Besetztes Luhansk – Russischer Ex-Häftling vergewaltigt und tötet ukrainische Teenagerin

In der Ukraine kämpfen auf russischer Seite immer häufiger auch verurteilte Straftäter. Ein russischer Häftling hat nun eine ukrainische Teenagerin umgebracht. In der besetzten ukrainischen Region Luhansk soll ein ehemaliger russischer Häftling eine 17-jährige Ukrainerin umgebracht haben. Darüber berichtet die Zeitung “Novaya Gazeta Europe” nach Auswertung von Beiträgen auf dem Nachrichtendienst Telegram. Demzufolge soll der Tatverdächtige und zuvor wegen Mordes verurteilte Andrey Kurbasow als Soldat für die Kämpfe in der Ukraine angeworben worden sein und konnte so seiner Verurteilung entgehen. Kurbasow soll bei der Polizei inzwischen gestanden haben, die 17-jährige Anastasia V. zuerst in einem Auto vergewaltigt und anschließend getötet zu haben. Ihren Leichnam habe er dann in einem nahegelegenen Wald vergraben und die Stelle mit Steinen gekennzeichnet. Wie “Novaya Gazeta Europe” berichtet, soll Kurbasow schon vor seiner Verurteilung wegen Mordes anderweitig straffällig geworden sein.

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Treffen in #Rom – #Söder sieht Gemeinsamkeiten mit #Meloni

Das im Vorfeld umstrittene Treffen in Rom wertet er als positiv. In vielen politischen Fragen gebe es Gemeinsamkeiten. Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat in der letzten Zeit eine ganze Reihe von Auslandsreisen absolviert. Nach Besuchen in Israel, Serbien, Schweden oder China ist der CSU-Politiker heute und morgen in Italien.Das Treffen mit Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni galt im Vorfeld als möglicherweise heikel, schließlich hat ihre Partei, die “Brüder Italiens”, ihre Wurzeln in der faschistischen Bewegung des früheren Diktators Benito Mussolini. Doch nach dem Gespräch machte Söder deutlich, dass er mit Italiens Regierungschefin eine ganze Reihe von Einschätzungen teile. Meloni sprach nach dem Treffen mit Söder nicht mit Pressevertretern. Söder hingegen nahm sich Zeit, um etwas über die Unterredung zu erzählen: “Ich fand es ein sehr interessantes Gespräch. Es hat viel, viel länger gedauert als ursprünglich gedacht.” Und er habe mit Meloni die privaten Handy-Nummern ausgetauscht, berichtet Söder – was er sehr positiv fände. Dann könne man Probleme mal auch schnell per SMS adressieren.

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Schlägerei nach Lesung zu Antisemitismus an der Universität Hamburg

Nach einer öffentlichen Lesung an der Universität Hamburg zu Judenfeindlichkeit und Antisemitismus ist es zu einer tätlichen Auseinandersetzung gekommen. Demnach eskalierte ein Streit zwischen einer 26-jährigen Zuhörerin und der Ehefrau des Vortragenden. Bereits während der Ringvorlesung Judenfeindlichkeit, Antisemitismus, Antizionismus – aktuelle Formen antijüdischer Gewalt am Mittwoch im Uni-Hauptgebäude sei es zu mehreren Zwischenrufen gekommen, die nach dem Ende der Veranstaltung zu einem Streit zwischen der 56 Jahre alten Frau des Vortragenden und mehreren Zuhörerinnen geführt hätten, teilte die Polizei mit. Dabei habe eine 26 Jahre alte Frau die 56-Jährige plötzlich attackiert und ihr unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Diese wiederum wehrte sich den Angaben zufolge, indem sie die 26-Jährige trat und biss.  Polizei leitet Strafverfahren gegen beide Frauen ein Beide wurden bei der Auseinandersetzung verletzt.

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Rechtsextreme Ausflüge – #Hitlergruß, SS-Uniform, Militärfahrzeug – Neonazis sorgen am #Vatertag für Empörung – #herrentag #nazipack #sachsen #suxen

Rechtsextreme Vorfälle an Christi Himmelfahrt sorgen in Sachsen für Empörung. Bereits im Vorjahr nutzten Neonazis den Vatertag. Gleich mehrere rechtsextreme Vorfälle in Sachsen haben am Vatertag für Empörung gesorgt. Mehrere Rechtsextreme seien am Donnerstag mit einem umgebauten Militärfahrzeug durch Dresden gefahren. Dabei hätten die Männer den Hitlergruß gezeigt und ausländerfeindliche Parolen gebrüllt, berichtete die „Bild“-Zeitung. In den sozialen Netzwerken kursierte ein Video des Vorfalls. Einer der Männer trug offenbar einen Stahlhelm, ein andere präsentierte eine Reichskriegsflagge. Auch das „Borgward“-Militärfahrzeug wies laut dem Bericht eindeutige Zeichen auf: So prangte am Kotflügel das Abzeichen der 25. Infanterie-Division der Wehrmacht. Das amtliche Kennzeichen beinhaltete die Buchstaben „WH“ und die Zahl „88“, beide haben in rechtsextremen Kreisen eine eindeutige Bedeutung. „WH“ steht für „Wehrmacht Heer“ und die 88 für „Heil Hitler“. (…) Auch in Hoyerswerda kam es unterdessen zu einem rechtsextremen Aufmarsch. Etwa 20 bis 30 Personen, darunter auch Frauen und Kinder, seien Medienberichten zufolge dort in Uniformen der Wehrmacht und der SS (Schutzstaffel) aufmarschiert sein. Auch diese Gruppe soll in Militärfahrzeugen vorgefahren sein, berichtete „Bild“ weiter. Am Dresdner Elbufer meldeten Passanten am Donnerstagnachmittag ebenfalls ausländerfeindliche Parolen und das Zeigen von Hitlergrüßen durch eine unbestimmte Anzahl von Personen.

via ksta: Rechtsextreme Ausflüge Hitlergruß, SS-Uniform, Militärfahrzeug – Neonazis sorgen am Vatertag für Empörung

siehe auch: Prügeln, Pöbeln und Parolen: Polizei registriert ungewöhnlich viele rechte Straftaten an Himmelfahrt. (…) Wie die Polizeisprecher Marko Laske MDR SACHSEN sagte, war der Anteil an rechtsmotivierten Straftaten am Himmelfahrtstag ungewöhnlich hoch – “gefühlt höher als in vergangenen Jahren”. Gut ein Drittel der Straftaten, die von der Polizei in und um Dresden am Donnerstag festgestellt wurden, waren Verstöße gegen den Paragraf 86a. “Dabei handelt es sich um den Verdacht auf Volksverhetzung sowie des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen”, so der Polizeisprecher. Verstöße in diesem Bereich können mit einer Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe belegt werden. (…) Insgesamt seien in und um Dresden rund 200 Polizistinnen und Polizisten zu 448 Einsätzen am ausgerückt, 84 hätten im Zusammenhang mit dem Feiertag gestanden. Knapp 50 Straftaten wurden registriert. Bei etwa zwei Drittel der Fälle habe es sich um “feiertagstypische” Straftaten gehandelt, wie etwa Sachbeschädigung, Trunkenheitsfahrten und Körperverletzung. Auch in Chemnitz wurde der zuständigen Polizeidirektion zufolge eine Anzeige wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen erstattet. Außerdem wurden 12 weitere Straftaten aufgenommen – darunter vier Anzeigen wegen Körperverletzung und drei Anzeigen wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte. Beunruhigung wegen vermeintlicher Wehrmachtsfahrzeuge Außerdem will ein Zeuge Polizeiangaben zufolge beobachtet haben, wie ein Konvoi aus vermeintlichen Wehrmachts-Fahrzeugen in Richtung Hoyerswerda unterwegs war. Demnach sollen sich am Donnerstagmittag auf der Ladefläche eines Lkw in Bernsdorf, Landkreis Bautzen, mehrere Personen mit verfassungsfeindlichen Symbole an ihrer Kleidung befunden haben.

https://twitter.com/aushoywoj/status/1788602052848890210

Verdächtiger nach Angriff auf Giffey in Psychiatrie

Der 74-Jährige, der Berlins Wirtschaftssenatorin Giffey angegriffen haben soll, befindet sich mittlerweile in einem psychiatrischen Krankenhaus. Das erklärte die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen zum Tatmotiv gehen weiter.Nach dem Angriff auf die Berliner Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey ist der 74-jährige Tatverdächtige in die Psychiatrie eingewiesen worden.Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin teilte im Onlinedienst X mit: “Der Beschluss zur vorläufigen Unterbringung des Beschuldigten in einem psychiatrischen Krankenhaus wurde eben antragsgemäß erlassen und in Vollzug gesetzt.”Der Mann war zuvor festgenommen worden. Bei dem Mann gebe es “Anhaltspunkte für eine psychische Erkrankung”, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Gegen ihn lägen bereits “polizeiliche Erkenntnisse aus dem Bereich des Staatsschutzes und der Hasskriminalität” vor. Die Ermittlungen zum Motiv des Beschuldigten dauerten noch an.

via tagesschau: Verdächtiger nach Angriff auf Giffey in Psychiatrie

siehe auch: Damals sperrte ihn niemand weg Giffey-Angreifer (74) schlug schon einmal zu. Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) kommt am Mittwochvormittag mit Personenschützern zu einem Termin in Berlin Foto: Ralf Günther Von Hildburg Bruns und Axel Lier Es war nicht das erste Mal! Giffey-Angreifer Helmut H. (74) schlug schon einmal zu. Auch in einer Bibliothek. Aber die Justiz stellte die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung damals ein. (…) Helmut H. malträtierte Ämter und Politiker auch mit zahlreichen Schreiben, handelte sich allein im Bezirksamt Neukölln fast zehn Anzeigen ein – meist wegen Beleidigungen. Einen Tag nach der Giffey-Attacke teilte die Generalstaatsanwaltschaft auf der Online-Plattform X mit: Vorläufig wird der Beschuldigte in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Pistorius in den USA Drei HIMARS-Raketenwerfer für die Ukraine

Verteidigungsminister Pistorius hat bei seinem USA-Besuch die Lieferung von drei Raketenwerfersystemen an die Ukraine angekündigt. Seinem US-Kollegen Austin versicherte er Deutschlands stärkeres militärisches Engagement. Deutschland wird die Lieferung von drei Raketenartilleriesystemen vom Typ HIMARS aus den USA an die Ukraine bezahlen. Verteidigungsminister Boris Pistorius machte die Entscheidung in Washington nach Gesprächen mit seinem US-Amtskollegen Lloyd Austin öffentlich.”Die stammen aus Beständen der US-Streitkräfte und werden von uns bezahlt”, sagte er. Die Systeme kosten einen höheren zweistelligen Millionenbetrag. Das HIMARS (“High Mobility Artillery Rocket System”) ist ein auf einem Lastwagenfahrgestell montiertes Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem.

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HIMARS.jpg
Von Spc. Russell J. Good – http://www.defenselink.mil; exact source, Gemeinfrei, Link

Öldepot in Russland nach Beschuss in Flammen – Ukraine nutzt offenbar ATACMS-Raketen

Die Ukraine wehrt sich gegen den russischen Angriff auch aus der Luft. Binnen zwei Nächten werden an mehreren Orten Öldepots getroffen. Feuer brechen aus. Im Ukraine-Krieg kommt die Gefahr rund um die Uhr auch von oben. Russland lässt Raketen und Drohnen auf den überfallenen Nachbarn regnen, sodass auch die Zivilisten immer mit der Furcht leben müssen, jeder Moment könnte ihr letzter sein. Auch Kiew wehrt sich zunehmend entschlossener und nimmt dabei offensichtlich die großen Ölkonzerne des Aggressors weiter ins Visier, soll jedoch auch schon ein Atomkraftwerk angegriffen haben. In der Nacht auf Donnerstag (9. Mai) etwa wurde mindestens ein Öldepot nahe Anapa, einer Kurstadt in der Region Krasnodar, mit Drohnen angegriffen, wie Bürgermeister Wassili Shvets via Telegram mitteilte. Demnach gab es keine Verletzten oder Todesopfer zu beklagen. Sechs Drohnen seien abgefangen worden, aber eine nicht näher benannte Zahl habe ein Öldepot im Dorf Jurowka getroffen. Demnach brach ein Feuer aus und mehrere Tanks wurden beschädigt. Ein beigefügtes Foto zeigt eine dichte schwarze Rauchwolke, die aus einem Tank aufsteigt, davor stehen mehr als ein halbes Dutzend Feuerwehrfahrzeuge (…) Im Laufe des Tages machte Radij Chabirow, Oberhaupt der Republik Baschkortostan am Ural, einen Treffer aus der Luft im Industriegebiet der Stadt Salawat via Telegram öffentlich. Gegen 13 Uhr sei eine Drohne im Bereich einer der Anlagen des Unternehmens Gazprom Neftechim Salavat eingeschlagen

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siehe auch: Angriff auf russische Ölraffinerie Ukrainische Drohne fliegt »Rekordstrecke« von 1500 Kilometern Die Ukraine dringt mit Drohnen immer tiefer in russisches Territorium vor, aktuell wurde eine Ölraffinerie getroffen. Damit reagiert die Ukraine auf massive Attacken auf die eigene Energieinfrastruktur. Die Ukraine hat nach eigenen Angaben eine fast 1200 Kilometer von der Grenze entfernte russische Ölraffinerie angegriffen. Aus ukrainischen Verteidigungskreisen hieß es am Donnerstag, bei dem Angriff auf die Raffinerie in der teilautonomen Republik Baschkortostan sei eine »Rekordreichweite« erzielt worden. Insgesamt sei die Drohne eine »Rekordstrecke« von 1500 Kilometern geflogen. Baschkortostan liegt im östlichen Teil des europäischen Russlands und vergleichsweise weit entfernt von der Grenze zur Ukraine. Ziel des Drohnenangriffs war demnach eine Gazprom-Raffinerie in der Stadt Salawat. Der Angriff sei vom ukrainischen Geheimdienst SBU ausgeführt worden. Die Anlage Gazprom Neftekhim Salavat arbeite trotz des Angriffs wie gewohnt, erklärte das Oberhaupt der Republik, Radij Chabirow, auf dem Kurzmitteilungsdienst Telegram. Die staatliche russische Nachrichtenagentur RIA meldet unter Berufung auf Rettungsdienste, bei dem Drohnenangriff sei das Gebäude der Pumpstation des Industriekomplexes, eines der größten Russlands, beschädigt worden.