Daniela Abraham, 41, from London, has called on Jimmy Carr to publicly apologise and is offering to take him to Auschwitz concentration camp so he can pay his respects to victims of the Roma Holocaust. A Roma woman who lost eight of her relatives in the Holocaust was ‘heartbroken’ when she heard Jimmy Carr’s joke about the genocide. Daniela Abraham, 41, from London, said her great-grandmother Helena was raped by the Nazis when they stormed into her town in Slovakia. Helena’s siblings were dragged away to labour camps and the rest of the family never heard from them again. The ordeal still haunts Daniela and she could not believe it when Carr decided to joke about the atrocity in his latest Netflix special. She is now calling on the comedian to publicly apologise and wants him to travel with her to Auschwitz concentration camp so he can ‘pay his respects’. However, Carr appears unrepentant and refused to say sorry for his joke over the weekend, telling a stand-up audience ‘I am going down swinging’. Daniela, who burst into tears as she spoke to The Mirror, said: “When I heard Jimmy Carr’s joke it broke my heart. On my mother’s side eight relatives were killed in the Holocaust. “I want him to publicly apologise. If he has any human feelings or compassion I want to tell him to contact me and I will take him to Auschwitz so he can see what happened to our people.
Die CDU hat nun einen starken Vorsitzenden. Doch während Friedrich Merz in Berlin den großen Aufräumer gibt, biedern sich in einigen Kommunen Unions-Politiker bei AfD-Anhängern und Rechtsextremen an. Friedrich Merz war noch gar nicht offiziell zum Parteichef der CDU gewählt, da gab er im Spiegel schon den Aufräumer: “Die Landesverbände, vor allem im Osten, bekommen von uns eine glasklare Ansage: Wenn irgendjemand von uns die Hand hebt, um mit der AfD zusammenzuarbeiten, dann steht am nächsten Tag ein Parteiausschlussverfahren an.” Nun ist Zusammenarbeit ein interpretationsbedürftiger Begriff. Wenn ein Berufsprovokateur wie Max Otte mit Hilfe von Rechtsextremen Bundespräsident werden will, liegt der Fall klar. Was aber ist mit Christdemokraten, die der AfD den Boden bereiten? So wie der Vize-Landrat aus Bautzen, der ankündigte, die gesetzliche Impfpflicht nicht umzusetzen, sich dafür von Corona-Protestlern feiern ließ wie einst Hans-Dietrich Genscher von ausreisewilligen DDR-Bürgern vor der Prager Botschaft. Oder der Baubürgermeister aus Freiberg, der den Umgang mit Ungeimpften mit dem Völkermord an den Armeniern im Osmanischen Reich verglich. Seine Abwahl im Stadtrat scheiterte, größte Fraktion dort: die AfD. (…) Kretschmer, jüngst ins Stellvertreterteam um Merz gewählt, genießt in der Hauptstadt offenbar mehr Rückhalt als daheim. Seine Strategie – mit allen über alles reden – muss als gescheitert gelten. Fackelzüge, Morddrohungen, wann sind Demokratiefeinde zuletzt so selbstbewusst aufgetreten? Teilen der CDU fehlt es an Wachsamkeit, an Wissen, am Willen, sich vorzustellen, dass auch Menschen in bunten Funktionsjacken ein rechtsextremes Weltbild haben können. Dass es für die Radikalisierung der sogenannten Mitte kein “Kinderfest” der NPD mehr braucht, sondern nur die Telegram-App. Stattdessen herrscht nicht nur in Bautzen die Hoffnung, dass AfD-Wähler vernachlässigte Christdemokraten sind, die man umstimmen kann: Man muss dafür nur ein Bundesgesetz brechen oder Völkermord verharmlosen. Friedrich Merz kann den Zeigefinger heben, wie er will: Wenn die Parteiverantwortlichen im Osten ihr verhaltensauffälliges Personal nicht maßregeln, werden seine “glasklaren Ansagen” ohne Folgen bleiben.
Als Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) kürzlich im Deutschlandfunk (DLF) interviewt wurde, ging es gleich in der ersten Frage um ein heikles, emotionales Thema. Der Moderator sagte: „Eine aktuelle Studie der Uniklinik Essen belegt: Die Suizidversuche unter Jugendlichen haben sich am Ende des zweiten Corona-Lockdowns mehr als verdreifacht. Wie erklären Sie sich, Frau Ministerin, diese dramatische Entwicklung?“ Spiegel sagte daraufhin, das seien „wirklich alarmierende und erschreckende Zahlen“. Hinterfragt wurden die aber nicht. Die Studie lag der Redaktion auch gar nicht vor, wie der DLF auf Nachfrage von Übermedien einräumt. Der Moderator habe sich „auf die umfangreiche Berichterstattung darüber“ bezogen, sagt ein DLF-Sprecher. Es sei „nicht unüblich und nicht automatisch ein Makel“, Studien zu zitieren, die nicht von anderen Experten begutachtet wurden. (…) Da zur aktuellen Erhebung noch keine Veröffentlichung existiert, bleiben viele methodische Aspekte aber im Dunkeln. Schon in Dohna-Schwakes früherem Preprint zur Situation im ersten Lockdown ist die statistische Unsicherheit der Ergebnisse sehr hoch – wie es sich an sogenannten Konfidenzintervallen zeigt, die angeben, in welchem Bereich die Werte mit hoher Wahrscheinlichkeit liegen. Dass sich, wie er im DUP-Video sagt, die Zahl der Suizidversuche verringert hatte, konnte die damalige Studie also gar nicht sicher feststellen. Dohna-Schwake erklärt auf Nachfrage von Übermedien, er könne nichts dazu sagen, wie die Entwicklung der Suizidversuche zwischen den an der neuen Erhebung beteiligten Intensivstationen variiere. Insgesamt entspreche der Anstieg einem Faktor von 2,84, das Konfidenzintervall reiche von 2,29 bis 3,49. Und die Angabe von bis zu 500 Suizidversuchen in dem untersuchten Zeitraum basiert ja auf einer simplen Hochrechnung: Dohna-Schwake und sein Team schätzten lediglich, wie viele Suizidversuche zu Behandlungen auf allen Kinderintensivstationen geführt haben könnten. (…) Was das nächste Problem ist: Ist die Zunahme der Suizidversuche, von der Dohna-Schwake ausgeht, eine Folge der Pandemie bzw. der Maßnahmen? Seine Untersuchung erlaubt darüber keinerlei Rückschlüsse, auch nicht über die Entwicklung der Suizidversuche über einen längeren Zeitraum. (…) Kölch ist Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie. Er findet, es bedürfe umfassenderer Forschung, um Rückschlüsse zur Situation in der Pandemie ziehen zu können. Er jedenfalls habe keine Vervielfachung der Fälle feststellen können: „Generell brauchen wir deutschlandweit mehr Daten als die Zahlen aus der Umfrage der Uni Essen.“ Auch handele es sich um vergleichsweise kleine Zahlen, sagt Kölch, so dass Veränderungen nur vorsichtig interpretiert werden dürfen. Wichtig sei zudem die Zahl der vollendeten Suizide, die 2020 nicht gestiegen sei – und für 2021 gebe es noch keine Daten.
Viele Medien berichten über eine #Studie, laut der Suizidversuche bei Kindern zugenommen haben. @hfeldwisch hat sich die Zahlen genauer angeschaut. Jetzt ohne Paywall: https://t.co/gTaKpMcH8I
Die Zahl antisemitischer Straftaten bewegt sich in Corona-Zeiten auf einem hohen Niveau. Vor allem sogenannte Querdenker und andere Gegner der Maßnahmen gegen die Pandemie vergleichen sich oft mit den Opfern des Naziregimes. Die Strafverfolgungsbehörden sehen sich gegen die perfiden Versuche von Impfgegnern, NS-Verbrechen zu relativieren, gewappnet. Jüngst stufte die Berliner Polizei das Zeigen von gelben »Judensternen« mit dem Wort »Ungeimpft« als grundsätzlich volksverhetzend ein und wies ihre Beamten an, dies als Straftat zu verfolgen. Viele Strafverfolgungsbehörden sehen in der Gleichsetzung von antisemitisch Verfolgten im »Dritten Reich« und Impfgegnern heute den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllt. Dieser stellt nicht nur das Aufstacheln zum Hass gegen Bevölkerungsteile unter Strafe, sondern auch das Leugnen und Verharmlosen von NS-Verbrechen. (…) »Wer meint, die gegenwärtige Corona-Politik mit dem nationalsozialistischen Völkermord an Juden gleichzusetzen, der verharmlost den Holocaust auf perfide Art und Weise«, sagt Niedersachsens Justizministerin Barbara Havliza (CDU). Die Ministerin geht von einer grundsätzlichen Strafbarkeit des Symbols des »Judensterns« mit der Aufschrift »Ungeimpft« aus. So ermitteln in Niedersachsen die Strafverfolger gegen radikale »Querdenker«, die solche Zeichen öffentlich präsentieren. Die Staatsanwaltschaft Göttingen ließ Ende vergangenen Jahres unter anderem die Wohnung eines mutmaßlichen Händlers durchsuchen, der »Judensterne« mit dem Aufdruck »nicht geimpft« über das Internet vertrieben haben soll.
Straftatbestand erfüllt: In immer mehr Bundesländern werden volksverhetzende Symbole wie »Judensterne« auf Corona-Demos geahndet. Ein Überblick. https://t.co/pI3kTHSXeQ
Die Bundesinnenministerin hat im vergangenen Jahr einen Gastbeitrag für das Magazin der VVN-BdA geschrieben. Die aktuelle Kampagne gegen sie trat eine neurechte Postille los. Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat nach Meinung von Unions- und AfD-Politikern sowie Springer-Medien schwer gesündigt: Kaum hatte sie zwei Drohbriefe mit der Unterschrift “NSU 2.0” erhalten, schrieb die damalige hessische SPD-Fraktionschefin in einem Gastbeitrag für das Magazin der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA), dass sie vor solchen Drohungen nicht zurückweichen werde. Zur Begründung führte sie in dem Beitrag vom 3. Juli 2021 an: Der Kampf gegen Faschismus und Rechtsextremismus, gegen Rassismus und völkische Ideologien gehört zur politischen DNA meiner Partei, der SPD. Er gehört zu meiner politischen Arbeit als Mitglied des Hessischen Landtags. Und er muss zum Alltag jedes Demokraten und jeder Demokratin gehören, weil Freiheit und Demokratie jeden Tag aufs Neue gegen ihre Feinde verteidigt werden müssen. (Nancy Faeser, 3. Juli 2021). Skandalisiert wird nun weniger der Inhalt als der Ort der Veröffentlichung: Ein “verfassungsfeindliches Blatt” sei das, meinte Bild am Samstag online und zitierte aus dem bayerischen Verfassungsschutzbericht sowie Aussagen von gleich drei empörten Unionspolitikern, um den vermeintlichen Skandalwert zu unterstreichen. Auslassungen, die das Gesamtbild verzerren. Verschwiegen wurde dabei, dass das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz als bundesweit einziges auf die Idee gekommen war, die VVN-BdA in seinem Jahresbericht als “linksextremistisch beeinflusst” zu brandmarken. Verschwiegen wurde auch, dass es deshalb bereits eine Auseinandersetzung um die Gemeinnützigkeit der VVN-BdA gab, die im April 2021 zu deren Gunsten entschieden wurde. (…) Tatsächlich strebt die 1947 als VVN gegründete Organisation möglichst breite gesellschaftliche Bündnisse an. Die Beteiligung von Mitgliedern der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) ändert nichts an diesem parteiübergreifenden Charakter. Das Berliner Finanzamt befand die eidesstattliche Erklärung nach eingehender Prüfung dann auch für plausibel und sah die Behauptung des bayerischen Verfassungsschutzes als “widerlegt” an. Gleichwohl brühten Bild und Welt aus dem Hause Springer nun die alte Unterstellung wieder auf. Verschwiegen wurde dabei auch, wer zuerst versucht hatte, einen Skandal aus dem Gastbeitrag der SPD-Politikerin zu machen: Die neurechte Zeitung junge Freiheit war ein paar Tage früher dran gewesen, mit ihrer Story “Nancy Faeser und die ‘Antifa‘”. Das Blatt schrieb am 2. Februar, Antifa stehe “heutzutage vor allem für den gewaltbereiten und militanten Arm des Linksextremismus”; antifa sei aber auch der Name der Verbandszeitschrift der VVN-BdA. (…) Radikal links ist die Ministerin also ganz sicher nicht – aber für den Geschmack mancher Unionspolitiker steht sie schon wegen ihres Engagements gegen offen faschistische Umtriebe innerhalb Deutschlands viel zu weit links im politischen Koordinatensystem. (…) Nun, Faeser war jahrelang Obfrau im Untersuchungsausschuss des hessischen Landtags zur Mord- und Anschlagsserie des “Nationalsozialistischen Untergrund” (NSU). Dort musste sie Verfassungsschutzmitarbeitern, die möglicherweise mit den Mördern auf Tuchfühlung waren, ständig unangenehme Fragen stellen. Auf deren Gefühlswelt Rücksicht zu nehmen, wäre nicht im Interesse der Aufklärung gewesen. Dass sie von Geheimdienstlern, die tief in den NSU-Skandal verstrickt waren und bis heute mauern, nicht geliebt wird, dürfte ihr klar sein.
siehe auch: »Antifa«-Gastbeitrag – FDP und Linke springen Nancy Faeser bei. Unionspolitiker attackieren SPD-Innenministerin Nancy Faeser, weil sie 2021 einen Text im Magazin »Antifa« veröffentlicht hat. Die FDP verteidigt die Koalitionskollegin – mit einer Spitze gegen die Konservativen. (…) Zuerst hatten die neurechte »JF« und im Anschluss die »Bild« darüber berichtet. (…) Der Koalitionspartner FDP dagegen stärkt der Innenministerin den Rücken. Der »Welt am Sonntag« sagte FDP-Fraktionsvize Konstantin Kuhle: »Der Text eignet sich hervorragend als Lektüre für CDU- und CSU-Innenpolitiker, die die Gefahr des Rechtsextremismus jahrelang unterschätzt haben.« Außerdem habe die Union »dem Treiben eines gefährlichen Verschwörungsideologen an der Spitze des deutschen Inlandsnachrichtendienstes keinen Einhalt geboten«. Damit spielt Kuhle auf den ehemaligen Präsidenten des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, an. (…) Der Grünenpolitiker Sven Kindler schrieb: »Die CDU/CSU-Innenminister vor Faeser haben jahrelang Hans-Georg Maaßen und seine Machenschaften als Präsident des Verfassungsschutzes gedeckt. Die Erwähnung des VVN-BDA im Verfassungsschutzbericht in Bayern ist das eigentliche Problem, über das diskutiert werden sollte.« Der SPIEGEL hat diese Woche gerade erst aufgedeckt, wie Maaßen während seiner Amtszeit als Chef des Bundesverfassungsschutzes neue Gefahren von rechts ignorierte und die Beobachtung der AfD ausbremste.
archive is 5dwnP. Originaltext: https://antifa.vvn-bda.de/2021/07/03/nsu-2-0-aufgeklaert/ – Mitglied werden https://vvn-bda.de/mitglied-werden/
A San Diego-based Marine Corps reservist is under investigation by the Marines after membership interviews with a white supremacist hate group were leaked by activists and highlighted in a subsequent Southern Poverty Law Center report on the high percentage of applicants that claimed military ties. In its report, the SPLC found that one in five applicants to the hate group Patriot Front claimed to either be on active duty or veterans of the military. It highlighted one applicant who said he was a San Diego-based Marine veteran. Local activists noted that Cpl. Victor Krvaric, 21, shares the same biographical details — such as age, job titles and family background — as the anonymous applicant cited in the SPLC report. Krvaric is a son of Tony Krvaric, the ex-chairman of the county Republican Party. San Diego activists affiliated with The Activated Podcast were the first to point to Krvaric as possibly being the unnamed person in the SPLC report. In a detailed thread on Twitter Wednesday, the podcast pointed to the similarities between Krvaric and the applicant, who is named in the leaked chats as “Interviewee 441515.” A Marine Corps Reserve spokesperson confirmed Wednesday that the service is investigating whether Krvaric is the interviewee in the leaked communications.
Ein Angestellter der Hamburger Polizei hat mindestens eine „Querdenker“-Demo angemeldet. Weil sie ihn im „Reichsbürger“-Milieu verortet, hat die Polizei ihrem Mitarbeiter bereits gekündigt. Aktuell läuft der Fall vor dem Arbeitsgericht. Dass es einer ihrer eigenen Angestellten war, der die Corona-Demonstration am vergangenen Wochenende im Hamburger Stadtteil Wandsbek anmeldete, soll den Polizeibeamten in der Hamburger Versammlungsbehörde erst gar nicht aufgefallen sein. Als Wohnort soll Tom Naumann den Ort Fellbach bei Stuttgart in Baden-Württemberg angegeben haben. So wurde die heikle Verbindung wohl erst bekannt, als die Demonstration mit knapp 1000 Teilnehmern auch schon wieder vorbei war. Naumann ist der Polizei schon länger ein Dorn im Auge. Eigenen Angaben zufolge versucht die Hamburger Polizei bereits seit Anfang letzten Jahres Naumann loszuwerden. Der Grund: In den sozialen Netzwerken, insbesondere auf Facebook, soll sich ihr Angestellter, der vor allem im Objektschutz tätig gewesen war, als „Reichsbürger“ präsentiert und entsprechende Äußerungen veröffentlicht haben, heißt es aus Polizeikreisen. (…) Im Internet präsentiert sich Tom Naumann als Konfliktmanager und Selbstverteidigungsberater. Auf seiner Internetseite gibt er wenige Einblicke in sein Leben. Er sei Türsteher auf dem Hamburger Kiez gewesen, pädagogischer Mitarbeiter in der offenen Jugendarbeit, Angestellter als Sicherheitsmitarbeiter im ÖPNV und Ausbildungshelfer und auch Angestellter im Polizeidienst.