiz zur Bewährung aus. Das Verschulden sei «gerade noch als leicht einzustufen». Weiterer Fall aufgetaucht Blick hat die Urteile der Militärjustiz aus den vergangenen Monaten angeschaut. Es ist nicht der einzige Fall von rassistischen Whatsapp-Posts. Auch im Rekrutierungszentrum Rüti ZH kam es zu Entgleisungen. Rekrut S. verschickte Bilder, die laut Justiz «menschenverachtende, rassistische Grundhaltungen» zeigten – und Kinderpornografie beinhalteten. Er verschickte Hitlerbilder, Sexszenen mit Hitlergruss und Hakenkreuzen. Sechs rassistische Posts innert elf Minuten. Darunter eine Tafel mit der Aufschrift «Juden werden hier nicht bedient». Es sei quasi nur ein einziger Vorfall, weshalb das Unrecht eher gering ist, schreibt die Militärjustiz – «ohne die Tat bagatellisieren zu wollen». Der Mann löschte den Chat auch bald wieder. Alkohol war bereits geflossen. Er habe lustig sein und dazugehören wollen, sagte der Rekrut mit sonst makellosem Führungszeugnis. Und er schämte sich für die Tat. Zehn Tagessätze zu 100 Franken, bedingt. 200 Franken Busse und 450 Franken Verfahrenskosten, so das Urteil.
Die Daten werden in bestimmten Fällen auch an Dritte weitergegeben Space X, das Raumfahrt- und Telekomunternehmen von Elon Musk, hat die Datenschutzrichtlinien für sein Satelliteninternet Starlink überarbeitet. Künftig sammelt und nutzt das Unternehmen Nutzerdaten für das Training seiner KI-Modelle. Um Erlaubnis wurden hierfür bei bestehenden Kunden nicht gefragt. Maschinelles Lernen Die neue Datenschutzrichtlinie, welche am 15. Jänner in Kraft getreten ist, besagt, dass “Starlink und seine Tochtergesellschaften und verbundenen Unternehmen (…) personenbezogene Daten erheben, verwenden, weitergeben und schützen dürfen, während (Kunden) unsere Website nutzen oder mit uns über unsere Satelliten-Internet-Telekommunikationsdienste kommunizieren”. Hierzu zählen unter anderem Identitätsdaten, Profildaten, Finanzdaten, wie Zahlungskartendaten und Rechnungsadresse oder technische Daten. Unter den Nutzungszwecken findet sich der Punkt “zum Training unserer Modelle für maschinelles Lernen oder künstliche Intelligenz”. Weitere Details hierzu werden nicht erläutert. In “begrenzten Fällen” dürften die Daten außerdem an mit Space X zusammen arbeitende Dritte weitergegeben werden, “einschließlich für deren eigene unabhängige Zwecke”. Der Browser-Verlauf, individuelle Gewohnheiten und die Standortverfolgung würden jedoch nicht geteilt werden. Elon Musk gehört auch das KI-Unternehmen xAI, welches etwa den Chatbot Grok betreibt. Dieser wurde bereits in die Starlink-Plattform integriert, um den Kundensupport zu unterstützen. “Also nutzt Space X die Daten wahrscheinlich, um Groks Starlink-Integration zu verbessern, die auch potenziellen Kunden zur Verfügung steht, die Fragen zum Satellitendienst haben”, vermutet das Fachmagazin PC Mag. Nicht einverstanden Die Änderungen führen online zu Ärger. “Ich kann die Sammelklage in fünf Jahren kaum erwarten, weil Nutzer ohne Vorwarnung standardmäßig darauf umgestellt wurden. Wahrscheinlich bekomme ich am Ende etwa 5,50 Pfund”, schreibt ein Nutzer in einem entsprechenden Reddit-Forum.
Schriftzüge, die auf eine gewaltverherrlichende Onlinegruppierung hindeuten, haben Ermittler zu einem Jugendlichen in Württemberg geführt. Er soll eine 13-Jährige zu Kinderpornografie erpresst haben. Als Teil eines sadistischen Onlinenetzwerks soll ein Jugendlicher aus Württemberg ein junges Mädchen via Chat erpresst und bedroht haben. Der Junge stehe zudem in Verdacht, in Bad Herrenalb (Kreis Calw) Schmierereien mit dem Schriftzug »No Lives Matter« (Leben zählen nicht) hinterlassen zu haben. Das Gekritzel erinnere an die gleichnamige gewaltverherrlichende Gruppe, teilte die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe mit . Zuletzt hatten das Landeskriminalamt und Innenminister Thomas Strobl (CDU) vor den Kanälen und Chatgruppen der weit gefassten sogenannten Terrorgram-Szene gewarnt. Ihr verbindendes Element sei weniger eine Ideologie als die Faszination für extreme Gewalt, Terror und gesellschaftlichen Zusammenbruch. Bedroht und erpresst Nach Angaben des bei der Generalstaatsanwaltschaft eingerichteten Cybercrime-Zentrums Baden-Württemberg soll der Jugendliche im vergangenen Jahr von einem damals 13-jährigen Mädchen aus dem europäischen Ausland kinderpornografische Inhalte zugeschickt bekommen haben. Er habe das Mädchen bedroht und aufgefordert, ihm weitere solche Aufnahmen zu übersenden. Dem Jugendlichen wird außerdem eine Straftat nach dem Waffengesetz vorgeworfen (…) Nach Angaben der Ermittler wirbt das lose Onlinenetzwerk »No Lives Matter« für Straftaten und fordert ebenso zu Selbstverletzungen auf wie zum Missbrauch von Tieren. Das Ziel der Community sei die Abschaffung aller gesellschaftlichen Standards, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Nach früheren Angaben von Ermittlern gehört die Gruppe zum weltweit operierenden »Com-Netzwerk«. Gruppen in dem Netzwerk werden mit Erpressung, Kinderpornografie und extremer Gewalt in Verbindung gebracht.
Deutsche Politiker hängen noch immer an Elon Musks Netzwerk X – selbst der jüngste Skandal um sexualisierte Kinderbilder ändert daran nichts. (…) Selbst nach den jüngsten Eskapaden haben sie ihre Lieblingsdroge noch immer nicht abgesetzt. Viele hängen weiter an der Nadel des rechten Multimilliardärs Elon Musk und seiner Schmutzplattform X. Deutsche Politiker bleiben auf X Gründe, sich von dem Netzwerk abzumelden, hätte es in den vergangenen Jahren eigentlich genügend gegeben. Zum Beispiel Musks Hitlergruß bei der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten. Oder sein Versuch, sich als damaliger Trump-Berater in den deutschen Bundestagswahlkampf einzumischen. Musks Anstacheln rechtsextremer Ausschreitungen im Vereinigten Königreich, die Manipulation des X-Algorithmus oder die Tatsache, dass Musk die schlimmsten Hetzer in seinem Netzwerk hofiert, war für viele schon vor Jahren Anlass, der Plattform den Rücken zu kehren. Für deutsche Politikerinnen und Politiker, Parteien und Bundesministerien hat das alles nicht gereicht. Mehr noch: Sie lassen sich nicht einmal davon abschrecken, dass über Wochen hinweg sexualisierte KI-Bilder von Frauen und teils Minderjährigen bei X generiert werden konnten – während sein Besitzer jegliche Kritik daran verspottete. Eine Umfrage des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) hat ergeben: Abmelden will sich trotz dieser neuen Vorfälle niemand von X. Man dürfe ja die Plattform nicht den Demokratiefeinden überlassen, heißt es aus den Parteien. Ministerien argumentieren, dass man ja auch einen Informationsauftrag habe. Ganz nach dem Motto: Wo die Leute sind, müssen wir auch sein. Argumente sind Augenwischerei Das allerdings ist grober Unfug. Wenn es nur danach ginge, wo Leute sind, müsste die Bundesregierung konsequenterweise auch auf Pornhub kommunizieren, auf 4chan, im Darknet oder in Telegram-Gruppen für Drogenhandel. Denn genau in diese Reihe passt X inzwischen. Die Plattform ist kein soziales Netzwerk mehr, auf dem gelegentlich Regelverstöße geschehen, wie etwa bei Instagram, Tiktok oder Youtube. Sie ist ein stinkender, mit voller Absicht unregulierter Sumpf der Abscheulichkeiten, dessen Besitzer nur eine Agenda hat: mit allen Mitteln die Demokratie in Brand setzen.
siehe dazu auch: My picture was used in child abuse images. AI is putting others through my nightmare I was a child actor, exploited by strangers on the internet. Now millions of children face the same danger (…) When generative AI started to pick up a few years ago, I feared the worst. I’d heard stories of “deepfakes”, and knew the technology was getting exponentially more realistic. Then it happened – or at least, the world noticed that it had happened. Generative AI has already been used many times to create sexualized images of adult women without their consent. It happened to friends of mine. But recently, it was reported that X’s AI tool Grok had been used, quite openly, to generate undressed images of an underage actor. Weeks earlier, a girl was expelled from school for hitting a classmate who allegedly made deepfake porn of her, according to her family’s lawyers. She was 13, about the same age I was when people were making fake sexualized images of me. In July 2024, the Internet Watch Foundation found more than 3,500 images of AI-generated CSAM on a dark web forum. How many more thousands have been made in the year and a half since then? (,..) And the worst may be yet to come: Meta and other companies have proposed that future AI models be open source. “Open source” means anyone can access the code behind it, download it and edit it as they please. What is usually wonderful about open-source software – the freedom it gives users to create new things, prioritizing creativity and collaboration over profit – could be a disaster for children’s safety. Once someone downloaded an open-source AI platform and made it their own, there would be no safeguards, no AI bot saying that it couldn’t help with their request. Anyone could “fine-tune” their own personal image generator using explicit or illegal images, and make their own infinite CSAM and “revenge porn” generator.
Vor wenigen Wochen haben Unbekannte den Mainzer Grünen-Vorsitzenden Kozubek bedroht und seine Wohnung beworfen. Ein Angriff, der Spuren hinterlassen hat. Die Ereignisse des 19. Dezember beschäftigen Christoph Kozubek noch immer stark. „Das macht etwas mit einem“, sagt der Co-Kreisvorsitzende der Mainzer Grünen über den Angriff, den er an jenem Freitagabend erlebt hat. Er habe lange mit sich gerungen, ob er an die Öffentlichkeit gehen solle. Nun wolle er es tun, „da das ganze langsam eine Tragweite erreicht, dass man Bedenken haben muss“. Was ist passiert? Am Abend jenes 19. Dezembers habe er in seiner Wohnung in der Altstadt aufgeräumt, als er durch das gekippte Fenster etwas gehört habe, erzählt der 36-Jährige. Kurz darauf habe jemand gerufen, „Stirb, du grüner Hurensohn“, und es seien Eier gegen das Haus geworfen worden, sowohl an der Vorder- als auch an der Rückseite. Auf der Straße habe er drei vermummte Personen gesehen. Er habe sofort die Polizei angerufen, doch dort habe man nur erklärt, dass die Täter wahrscheinlich bereits über alle Berge seien und er doch am nächsten Morgen auf der Wache Anzeige erstatten solle – obwohl er gesagt habe, dass er sich gerade nicht sicher fühle, schildert er im Gespräch mit dieser Redaktion. (…) Denn die Würfe auf das Haus und die Rufe seien bei Weitem nicht das einzige. Seit seiner Wahl zum Vorsitzenden seien in den vergangenen Monaten immer wieder Schmierereien an der Hauswand aufgetaucht . „Tod den Altparteien“, „Nur die AfD“, „Remigration jetzt“, solche Dinge stünden da immer wieder (…) Die drohende Konsequenz aus derlei Angriffen sei, dass sich die Leute nicht mehr trauten, sich zu engagieren – sei es im öffentlichen Raum oder in den sozialen Netzwerken, betont der Grünen-Vorsitzende. Er merke dies auch bei sich selbst zuweilen, dass er keine Lust habe, sich den Hassnachrichten im Internet auszusetzen, wie es sie gehäuft zum Beispiel im Kommunalwahlkampf gegeben habe. Die Täter hinter den Würfen auf die Wohnung hätten unter anderem ein Ziel, vermutet Kozubek: „Die wollen, dass wir still werden. Auch deshalb rede ich darüber, denn still dürfen wir nicht werden.“
A viral video from a Miami nightclub has sparked strong backlash online. Several high-profile influencers were filmed singing and dancing to banned Kanye West song “Heil Hitler.” The footage first appeared on a Kick livestream and later spread widely on X. It shows the group traveling together to a Miami venue and celebrating the song as a statement against online censorship. Those seen in the video include Andrew and Tristan Tate, Nick Fuentes, Sneako, Myron Gaines, Justin Waller, and streamer known as Clavicular. The clip has been viewed millions of times across platforms. Viewers reported that members of the group appeared to sing along to the song’s extremist message. Some were also seen making gestures that many interpreted as references to Nazi symbolism.
siehe dazu auch: ‘Heil Hitler’ Chanted in Miami Beach Nightclub as Influencers Celebrate Nazi Ideology JA Miami Beach nightclub drew swift condemnation after a video showing far-right influencers chanting Nazi slogans circulated online, prompting the venue to issue a public apology on Sunday. The footage spread rapidly online and shows Andrew Tate, Tristan Tate, Nick Fuentes, Clavicular, Sneako, Myron Gaines, and Justin Waller inside the Vendôme nightclub. The group cheered and chanted as “Heil Hitler,” a song by rapper Kanye West, blasted through the club. Miami Beach Mayor Steven Meiner responded with sharp criticism, saying he was “deeply disturbed and disgusted” by the incident. Meiner, whose grandparents’ families were murdered during the Holocaust, said the video celebrated mass murder and he demanded public denunciation. (…) The Auschwitz Jewish Center Foundation condemned both the song’s use and the behavior it accompanied. “Adolf Hitler orchestrated the systematic murder of six million Jews and millions of others in the most industrialized genocide in history,” the organization said. “To chant his name in celebration, raise arms in salute, or treat it as a party anthem mocks the victims and desecrates the memory of the dead. This was not accidental… It was the deliberate performance of hatred.”
Nick Fuentes, Sneako, Clavicular, and Andrew Tate were at a Miami nightclub where Ye’s song “Heil Hitler” was played at their request.