Streit um Onlinedienst – Sperrung von X in Brasilien bestätigt

Der Oberste Gerichtshof in Brasilien bestätigt die Sperrung der Social-Media-Plattform X. Die Richter werfen dem Dienst vor, nicht entschlossen genug gegen die Verbreitung von Hassrede und Fake News vorzugehen. Die Mehrheit eines fünfköpfigen Gremiums des brasilianischen Obersten Gerichtshofs hat die Entscheidung des Richters Alexandre de Moraes bestätigt, die Social-Media-Plattform X in Brasilien zu sperren. Am Freitag hatte de Moraes, Richter am Obersten Gericht, angeordnet, die Plattform des Tech-Milliardärs Elon Musk solle seine Geschäftstätigkeit im nach Einwohnern siebtgrößten Land der Welt sofort und vollständig einstellen.Musk habe “völlige Missachtung der brasilianischen Souveränität und insbesondere der Justiz” gezeigt, begründete de Moraes die Entscheidung. Elon Musk schrieb auf seiner Plattform, die Quelle Nummer 1 für die Wahrheit werde damit geschlossen. De Moraes nannte er einen bösen Diktator, der sich als Richter verkleidet habe. (…) De Moraes hatte im April Ermittlungen gegen Musk eingeleitet und ihm vorgeworfen, illegale Accounts wieder aktiviert zu haben. Musk warf dem Richter daraufhin Zensur vor.In der Folge kündigte Musk an, die X-Vertretung in Brasilien zu schließen, weil er um die Sicherheit der Mitarbeiter fürchte. Am Donnerstag dann setzte de Moraes Musk eine 24-Stunden Frist, erneut einen Rechtsvertreter für X einzusetzen und ordnete dann die Sperrung von X an, als Musk die Frist verstreichen ließ.

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Newcastle far-right Twitter user ‘celebrated’ Nazis and white supremacist mass murderers

Nathan Thompson, of Newcastle, admitted inciting racial hatred offences on Twitter, A social media user who celebrated Adolf Hitler, Nazi Germany, white supremacist mass murderers and promoted extremist right wing material has been spared prison. In July last year, counter terrorism police became aware of two Twitter accounts being operated by Nathan Thompson which were being used to disseminate far right material. As a result, his home was searched and a phone of his seized. One of the Twitter accounts had 584 followers and the other account had 51 followers. Angus MacDonald, prosecuting, told Newcastle Crown Court: “Both accounts showed he holds or held a right wing or racist mindset.” He said retweets and some tweets over a four month sample period between April and July last year contained anti-immigration, white supremacist, racist, anti-Jewish, anti-Islam, anti-LGBTQ plus and pro Nazi and Hitler material, including support for two mass killers. As well as the material from Twitter, the court heard police recovered “other material relevant to his mindset” and of a “right wing ideology”. He had carried out searches on his phone for white supremacist Brenton Tarrant, who killed people at mosques in New Zealand in 2019 and neo-Nazi Anders Breivik, who killed 77 people in Norway in 2011. A notepad found in his bedroom also had various notes and drawings, including reference to Jewish people and “KK”, which Mr MacDonald said was “presumably a reference to the white supremacist group’. When he was arrested, Thompson, 25, of Whickham View, Newcastle, denied being involved with any right wing organisation and said his posts were a legitimate expression of free speech. The court heard the posts were watched and shared hundreds of times.

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White Supremacist Jeremy Skibicki Sentenced to Life for Murdering Four Indigenous Women in Canada

Jeremy Skibicki, a self-proclaimed white supremacist, has been sentenced to four consecutive life terms for the brutal murders of four Indigenous women in Winnipeg, Canada. The killings, which took place in 2022, have deeply shaken the First Nation community and ignited national outrage. Skibicki, 37, showed no remorse as the sentence was handed down on August 28th, following his conviction for the racially motivated killings and the subsequent abuse of his victims’ corpses. The victims, all Indigenous women, were tragically vulnerable members of their communities. Skibicki’s crimes targeted those who were already marginalized, amplifying the horror of his actions. The women—Morgan Harris, 39, Marcedes Myran, 26, Rebecca Contois, 24, and a fourth, as yet unidentified woman, known as Mashkode Bizhiki’ikwe, or Buffalo Woman—were all killed between March and May of 2022. Buffalo Woman, named by Indigenous elders, was honored during the trial with a buffalo head placed on a red cloth near the prosecutors as a symbol of respect and remembrance. Skibicki met two of his victims in homeless shelters, where their vulnerability made them easy prey for his calculated brutality. The community’s grief is compounded by the fact that the remains of these women have yet to be found. A search is planned for later this year at a landfill site in Winnipeg, where authorities hope to recover and honor the remains of these women. Skibicki’s Disturbing Past and Heinous Crimes Skibicki’s background revealed a disturbing affinity for far-right ideologies and racist beliefs. His social media presence was riddled with antisemitic and misogynistic content, and he openly expressed his white supremacist views. These views fueled his violent actions, leading to the deaths of four innocent women. Throughout the trial, Skibicki’s defense attempted to attribute his actions to schizophrenia, claiming that he believed he was hearing divine commands to commit the murders. However, this defense was not enough to mitigate the severity of his crimes or the impact they have had on the victims’ families and communities.

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Wegen Betätigung für #Identitäre Bewegung – #Bun­des­wehr­soldat ver­liert Dienst­grad und Bezüge – #KickHimOut

Wer als Soldat den Ethnopluralismus unterstützt, verstößt gegen die Pflicht zur Verfassungstreue, so das BVerwG. Ob sich das Urteil verallgemeinern lässt, ist unklar. Ein neues Gesetz soll die Entlassung von Extremisten beschleunigen. Deutsche Soldaten müssen die freiheitliche demokratische Grundordnung anerkennen und durch ihr “gesamtes Verhalten für ihre Einhaltung eintreten”. So bestimmt es § 8 Soldatengesetz (SG). Diese Pflicht zur Verfassungstreue verletze, wer sich in Deutschland für die Identitäre Bewegung betätigt, entschied der 2. Wehrdienstsenat des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwG) mit am Dienstag veröffentlichtem Urteil (v. 19.04.2024, Az. 2 WD 9.23).  Damit wiesen die Leipziger Richter die Berufung eines früheren Oberleutnants der Reserve gegen ein Urteil des Truppendienstgerichts zurück. Sie bestätigten die disziplinarrechtliche Höchstmaßnahme gegen ihn. Diese beinhaltet bei einem inzwischen ausgeschiedenen Zeitsoldaten den Verlust noch offener Übergangsleistungen. Der Soldat war 2018 suspendiert worden, 2019 aus dem Dienst ausgeschieden und ist nicht mehr berechtigt, einen militärischen Dienstgrad zu führen. Bis März 2021 hatte er Übergangsgebührnisse erhalten, die Übergangsbeihilfe von insgesamt gut 23.000 Euro wurde einbehalten. Die Übergangsbeihilfe wird als einmalige Leistung zusätzlich zu den monatlichen Übergangsgebührnissen ausgezahlt. Sie entspricht einer Art “Abfindung” für Zeitsoldaten. Sie nach der Entlassung zu streichen, hielt das BVerwG für angemessen. (…) Der Verfassungsschutz stuft die Identitäre Bewegung Deutschland seit 2019 als gesichert rechtsextremistisch ein. Die Beobachtung als Verdachtsfall begann bereits 2016 – und auch der 2. Wehrdienstsenat des BVerwG hält nun fest, dass die Identitären “bereits 2015/2016 verfassungswidrige Ziele” verfolgten. Ihre “weltanschauliche Ausrichtung ist […] seit der Vereinsgründung im Jahr 2012 im Wesentlichen konstant”, teilt das Gericht mit. Die Bewegung sei “in zweierlei Hinsicht mit den Grundprinzipien der freiheitlichen demokratischen Grundordnung unvereinbar”.   Erstens erachte sie nicht alle deutschen Staatsbürger als gleichwertig. Stattdessen nehme sie “eine gleichheitswidrige Unterscheidung in Deutsche ‘erster’ und ‘zweiter Klasse'” vor. Maßgeblich dafür sei die “ethnisch-kulturelle Identität einer Person”. In diesem Zusammenhang spielt auch das Konzept der “Remigration” eine Rolle. (…) Zweitens steht die Identitäre Bewegung “für ein identitäres Demokratieverständnis im Sinne Carl Schmitts”, in welchem “Parlamentarismus und Mehrparteiensystem diskreditiert und abgelehnt” werden. Gehe es nach dem Willen der Identitären, so würden Parteien und Parlament abgeschafft. Darin sieht das Leipziger Gericht einen “klaren Widerspruch zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung”.

via lto: Wegen Betätigung für Identitäre Bewegung Bun­des­wehr­soldat ver­liert Dienst­grad und Bezüge

“Gesichert rechtsextrem”: Thüringer AfD scheitert mit Klage gegen Verfassungsschutz

Angeblich falsch zitiert: Die Thüringer AfD ist mit einer Klage gegen den Landesverfassungsschutz gescheitert. Das Gericht sah keinen Anlass für eine Richtigstellung. Die Veröffentlichung dreier Textpassagen über die Thüringer AfD im Landesverfassungsschutzbericht 2021 war nach Ansicht eines Gerichts rechtlich zulässig. Die Textteile müssten weder gestrichen noch öffentlich richtiggestellt werden, urteilte das Verwaltungsgericht Weimar. Damit wurde eine Klage der AfD abgewiesen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die AfD hatte nicht gegen die allgemeine Einstufung der Partei als “gesichert rechtsextrem” in dem Bericht geklagt, sondern gegen drei bestimmte Passagen. In diesen wurden die zitierten Posts der beiden Landessprecher Björn Höcke und Stefan Möller aus ihrer Sicht verzerrt und verkürzt wiedergegeben. Sie standen in dem Bericht unter den Überschriften “Islamfeindschaft: Verstöße gegen die Menschenwürde”, “Angriffe auf das Rechtsstaatsprinzip” und “Geschichtsrevisionismus”.

via zeit: “Gesichert rechtsextrem”: Thüringer AfD scheitert mit Klage gegen Verfassungsschutz

a.o. Bundesparteitag der Alternative für Deutschland am 4./5. Juli 2015 in Essen, Gruga Halle

Brothers jailed for role in violent disorder

Two brothers who were at the forefront of rioting outside a hotel in Rotherham earlier this month have been jailed. Luke and Paul Sissons were involved a range of violent incidents at the Holiday Inn Express, in Manvers, on 4 August. Video played to the court showed an attack on a police dog van and violent confrontations with riot officers, with Luke Sissons telling a one officer: “I hate immigrants.” They were both jailed for three years at Sheffield Crown Court. The Holiday Inn Express, which housed more than 200 asylum seekers, was extensively damaged in the violence with windows being smashed. Paul Sissons, who is a tunnelling team leader on the HS2 project, was filmed over a period of nearly four hours. He was pictured in a mob shouting at police and chanting “Tommy Robinson”, before rocking a police van with officers and a dog inside. Sissons, 37, of Two Gates Way, Barnsley, was then filmed throwing missiles at a group of cornered officers. A final video showed him kicking at a police shield, something the judge described as “vicious”.

via bbc: Brothers jailed for role in violent disorder

Rioter who threw bricks and bin at police jailed

A man who threw bricks and a wheelie bin at police during a riot has been jailed A man who threw objects including bricks and a wheelie bin at police during a riot has been jailed. Rory Allington-Mott, 34, pleaded guilty to violent disorder and was jailed for three years and three months at Liverpool Crown Court. He had travelled from his home in Newport, Shropshire, to take part in the disorder in Southport on 30 July. Merseyside Police Assistant Chief Constable Paul White said it was “only right” that Allington-Mott received one of the longest prison terms issued by the courts so far, following the disorder. He added that Allington-Mott had played a “leading role” in the violence.

via bbc: Rioter who threw bricks and bin at police jailed

siehe auch: Judge tells smirking dad ‘you shake your head’ as he jails him Rory Allington-Mott winked as he was led down to the cellsRory Allington-Mott, 34 and of High Street in Newport, was jailed for three years and three months(Image: Merseyside Police) A racist thug smirked and shook his head as a judge scorned him for the “repulsive” views that saw him target a mosque with bricks during a riot. Liverpool Crown Court was told today, Friday, that Rory Allington-Mott played a “leading role” during the violent disorder on both Sussex Road and St Luke’s Road on July 30 this year. Martyn Walsh, prosecuting, told the court the 34-year-old, of High Street in Newport, was part of a violent mob that targeted a mosque chanting “who the f*** is Allah” just an hour after a peaceful vigil was held in memory of three young girls killed in a mass stabbing at a Taylor Swift-themed dance party the previous day.