Teslas Krise und Fords warnendes Beispiel: Die düsteren Parallelen zwischen Elon Musk und seinem Vorbild Henry Ford

Als Tesla-Chef folgt Elon Musk in vielem Henry Ford, dem legendären Auto-Pionier, Vorreiter der Fließbandproduktion und Vordenker des Massenkonsums. Doch Musk und Ford vereint auch ihr übergroßes Selbst- und Sendungsbewusstsein, gepaart mit ihrem Hang zu radikalen Positionen und Politikern. Musk arbeitet für Trump. Ford war Antisemit und erhielt Orden der Nazis. Über ihre Arbeit in der Politik gerieten ihre Unternehmer in die Krise. Was machen die Investoren? Elon Musk und Henry Ford verbindet viel. Beide prägten ihre Zeit als Auto-Pioniere und radikal denkende Unternehmer. Ford holte das Auto vor über 100 Jahren aus der Luxus-Nische und machte es zum Massenprodukt. Er revolutionierte die Produktionsweise und ebnete den Weg in die Konsumgesellschaft. Musk holte das E-Auto aus der Öko-Nische und machte es zum Massenprodukt. So weit, so gut. Doch Musk und Ford verbindet auch ihr übergroßes Selbst- und Sendungsbewusstsein – verbunden mit ihrem Hang zu radikalen Positionen und Politikern. Musk arbeitet mit Feuereifer für Donald Trump, reißt in den USA staatliche Institutionen ein und pusht in Europa die radikale Rechte wie die AfD. Gleichzeitig aber gerät Tesla in Krise, dessen Großaktionär und auch CEO Musk ist. Die Verkäufe und der Aktienkurs brechen ein. Auch dies ist eine Parallele zu Ford, den ähnliche politische Ambitionen einst in die Irre führten – bis Ford seine Marktführerschaft verlor. (…) Es ist nachweislich, dass Adolf Hitler sich mit Fords Antisemitismus befasste. Er lobte Ford in frühen Auflagen seines Buches „Mein Kampf“. Im NSDAP-Hauptquartier hing ein Foto Fords. 1931 sagte Hitler auf die Frage der Detroit News, was Ford ihm bedeute: „Ich betrachte Henry Ford als meine Inspiration.“ Ford nahm von den Nationalsozialisten noch 1938 das Großkreuz des Adlerordens an, den höchsten Orden, den das Deutsche Reich an Ausländer vergab. Er engagierte sich mit dem Fliegerhelden und US-Nazi-Sympathisanten Charles Lindberg in der America First-Bewegung gegen den Eintritt der USA in den Krieg gegen Hitler. Ford eröffnete nicht nur eine Fabrik in Stalins Sowjetunion, er baute in Deutschland auch fast 100.000 Lastwagen für die Wehrmacht. Auch Musk will nicht nur die Autoindustrie, sondern die Welt verändern. Auch Musk vermittelt, er wisse, wie dies zu laufen habe. Auch Musk kaufte sich dafür ein Medienunternehmen: Twitter, das er zu einer Plattform für Meinungsfreiheit machen wollte. Musk nannte Twitter in X um, feuerte die Moderatoren, hob die Sperre gegen Donald Trump auf. Twitter hatte sie erlassen, nachdem Trump zum Sturm auf das US-Parlament aufgerufen hatte. X ist seither eine Plattform geworden, auf der zügellos Lügen und Hass verbreitet werden. Häufig gegen Juden. Musk selbst unterstützte antisemitische Posts. So verbreitete er eine Behauptung, Juden schürten „Hass gegen Weiße“, mit dem Zusatz, dies sei die „eigentliche Wahrheit“ (actual truth).

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Eigentümer soll Großspender der Partei sein – Wegen AfD-Ärger: Berliner Musiker Zartmann sagt Konzert im Metropol ab

Mit „Tau mich auf“ führt er die Charts an, er singt über Toleranz und Liebe. Am 5. April wollte Berlins Shooting-Star Zartmann eigentlich eine Party im Schöneberger „Metropol“ feiern. Nach Berichten über eine Großspende des Eigentümers an die AfD wurde diese jetzt abgesagt. Auf Instagram erklärte der Musiker, dass er das geplante Release-Konzert „leider absagen“ muss. Als Begründung postete er dazu den Screenshot eines Tagesspiegelartikels zu Verbindungen des „Metropols“-Eigentümers Henning Conle zu mutmaßlichen Großspenden an die AfD. Zartmann kündigte einen Ersatztermin an. Musikalisch unterlegt war die Botschaft mit seinem Song „Meinen die uns“ und der deutlichen Textzeile „F*** die AfD. Ich frage mich wirklich, wer die wählt.“ Mitte Februar hatte der „Tagesspiegel“ berichtet, dass der Duisburger Unternehmer Conle, der die AfD mit 2,35 Millionen Euro unterstützt haben soll, Besitzer des früheren Theaters am Nollendorfplatz (Baujahr 1905) ist.

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Fotomontage mit Hitlergruß: EU-Parlament will wohl Immunität von AfD-Politiker Bystron aufheben

Neuer Ärger für den AfD-Politiker Petr Bystron: Wegen einer Fotomontage, die er in Umlauf gebracht haben soll, könnte er seine Immunität im EU-Parlament verlieren. Die Immunität des AfD-Abgeordneten Petr Bystron im Europaparlament soll einem Medienbericht zufolge aufgehoben werden. Eine entsprechende Entscheidung des Rechtsausschusses in Straßburg sei zulasten Bystrons ausgefallen, berichtet der „Spiegel“. Um die Immunität tatsächlich aufzuheben, ist die Zustimmung des Parlaments nötig. Sollte das EU-Parlament zustimmen, wäre Bystron nicht mehr vor strafrechtlicher Verfolgung geschützt. Dem Bericht zufolge gilt dies als sehr wahrscheinlich. Der Grund dafür sind dem Bericht zufolge Vorwürfe der Staatsanwaltschaft München gegen den Politiker. Sie wirft ihm vor, Propagandamaterial verfassungsfeindlicher und terroristischer Organisationen in Umlauf gebracht zu haben. Die Behörde habe die Aufhebung seiner Immunität bereits vor Monaten beantragt. Auslöser für die Ermittlungen gegen Bystron ist eine Fotomontage. Darauf zu sehen sind sechs Politiker – darunter Angela Merkel, Olaf Scholz und Martin Schulz – mit erhobener Hand. Die Bildkomposition weckt den Eindruck, dass sie den Hitlergruß zeigen. Zudem ist darauf der Text „Bye, bye Melnyk“ zu lesen, womit offensichtlich auf den Abgang des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk im Oktober 2022 angespielt wird.

via tagesspiegel: Fotomontage mit Hitlergruß: EU-Parlament will wohl Immunität von AfD-Politiker Bystron aufheben

Menschen mit Migrationsgeschichte haben zunehmend Angst vor Übergriffen

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte fühlen sich zunehmend angegriffen und unsicher. Mehrere Organisationen fordern nun klare Signale für gesellschaftlichen Zusammenhalt – besonders von der Politik. Am Dienstagvormittag haben sie eine Pressekonferenz gegeben. Der Deutsche Gewerkschaftsbund Sachsen-Anhalt und eine Reihe weiterer Organisationen, die sich für Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen, fordern von Politik und Gesellschaft klare Signale gegen Rassismus. Migranten unter Generalverdacht “Wir nehmen nicht hin, dass Menschen mit Migrationserfahrung – darunter viele Kolleginnen und Kollegen – unter Generalverdacht gestellt, bedroht und angegriffen werden”, sagte DGB-Landesleiterin Susanne Wiedemeyer. “Politik und Gesellschaft müssen sich klar gegen den ausufernden Rassismus stellen.” Nötig sei ein Miteinander. Die Gesellschaft brauche Menschen mit Migrationshintergrund – vom Straßenbahnfahrer bis zu Ärzten, Pflegekräften und Mitarbeitern in der Hotellerie und Gastronomie. “Da erwarte ich von den Arbeitgebern klare Worte, dass wir ein Klima in dieser Gesellschaft brauchen, wo alle willkommen sind, wo man sich wohlfühlt und sicher.” Das müsse für alle gelten, ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

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Neonazistische Splitterpartei „Die Rechte“ löst sich auf

Die Neonazi-Splitterpartei „Die Rechte“ soll sich aufgelöst haben. Die einst von dem Neonazi Christian Worch gegründete Partei war zuletzt völlig marginalisiert und bedeutungslos geworden. In einer Stellungnahme auf dem Telegram-Kanal der Bundespartei “Die Rechte” (DR) weist Martin Kiese, ehemaliger Landesvorsitzender in Niedersachsen, darauf hin, dass das „leicht eingestaubte Projekt“ beendet werde. Für junge Aktivisten seien Parteien „nicht mehr das richtige Mittel, somit sind wir zu dem Endschluss gekommen die Partei und somit auch alle Landes und Kreisverbände zum sofortigen Zeitpunkt aufzulösen“ (Rechtschreibung wie Original). Kiese soll dem letzten Bundesvorstand noch als Beisitzer angehört haben. Über den Telegram-Kanal des Verlags von Sascha Krolzig wurde inzwischen ebenso mitgeteilt, dass die DR auf ihrem Bundesparteitag am vergangenen Wochenende ihre Auflösung beschlossen habe. „Der Gründungsvorsitzende Christian Worch, der die Partei im Jahr 2012 ins Leben gerufen hatte, war auch zum Zeitpunkt der Auflösung ihr Vorsitzender.“ Mit der Kleinstpartei gehe nun „ein Kapitel zu Ende, das seinen angemessenen Platz in der Geschichte des Nationalen Widerstandes finden wird.“

via endstation rechts: Neonazistische Splitterpartei „Die Rechte“ löst sich auf

siehe auch: RECHTSEXTREME KLEINPARTEI VERSINKT IN BEDEUTUNGSLOSIGKEIT UND LÖST SICH AUF. Die 2012 in Hamburg gegründete Partei um Neonazi Christian Worch (69) hat auf einem Bundesparteitag am vergangenen Wochenende ihre Auflösung beschlossen. “Die Rechte meldet sich ab”, schrieb die Partei in einem letzten Eintrag auf ihrem Telegram-Kanal am Dienstag. (…) Die rechtsextreme Partei, die laut Bundesverfassungsschutz rund 500 Mitglieder umfasst, blickt dabei recht nostalgisch auf ihre Errungenschaften zurück, etwa als man 2019 mit der inzwischen verstorbenen Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck (†96) zur Europawahl angetreten war.

screenshot Telegram

Rechtsextreme Inhalte auf #Roblox: Das müssen Eltern wissen

Auf Gaming-Plattformen wie dem beliebten Online-Universum Roblox stoßen Kinder und Jugendliche immer öfter auf Spiele mit rechtsextremen Inhalten, Symbolen und Emojis. Eltern und Erziehende sind aber oft ahnungslos, womit ihre Kinder bei vermeintlich harmlosen Spielen in Kontakt kommen können. Anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März empfiehlt die Initiative „SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht.“, mit Kindern über problematische Inhalte auf Gaming-Plattformen zu sprechen und sie für diese Risiken zu sensibilisieren. Die Rolle von Offizieren aus der NS-Zeit einnehmen oder rechtsextreme Terroranschläge nachstellen – das taucht immer wieder auf beliebten Spieleplattformen auf. Chats und Community-Gruppen werden häufig Schauplatz von Hass und Hetze – auch weil es an einer angemessenen Moderation mangelt und und die Inhalte selbst hochgeladen werden können. Da Nutzerinnen auf Spieleplattformen meist anonym agieren und nur als sogenannte Avatare auftreten, sinken die Hemmschwellen. Die Kommunikation in Echtzeit erschwert zudem die Kontrolle, weil Inhalte oft nicht gespeichert werden. So sind Verstöße kaum nachzuverfolgen. Plattformen wie Roblox setzen zwar zunehmend auf automatisierte Moderation, die auf Künstlicher Intelligenz basiert. Algorithmen aber können problematische Inhalte nicht zuverlässig erkennen – hier wären menschliche Moderatorinnen wichtig, die bei rechtsextremen Inhalten eingreifen. Rechtsextreme nutzen diese Schwächen aus und infiltrieren Gaming-Plattformen und Communities gezielt mit ihren Botschaften. Sie versuchen, die eigene rechte Szene zu stärken, menschenfeindliche Ideologien zu verharmlosen und junge Menschen dafür empfänglich zu machen. Gerade Frauen und gesellschaftliche Minderheiten werden zur Zielscheibe der Hetze.

via presseportal: Rechtsextreme Inhalte auf Roblox: Das müssen Eltern wissen

Volksverhetzung – Mutter und Sohn rassistisch beleidigt – Polizei sucht Täter

An einer Bushaltestelle wird eine Frau mit ihrem Sohn rassistisch beleidigt. Die Polizei sucht nun nach Hinweisen zu dem unbekannten Mann. An einer Bushaltestelle in Braunschweig ist am vergangenen Dienstag eine Mutter mit ihrem Kind rassistisch beleidigt worden. Der unbekannte Täter habe die 28-jährige Frau und ihren Sohn gegen 15.45 Uhr am Altewiekring ausländerfeindlich angegangen, teilte die Polizei mit. Der Mann sei anschließend in Richtung Kastanienallee davongegangen. Die Polizei beschreibt den Gesuchten als etwa 60 bis 75 Jahre alt, mit langen grauen Haaren und dunklen Augen. Er sei von kleiner Statur und habe ein ungepflegtes Erscheinungsbild.

via t-online: Volksverhetzung Mutter und Sohn rassistisch beleidigt – Polizei sucht Täter