Three men are dead including Zackaria Luz, the leader of a white supremacist prison gang known as the Aryan Warriors, after a fight broke out inside Nevada‘s maximum-security Ely State Prison. According to local authorities, Luz was the same individual involved in a prison riot at a different facility in 2021. Ely State Prison is now under lockdown and the Nevada Department of Corrections website states that all visitation at every facility in the state is stopped until further notice. NDOC referred to the event as an “altercation.” Luz, 43, was killed Tuesday. NDOC did not share a motive or reason for the fight and a request for comment to the White Pine County Sheriff’s Office did not provide any further detail. Sheriffs from White Pine County told Law&Crime in a statement via email that they were the first to respond to the prison when the altercation erupted on Tuesday close to 10 a.m. Medical personnel were also dispatched to assist. Nine other inmates were injured but no officers were hurt, NDOC said Wednesday. (…) Local CBS affiliate KLAS reported that the third inmate killed was also a member of the Aryan Warriors and that concerns over retaliation at Ely are ongoing since the “altercation” appears to have been sparked by a gang feud inside the facility.
Jewish groups present recommendations for schools to tackle antisemitism
The four-page set of guidelines is a joint effort from the ADL, AJC, Conference of Presidents of Major American Jewish Organizations, Hillel International and JFNA (…) The guidelines call for university leaders to “anticipate and mitigate disruptions” on the one-year anniversary of the Oct. 7 Hamas terror attacks in Israel. Other suggestions include: “Clearly communicate campus rules, standards, and policies”; “support Jewish students”; “ensure campus safety”; and “reaffirm faculty responsibilities.” Steps to “support Jewish students,” according to the recommendations, include ones to “prevent discrimination against Jewish students in campus organizations, clubs, and institutions, unequivocally denounce targeting of Jewish student organizations, ensure Israeli students and faculty are welcome, and reject BDS and provide antisemitism education and training for all students.” The four-page set of guidelines is a joint effort from the AJC, Anti-Defamation League, the Conference of Presidents of Major American Jewish Organizations, Hillel International and Jewish Federations of North America. The new recommendations, the Jewish leaders say, is in part an effort to compel universities to enforce their own codes of conduct on campus. “Too many administrations failed to respond effectively,” ADL CEO Jonathan Greenblatt said in a statement. The sentiment was echoed by Conference of Presidents CEO William Daroff, who noted that last year saw “numerous incidents of harassment against Jewish students, violent protests and flagrant violations of conduct codes.”
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Kamala Harris muss gar nichts tun, um Donald Trumps dunkelste Seite zum Vorschein zu bringen
Der Ex-Präsident stellt ungeniert vor einem schwarzen Publikum die Frage, seit wann die Vizepräsidentin eigentlich schwarz sei. Selbst für einen wie ihn sind so offen rassistische Aussagen ungewöhnlich – und lassen tief blicken in einen finsteren Charakter. Der ehemalige US-Präsident Donald Trump ist ein Rassist. Das mag nach Binse klingen, es ist aber wichtiger denn je, sich das vor Augen zu halten, da Trump sich als Spitzenkandidat der Republikaner anschickt, womöglich an die Spitze des Staates zurückzukehren. Bereits Anfang der Siebzigerjahre des vergangenen Jahrhunderts hat das Justizministerium gegen ihn ermittelt, weil das damals von ihm und seinem Vater Fred geführte Immobilienimperium potenzielle schwarze Mieterinnen und Mieter benachteiligte. Die Trump-Häuser sollten nach dem Willen der Eigentümer, wenn man so will, weiße Häuser sein. Die Trumps wurden damals, auch das ist wichtig, am Ende der Ermittlungen nicht für unschuldig befunden. Es gelang ihnen, den Fall außergerichtlich zu regeln, ohne dass sie irgendein Fehlverhalten eingestehen mussten. (…) Der Rassismus von Freds Sohn, Donald Trump, zeigte sich in dieser Woche in selten gesehener Deutlichkeit, als er die Frage in den Raum stellte, seit wann die designierte demokratische Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris eigentlich schwarz sei. Trump fuhr fort, fast im Plauderton: Er habe Harris immer als indischstämmig wahrgenommen. Aber offenbar habe sie eines Tages beschlossen, dass sie nun schwarz sei. Das Ganze gipfelte in der Frage, ob sie nun also indisch oder schwarz sei. Er, Trump, wisse es nicht. Diese unverhohlen rassistische Äußerung wäre zu anderen Zeiten das Ende einer Präsidentschaftskampagne gewesen. Die irrwitzige Volte ist, dass Trump dies vor einer Versammlung von schwarzen Journalisten und Journalistinnen sagte. Rassismus ist in den USA bis heute allgegenwärtig, doch meist äußert er sich subtiler. Trump hingegen hat offenbar kein Problem mehr damit, diese Karte wirklich überall offen zu spielen.
via sz: Kamala Harris muss gar nichts tun, um Donald Trumps dunkelste Seite zum Vorschein zu bringen
siehe auch: Aussagen über Hautfarbe Harris weist Trumps rassistische Äußerung zurück »Ist sie schwarz?«: Donald Trump stellt Kamala Harris’ ethnische Identität plump infrage. Die US-Demokratin pariert die Attacke – und nutzt sie zum Start ihrer virtuellen Kandidatenkür für einen Gegenangriff. Es hat kaum eine Woche gedauert, da ist der Wahlkampf in den USA bereits auf einem bedenklichen Niveau angekommen – zumindest aufseiten der Republikaner. Donald Trump nutzte einen Auftritt vor der nationalen Vereinigung schwarzer Journalisten in Chicago zu Attacken gegen Kamala Harris, bei denen er unter anderem deren Hautfarbe infrage stellte. Nun kommt die Replik der Demokratin. Und auch wenn diese weniger plump ausfällt, fehlt es nicht an Angriffslust. Bei einem Auftritt vor Studierenden in Houston (Bundesstaat Texas) sagte sie: »Wir alle wissen noch, wie die vier Jahre (unter Trump, d. Red.) abgelaufen sind. Aber heute haben wir noch einmal eine kleine Auffrischung bekommen.« »An diesem Nachmittag«, setzte Harris an – zu deutlichem Raunen im Publikum, dort schien man über Trumps Aussagen bestens informiert. Harris weiter: »Es war die gleiche, alte Show. Die Spalterei und die Respektlosigkeit. Und lasst mich eins sagen: Das amerikanische Volk hat Besseres verdient. Die Menschen in Amerika verdienen jemanden an der Spitze, der die Wahrheit sagt. Jemanden, der auf Fakten nicht mit Wut und Feindseligkeit reagiert.«
Treffen von Anwälten, Elsässer und AfD – Compact-Ausgabe erscheint trotz Verbots
Eigentlich wollten Anwälte des Compact-Magazins in Falkensee über das Verbot sprechen, dann nimmt die Veranstaltung eine überraschende Wende. Und die Fortführung der aktuellen Compact-Ausgabe wird angekündigt. Ein Fall fürs BMI und Staatsanwälte? Jürgen Elsässer winkt ab. Juristisch befürchte er nichts, sagt er und steckt sich eine Zigarette an. Zurückgelehnt sitzt der ehemalige Chefredakteur am Mittwochabend auf einer Bank vor dem Musiksaal in Falkensee. In der kleinen Stadt am Rand von Berlin hat sein rechtsextremes Magazin Compact seinen Sitz. Hatte seinen Sitz. Mitte Juli hat das Bundesinnenministerium die zwei Gesellschaften verboten, die hinter Elsässers Magazin stehen. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) begründete den Schritt unter anderem damit, das Magazin werde gezielt als Sprachrohr für verfassungsfeindliche Ziele verwendet. Ob dabei die Pressefreiheit ausreichend abgewogen wurde, war Gegenstand von Diskussionen. Im Zuge des Verbots gab es Durchsuchungen und Beschlagnahmen in mehreren Bundesländern, auch in Falkensee rückten die Beamten an. Elsässer sagt, sollen sie halt wiederkommen. Denn gerade eben haben zwei Aktivisten vor der Stadthalle angekündigt, dass die geplante August-Ausgabe des Compact-Magazins doch trotz des Verbots erscheinen wird. Elsässer sagt, er sei an der Veröffentlichung nicht beteiligt, begrüße sie aber. Erscheinen wird die Ausgabe auf der Website und in einer gedruckten Ausgabe des “Demokratischen Widerstands”. Angekündigt haben das die beiden Gründer der Zeitung Anselm Lenz und Hendrik Sodenkamp, im Impressum wird auch der Bielefelder Rechtsprofessor Martin Schwab aufgeführt. Eine Wochenzeitung, die der Verfassungsschutz als “verschwörungsideologische Veröffentlichung” einstuft und zu den wesentlichen Akteuren aus der Corona-Protestbewegung rechnet. Die Zeitung versuche, mit verfassungsfeindlichen Inhalten gezielt Menschen zu radikalisieren, so der Verfassungsschutz. Die Zeitung bewirbt die in Falkensee angekündigte Ausgabe auf der Website mit: “Näncy – Verboten gut! Lesen Sie hier, was Sie nicht lesen dürfen.” Man betrete damit “gefährliches Neuland”. Ist das nur ein PR-Stunt oder drohen wirklich Konsequenzen?
via lto: Treffen von Anwälten, Elsässer und AfD Compact-Ausgabe erscheint trotz Verbots
VERSUCHTE NÖTIGUNG: RECHTSEXTREMIST MUSS JETZT ZAHLEN
“Wir wissen doch, wo Sie wohnen”: Mit diesen Worten soll der Chemnitzer Ex-Stadtrat Robert Andres (34, Pro Chemnitz/Freie Sachsen) eine Frau 2023 eingeschüchtert haben. In der ersten Instanz wurde der Rechtsextremist freigesprochen. Am Landgericht Chemnitz erfolgte am heutigen Donnerstag das Berufungsverfahren. Auch in der zweiten Instanz bestritt Robert Andres nicht, die Worte 2023 vor dem Beginn einer Veranstaltung über rechte Gewalt im Chemnitzer smac (Staatliches Museum für Archäologie) gesagt zu haben. Der Adressat war eine Zeugin, die ihn und Gesinnungsgenossen von der Veranstaltung ausschließen wollte. Andres gab an, dass er die Worte gebrauchte, um eine Anzeige gegen die Frau anzukündigen. Die Staatsanwaltschaft ging gegen den Freispruch in Berufung. Sie sehe in diesem Fall auch weiterhin eine versuchte Nötigung. Diese Ansicht vertrat auch Richter Markus Zimmermann (65) und verurteilte den Rechtsextremisten zu einer Geldstrafe von 3600 Euro.
via tag24: VERSUCHTE NÖTIGUNG: RECHTSEXTREMIST MUSS JETZT ZAHLEN
J.D. Vance meets Möbelstück – Die Sofa-Liebe des Trump-Vize: Neuer Schwulenporno angekündigt
Im US-Wahlkampf reden plötzlich alle über Sofas, seitdem ein Gerücht über J.D. Vance in die Welt gesetzt wurde. Die Pornoindustrie reagierte schnell. Der amerikanische Vizepräsidenten-Kandidat J.D. Vance hat nur zwei Wochen nach seiner Nominierung durch Ex-Präsident Donald Trump einen neuen Pornofilm inspiriert. Horizontal-Darsteller Hayden Harding (früher Hayden Hunter) stellt dabei den Republikaner in einem privaten Moment dar, in dem er gerade ein Sofa liebkost. Das Pornolabel men.com hat einen entsprechenden Trailer am Mittwoch veröffentlicht. Das ist der echte J.D. Vance (Bild: United States Congress) Anlass für den Film ist ein virales Meme, das am Tag von Vances Nominierung auf X (vormals Twitter) veröffentlicht wurde. Ein Nutzer namens Rick postete damals einen angeblichen Ausschnitt aus dem autobiografischem Bestseller “Hillbilly Elegie”, den der Politiker 2016 veröffentlicht hatte. Vance soll demnach auf den Seiten 179 bis 181 beschrieben habe, dass er sich gerne sexuell befriedige, indem er einen Latexhandschuh penetrierte, der zwischen die Polster eines Sofas gesteckt war. Der Tweet sollte ein kleiner Witz sein, machte aber schnell die Runde. Die Nachrichtenagentur AP veröffentlichte daraufhin einen “Faktencheck” mit der Überschrift: “Nein, J.D. Vance hatte keinen Sex mit einem Sofa”. Dieser Artikel wurde jedoch kurze Zeit später gelöscht, weil er den redaktionellen Ansprüchen der AP nicht entspreche. Soziale Medien kannten danach fast nur noch ein Thema: das Vizepräsidenten-Sofa. (…) Zwar amüsieren sich derzeit viele auch in der queeren Community über die Sofa-Debatte, allerdings verweisen LGBTI-Organisationen darauf, dass Vance in den letzten Jahren extrem queerfeindliche Positionen vertreten hat. “Vance ist ein MAGA-Polterer und eine Trump-Vance-Regierung wäre entsetzlich für LGBTQ-Rechte und unsere Demokratie”, erklärte etwa die Human Rights Campaign, die größte LGBTI-Organisation der USA. Dabei gab es Berichte, dass er früher weniger Probleme mit sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten gehabt hatte. In den letzten Jahren hat er seine Meinung aber geändert, offenbar um in der von Trump-Populismus dominierten Partei aufsteigen zu können.
via queer: J.D. Vance meets Möbelstück Die Sofa-Liebe des Trump-Vize: Neuer Schwulenporno angekündigt
Union versucht sich in AfD-Populismus JU-Chef bezeichnet angebliche trans Frauen als “kranke Männer” – #braunzone
Vor zwei Wochen warb JU-Chef Johannes Winkel beim Kölner CSD noch für LGBTI-Rechte, jetzt schließt er sich einer transphoben AfD-Kampagne an. Johannes Winkel, der Bundeschef der Jungen Union, hat zwei olympische Boxerinnen, die er offenbar als trans ansieht, als “kranke Männer” bezeichnet. Auf X (vormals Twitter) veröffentlichte der 32-Jährige am Donnerstagnachmittag ein Bild der Boxerin Imane Khelif aus Algerien, nachdem sie kurz zuvor ihr erstes Duell in Paris gegen die Italienerin Angela Carini gewonnen hatte. Dazu schrieb der Christdemokrat: “Was würden die großen Frauenrechtlerinnen sagen, die Jahrzehnte für Gleichberechtigung gekämpft haben, wenn sie sehen könnten, dass ihre ‘Nachfolger’ durchgedrückt haben, dass Frauen nun von offenbar kranken Männern verprügelt werden dürfen?” Hintergrund ist, dass Khelif sowie und die Boxerin Lin Yu-ting aus Taiwan letztes Jahr von einem russisch dominierten Boxverband als “Männer” geoutet worden waren. Allerdings gibt es an dieser Darstellung erhebliche Zweifel. Deshalb gestattete das IOC den beiden Frauen die Teilnahme an Olympia, was zu einem Aufschrei insbesondere in der rechtsextremen Blase geführt hatte (queer.de berichtete). Der Queerbeauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (Grüne), erklärte als Reaktion auf die Äußerung von Winkel: “Transgeschlechtliche Frauen sind für Sie ‘kranke Männer’? Unfassbar. Waren Sie nicht neulich noch auf dem Kölner CSD auf der Bühne und haben sich dort für Respekt und Akzeptanz und so ausgesprochen? Offenbar ist das transfeindliche Like dann doch wichtiger. Schade.”
via queer: Union versucht sich in AfD-Populismus JU-Chef bezeichnet angebliche trans Frauen als “kranke Männer”