Elon Musk’s X is losing users in the U.S., UK, and EU. X’s own data proves it

The former Twitter continues its decline under Musk. By Matt Binder  on September 25, 2024 Share on Facebook Share on Twitter Share on Flipboard X is experiencing a decline in users in some of its biggest markets. Credit: Matt Cardy/Getty Images Elon Musk’s social media platform X is losing users in two of its most important markets: the U.S. and UK. According to a new report from the Financial Times, Musk’s X has lost nearly one-fifth of its daily active user base in the U.S. and a whopping one-third in the UK.  The data, collected by third-party analytics company SimilarWeb, compares X’s daily active user numbers from May 2023 to September 2024. It’s important to note that as a third-party data firm, SimilarWeb does not have direct access to X’s internal user stats. The company collects data based on web traffic stats. While SimilarWeb’s data includes traffic from mobile devices to mobile websites, SimilarWeb cannot account for activity within X’s official apps on platforms like iOS and Android. (…) As Social Media Today points out, Musk’s company reported a decline in monthly active users over the last year. In X’s EU user base report consisting of data from February to July 2023, Musk’s social media platform had 112.2 million monthly active users in the EU. In the following six month period from August 2023 to January 2024, that number dropped to 111.4 million users.  X’s most recent report, covering February to July 2024, showed that its user base in the EU fell once more to 105.9 million.

via mashable: Elon Musk’s X is losing users in the U.S., UK, and EU. X’s own data proves it

https://twitter.com/jburnmurdoch/status/1838194949847654712

Nach Video eines Aktionskünstlers – Russische Lehrerinnen basteln “Helm des Vaterlands”

Russische Lehrerinnen haben sich stolz mit Aluhüten gezeigt. Sie wussten nicht, dass sie auf eine Satireaktion reingefallen sind. Ein belarussischer Aktivist hat es geschafft, gleich mehrere Lehrerinnen an russischen Schulen hereinzulegen. Auf seinem Telegram-Kanal “Uladziskau Bokhan” hat er kürzlich die zweite Folge seines Projekts veröffentlicht, das sich kritisch mit Aspekten der gesellschaftlichen Entwicklung in Russland auseinandersetzt. Im Zentrum dieser Folge steht das Thema “Besessenheit von Verschwörungen”. In einem Video wird eine fiktive Geschichte beschrieben, wonach die Nato angeblich elektromagnetische Impulse einsetzt, um die russische Bevölkerung über Satelliten zu beeinflussen. Lehrer in der Region Woronesch sollen der Geschichte zufolge eine patriotische Aktion durchführen und in einem Workshop namens “Helm des Vaterlands” ihren Schülern beibringen, wie sie Alufolienhüte zum Schutz vor diesen Impulsen anfertigen können. Der im Exil lebende Belarusse Wladyslaw Bochan hatte sich als Offizieller der Partei “Einiges Russland” ausgegeben, die Kremlmachthaber Wladimir Putin nahesteht. Das Video machte offenbar die Runde und kurze Zeit später bekam der Komiker Rückmeldungen mit angehängten Fotos.

via t-online: Nach Video eines Aktionskünstlers Russische Lehrerinnen basteln “Helm des Vaterlands”

siehe auch: Russische Lehrerinnen basteln mit Kindern Aluhüte Russische Lehrerinnen haben sich stolz mit Aluhüten gezeigt. Sie wurden veräppelt. Ein Aktivist will mit der Aktion auf problematische Entwicklungen in der russischen Gesellschaft aufmerksam machen. 66 10.11.2024, 06:06 thomas wanhoff / t-online Ein Artikel von Ein belarussischer Aktivist hat es geschafft, gleich mehrere Lehrerinnen an russischen Schulen hereinzulegen. Auf seinem Telegram-Kanal «Uladziskau Bokhan» hat er kürzlich die zweite Folge seines Projekts veröffentlicht, das sich kritisch mit Aspekten der gesellschaftlichen Entwicklung in Russland auseinandersetzt. (…) Der Aktionskünstler veröffentlichte die Aufnahmen und schrieb dazu, er habe die Aktion gestartet, um «zu bestätigen, dass in Russland ein faschistisches Regime herrscht». Bochan kündigte noch weitere Episoden seiner Telegram-Reihe an. «Es hat funktioniert. Es wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre», sagte Bochan auf YouTube. Er zeigte sich erschüttert, dass russische Lehrer den Aussagen im Video geglaubt hätten. Dass Aluhüte vor Strahlen schützen, ist ein längst widerlegtes Meme, das sich aber hartnäckig seit dem Beginn der atomaren Aufrüstung hält. Oft werden auch Querdenker als Aluhüte bezeichnet, weil sie Verschwörungstheorien ohne wissenschaftliche Basis glauben.

Anwalt verharmlost “Sächsische Separatisten” als Wandergruppe – #terror

Gibt es die “Sächsischen Separatisten” etwa gar nicht? Der Anwalt eines der mutmaßlichen Rechtsterroristen stellt die festgenommenen Beschuldigten als harmlose Wandergruppe dar. Dabei ist der Jurist Kohlmann selbst Teil der rechtsextremen Bewegung und vertritt häufig Anhänger der Szene vor Gericht. Sein Mandant hat offenbar zum Auffliegen der Gruppe erheblich beigetragen, weil er in Online-Chats zu viel preisgab. Der Anwalt eines Mitglieds der mutmaßlich rechtsextremistischen Terrorgruppe “Sächsische Separatisten” hat sämtliche Vorwürfe der Bundesanwaltschaft als unzutreffend zurückgewiesen. Martin Kohlmann, der den mutmaßlichen Rädelsführer Jörg S. vertritt, erklärte am Freitag auf MDR-Anfrage, es gebe überhaupt keine Gruppierung mit diesem Namen. Nach seinen Worten soll es sich lediglich um einen losen Freundeskreis handeln, der sich gelegentlich Wandern und zweimal zum Paintball-Spielen getroffen habe. Führender “Freier Sachse” vertritt mutmaßlichen Rechtsterroristen Auf die Frage nach den Überzeugungen und Zielen der Gruppenmitglieder antwortete Kohlmann, die Leute würden sich im AfD-Umfeld bewegen. Weiter erklärte der Anwalt wörtlich: “Wären es wirklich sächsische Separatisten, wären sie ja wohl bei uns.” Damit meint Kohlmann offensichtlich die “Freien Sachsen”. (…) Kohlmanns Mandant Jörg S. ist der letzte der am Dienstag festgenommenen acht Beschuldigten, dessen Haftbefehl noch nicht in Vollzug gesetzt werden konnte. Er war nicht in Sachsen, sondern im polnischen Zgorzelec. Seine Auslieferung ist zwar beantragt, könnte sich aber nach Aussage der Bundesanwaltschaft verzögern, falls Rechtsmittel dagegen eingelegt werden. Jörg S. ist nach Informationen des Rechercheverbundes von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung mitverantwortlich dafür, dass die “Sächsischen Separatisten” überhaupt aufgeflogen sind. Er soll in einschlägigen rassistischen Onlinekanälen Details zu ihm, seiner Gruppe und deren mutmaßlichen Plänen preisgegeben haben. Das sei einem Mitarbeiter der US-amerikanischen Bundespolizei FBI aufgefallen, der dort verdeckt als sogenannte Online-Vertrauensperson agiert haben soll. Das FBI übermittelte demnach den deutschen Ermittlungsbehörden seine Erkenntnisse.

via mdr: Anwalt verharmlost “Sächsische Separatisten” als Wandergruppe

siehe dazu auch: GBA geht gegen “Sächsische Separatisten” vor – Acht mut­maß­liche Rechts­ter­r­o­risten fest­ge­nommen – #terror. Die “Sächsischen Separatisten” sollen von einem bevorstehenden Zusammenbruch Deutschlands ausgegangen sein. An diesem “Tag X” hätten sie Gebiete in Ostdeutschland mit Waffengewalt erobern wollen, teilte die Bundesanwaltschaft mit. Der Generalbundesanwalt (GBA) hat acht mutmaßliche Rechtsterroristen in Sachsen und Polen festnehmen lassen. Gleichzeitig werden rund 20 Objekte durchsucht, wie die Karlsruher Behörde mitteilte. Auch in Österreich finden Durchsuchungen statt. Die festgenommenen Beschuldigten sind dringend verdächtig, sich in einer inländischen terroristischen Vereinigung mitgliedschaftlich betätigt zu haben (§ 129a Abs. 1 Nr. 1 StGB). Ihnen wird vorgeworfen, den “Sächsische Separatisten” anzugehören. Diese Gruppierung habe sich spätestens im November 2020 gegründet. “Hierbei handelt es sich um eine aus fünfzehn bis zwanzig Personen bestehende militante Gruppierung, deren Ideologie von rassistischen, antisemitischen und in Teilen apokalyptischen Vorstellungen geprägt ist”, heißt es in der Mitteilung. “Ihre Mitglieder verbindet eine tiefe Ablehnung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland.”

Vivian Jenna Wilson ist eine Transfrau – Nach Donald Trumps Wahlsieg: Elon Musks Tochter will USA verlassen

Viele Menschen in den USA blicken mit Sorge auf die zweite Amtszeit von Donald Trump. Elon Musks Tochter kann sich nicht mal mehr vorstellen, in dem Land zu leben. Nach dem US-Wahlsieg von Donald Trump plant Vivian Jenna Wilson, Tochter von Elon Musk, die USA zu verlassen. Musk ist einer der größten Unterstützer des 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten. Wilson erklärte am Mittwoch auf dem Kurznachrichtendienst Threads, dass sie ihre “Zukunft nicht in den USA” sehe und befürchte, dass Transpersonen zur Zielscheibe würden. Vivian Jenna Wilson, selbst Transfrau, äußerte deutliche Kritik an den politischen Entwicklungen unter Donald Trump und seiner Partei. “Selbst, wenn er nur vier Jahre im Amt ist und die Anti-Trans-Gesetze auf magische Weise nicht durchgesetzt werden, verschwinden die, die dafür gestimmt haben, nicht.” “Mein Sohn Xavier ist tot” Mit ihrem Vater hat Vivian Jenna Wilson seit Jahren kein gutes Verhältnis, denn er erkennt ihre Geschlechtsidentität nicht an. In einem Interview mit NBC warf Wilson Elon Musk vor, sie in ihrer Kindheit vernachlässigt und aufgrund ihrer Geschlechtsidentität schikaniert zu haben. Im Sommer sagte Musk “The Daily Wire”: “Mein Sohn Xavier ist tot – getötet vom Woke-Virus.” Bei der Geburt wurde Wilson aufgrund äußerer Merkmale für einen Jungen gehalten und Xavier genannt, sie selbst fühlte sich jedoch schon immer als Frau.

via t-online: Vivian Jenna Wilson ist eine Transfrau Nach Donald Trumps Wahlsieg: Elon Musks Tochter will USA verlassen

a pride flag drawn on the ground

As Donald Trump won the election, his far-right supremacist supporters sparked a wave of misogynistic abuse – CW

Donald Trump’s election victory has unleashed an online assault on women by some of his male supremacist supporters, who have been publishing threats of violence to their millions of followers. One of the most viral posts, Nicholas Fuentes tells women: “Your body, my choice. Forever.”  Another promises: “They’ll be bred willingly or unwillingly.” Another says: “Women threatening sex strikes like LMAO as if you have a say.”   Some posts promise the attacks will begin on January 20 — the day Donald Trump will again be sworn in as president. Others suggest not slowing down as women cross the road. In the days following the election result, this dangerous rhetoric exploded online, but experts and feminists say it has been permitted as part of the mainstream Republican campaign.  And when the majority of Americans endorsed that campaign and Donald Trump as president, the men behind the misogyny were “emboldened”.  Some women have waded into the threads to respond, with one saying: “The masks are fully off now.” (…) On January 6, 2021 as Trump supporters stormed the US Capitol building, within the mob were symbols and one of the most prominent was a gallows scaffold, an apparent reference to the white supremacist book about a fictional insurrection called The Day of The Rope. “I think that there is probably a connection between the sort of fantasy of there being a Day of The Rope where all of the progressives, leftists and feminists are literally lynched to threats around January 20,” Dr Ebin said.  She said Donald Trump’s win had “sparked” a new wave of threats, but his time in American politics had created a space for these ideas to grow and to be validated.   “I think we need to anticipate people taking this sentiment of being emboldened by the Trump campaign, by the mainstreaming of misogyny over the last — not just three months of the campaign — but really over the last eight years since Trump entered the mainstream political discourse,” Dr Ebin said.   “They don’t just feel emboldened, they don’t just feel empowered, but they actually are the majority. And that is not insignificant. I think that it is absolutely going to show up in the kinds of actions that people take.”

via abc.net: As Donald Trump won the election, his far-right supremacist supporters sparked a wave of misogynistic abuse

KI-generiert

German politician Bulent Buyukbayram quits over Nazi ‘SS’ sex doll wearing St Pauli football T-shirt – police launch investigation

A right-wing politician who strung up a sex doll in a noose in his garden with the Nazi ‘SS’ insignia inked on its forehead has been forced to quit. Appalled social media users called the police after seeing the doll in a Facebook picture from Bulent Buyukbayram’s yard in Delmenhorst, Lower Saxony, Germany. The centre-right CDU politician had been celebrating his 50th birthday when the snap emerged, local media reported on November 8. The doll is seen wearing a black hoodie favoured by fans of the Bundesliga football club FC St Pauli. Then written in marker pen on the doll’s forehead is ‘Scheiss St Pauli ‘ which translates as ‘Sh*t St Pauli’. But the ‘ss’ in ‘scheiss’ has been written in the same gothic lightning bolt runes used by Adolf Hitler’s fanatical SS division in Nazi-era Germany. Now Buyukbayram is being investigated by police under Germany’s strict anti-Nazi laws which make it illegal to display symbols from the Hitler period. One source told local media: “It was seen by hundreds of people online, and even shared several times. This is stirring up hatred and he is acting against our diverse society.” (…) Buyukbayram is said to be a fan of Atlas Delmenhorst and their ‘Block H’ sect which is said to have links to the right-wing extremist scene.

via nationalworld: German politician Bulent Buyukbayram quits over Nazi ‘SS’ sex doll wearing St Pauli football T-shirt – police launch investigation

siehe auch: CDU-Politiker aus Delmenhorst tritt nach Skandal um Nazi-Sexpuppe zurück Der CDU-Politiker Bülent Büyükbayram aus Delmenhorst ist nach dem Skandal um eine Nazi-Sexpuppe zurückgetreten. Nach dem Foto könnten ihn dennoch weitere Konsequenzen erwarten. Nach dem Skandal um das Foto einer Sexpuppe mit Nazi-Symbolen hat CDU-Kommunalpolitiker Bülent Büyükbayram aus Delmenhorst offenbar erste Konsequenzen gezogen. Wie der CDU-Landesverband Oldenburg am Mittwoch auf Anfrage mitteilte, hat Büyükbayram die Partei verlassen und seine Ämter niedergelegt. „Ich kann hiermit bestätigen, dass die betroffene Person heute aus der Partei ausgetreten und nicht mehr Mitglied der CDU ist“, sagte ein Sprecher. Der ehemalige CDU-Politiker soll das Foto am 26. Oktober in einer privaten Facebook-Gruppe mit mehreren Hundert Mitgliedern gepostet haben. Dieses zeigt eine Sexpuppe, die einen St.-Pauli-Pullover trägt und an einem Galgen hängt. Auf ihrer Stirn ist der Schriftzug „ScheiSS St. Pauli“ zu lesen, wobei das „SS“ offenbar Nazi-Symbole darstellt. Diese Sig-Runen wurden von der Schutzstaffel (SS) der NSDAP verwendet. Die Staatsanwaltschaft Oldenburg prüft nach einer Strafanzeige die Aufnahme von Ermittlungen; CDU-Politiker wegen Sexpuppe mit Nazi-Symbolen angezeigt. Ein CDU-Politiker aus Delmenhorst hat ein Foto einer Sexpuppe am Galgen mit Nazi-Symbolen auf Facebook gepostet – diese trägt einen St.-Pauli-Pullover. Die Aufnahme sorgt für Empörung und könnte rechtliche Folgen haben. Mit einem Foto bei Facebook hat der Delmenhorster CDU-Kommunalpolitiker Bülent Büyükbayram für Aufsehen gesorgt. Dieses zeigt eine Sexpuppe, die einen St.-Pauli-Pullover trägt und an einem Galgen hängt. Auf ihrer Stirn ist der Schriftzug „ScheiSS St. Pauli“ zu lesen, wobei das „SS“ offenbar Nazi-Runen darstellt. Gepostet wurde das Foto am 26. Oktober vom Account von Büyükbayram in einer privaten Facebook-Gruppe. CDU-Landesverband distanziert sich Nach Aussage eines anonymen Hinweisgebers ist dieses „absolut hasserfüllte Foto“ in der Gruppe von Hunderten Nutzern gesehen und teilweise geteilt worden. Die Aufnahme stamme von der Geburtstagsfeier des CDU-Mannes. „Der Politiker handelt gegen unsere vielfältige Gesellschaft und schürt damit Hass in einer Zeit, die nicht einfach ist“, so der anonyme Hinweisgeber. (…) Büyükbayram ist Anhänger des Fußball-Oberligisten Atlas Delmenhorst und bezeichnet sich selbst als Teil der Fangruppierung „Block H“. Diese steht wegen Verbindungen zu Rechtsextremen und einem Streit mit der eher linksgerichteten Fanszene des FC St. Pauli in der Kritik. Auch hier war Büyükbayram bereits involviert. Er hatte im November 2023 auf seiner Facebook-Seite ein Statement veröffentlicht und behauptet, „aufgrund eines sehr einseitig teilweise diffamierenden Fernsehberichts“ von Buten un Binnen „gebeten“ worden zu sein, seinen Posten als 2. Vorsitzender des Kinderschutzbundes Delmenhorst zu räumen. In der Dokumentation über rechte Strömungen im Verein war Büyükbayram mehrmals im „Block H“ im Bild.

siehe dazu auch: DER SV ATLAS UND SEIN VERHÄLTNIS ZUR ÜBLEN SACHE Das Atlas-Problem Fußball wird immer wieder als unpolitisch missverstanden. Was passiert, wenn man dieses Credo anwendet, lässt sich bei unseren Nachbar:innen von Atlas Delmenhorst erkennen: Es kann stellenweise ganz schön unappetitlich werden. Wir, (explizit) die Fanszene BSV, möchten darüber aufklären, ohne den ganzen Verein unter Generalverdacht zu stellen. Aber trotzdem: Was ist das Atlas-Problem? Aus unserer Sicht zeigt sich der SV Atlas Delmenhorst (SVA) immer wieder offen nach rechts. Extrem rechte Gesinnungen sind im Stadion am Düsternort immer wieder anzutreffen. Nach dem Spiel des Bremer SV gegen Atlas hat die Polizei Ermittlungen aufgenommen, da laut mehreren Augenzeugen im Gästeblock des Panzenbergs mutmaßlich der Hitlergruß gezeigt wurde. Außerhalb des Stadions lassen sich ebenfalls Verbindungen von Atlas-Fans zu rechtsextremer Prominenz belegen. Werden Fans und Verein darauf angesprochen, heißt es stets, man sei unpolitisch. Aber Fußball ist aufgrund seiner gesellschaftlichen Bedeutung immer politisch. Und wer sich von Neonazis nicht abgrenzt, guckt im Zweifel weg oder läuft mit.

https://twitter.com/LeanEwald/status/1854106135462039812

Landgericht Berlin: Rechtsextremer „#Volkslehrer“ zu Bewährungsstrafe verurteilt – #LockHimUp

Der ehemalige Grundschullehrer und Blogger verbreitete Verschwörungstheorien, äußerte sich antisemitisch und leugnete den Holocaust. Nun wurde Nikolai N. schuldig gesprochen. Lehrer, rechtsextremer Blogger, Holocaustleugner und mittlerweile ein vermeintlich geläuterter Familienvater – der Steckbrief des Angeklagten, der an diesem Freitag zum wiederholten Mal in einer der Gerichtssäle des Kriminalgerichts Moabit sitzt, liest sich wie ein wirr verfasster Roman. „Ich will diese Zeit hinter mir lassen“, sagt Nikolai N. im Verlauf der Berufungsverhandlung. Immer wieder betont der wegen Volksverhetzung, Körperverletzung und weiteren Delikten vor Gericht stehende Angeklagte, dass er sich verändert habe. Mit seinem Alter Ego, dem Volkslehrer, der antisemitische Parolen verbreitet und den Hitlergruß zeigt, habe er nichts mehr zu tun. Aber je länger die Verhandlung andauert, desto deutlicher zeigt sich, dass der 44-Jährige seine begangenen Straftaten nur bedingt bereut. Angesichts der Tatsache, dass die Forderung einer Haftstrafe von elf Monaten im Raum steht, eine gewagte Inszenierung. Schließlich fällt das Gericht ein überraschendes Urteil.

via berliner zeitung: Landgericht Berlin: Rechtsextremer „Volkslehrer“ zu Bewährungsstrafe verurteilt