Two charged with #terrorism offences following proactive investigation

Two people have been charged with terrorism offences following a proactive investigation by the Met’s Counter Terrorism Command. An 18-year-old man and a 19-year-old woman were charged on Thursday, 15 August as follows: Rex William Henry Clark (21.04.06) of Ilford, East London was charged with preparation of terrorist acts, contrary to Section 5 of the Terrorism Act (TACT) 2006. Sofija Vinogradova (17.07.05) of Cheshunt, Hertfordshire was charged with preparation of terrorist acts, contrary to Section 5, TACT, 2006 and two counts of collection of information likely to be useful to a person committing or preparing an act of terrorism, contrary to Section 58, TACT, 2000. Both appeared at Westminster Magistrates’ Court on Friday, 16 August. They have been remanded in custody to appear at the Old Bailey on 13 September. The investigation is related to suspected extreme right-wing terrorism activity. Commander Dominic Murphy, Head of the Met’s Counter Terrorism Command, said: “These are extremely serious charges, but I would urge the public not to speculate any further about this case at this time and allow the criminal justice process to run its course unimpeded.

via met police: Two charged with terrorism offences following proactive investigation

#LGFrankfurt sieht Angriff auf die #Menschenwürde – #NiUS darf trans Frau nicht “Mann” nennen – #reichelt #inyourface

LG Frankfurt sieht Angriff auf die Menschenwürde NiUS darf trans Frau nicht “Mann” nennen. Eine trans Frau darf nicht im Frauenfitnessstudio trainieren, berichtete im Mai das Nachrichtenportal NiUS – und bezeichnete sie dabei als Mann. Dagegen wehrt sie sich nun erfolgreich vor Gericht. Für NiUS-Chef Julian Reichelt ein Déjà-vu. Im März wollte eine transidente Frau Mitglied in einem Erlanger Frauenfitnessstudio werden. Die Frau hat ihren Geschlechtseintrag vor Jahren auf “weiblich” ändern lassen, sie nimmt Hormone, aber eine operative Geschlechtsangleichung hat nicht stattgefunden. Nachdem die Frau ihrerseits auf ihre Transgeschlechtlichkeit hingewiesen hatte, verwehrte ihr die Betreiberin eine Mitgliedschaft. Nur cis Frauen dürften hier trainieren, also solche, bei denen zugeschriebenes Geschlecht und geschlechtliche Identität übereinstimmen. Daneben auch trans Frauen zum Trainingsbetrieb zuzulassen, widerspreche dem Studiokonzept als Schutzraum für Frauen. Auch ein Kompromiss fand sich nicht. Der Fall erlangte bundesweite Aufmerksamkeit, nachdem die Antidiskriminierungsstelle des Bundes sich mit einem Schreiben an das Fitnessstudio eingeschaltet und zum Versuch einer gütlichen Streitbeilegung eine Entschädigung von 1.000 Euro vorgeschlagen hatte. Neben LTO berichteten auch andere Medien, zuerst allerdings das von Ex-Bild-Chef Julian Reichelt geführte Nachrichtenportal “NiUS” in einem Artikel vom 30. Mai mit der Überschrift: “Regierung will 1000 Euro Bußgeld für Frauen-Fitnessstudio, weil es einen Mann nicht in Dusche lassen will.” Dem Bericht folgten weitere NiUS-Artikel, auch hier war stets von einem Mann die Rede, der sich Zugang zu dem Fitnessstudio habe verschaffen wollen. Die falsche Anrede einer (trans) Frau als Mann oder umgekehrt nennt man Misgendern. Das ist keine zulässige Meinungsäußerung, sondern ein Angriff auf die Menschenwürde, entschied nun das Landgericht (LG) Frankfurt am Main. Mit dem Eilbeschluss (v. 18.07.2024, Az. 2-03 O 275/24), der LTO vorliegt, untersagte das LG NiUS einstweilen nicht nur die falsche Anrede, sondern auch die Verbreitung eines Fotos und des Klarnamens der Betroffenen. Die Begründung fällt knapp aus. Hinsichtlich des Misgenderns begnügte sich das Gericht mit der Feststellung: “Die Bezeichnung einer Frau als Mann und die Verwendung des männlichen Geschlechts bzw. Pronomens in Bezug auf eine Frau stellen einen Eingriff in das allgemeine Persönlichkeitsrecht und einen Angriff auf ihre Menschenwürde dar.” Längere Ausführungen sind wohl auch deshalb nicht nötig, weil das LG Frankfurt selbst sowie das dortige Oberlandesgericht (OLG) im vergangenen Jahr bereits einen ähnlichen Fall entschieden hatten.

via lto: LG Frankfurt sieht Angriff auf die Menschenwürde NiUS darf trans Frau nicht “Mann” nennen

#VANDALIA VS. #NORMANNIA – #Corps durch #Antisemitismusvorwürfe in Bedrängnis

Die schlagende Studentenverbindung Vandalia in Graz hat seit Jahrzehnten besonders viele – auch prominente – Mitglieder aus der FPÖ Das Grazer Corps Vandalia, eine schlagende Studentenverbindung nationalistischer und völkischer Prägung innerhalb des Dachverbandes Kösener Senioren-Convents-Verband (KSCV), gerät nach seinem 130. Stiftungsfest in Bedrängnis. Wie der STANDARD berichtete, gab es wegen einiger angeblicher Vorfälle am Abschlussabend des dreitägigen Festes einen Beschwerdebrief aus Berlin an den langjährigen FPÖ-Mitarbeiter Ernst Brandl, der auch als Altherrenobmann des Corps Vandalia fungiert. Darin wird vom Altherrenobmann des Corps Normannia kritisiert, dass einer der von der Normannia entsandten Gäste, ein junger aus Nordmazedonien stammender Corpsbruder, angeblich antisemitisch beschimpft worden sei. Er solle sich sein “dreckiges Judengeld in den Arsch stecken” und “Judenschwein” soll sich der Gast aus Berlin von einem Vandalen, der als Arzt in Deutschland praktiziert und Mitglied der AfD ist, haben anhören müssen. Der junge Mann wurde von dem älteren Vandalen und Bader (wie Ärzte bei Studentenverbindungen auch genannt werden) im Taxi von einem Heurigen in die Stadt gefahren und soll angeboten haben, die Rechnung zu begleichen. Auch das Lied L’amour toujours soll in der rassistischen “Ausländer raus!”-Version gesungen worden sein. Besonders habe sich hier ein junger Österreicher hervorgetan, der auch in einem Sportverein mit Rechtsextremen, teils aus dem Umfeld der Identitären, trainiert (…) Auf dem Stiftungsfest sollen aber noch weitere einschlägige Sätze von Gästen, die selbst nicht der Vandalia angehören sollen, gefallen sein, die für Irritationen gesorgt haben sollen, wie der STANDARD am Donnerstag aus gut unterrichteten Kreisen erfuhr. So soll ein Gast NS-bezogen verbal entgleist sein.

via standard: VANDALIA VS. NORMANNIA Corps durch Antisemitismusvorwürfe in Bedrängnis

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WIDERSPRUCH ZUM PARTEIPROGRAMM  – Eingewanderte Ehefrau von AfD-Politiker Kirchner lebte von Sozialleistungen

Im Landtag von Sachsen-Anhalt fordert die AfD, Flüchtlinge von staatlicher Unterstützung auszuschließen. AfD-Fraktionschef Oliver Kirchner hingegen musste jetzt ein Bekenntnis ablegen. Als AfD-Fraktionschef im Magdeburger Landtag wettert Oliver Kirchner gegen Zuwanderung in das Sozialsystem. Jetzt räumt der 58-Jährige ein: Seine aus Moldawien eingewanderte Ehefrau bezog selbst deutsche Sozialleistungen. (…) Zur Landtagssitzung an diesem Donnerstag bringt die AfD einen Antrag ein, der Zuwanderern den Zugang zu deutschen Sozialleistungen erschweren soll. Kirchner begründet das auch damit, dass geflüchtete Ukrainer in Deutschland Hilfe bekämen, obwohl viele von ihnen in der Heimat Wohneigentum besäßen. Auf MZ-Nachfrage räumte der AfD-Politiker ein, dass auch die Familie seiner Frau in Moldawien eine Immobilie besitze.

via mz: WIDERSPRUCH ZUM PARTEIPROGRAMM  Eingewanderte Ehefrau von AfD-Politiker Kirchner lebte von Sozialleistungen

#WINTERSEMESTER – #TU #Dresden schließt umstrittenen Professor von Lehre aus

Die Technische Universität Dresden hat zum Wintersemester einen Professor von der Lehre ausgeschlossen. Zuvor war bekannt geworden, dass er an einem Treffen des aufgelösten, rechtsextremen Instituts für Staatspolitik teilgenommen haben soll. Die Universität betonte, dass derzeit kein Anlass für disziplinarische Maßnahmen bestehe und der Schritt vorsorglich unternommen wurde. Der betroffene Professor hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Technische Universität Dresden hat Ulrich Fröschle, Professor für Neuere deutsche Literatur und Medienkultur, zum Wintersemester von der Lehre ausgeschlossen. Gegen den Wissenschaftler, der eine sogenannte außerplanmäßige Professur innehat, laufen Untersuchungen zu Vorwürfen des Rechtsextremismus, wie die Hochschule mitteilte. Diese seien aber nicht der Grund, ihn im Wintersemester nicht zu beschäftigen, berichtet “Der Spiegel”. Zuvor hatte auch schon die “Sächsische Zeitung” über den Fall berichtet. Die Rechtsextremismus-Vorwürfe hatte das Medienprojekt “recherche-nord” erhoben. Der Professor soll demnach im Februar an einem Treffen des inzwischen aufgelösten, als rechtsextrem eingestuften Instituts für Staatspolitik (IfS) teilgenommen haben

via mdr: WINTERSEMESTER – TU Dresden schließt umstrittenen Professor von Lehre aus

siehe auch: Professor für Neuere Deutsche Literaturwissenschaft Umstrittener TU-Dozent in Dresden lehrt im Wintersemester nicht Er hatte im Frühjahr ein Treffen des verfassungsfeindlichen »Instituts für Staatspolitik« besucht. Die Entscheidung, den Dozenten im Wintersemester nicht einzusetzen, sei aber laut TU keine Reaktion auf rechtsextreme Kontakte. Heftige Debatten gibt es aktuell um Ulrich Fröschle, außerplanmäßiger Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Medienkulturwissenschaft an der TU Dresden. Der Dozent hatte sich mit Rechtsextremen getroffen, die TU daraufhin dienstrechtliche Konsequenzen geprüft. Die gibt es nach Aussagen eines Unisprechers zwar nicht – trotzdem wird Fröschle im kommenden Wintersemester nicht in Lehrveranstaltungen eingesetzt. Die Entscheidung sei im Rahmen der regulären Lehrplanung erfolgt. Nach Recherchen der »Sächsischen Zeitung«  hatte Fröschle im Frühjahr an einem Treffen des rechtsextremen und verfassungsfeindlichen, inzwischen aufgelösten »Instituts für Staatspolitik« teilgenommen. Eine Anfrage der Zeitung dazu habe der Dozent mit den Worten beantwortet: »Das geht Sie nichts an.« Hinter dem Institut stand Götz Kubitschek, den Fröschle nach eigener Aussage in einem Interview mit einem Dresdner Lokalmagazin persönlich kennt: »Ich halte den Kubitschek übrigens für einen integren Mann«. Er rede und diskutiere »mit allen«.

Organisierter Stimmenfang auf #Tiktok: Verurteilter #Volksverhetzer wirbt für die #AfD – #ShlomoFinkelstein

Die AfD schart vor den Landtagswahlen Unterstützer um sich. Ein zwielichtiges Netzwerk aus Aktivisten von Rechtsaußen hilft seit Monaten dabei, die Partei auf Tiktok künstlich groß aussehen zu lassen. Einer der zentralen Akteure, der für die AfD wirbt, ist wegen Volksverhetzung verurteilt und sitzt nun in Haft. Noch vor drei Monaten hatte AfD-Politiker Maximilian Krah den rechtsextremen Youtuber „Shlomo Finkelstein“ zum gemeinsamen Kochen eingeladen. Nun sitzt „Shlomo Finkelstein“ in Haft – unter anderem wegen Volksverhetzung. In der Zeit dazwischen hat der Mann maßgeblich bei einer Kampagne mitgemischt, die der AfD auch bei den kommenden Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg zu Wahlsiegen verhelfen soll.  Hinter dem Alias Shlomo Finkelstein steht Aron P. Er ist Teil des selbsternannten Angerverse, dem „Wutuniversum“. Das ist eine rechte Gruppierung, die zwar nicht offiziell zur AfD gehört, sich aber sehr viel Mühe gibt, damit die Partei gewählt wird.  Am 13. August 2024, noch während diese Recherche lief, wurde Aron P. in der Nähe von Berlin festgenommen. Er war vor dreieinhalb Jahren unter anderem wegen Volksverhetzung und des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Da er gegen Auflagen verstieß, wurde die Bewährung widerrufen – und die Staatsanwaltschaft suchte nach ihm. CORRECTIV beobachtet Aron P. auch schon länger: Er fällt immer wieder mit Desinformation und Hetze auf. Neue Recherchen zeigen, wie eng der verurteilte Straftäter mit der AfD verbunden ist. Er war im inoffiziellen Wahlkampf zur Europawahl ein zentraler Player in der sogenannten Tiktok-Guerilla. Das ist eine Initiative, die auf die Junge Alternative, die Jugendorganisation der AfD, zurückgeht – und die Aron P. und Kollegen aus dem „Angerverse“ während der EU-Wahl vorantrieben. Ihr Ziel: Es auf Tiktok so aussehen zu lassen, als hätte die Partei eine Armee an Fans hinter sich.  Das macht die Guerilla-Gruppe, indem sie versucht, Videoinhalte mit AfD-Politikern viral gehen zu lassen. Auch mit zweifelhaften Mitteln. Und auch jetzt, vor den Landtagswahlen.

via correctiv: Organisierter Stimmenfang auf Tiktok: Verurteilter Volksverhetzer wirbt für die AfD

Ex-Präsident klaut Musik – #Beyoncé droht #Trump-Wahlkampagne mit #Unterlassungsklage

Ein Sprecher von Donald Trump hat Beyoncés Song “Freedom” für ein Video genutzt. Die Sängerin droht der Wahlkampfkampagne des Republikaners nun mit einer Unterlassungsklage. Der amerikanische Superstar Beyoncé (42) reiht sich offenbar in die Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern ein, die gegen die unrechtmäßige Nutzung ihrer Songs durch Donald Trumps (78) Wahlkampagne vorgehen. Dabei geht es um ihren Song “Freedom” aus dem Album “Lemonade” (2016), den auch Demokratin Kamala Harris (59) – mit Erlaubnis – bei ihren Wahlkampfauftritten nutzt. Donald Trumps Sprecher Steven Cheung hatte laut “Rolling Stone” am Dienstag ein Video des ehemaligen US-Präsidenten auf der Plattform X (früher Twitter) geteilt, in dem er zu “Freedom” aus einem Flugzeug steigt. Beyoncés Team soll der Trump-Wahlkampagne daraufhin mit einer Unterlassungsklage gedroht haben. Inzwischen ist das Posting nicht mehr auf Cheungs Account zu finden. Im Juli hatte Beyoncé der Präsidentschaftskandidatin der Demokraten, Kamala Harris, genehmigt, den Song “Freedom” für ihre Kampagne zu verwenden. Erst am Montag veröffentlichte die Kampagne der derzeitigen Vizepräsidentin und ihrem Vizekandidaten Tim Walz (60) eine neue Wahlwerbung mit dem Track

via queer: Ex-Präsident klaut Musik Beyoncé droht Trump-Wahlkampagne mit Unterlassungsklage