He Was an #FBI Informant—and Inspired a Generation of Violent Extremists – #terror

Joshua Caleb Sutter infiltrated far-right extremist organizations as a confidential FBI informant, all while promoting hateful ideologies that influenced some of the internet’s most violent groups. THE FEDERAL BUREAU of Investigation has a long and checkered history of letting confidential informants run wild. Boston mobster James “Whitey” Bulger famously used his protected status to knock off New England underworld rivals. COINTELPRO-era provocateur Gary Thomas Rowe Jr. was involved in multiple civil rights atrocities. To catch criminals and extremists, you have to play dirty. Joshua Caleb Sutter firmly fits into this framework. A longtime occultist and neo-Nazi, Sutter became an FBI informant roughly 20 years ago after being sent to prison for trying to buy a silencer and a defaced Glock .40 pistol from an undercover fed in Philadelphia. At the time of his arrest, Sutter was living on an Aryan Nations compound in Pennsylvania. Since then, he’s earned at least $140,000 infiltrating a range of far-right organizations, most notoriously the Atomwaffen Division (AWD) starting in 2017. Details of Sutter’s involvement—which the government has yet to officially confirm—emerged in 2021 during the federal trial of AWD leader Kaleb Cole, information first revealed that August. Being outed as a federal informant did not force Sutter into the shadows. Sutter kept publishing extremist books through his Martinet Press imprint, which helped fuel the ascent of the Order of Nine Angles (O9A), a murderous blend of Satanism and neo-fascism that is now pervasive in the global far right and has inspired violence in Russia, Great Britain, the United States, Canada, and elsewhere, a WIRED investigation found. The consequences of Sutter’s virulent extreme right propaganda continue to unfold, spawning new varieties of ultraviolent terrorism and violence in the darkest corners of the internet that now involve systemic child sexual abuse material (CSAM) and other forms of child abuse.

via wired: He Was an FBI Informant—and Inspired a Generation of Violent Extremists

#Dautphetal – Unbekannte hinterlassen #Hakenkreuze in Friedensdorf

Nicht zum ersten Mal wurden in Dautphetal rechtsradikale Symbole und Parolen entdeckt. Nun ermittelt der Staatsschutz und die Polizei sucht mögliche Zeugen. Dautphetal-Friedensdorf. Über eine Strecke von 500 Metern ziehen sich die Schmierereien: „Ausländer raus“ ist zu entziffern, darunter haben die bislang unbekannten Täter ungelenk Hakenkreuze gesprüht. Bis Ende der Woche werden Mitarbeiter des kommunalen Bauhofs ausrücken, um die verfassungsfeindlichen Symbole und hasserfüllten Parolen in der Rathausstraße in Friedensdorf zu entfernen. Zwischen Sonntag, 28. Juli, um 18 Uhr und Montag, 29. Juli, um 7.40 Uhr sollen die Täter sich auf dem Asphalt, auf zwei Abfallcontainern und einem Stromverteilerkasten ausgelassen haben, berichtet Polizeisprecherin Kerstin Müller. Den dabei entstandenen Schaden beziffert sie auf 2000 Euro. (…) „Wir ermitteln in alle Richtungen“, stellt Kerstin Müller klar. Daher könne auch noch nichts dazu gesagt werden, ob ein Zusammengang zwischen den Schmierereien in Friedensdorf und zwei anderen Ereignissen im Hinterland besteht. Am Montag trat der als rechtsextrem geltende Autor Martin Sellner aus Österreich in Gladenbach auf, um privat organisiert vor einem ausgewählten Publikum aus seinen Büchern vorzutragen.

via mittelhessen: Dautphetal Unbekannte hinterlassen Hakenkreuze in Friedensdorf

vortrag von martin sellner im marburger umland

Für den 29. Juli 2024 kündigte der neofaschistische Aktivist Martin Sellner eine Buchlesung in Marburg an. Sowohl im Vorfeld als auch am Tag des Vortrags regte sich dagegen vielfältiger Protest. Durch diese antifaschistischen Mobilisierungen war Sellner schon früh gezwungen, seine Lesung ins Marburger Umland zu verlegen. Den Vortragsgästen wurde zunächst nur der Marburger Messeplatz als Treffpunkt kommunziert. Letztlich referierte Sellner vor knapp 50 Personen in einem Ladenlokal im Reschny-Haus in Gladenbach (Landkreis Marburg-Biedenkopf). Nach Bekanntwerden der Adresse bildete sich dort ebenfalls spontaner Gegenprotest.  Für die Organisation der Veranstaltung zeigte sich der langjährige Neonazi und ehemalige Gladenbacher Manuel Mann verantwortlich. Zu den Vortragsgästen zählten unter anderem die AktivistInnen der Identitären Bewegung (IB) Carolina Mehrkens und Johannes Poensgen. Auch die Junge Alternative (JA) war mindestens mit dem Burschenschafter Tobias Diehl aus Bad Nauheim vertreten, welcher auch organisatorische Aufgaben übernahm. Der rechte Streamer Sebastian Weber alias »Weichreite« übertrug den Vortrag live ins Netz. Paul Klemm vom verbotenen Compact-Magazin besuchte die Veranstaltung ebenfalls und reiste am Ende zusammen mit Sellner ab.

via dokunetzwerk: vortrag von martin sellner im marburger umland

siehe auch: Vortrag eines Rechtsextremisten Diese Leute kamen zum Vortrag des Rechtsextremisten Martin Sellner nach Gladenbach. Der Vortrag des österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner im mittelhessischen Gladenbach hat ein illustres Publikum angelockt. Der Kopf der rechtsextremen „Identitären Bewegung“ (IB) war von Marburg, wo bei zwei Demonstrationen mehrere Tausend Menschen gegen seinen Auftritt protestierten, in die rund 20 Kilometer entfernte Kleinstadt ausgewichen. Dort referierte Sellner in einem leer stehenden Ladenlokal vor rund 50 Gästen über die Kernthesen seines Buches „Remigration“ (…) Zu den Zuschauern bei Sellners Gladenbacher Vortragsabend gehörte auch Paul Klemm aus Halle, ehemaliger IB-Aktivist und bis vor kurzem TV-Chef bei „Compact“. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) hatte Mitte Juli das Magazin, dessen Gründer und Chefredakteur Jürgen Elsässer die Revolution und den Sturz der Regierung als Ziel ausgegeben hatte, als „zentrales Sprachrohr der rechtsextremistischen Szene“ verboten. Sellner gehörte als Kolumnist bis zum Verbot auch zum Team hinter „Compact“. Der IB zugerechnet werden auch Carolina Mehrkens und Johannes Poensgen, die beide die Sellner-Veranstaltung besuchten. Die Marburgerin Mehrkens war neben ihrem Engagement bei den „Identitären“ (in Niedersachsen und Bremen) auch in der Marburger Querdenkerszene aktiv, unter anderem in der Gruppe „Studenten Stehen auf“. Johannes Poensgen, der in Trier Politikwissenschaft und Geschichte studierte, schreibt für die „Blaue Narzisse“, ein Magazin des Rechtsextremisten Felix Menzel, der als Schlüsselfigur der IB in Deutschland gilt. Auf Youtube betreibt Poensgen mit zwei weiteren Aktivisten den Kanal „Die Haßßkommune“.

Ermittlungen gegen Martin Sellner wegen mutmaßlichem Hitlergruß

Der österreichische Rechtsextremist Sellner soll in Saarbrücken einen Hitlergruß gezeigt haben. Die Polizei spricht von “provokantem” Verhalten Sellners bei einer Demo. Die saarländische Polizei hat Ermittlungen gegen den österreichischen Rechtsextremisten Martin Sellner aufgenommen. Es werde wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen ermittelt, teilte die Polizei in Saarbrücken mit. Sellner soll in der saarländischen Landeshauptstadt öffentlich einen Hitlergruß gezeigt haben. Der prominente österreichische Extremist war am Donnerstagabend in Saarbrücken, um dort ein selbstverfasstes Buch vorzustellen. Die Veranstaltung war privat, die Gruppe Omas gegen Rechts meldete eine Demonstration gegen sie an. Nach Polizeiangaben suchte Sellner diese Gegendemo auf und bewarb dort “provokant” sein Buch.  Dabei sei er von mehreren Personen gefilmt und fotografiert worden, teilte die Polizei weiter mit. Im Anschluss seien mehrere der Aufnahmen der Polizei mit dem Hinweis zugespielt worden, dass auf diesen zu sehen sei, wie Sellner einen Hitlergruß zeige

via zeit: Ermittlungen gegen Martin Sellner wegen mutmaßlichem Hitlergruß

Foto aus #Bilddatenbank – AfD-Plakat mit möglichem #Hitlergruß könnte gegen #Lizenzvereinbarungen verstoßen

In einem Wahlplakat der AfD in Frankfurt an der Oder erkannte eine Linkenpolitikerin den Hitlergruß und erstattete Anzeige. Doch das ist womöglich nicht das einzige Problem mit dem verwendeten Bild. Ein Wahlplakat der AfD in Brandenburg sorgt seit einigen Tagen für Wirbel: Es zeigt einen Mann und eine Frau, die jeweils einen Arm heben, um über drei Kindern mit den Armen ein Dach zu bilden. Die Kreisvorsitzende der Linken in Frankfurt an der Oder, Anja Kreisel, sah darin den Hitlergruß und erstattete Anzeige, die Staatsanwaltschaft ermittelt nun, ob ein Anfangsverdacht vorliegt. Doch das ist womöglich nicht das einzige Problem mit dem Plakat – möglicherweise durfte das Foto gar nicht für politische Werbung benutzt werden. Das Foto wird in mindestens zwei Bilddatenbanken angeboten, Depositphotos  und Shutterstock . Beide Datenbanken schließen eine Nutzung von Fotos mit Personen für Wahlwerbung aus. Bei Depositfotos heißt es , ein Foto dürfe nicht so verwendet werden, dass daraus der Eindruck entstehen könnte, die abgebildete Person »unterstütze oder befürworte eine politische Partei, deren Programm oder Kandidaten«. Shutterstock hat eine ähnliche Klausel in den Lizenzbedingungen . Zuerst hatte die »Märkische Oderzeitung«  über die womöglich verbotene Verwendung des Fotos berichtet.

via spiegel: Foto aus Bilddatenbank AfD-Plakat mit möglichem Hitlergruß könnte gegen Lizenzvereinbarungen verstoßen

#Wien-Besuch von Rechtsextremist #Kubitschek endete mit #Anklage gegen dessen Sohn – #schläger

Der identitäre Verleger war vom Ring Freiheitlicher Studenten nach Wien eingeladen worden. Es kam zu Tumulten, sein Sohn attackierte einen Mann mit einer Flasche. Es war eine merkwürdige Szene, die sich am 19. November 2023 vor der Universität Wien abspielte. Zu sehen waren der rechtsextreme Verleger Götz Kubitschek und der identitäre Aktivist Martin Sellner, zwischen ihnen rangelte ein weiterer Rechtsextremist mit einem Polizisten. Plötzlich stürmte Kubitscheks Sohn nach vorne und attackierte den am Boden liegenden Rechtsextremen mit einer Flasche am Kopf – offenbar hatte er den Mann für einen Antifaschisten gehalten. Der Übergriff, der auf Video festgehalten wurde, hat nun juristische Konsequenzen: Die Staatsanwaltschaft Halle hat Strafantrag gegen Kubitscheks Sohn eingebracht, wie Recherchen von STANDARD und Spiegel zeigen. Zunächst hatte die Staatsanwaltschaft Wien gegen Kubitschek und sein Opfer ermittelt. Beiden werden schwere Körperverletzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen, wie aus einer parlamentarischen Anfragebeantwortung hervorgeht. (…) Der Verleger war damals auf Einladung des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS) nach Wien gereist. Er gilt als eine der wichtigsten Stimmen der Neuen Rechten und als Ideologe von AfD und Identitärer Bewegung. Zunächst hätte Kubitschek in einem Raum der Uni Wien referieren sollen, die Hochschule untersagte das jedoch. Daraufhin kam es zu einer Veranstaltung an der Uni-Rampe beim Schottentor samt antifaschistischen Gegenprotesten. Veranstaltung mit FPÖ und AfD Die Wiener Polizei bilanzierte die Veranstaltung mit sechs straf- und vier verwaltungsrechtlichen Anzeigen sowie einer Festnahme. Direkt nach der Veranstaltung fand ein Vortrag von Kubitschek im Haus der Österreichischen Landsmannschaft statt. Die Polizei schützte die Weiterfahrt von Kubitschek und seiner Anhängerschaft dorthin, was Abgeordnete von SPÖ, Neos und Grünen kritisierten.

via standard: Wien-Besuch von Rechtsextremist Kubitschek endete mit Anklage gegen dessen Sohn

siehe auch: Tumulte in Wien 2023 Kubitschek-Sohn wegen Flaschenschlags angeklagt Bei einem Auftritt des rechtsextremen Verlegers Götz Kubitschek in Wien 2023 kam es zu Tumulten. Im Getümmel zog der Sohn des AfD-Vordenkers einem Mann eine Flasche über den Kopf. Das hat nun juristische Konsequenzen. Die Staatsanwaltschaft Halle hat Anklage gegen den Sohn des bekannten rechtsextremen Publizisten und Ideologen Götz Kubitschek erhoben. Die Ermittler werfen dem 19-jährigen Sohn nach Informationen des SPIEGEL und der österreichischen Zeitung »Der Standard« gefährliche Körperverletzung vor. Hintergrund ist ein Vorfall im November vor der Universität in Wien. Damals kam es bei einer Demonstration gegen einen Auftritt von Kubitschek senior zu Tumulten. Im Getümmel schlug sein Sohn einem Mann laut Staatsanwaltschaft »völlig unvermittelt mit einer Glasflasche auf den Kopf«, wodurch dieser eine »nicht unerheblich blutende Platzwunde« erlitten habe. Womöglich verwechselte der Kubitschek-Sohn das Opfer: Der Mann war kein Antifaschist, sondern ein Rechtsextremer.

Wahl in #Sachsen – #Wahlkampfteam der Linken mit #Machete bedroht – #suxen #terror

Fünf Jugendliche verteilen Wahlwerbung für die Linkspartei, als ein Unbekannter sie bedroht und verfolgt. Nicht der erste Übergriff dieser Art im sächsischen Landtagswahlkampf. Der Staatsschutz ermittelt. Ein Unbekannter hat am Mittwochnachmittag fünf junge Wahlkampfhelfer der Linken im sächsischen Dohna in der Nähe von Dresden massiv bedroht. Wie die Polizei mitteilte, waren die 14- bis 20-Jährigen gerade dabei, Werbematerialien an Haushalte zu verteilen, als ein Mann auf sie zugekommen sei. Er habe sie zunächst verbal bedroht. »Verpisst euch, sonst hack ich euch den Kopf ab«, soll er nach Angaben der Partei gerufen haben. Kurz nach dem Vorfall sei er mit einer Machete wiedergekommen und habe er die Jugendlichen verfolgt. Die Wahlkampfhelfer konnten fliehen. Sie erstatten am Donnerstag Anzeige bei der Polizei. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. (…) Der Zwischenfall ist nicht der erste Übergriff im sächsischen Landtagswahlkampf. In der Nacht zu Sonntag hatten drei Männer und eine Frau, Wahlkampfhelfer der Piraten-Partei, in Dresden bedroht. In derselben Nacht besprühten Unbekannte das Fenster eines Parteibüros mit einem rechtsextremen Graffito, wie aus dem Polizeibericht hervorgeht. Auch in diesem Fall ermittelt der Staatsschutz. Bereits im Mai hatte der brutale Angriff auf den SPD-Europaabgeordneten Matthias Ecke in Dresden für Aufsehen gesorgt.

via spiegel: Wahl in Sachsen Wahlkampfteam der Linken mit Machete bedroht