Die Neonazi-Splitterpartei „Die Rechte“ soll sich aufgelöst haben. Die einst von dem Neonazi Christian Worch gegründete Partei war zuletzt völlig marginalisiert und bedeutungslos geworden. In einer Stellungnahme auf dem Telegram-Kanal der Bundespartei “Die Rechte” (DR) weist Martin Kiese, ehemaliger Landesvorsitzender in Niedersachsen, darauf hin, dass das „leicht eingestaubte Projekt“ beendet werde. Für junge Aktivisten seien Parteien „nicht mehr das richtige Mittel, somit sind wir zu dem Endschluss gekommen die Partei und somit auch alle Landes und Kreisverbände zum sofortigen Zeitpunkt aufzulösen“ (Rechtschreibung wie Original). Kiese soll dem letzten Bundesvorstand noch als Beisitzer angehört haben. Über den Telegram-Kanal des Verlags von Sascha Krolzig wurde inzwischen ebenso mitgeteilt, dass die DR auf ihrem Bundesparteitag am vergangenen Wochenende ihre Auflösung beschlossen habe. „Der Gründungsvorsitzende Christian Worch, der die Partei im Jahr 2012 ins Leben gerufen hatte, war auch zum Zeitpunkt der Auflösung ihr Vorsitzender.“ Mit der Kleinstpartei gehe nun „ein Kapitel zu Ende, das seinen angemessenen Platz in der Geschichte des Nationalen Widerstandes finden wird.“
via endstation rechts: Neonazistische Splitterpartei „Die Rechte“ löst sich auf
siehe auch: RECHTSEXTREME KLEINPARTEI VERSINKT IN BEDEUTUNGSLOSIGKEIT UND LÖST SICH AUF. Die 2012 in Hamburg gegründete Partei um Neonazi Christian Worch (69) hat auf einem Bundesparteitag am vergangenen Wochenende ihre Auflösung beschlossen. “Die Rechte meldet sich ab”, schrieb die Partei in einem letzten Eintrag auf ihrem Telegram-Kanal am Dienstag. (…) Die rechtsextreme Partei, die laut Bundesverfassungsschutz rund 500 Mitglieder umfasst, blickt dabei recht nostalgisch auf ihre Errungenschaften zurück, etwa als man 2019 mit der inzwischen verstorbenen Holocaust-Leugnerin Ursula Haverbeck (†96) zur Europawahl angetreten war.
