Laut Medienbericht: Droht der AfD ein Rauswurf aus ihrer Bundeszentrale in Berlin? – #kickthemout

Die AfD könnte ihre Bundeszentrale in Berlin-Reinickendorf räumen müssen, wie aus einem Medienbericht hervorgeht. Grund dafür sei die Wahlparty der Partei nach den Bundestagswahlen. Die AfD könnte laut einem Medienbericht ihre Parteizentrale in Berlin-Reinickendorf räumen müssen. Wie die „BILD“-Zeitung berichtet, habe der Besitzer der Immobilie alle Mietverträge fristlos gekündigt und nun sogar eine Räumungsklage beim Landgericht Berlin II eingereicht. Grund für den drohenden Rauswurf sei demnach die Wahlparty der AfD nach den vergangenen Bundestagswahlen. Die Party sei von dem Vermieter nicht genehmigt gewesen. Mieter hätten das Haus aufgrund von Gegendemonstrationen nicht mehr betreten können. Zudem zitiert das Medium aus einem Schreiben, das der Vermieter an die Partei geschickt haben soll. In diesem wird unter anderem die Projektion des Parteilogos auf die Fassade des Hauses kritisiert. Damit habe die AfD gegen die Vorgabe des Vermieters, von jeglicher politischer Werbung abzusehen, verstoßen. Weiter heißt es, dass die Partei einer Aufforderung, die Immobilie zu räumen, nicht nachgekommen sei

via tagesspiegel: Laut Medienbericht: Droht der AfD ein Rauswurf aus ihrer Bundeszentrale in Berlin?

FCK AfD

#Feldkirchen-#Westerham: Familienstreit führt zu #Waffenfund bei #Reichsbürger – Das steckt dahinter

Polizeibeamte stellten auf dem Grundstück eines Reichsbürgers in Feldkirchen-Westerham ein großes Waffenarsenal sicher. Der Vorfall ereignete sich bereits im April 2024 und wurde nun wieder aktuell. Was hinter dem Einsatz steckte.Eine scharfe Handgranate, mehrere Abreißzünder, Aluminium Sprengkapseln und circa ein Kilogramm Schwarzpulver. Dieses Waffenarsenal wurde auf dem Grundstück eines Reichsbürgers in Feldkirchen-Westerham von Polizeibeamten sichergestellt. Der Einsatz ereignete sich am 9. April 2024 und wurde durch den kürzlich veröffentlichten bayerischen Verfassungsschutzbericht wieder aktuell. Doch was genau ereignete sich damals auf dem Grundstück? In dem über 360 Seiten langen Verfassungsschutzbericht taucht der Reichsbürger aus Feldkirchen-Westerham auf Seite 217 auf. Bei diesem Mann handle es sich um einen amtlich bekannten Angehörigen der Szene, der bereits 2022 mit einem Brief im Reichsbürger-Stil auf sich aufmerksam machte. So habe er sich darin auf die „S.H.A.E.F-Gesetze“ bezogen, die für Reichsbürger der Beleg sind, dass Deutschland als souveräner Staat bis heute nicht existiert. In dem Verfassungsschutzbericht wurde außerdem veröffentlicht, dass das Amtsgericht Rosenheim im April 2024 einen Durchsuchungsbeschluss erließ und die Beamten auf dem Grundstück des Mannes ein ganzes Waffenarsenal fanden. Laut dem Bericht beschlagnahmte die Polizei eine scharfe Handgranate, „mehrere Abreißzünder, Aluminium Sprengkapseln und circa ein Kilogramm Schwarzpulver“. Dass es zu diesem Durchsuchungsbeschluss überhaupt kam, hatte laut einem Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd eine bestimmte Ursache. „Auslöser waren Streitigkeiten im familiären Umfeld, in welchem Äußerungen getätigt wurden, dass eine Handgranate im erweiterten Besitz sein soll“, sagt Kriminalhauptkommissar und Polizeisprecher Michael Spessa.

via ovb online: Feldkirchen-Westerham: Familienstreit führt zu Waffenfund bei Reichsbürger – Das steckt dahinter

10.000 Teilnehmer bei Kundgebung in #Oldenburg nach tödlichen Schüssen – #justiceforlorenz #polizeigewalt #polizeiproblem #blm

Die tödlichen Schüsse auf den 21-Jährigen in Oldenburg bringen Tausende Menschen in vielen Städten auf die Straße. Viele äußern sich gegen Polizeigewalt und Rassismus. Nach dem Tod eines 21-Jährigen durch Polizeischüsse in der Oldenburger Innenstadt sind dort am Freitagabend Tausende Menschen zu einer Demonstration zusammengekommen. Bei der Kundgebung mit vielen emotionalen Redebeiträgen war ein Platz, auf dem sich rund 8.000 Menschen versammeln können, bis in viele Ecken gefüllt. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf bis zu 10.000. Auch rund um den Platz standen Menschen unterschiedlichen Alters und gedachten des getöteten jungen Mannes und anderer Opfer von Polizeigewalt. Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Fest steht, dass der 21-Jährige am frühen Ostersonntag in der Fußgängerzone von einem Polizisten erschossen wurde – von hinten. Laut Obduktionsergebnis wurde der Deutsche an der Hüfte, am Oberkörper und am Kopf getroffen. Der 27 Jahre alte Polizist wurde vorläufig vom Dienst suspendiert. Gegen ihn wird wegen Totschlags ermittelt – das übliche Verfahren in solchen Fällen. In den sozialen Medien wächst derweil der Unmut. Viele befürchten, dass die Schüsse auf den Schwarzen einen rassistischen Hintergrund haben könnten. Unter den Hashtags #gerechtigkeitfürlorenz und #justiceforlorenz mehren sich Stimmen gegen Polizeigewalt und Rassismus.

via buten un binnen: 10.000 Teilnehmer bei Kundgebung in Oldenburg nach tödlichen Schüssen

siehe auch: Tödliche Schüsse auf Lorenz A.: Tausende demonstrieren in Oldenburg gegen Polizeigewalt und Rassismus Nach den tödlichen Schüssen eines Polizisten auf Lorenz A. sind in deutschen Städten viele Menschen auf die Straße gegangen. Sie fordern lückenlose Aufklärung der Tat. Nach tödlichen Schüssen eines Polizisten auf Lorenz A. am Ostersonntag sind in Oldenburg Tausende Menschen zu einer Demonstration zusammengekommen. In ihren Beiträgen erinnerten die Rednerinnen und Redner an Opfer von Polizeigewalt und kritisierten strukturellen Rassismus in der Behörde. Die Polizei schätzte die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf bis zu 10.000.  “Mehrere Schüsse von hinten, das ist für uns nicht zu rechtfertigen”, sagte Suraj Mailitafi, Sprecher der Oldenburger Initiative Gerechtigkeit für Lorenz vor Beginn der Demonstration. Kein Mensch habe es verdient, Opfer von Polizeigewalt zu werden. Die Polizei solle deeskalieren, sagte Mailitafi. “Das Vertrauen in eine Institution, die eigentlich uns schützen soll, steht auf dem Spiel.” Daher müsse der Fall lückenlos aufgeklärt werden. Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Fest steht, dass der 21 Jahre alte Schwarze Mann am frühen Ostersonntag in der Fußgängerzone von hinten von einem Polizisten erschossen wurde. Laut Obduktionsergebnis wurde Lorenz A. an der Hüfte, am Oberkörper und am Kopf getroffen. Der 27 Jahre alte Polizist wurde vorläufig vom Dienst suspendiert. Gegen ihn wird wegen Totschlags ermittelt.

Messerattacke auf Mitschüler – Angreifer von Nantes war von Hitler begeisterter Jugendlicher

Er tötete eine Mitschülerin mit 57 Messerstichen: Nach der brutalen Attacke in Nantes hat sich die Staatsanwaltschaft zu den Hintergründen der Tat geäußert. Demnach war der Angreifer an der Schule bereits auffällig gewesen. Der Jugendliche, der seine Mitschüler im französischen Nantes mit einem Messer angegriffen hat, war offenbar ein von Adolf Hitler begeisterter Einzeltäter. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass der 16-Jährige nach seiner Festnahme keinerlei Gründe für seine Tat genannt habe. Bei der Attacke war eine 16-jährige Schülerin ums Leben gekommen, zwei weitere Jugendliche wurden verletzt. Der Angreifer habe am Donnerstagvormittag ganz normal mit seinen Mitschülern den Unterricht besucht, so Staatsanwalt Antoine Leroy. Gegen Mittag habe er sich in einer Toilette bewaffnet und maskiert. In einem Klassenraum habe er dann die 16-Jährige angegriffen – die einzige Schülerin, mit der der zurückgezogene Junge in der Schule einen guten Kontakt gehabt habe. Bei dem Angriff ging er mit ausgesprochener Brutalität vor: Insgesamt 57 Messerstiche habe er seiner Mitschülerin mit einem Jagdmesser zugefügt. Danach ging er in einen anderen Klassenraum, wo er wahllos andere Schüler angriff. Ein IT-Techniker stoppte den Angreifer Ein IT-Techniker der Schule stoppte den Angreifer schließlich beherzt. Er sei in den Raum gestürmt und habe mit einem Stuhl auf den Jugendlichen eingeschlagen, so der Staatsanwalt. Anschließend habe der Techniker den Schüler in Schach gehalten, der dann von der Polizei festgenommen wurde

via spiegel: Messerattacke auf Mitschüler Angreifer von Nantes war von Hitler begeisterter Jugendlicher

siehe auch: Tödlicher Messerangriff in Nantes Details zum Täter bekanntgegeben. Der Messerangreifer, der in einer Schule im französischen Nantes eine Mitschülerin erstochen hat, war zuvor als ein von Hitler begeisterter Einzelgänger aufgefallen. Sein Motiv ist weiter unklar.Einen Tag nach dem Messerangriff an einer Schule im westfranzösischen Nantes, bei dem eine 15-jährige Schülerin getötet wurde, sind weitere Details zu der Tat bekannt geworden.Der Täter hatte seine Mitschüler ohne jedes erkennbare Motiv angegriffen. Der 16-Jährige habe nach seiner Festnahme am Donnerstag keinerlei Gründe für die Tat genannt und sei vorübergehend in die Psychiatrie eingewiesen worden, sagte Staatsanwalt Antoine Leroy in Nantes. Die Autopsie der ermordeten Schülerin habe ergeben, dass sie von “57 Messerstichen” getroffen wurde, die meisten davon in den “Oberkörper, Schädel und Hals”, erklärte Leroy weiter. Gezielt habe er in einem Klassenraum die 16-Jährige angegriffen, bei der es sich um die einzige Schülerin handelte, mit der der zurückgezogene Junge in der Schule einen guten Kontakt hatte.

Sohn von hochrangiger CIA-Beamtin stirbt im Kampf für Putins Armee

Ein Bericht von „IStories“ über den Tod des jungen Amerikaners, der „Anhänger Russlands“ gewesen sein soll, sorgt für Wirbel.  Der Bericht ist nicht ohne Brisanz – und fällt mitten in die Gespräche zwischen den USA und Russland über den Krieg gegen die Ukraine: Der 21-jährige Sohn einer hochrangigen CIA-Beamtin ist laut einer Recherche der unabhängigen russischen Investigativplattform iStories in der Ukraine getötet worden. (…) Gloss ist laut der Recherche der Sohn von Julianne Gallina Gloss, einer stellvertretenden Direktorin für digitale Innovation beim US-Geheimdienst CIA. Die Familie hat den Tod des Sohnes in einem Nachruf bestätigt, ohne dabei Details öffentlich zu machen. Laut der Website des zuständigen Bestattungsunternehmens ist Gloss rund acht Monate nach dem nun berichteten Todesdatum in den USA bestattet worden. Datenleck bei russischer Armee führt zu Sohn von CIA-Beamtin (…) Amerikaner soll sich während Türkei-Aufenthalt radikalisiert haben Der Amerikaner habe sich der russischen Armee angeschlossen, nachdem er zuvor mehrere Monate durch die Welt gereist war, berichtete „IStories“ weiter. (…) Gloss sei davon überzeugt gewesen, dass die „westliche Hegemonie zu Ende gehen“ werde, sagte der Freund, bei dem Gloss in der Türkei eine Zeit lang gewohnt hat, gegenüber „IStories“. Wut auf USA: Sohn von CIA-Beamtin wollte gegen Heimatland kämpfen Israels Angriffe auf den Gaza-Streifen habe Gloss kritisiert – und sei zunehmend „wütend“ auf die USA geworden, zitierte die Investigativplattform weiter. „Er begann darüber nachzudenken, nach Russland zu gehen. Er wollte gegen die USA kämpfen“, berichtete der Bekannte demnach. „Verschwörungstheorie-Videos“ hätten einen großen Einfluss auf Gloss gehabt und „ihn wirklich mitgenommen“, hieß es weiter. In Russland habe der 21-Jährige sich dann schließlich der Armee angeschlossen, weil er die russische Staatsbürgerschaft erlangen wollte

via ksta: Sohn von hochrangiger CIA-Beamtin stirbt im Kampf für Putins Armee

Tesla „Nazi-Auto“ – Berlins Arbeitssenatorin legt nach

SPD-Politikerin Cansel Kiziltepe hat Tesla als Nazi-Auto bezeichnet. Kollegen aus ihrer Partei haben sie dafür kritisiert. Doch sie bleibt dabei. Berlins Sozial- und Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe hat ihre „Nazi“-Äußerung über den Autobauer Tesla verteidigt. „Tesla erlebt gerade eine Absatzflaute, weil dem Unternehmen von den Kunden die rechtsextremen Positionen seines Anteilseigners Elon Musk zugeschrieben werden, der rund 13 Prozent am Unternehmen hält“, teilte die SPD-Politikerin auf dem Portal X mit. „Ich halte an meinen Einschätzungen zu Elon Musk ausdrücklich fest. Selbstverständlich bedeutet das nicht, dass ich die Mitarbeitenden oder die Kunden Musks für dessen politische Positionen verantwortlich mache.“ Tesla erlebt gerade eine Absatzkrise. Der Gewinn des Unternehmens ist im ersten Quartal um mehr als 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum eingebrochen. Ein Grund für die Kaufzurückhaltung ist auch eine weltweite Boykott- und Protestbewegung gegen das Unternehmen, die Musk mit seiner Beraterrolle in Donald Trumps Regierung ausgelöst hat. Die von Musk geleitete „Behörde für Regierungseffizienz“ (DOGE) ist maßgeblich am autoritären Staatsumbau in den USA beteiligt. Inzwischen will er jedoch seine Arbeit für Trump reduzieren. Am Donnerstag hatte Kiziltepe auf X geschrieben: „Wer will auch ein Nazi-Auto fahren? Hersteller von E-Autos erleben Absatzhoch – abgesehen von Tesla.“

via taz: Tesla „Nazi-Auto“ Berlins Arbeitssenatorin legt nach

siehe auch: Berlins Arbeitssenatorin nennt Tesla „Nazi-Auto“: Giffey geht auf Distanz – Rücktrittsforderungen aus Brandenburg Berlins Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) nannte Teslas „Nazi-Autos“ und erntete dafür Kritik. Die SPD-Politikerin verteidigt ihre Aussage – doch erhält aus der eigenen Partei nicht nur Rückendeckung. Von Benjamin LassiweSimon RöhrichtAnna ThewaltDominik Mai Heute, 14:59 Uhr Darf eine Berliner Senatorin in Brandenburg gebaute Teslas als „Nazi-Autos“ bezeichnen? Darüber gibt es nun Streit. Die Berliner Arbeitssenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) hatte am Mittwochabend auf der Plattform X einen Beitrag des RBB mit dem Titel „Hersteller von E-Autos erleben Absatzhoch – abgesehen von Tesla“ verlinkt und dazu kommentiert: „Wer will auch ein Nazi-Auto fahren?“. Den Post hat sie mittlerweile gelöscht. Die PNN-App Aktuelle Nachrichten aus Potsdam und Brandenburg live auf Ihr Handy. Dazu die Digitale Zeitung. Am Freitag verteidigte sie auf X, das ebenfalls wie Tesla Elon Musk gehört, ihre Aussage. „Ich halte an meinen Einschätzungen zu Elon Musk ausdrücklich fest. Selbstverständlich bedeutet das nicht, dass ich die Mitarbeitenden oder die Kunden Musks für dessen politische Positionen verantwortlich mache.“ Außerdem machte Kiziltepe Musk für den schwächelnden Absatz des Autoherstellers verantwortlich. „Tesla erlebt gerade eine Absatzflaute, weil dem Unternehmen von den Kunden die rechtsextremen Positionen seines Anteilseigners Elon Musk zugeschrieben werden, der rund 13 Prozent am Unternehmen hält.“

Sexistische Videospiele – Next Level Frauenhass

Im Videospiel „No Mercy“ müssen möglichst viele Frauen vergewaltigt werden. Das ist kein Einzelfall, sondern Zeichen einer misogynen Gaming-Kultur. Weibliche Figuren haben es nicht leicht in der Welt der Videospiele. Über Jahrzehnte wurden sie sexualisiert, stigmatisiert, marginalisiert, objektiviert und fetischisiert. Davon zeugen nicht nur die spitzen Pixelbrüste von Lara Croft aus den frühen „Tomb Raider“-Spielen, sondern auch die sexuellen Übergriffe von Figuren wie „Duke Nukem“, „Leisure Suit Larry“ und „General Custer“ in ihren gleichnamigen Spielereihen. Inzwischen haben sich weibliche Charaktere im Medium etabliert und dienen nicht mehr nur der männlichen Fleischbeschau. Sie haben nun eigene Geschichten, Stärken, Schwächen und Ambitionen. Doch der Sexismus ist nicht besiegt, weder in der Gesellschaft noch in den Medien. Ein trauriger Beweis dafür ist der im März erschienene Titel „No Mercy“. Der Inhalt ist denkbar abartig: Das Ziel sind Vergewaltigungen an Frauen, die Erpressung der eigenen Stiefmutter, Inzest und das Übergehen eines jeden „Nein“. Das Überschreiten von Grenzen steigern im Spiel das „Dominanz-Meter“ des männlichen Protagonisten. Eine solche Mechanik soll die Gewalt gegen Frauen verherrlichen. Durch eine Kampagne von Collective Shout, einem Kollektiv gegen die Ausbeutung sexueller Inhalte in den Medien, konnte das Spiel im April verboten und von der weltweit größten Vertriebsplattform Steam offline genommen werden. Dabei war das Spiel bis zu seiner Gegenkampagne vollkommen unbekannt. Ähnlich gelagerte Spiele gibt es zu Tausenden, nur eben nicht an der Oberfläche des Internets – wie Steam es ist –, sondern in seinen Tiefen, wo die Inhalte dunkler und abstoßender werden. „No Mercy“ ist kein Einzelfall. Es ist ein Symptom. Deswegen ist es notwendig, den Titel öffentlich zu diskutieren, um darauf aufmerksam zu machen. Während manche Streamer – deren Namen man an dieser Stelle gar nicht erst erwähnen muss – einen „feministischen Kult“ hinter dem Verbot sehen, zeigen sie damit vielmehr ihren wahren Antrieb: internalisierter Frauenhass. Die Problematik hinter dem Spiel ist nicht nur der Inhalt, sondern der Vertrieb selbst. Es stellt sich die Frage, wie „No Mercy“ überhaupt auf Steam veröffentlicht und zum Kauf angeboten werden konnte? Mick Prinz von der Amadeu Antonio Stiftung ist Projektleiter von „Good Gaming – Well Played Democracy“ und beobachtet rechten Extremismus und Radikalisierung in der Gaming-Kultur.

via taz: Sexistische Videospiele Next Level Frauenhass