Seit Monaten kündigt der rechtsextreme Rapper Christoph Aljoscha Zloch (28, “Chris Ares”) einen rechten Treff in Sachsen an. Sollte es erst ein Jugendzentrum in Bischofswerda sein (TAG24 berichtete), ist es nun ein Tattoo-Studio in Bautzen. Das will Oberbürgermeister Alexander Ahrens (54, SPD) noch verhindern. Drei rechte Rapper verärgern die Oberlausitz: Im Raum Bischofswerda kündigten sie an, gemeinsam mit 25 Gesinnungsgenossen ein Haus zu beziehen, außerdem soll es auch ein Tattoo-Studio mit Laden für rechtsextremen Rap, T-Shirts und andere Propaganda-Artikel geben.
Putin ignites the fires of revolution. He was bored and frightened people in silence. Whatever punishment he had – that rotten ash, With no time in many years – the reason for pollution
Chorus. The country is going, the country goes to the streets with audacity. The country is going, the country is going to say goodbye to the regime, The country is going, the country is a wedge of feminists And Putin is going, Putin is going, leave cattle
Manuel Neuer erholt sich im Urlaub in Kroatien von der abgelaufenen Saison. Ein Video zeigt ihn, wie er mit Freunden ein umstrittenes Lied singt. Der Torhüter des FC Bayern weilt derzeit mit seinem Freund und Torwart-Trainer Toni Tapalovic an der dalmatinischen Küste in Kroatien im Urlaub. Am Sonntag tauchte in kroatischen und serbischen Medien ein Video auf, das auch SPORT1 vorliegt. Es zeigt den FCB-Keeper in einer privaten Runde, unter anderem mit dem Profi-Wasserballer Niksa Dobud. Neuer singt Lied von umstrittener Band Die Gruppe singt dabei das Lied “Lijepa li si” (Du bist schön) von der Band Thompson, die nach dem Spitznamen ihres Gründers und Frontmannes Marko Perkovic (Thompson war die Marke der Waffe, die Perkovic im Kroatien-Krieg mit sich führte) benannt ist. Im Video ist zu sehen, wie Neuer mit ausgebreiteten Armen den Text mitsingt. Es handelt sich um ein “patriotisches Lied”, das 1998 veröffentlicht wurde und verschiedene Regionen Kroatiens besingt. Der in Kroatien erfolgreichen Band Thompson wird seit Jahren eine Verherrlichung des kroatischen Faschismus vorgeworfen.
siehe auch: Bayern-Kapitän Neuer singt in Kroatien Lied von rechtsextremer Band mit. Ein Video aus Kroatien mit dem Nationaltorwart sorgt für Wirbel. Darin singt Manuel Neuer kräftig das Lied einer rechtsextremen Band mit. Jetzt dürfte er einiges zu erklären haben. „Lijepa li si“ („Du bist schön“) singen die Kroaten um Manuel Neuer. Der singt kräftig mit, wenn er auch teilweise etwas verunsichert wirkt. „Du bist schön“ klingt harmlos – nach einem Liebeslied. Besungen wird aber keine Frau, sondern die Gebiete, die außerhalb Kroatiens liegen –beispielsweise in Bosnien Herzegowina (hier die Übersetzung). Die Bild-Zeitung hatte darüber berichtet. Nationaltorwart und Bayern-Kapitän Neuer ist in dem Youtube-Video mit seinem Freund, dem Torwart-Trainer Toni Tapalovic, und anderen nahe Dubrovnik in einer Strandbar zu sehen. In feuchtfröhlicher Runde wird das Lied gesungen. Neuer scheint den kroatischen Text einigermaßen zu kennen. Geschrieben hat das Lied die in Kroatien sehr populäre rechtsextreme Band „Thompson“. (…) Bei Konzerten der Band wird gerne mal der Hitlergruß gezeigt. Sie interpretieren unter anderem das Lied “Jasenovac i Gradiška Stara” der faschistischen, mit Hitler verbündeten Ustaschen. Jasenovac und Gradiška Stara waren kroatische Todeslager, in denen Tausende Menschen – vor allem Serben – abgeschlachtet wurden. Was dort geschah, war oft so grausam und barbarisch, dass sich selbst schockierte SS-Offiziere in Berlin darüber beschwerten.
Neo-Nazi rockers with swastika tattoos and Insane Clown Posse-like makeup. Album art showing the gates of Auschwitz. Songs longing for a “pure f—ing genocide.” For years, Facebook has allowed bands centered on this content a home on their platform — but now the social media giant is racing to remove them. An investigation by Al Jazeera uncovered over 120 pages featuring neo-Nazi music groups — most of them heavy metal acts — and their labels; altogether, the pages collected over 800,000 likes. After Al Jazeera sent five examples to Facebook, the site removed three for being in breach of Facebook’s hate speech policy; the other two are under review. Al Jazeera claims that many other pages found in their audit were found to violate the policy. The bulk of the pages have been online for years, actively advertising upcoming concerts, music and merchandise. One group, M8l8th, a black metal band from the Ukraine, samples remarks from Joseph Goebbels and the Nazi anthem the “Horst Wessel-Lied” in their songs. The group was founded by Alexey Levkin, an organizer of Asgardsrei, a neo-Nazi musical festival in Kyiv. Pages for a number of headliners at that festival were also found on Facebook. While many bands eschewed sharing their more controversial content on the platform, Al Jazeera indicated that Volrisch, a Mexican band, used an album cover showing the gates of Auschwitz-Birkenau as its Facebook cover photo. The artwork shows a track list with English song titles like “Jewish Plague” and “New Holocaust.” Other bands such as Leibstandarte (named for Hitler’s personal SS bodyguard), Kristalnacht and Einsatzgruppen (the Nazis’ mobile killing squad) also remained active on the site. So did Peste Noire, a French band that, only last year, unveiled an album showing their lead singer in a lifted Klan hood threatening another man — actually himself, in blackface — with a noose.
siehe auch: Exclusive: Facebook used extensively to spread neo-Nazi music. An Al Jazeera investigation identified some 120 pages belonging to bands with openly white supremacist and racist views. Facebook has removed several pages belonging to music groups espousing white supremacist ideology following an investigation by Al Jazeera into the prevalence of such bands on the social media platform. Al Jazeera’s Investigative Unit identified more than 120 pages from mostly heavy metal groups and record labels with direct ties to white supremacy. The pages had gained a total of more than 800,000 likes and some have been online for more than 10 years. After sending five examples to Facebook, the platform initially removed three of the pages of such bands, adding that the two others were under review. Later, one other page was removed. The four removed pages of the SoldierSS of Evil, Whitelaw, Frakass and Frangar groups all violated Facebook’s policies, according to the social media giant. However, other pages identified by Al Jazeera are still online in breach of the company’s policies on hate speech. (…) One of the more popular pages belongs to M8l8th, a black metal music act from Ukraine, whose full name means Hitler’s Hammer. The two 8s refer to the letter H, the eighth letter in the alphabet. Both 88 and the double H are common shorthand in neo-Nazi circles for Heil Hitler. In its songs, M8l8th uses parts of a speech by Nazi propagandist Joseph Goebbels and the Horst Wessel-Lied, the official anthem of the Nazi Party from 1930 to 1945. Have a tip for Al Jazeera that should be investigated? Find out how to get in touch with us on our Tips page The band’s founder, a Russian national named Alexey Levkin, is closely linked to Ukraine’s far-right nationalist Azov Battalion, which is currently fighting in Ukraine’s continuing conflict against Russian-backed separatists. Levkin is also one of the organisers of Asgardsrei, a neo-Nazi music festival held annually in Ukraine’s capital, Kyiv. Festivalgoers have been seen waving swastika flags and making Nazi salutes. Al Jazeera identified Facebook pages belonging to bands that have performed at Asgardsrei, including Goatmoon, a Finnish black metal band whose page has more than 12,000 likes.
Weil darin eine Vergewaltigung beschrieben wird, fordert eine Initiative aus Passau, dass der Song auf Volksfesten nicht mehr erklingen darf. Genau das hat nun der Stadtrat von Montabaur beschlossen. In einer Version des “Donauliedes” wird von der Vergewaltigung eines schlafenden Mädchens gesungen: Eine Passauer Initiative gegen das Lied zieht Kreise. Die Stadt Montabaur im Westerwaldkreis in Rheinland-Pfalz beispielsweise will das Singen des umstrittenen Liedes in Bierzelten künftig verhindern, wie Bürgermeisterin Gabriele Wieland (CDU) mitteilte. (…) Eine Stadträtin aus Montabaur nahm die Online-Petition aus Niederbayern zum Anlass, selbst aktiv zu werden, und regte eine Abschaffung des Liedes auf dem dortigen Volksfest an. Montabaurs Bürgermeisterin sagte der Deutschen Presse-Agentur: “Auf Initiative eines Stadtratsmitglieds haben wir beschlossen, dass wir bei Vertragsabschluss mit Bands vereinbaren, dass sie das Donaulied nicht spielen.” Sie gehe davon aus, dass sich die Bands daran halten. Etwa 35 000 Menschen aus ganz Deutschland hatten bis Dienstag eine Online-Petition, nach der das Donaulied auf Volksfesten in Passau nicht mehr gespielt werden soll, unterzeichnet. In Regensburg haben Unterstützer eine “Schwester-Petition” gestartet, die sich ebenfalls gegen das Lied ausspricht. Das verstünden sie als Auftrag, sich weiterhin gegen Sexismus auf Volksfesten zu engagieren, sagte Schütz. Das Donaulied beschreibt die Vergewaltigung eines schlafenden Mädchens und wird oft in Bierzelten gespielt. In dem Text heißt es unter anderem: “Ich machte mich über die Schlafende her, Ohohoholalala, Sie hörte das Rauschen der Donau nicht mehr, Ohohoholalala” oder “Mein Mädchen, mein Mädchen, was regst du dich auf, Ohohoholalala, Für mich war es schön und für dich sicher auch, Ohohoholalala”.
Stell dir mal, du würdest kein Deutscher sein und würdest zum ersten Mal einen Deutschen kennen lernen. Der würde dir ein Lied zeigen, bei dem Vergewaltigung fröhlich besungen wird und stolz sagen, das sei deutsches Kulturgut. Merkste selber, oder?
Chris Ares ist ein rechtsextremer, deutscher Rapper mit Mainstream-Rrfolg – mit seinem kommenden Album “Ares” wäre er eigentlich auf Platz 1 der deutschen Albumcharts gelandet – “eigentlich”. Denn einen Tag vor seinem Release hat Amazon spontan den Verkauf seiner über 1.000 Deluxe-Boxen storniert, sowie seine gesamte Musik gelöscht. Spotify auch. Eine Katastrophe für den Rapper, ein wichtiges Zeichen gegen Rechts der großen Streaming-Dienste. Chris Ares ist das Aushängeschild der rechten deutschen Rap-Szene. Der Freiburger nennt sich selbst Patriot, wird vom bayerischen Verfassungsschutz aber schon seit 2016 als “Rechtsextremist” eingestuft. In seinen Songs geht es um Themen, wie die Säuberung der Heimat von Fremden oder um Fantasien einer germanischen Weltübernahme – kennt man so oder so ähnlich von den Nazis, richtig. Ein aktueller Upload auf Ares’ Instagram zeigt: Der Rapper sieht sich als Opfer und versteht offenbar den Unterschied zwischen dokumentarischem Straßen-Rap und faschistischer, fremdenfeindlicher Ideologie nicht – dabei ist es eigentlich ganz einfach. Der Ende 20-Jährige steht außerdem in Austausch mit seinen “gleichgesinnten Freunden” der ebenfalls als rechtsextrem eingestuften identitären Bewegung. Mit Aktionen, wie dem Stürmen des Brandenburger Tors – ein Protest gegen die “Überfremdung” unseres Lands – haben sie sich das diese Einstufung ebenfalls redlich verdient. Eine kompakte Reportage über Ares von 2018 bietet zum Beispiel der “Spiegel”, aber an Medienpräsenz mangelt es dem selbst ernannten “Patrioten” in keiner Weise.
siehe auch: Spotify löscht rechtsextreme Musik von Plattform. Streamingdienst hat damit auf massive Kritik der Nutzer*innen reagiert. Seine Songs richten sich gegen Muslime und Migrant*innen, er rappt vom angeblichen Ziel, das »deutsche Volk« auszulöschen. Nach massiver Kritik hat der Streamingdienst Spotify am Dienstag die Musik des rechtsextremen Rappers Chris Ares von seiner Plattform entfernt. In den sozialen Medien hatten zuvor zahlreiche Nutzer*innen angekündigt, ihr Abonnement zu kündigen, sollte die Musik des selbsternannten »NS-Rappers«, der mit bürgerlichem Namen Christoph Zloch heißt, nicht gelöscht werden. »Grundsätzlich sind die jeweiligen Rechteinhaber verantwortlich für die Musik, die sie über Spotify bereitstellen«, hatte das schwedische Unternehmen einige Tage zuvor noch alle Verantwortung von sich gewiesen. Wenn ein Lied respektive ein Künstler von einer offiziellen Prüfstelle auf den Index gesetzt werde, entferne es Spotify umgehend. Am Dienstag lenkte das Unternehmen dann jedoch ein und erklärte: »Spotify verbietet Inhalte auf der Plattform, die ausdrücklich und hauptsächlich zu Hass oder Gewalt gegen eine Gruppe oder ein Individuum aufrufen, dies befürworten oder dazu aufstacheln.« Der gesamte Katalog von Chris Ares sei deshalb wegen Verstoßes gegen die Spotify Content Policy entfernt worden.
Der rechtsextreme Rapper Chris Ares will in Bischofswerda ein rechtes Jugendzentrum eröffnen – doch seit sich auch die im Stadtrat vertretene AfD-Fraktion geschlossen dagegen aussprach, ist die Gliederung einem Shitstorm ausgesetzt. Nicht der einzige Rückschlag für Ares – Amazon entfernte gestern sein Album von der Plattform, einen Tag vor der geplanten Veröffentlichung. „Abartig: AfD stimmt gegen patriotisches Jugendzentrum von Chris Ares“, heißt es selbst auf dem rechtspopulistischen Blog „Journalistenwatch“ angesichts der Vorfälle der letzten Tage. Die Aussage steht beispielhaft für die Welle der Empörung, die derzeit über die AfD rollt, konkret die Fraktion im Stadtrat von Bischofswerda. Die fünfköpfige Fraktion hatte sich während der Stadtratssitzung am Dienstag geschlossen und mit allen anderen Parteien gegen die Pläne von Chris Ares ausgesprochen, in der östlich von Dresden gelegenen Kreisstadt ein rechtes Jugendzentrum zu errichten. In der Einrichtung, die laut Ares angemietet wurde, soll auch Kampfsporttraining ermöglicht werden. Eine Reaktion Ares´ ließ nicht lange auf sich warten. In einer Videobotschaft thematisiert der rechtsextreme Rapper sein Vorhaben, dass er nach eigener Aussage unter dem „Deckmantel patriotisches Jugendzentrum“ veröffentlicht habe. „Diese Gruppe kämpft scheinbar offen gegen uns- und gemeinsam mit dem Staat“, so Ares. Zudem hätte er mit dem Fraktionsvorsitzenden der AfD telefoniert, dieser hätte ihm zu verstehen gegeben, dass man solche „Typen nicht da haben und lieber mit der FDP und der CDU gemeinsam ein Jugendzentrum aufbauen“ wolle. Innerhalb kürzester Zeit entfesselte sich eine Kampagne aus dem Unterstützerumfeld von Ares gegen die AfD. Diese sah sich gezwungen, auf die Vorwürfe zu reagieren und veröffentlichte am Donnerstag eine Stellungnahme auf Facebook, in der es heißt, dass es zum geplanten „patriotischen Jugendzentrum“ keine Abstimmung im Stadtrat gegeben hätte. Somit hätte die AfD „auch nicht für oder gegen etwas stimmen“ können. Die Argumentation auf formaler Ebene kam bei vielen Unterstützern des Rappers offenbar nicht gut an, viele gingen mit der Partei hart ins Gericht.