Im Videospiel „No Mercy“ müssen möglichst viele Frauen vergewaltigt werden. Das ist kein Einzelfall, sondern Zeichen einer misogynen Gaming-Kultur. Weibliche Figuren haben es nicht leicht in der Welt der Videospiele. Über Jahrzehnte wurden sie sexualisiert, stigmatisiert, marginalisiert, objektiviert und fetischisiert. Davon zeugen nicht nur die spitzen Pixelbrüste von Lara Croft aus den frühen „Tomb Raider“-Spielen, sondern auch die sexuellen Übergriffe von Figuren wie „Duke Nukem“, „Leisure Suit Larry“ und „General Custer“ in ihren gleichnamigen Spielereihen. Inzwischen haben sich weibliche Charaktere im Medium etabliert und dienen nicht mehr nur der männlichen Fleischbeschau. Sie haben nun eigene Geschichten, Stärken, Schwächen und Ambitionen. Doch der Sexismus ist nicht besiegt, weder in der Gesellschaft noch in den Medien. Ein trauriger Beweis dafür ist der im März erschienene Titel „No Mercy“. Der Inhalt ist denkbar abartig: Das Ziel sind Vergewaltigungen an Frauen, die Erpressung der eigenen Stiefmutter, Inzest und das Übergehen eines jeden „Nein“. Das Überschreiten von Grenzen steigern im Spiel das „Dominanz-Meter“ des männlichen Protagonisten. Eine solche Mechanik soll die Gewalt gegen Frauen verherrlichen. Durch eine Kampagne von Collective Shout, einem Kollektiv gegen die Ausbeutung sexueller Inhalte in den Medien, konnte das Spiel im April verboten und von der weltweit größten Vertriebsplattform Steam offline genommen werden. Dabei war das Spiel bis zu seiner Gegenkampagne vollkommen unbekannt. Ähnlich gelagerte Spiele gibt es zu Tausenden, nur eben nicht an der Oberfläche des Internets – wie Steam es ist –, sondern in seinen Tiefen, wo die Inhalte dunkler und abstoßender werden. „No Mercy“ ist kein Einzelfall. Es ist ein Symptom. Deswegen ist es notwendig, den Titel öffentlich zu diskutieren, um darauf aufmerksam zu machen. Während manche Streamer – deren Namen man an dieser Stelle gar nicht erst erwähnen muss – einen „feministischen Kult“ hinter dem Verbot sehen, zeigen sie damit vielmehr ihren wahren Antrieb: internalisierter Frauenhass. Die Problematik hinter dem Spiel ist nicht nur der Inhalt, sondern der Vertrieb selbst. Es stellt sich die Frage, wie „No Mercy“ überhaupt auf Steam veröffentlicht und zum Kauf angeboten werden konnte? Mick Prinz von der Amadeu Antonio Stiftung ist Projektleiter von „Good Gaming – Well Played Democracy“ und beobachtet rechten Extremismus und Radikalisierung in der Gaming-Kultur.
#Honiton man, 20, who ‘obsessively’ researched firearms and shooting online is jailed for terrorism offences – #terror
A 20-year-old man from Honiton with a ‘terrorist mindset’ who ‘obsessively’ researched shooting and firearms online has been jailed for terrorism offences. Tobias Gleed, of no fixed abode, was on Thursday, April 17, jailed for five-and-a-half years after a trial in Hampshire. The court heard how Gleed, then a teenager, discussed murder in relation to skin colour and racism, was referred by his school to the government-led anti-terrorism programme Prevent on the strength of his extreme right-wing views, and arrested for possessing and sharing documents ‘useful’ to terrorists. Andrew Morris, defence, said Gleed’s online discussions were ‘not true’ and were ‘jokey’ and ‘edgy’ chats. Prosecution, Lyndon Harris, said Gleed had a ‘terrorist mindset’. He said: “There is evidence of racist views towards black people and Jewish people. “He has performed Google searches about shooting incidents and in respect of firearms.” Gleed was sent material by other adults the court was told. (…) Gleed admitted being racist from the age of 15 but claimed that was no longer the case. He said he held extreme right-wing views from the age of 17 until his arrest. The court heard how Gleed sent a series of messages online, sharing parts of terrorist publications.
via eastdevonnews: HONITON Honiton man, 20, who ‘obsessively’ researched firearms and shooting online is jailed for terrorism offences
#Terror – #Ermittlungen gegen #Reichsbürger: Gewaltfantasien eines Reutlinger Zeugen
Am 22. März sorgte eine Razzia im Reichsbürger-Milieu für Aufsehen. In Reutlingen wurde dabei ein SEK-Beamter angeschossen, auch in Stuttgart gab es eine Durchsuchung. Die Maßnahmen standen im Zusammenhang mit Terror-Ermittlungen der Bundesanwaltschaft und betrafen vor allem Personen, die im Verfahren als Zeugen geführt werden. Der Schütze von Reutlingen war einer dieser Zeugen. Ein weiterer Mann, dessen Wohnung im Reutlinger Stadtteil Altenburg durchsucht wurde, fiel in der Vergangenheit mit Umsturz- und Gewaltfantasien auf. Und besuchte Querdenker-Demos. Razzia in Reutlingen-Altenburg: Unter dem Radar der Öffentlichkeit Durch die Schüsse auf SEK-Beamte ging die Razzia in Reutlingen-Altenburg am 22. März in Medienberichten eher unter. Die Südwestpresse berichtete zuerst darüber, und legte am 31. März mit einer großen Recherche zu der betroffenen Person nach. „Der Durchsuchte verbreitet gefährliche Hetze“, heißt es darin. Er besuche regelmäßig Querdenker-Demos in der Region und sei bei einer AfD-Veranstaltung im März 2022 als Ordner eingesetzt gewesen. Der Name des Mannes ist unserer Redaktion bekannt. Wie der Südwestpresse wurden auch uns Aufnahmen des Einsatzes zugespielt, die den SEK-Einsatz in Altenburg zeigen. Und Dokumente, die einen eindeutigen Bezug zwischen dem Mann und einem Account beim Messenger-Dienst Telegram herstellen. Auch unsere eigenen Recherchen zeigen, dass vom Account des Mannes in den letzten zwei Jahren in zahlreichen Kanälen dutzende radikale Beiträge abgesetzt wurden. Die Inhalte: Antisemitismus, Morddrohungen, Umsturzpläne. Die Feindbilder: Politiker, Mediziner, Journalisten. (…) Neben den radikalen Äußerungen hängt der Mann offenbar unzähligen Verschwörungserzählungen an: Von QAnon über die Vorstellung einer flachen Erde bis hin zum Reichsbürgertum. Video- und Fotomaterial, dass er in einem bekannten Telegram-Kanal der Reichsbürger-Szene teilte, zeigt ihn mit anderen Personen an einem Bismarck-Denkmal, eine Reichsflagge in der Hand. An anderer Stelle äußert er sich mehrfach antisemitisch, leugnet den Holocaust und gibt Juden die Schuld am Zweiten Weltkrieg.
via zvw: Terror-Ermittlungen gegen Reichsbürger: Gewaltfantasien eines Reutlinger Zeugen
Poliisi: Jämsän koulu-uhkauksesta epäiltyjen laitteissa suuri määrä ääriajatteluun liittyvää ja väkivaltaa ihannoivaa materiaalia – #terror
Poliisi tiedotti viime viikolla, että kaksi alle 15-vuotiasta suunnitteli kolmen ihmisen surmaamista Jämsänkosken yhtenäiskoulussa. Poliisi kertoi viime viikon lopulla tutkivansa vakavaa koulu-uhkausta Jämsässä. Kaksi alle 15-vuotiasta suunnitteli yhden koulun työntekijän ja kahden oppilaan surmaamista Jämsänkosken yhtenäiskoulussa. Poliisin esitutkinnassa on käynyt ilmi, että epäiltyjen laitteissa on ollut suuri määrä ääriajatteluun liittyvää ja väkivaltaa ihannoivaa kuva- ja videomateriaalia. Rikoskomisario Markus Antilan mukaan haitalliselle materiaalille altistumista on tapahtunut useamman kuukauden ajan. Poliisi tutki epäiltyjen tietokoneet ja puhelimet. Epäillyt ovat koulun oppilaita. He keskustelivat suunnitelmastaan keskustelusovellus Discordissa. Asiasta ei ennättänyt aiheutua konkreettista vaaraa. Nuoria epäillään törkeästä henkeen tai terveyteen kohdistuvan rikoksen valmistelusta. Antila kommentoi viime viikolla, että suunnitelmalla oli mahdollisesti vihamotiivi eli motiivi, joka liittyy esimerkiksi uhrien etniseen alkuperään, uskontoon, seksuaaliseen suuntautumiseen tai vammaisuuteen. Nyt hän kertoo, että motiivina näyttää olevan väkivallan ihannointi. Antila kertoo, että epäillyt ovat poimineet aatemaailmasta asioita, ja valinneet kohteet niiden perusteella. – Ääriajattelu on motivoinut keskustelun kohti toisten vahingoittamista ja jopa tappamista.
Local Tesla owner called a ‘Nazi’ while driving son to school
‘I had my Tesla way before things heated up in the States’. It seemed like a typical morning for Petar Ostojic, as he started his day by dropping off his son Ben at Chippewa Secondary School. But this Friday, it was a little bit different. While waiting at the lights at O’Brien and High Street, his son noticed a car was following close behind them. “As soon as I got through the lights, this guy started honking at me,” said Ostojic. He started to worry that maybe something was wrong with his vehicle. “I was going to pull over but then I saw he stuck his finger out and he gave me the finger, and honking for like 30 seconds. So I just kept driving, and then I pulled it over and my son went to school. He passed me at the next street and I followed him. Then he pulled over and I asked him, ‘How can I help you? Like, what’s wrong?’ He said, ‘You’re driving a Nazi car.’ And he gave me a finger again.” Ostojic was shocked to realize that the driver’s anger stemmed solely from him driving a Tesla
via baytoday: Local Tesla owner called a ‘Nazi’ while driving son to school
Staatsanwaltschaft will mutmaßlichen Reichsbürger in Psychiatrie unterbringen
Der Freispruch für den 64-jährigen mutmaßlichen Saarlouiser Reichsbürger Thomas G. wird vorläufig nicht rechtskräftig. Die Staatsanwaltschaft will erreichen, dass er in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht wird. Die Staatsanwaltschaft hat Revision gegen den Freispruch des mutmaßlichen Reichsbürgers Thomas G. eingelegt. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft dem SR. Ziel sei eine Unterbringung des Mannes in einer psychiatrischen Einrichtung, da von ihm weiterhin eine Gefahr ausgehe. Der 64-Jährige hatte am Donnerstag erneut für einen Großeinsatz der Polizei gesorgt. Beamte des SEK und der Operativen Einheit umstellten unter anderem sein Haus, nachdem Nachbarn aufgrund von Hilferufen des Mannes die Polizei alarmiert hatten. Diese hatte zunächst eine Fremd- und Eigengefährdung befürchtet, was sich später aber nicht bewahrheitete.
via sr: Staatsanwaltschaft will mutmaßlichen Reichsbürger in Psychiatrie unterbringen
Verdacht der illegalen Spende – AfD zahlt Millionen an Bundestagsverwaltung
Im Bundestagswahlkampf erhielt die AfD eine Plakatkampagne im Wert von mehreren Millionen Euro als Spende. Offiziell soll sie von einem Ex-FPÖ-Politiker stammen – doch es gibt Zweifel. Die AfD zahlt nun vorsorglich.Wegen einer möglicherweise illegalen Parteispende hat die AfD vorsorglich 2,35 Millionen Euro bei der Bundestagsverwaltung hinterlegt. Das geht aus Informationen des ARD-Hauptstadtstudios hervor. Zuerst hatten stern und RTL/ntv darüber berichtet.Die Überweisung sei erfolgt, “damit wir keine doppelte oder dreifache Strafe zahlen müssten, falls sich zu unseren Ungunsten Fakten ergeben würden”, sagte AfD-Bundesschatzmeister Carsten Hütter stern und RTL/ntv. Auch die Bundestagsverwaltung bestätigte die Überweisung demnach. Die AfD hatte im Bundestagswahlkampf eine Plakatkampagne im Wert des nun hinterlegten Geldes als Spende erhalten. Die Spende soll von dem früheren Politiker der rechtspopulistischen FPÖ in Österreich, Gerhard Dingler, gekommen sein.Es steht jedoch der Verdacht im Raum, dass die Spende in Wahrheit vom deutschen Immobilienmilliardär Henning Conle stammt. Demnach soll Conle zunächst eine Schenkung an Dingler vorgenommen haben.
via tagesschau: Verdacht der illegalen Spende AfD zahlt Millionen an Bundestagsverwaltung