Soccer fans in Germany for Euro visit Dachau, lay wreaths in memory of Nazi victims

Group tours concentration camp as part of German ‘Football and Remembrance’ program, learns about the persecution of Jewish players and coaches imprisoned there Fans from Scotland, Ukraine, Germany, Israel and other nations laid wreaths at the Dachau Concentration Camp Memorial Site on Saturday to commemorate victims of the Nazis, vowing “never again” and to use soccer as a force to unite people. The group toured the camp and heard how the Nazis had persecuted Jewish soccer players and coaches, forced prisoners to play soccer for propaganda before banning it, then allowed only some inmates to play under the camp’s hierarchy of privileges for different categories of prisoner. Fans also heard the children of former camp victims tell their parents’ stories, walked in procession with a Scottish bagpiper. Dachau is half an hour’s drive from Munich’s soccer stadium, where Euro 2024 began on Friday. It was one of the first concentration camps to be set up by the Nazis, weeks after Adolf Hitler took power in January, 1933. (…) Saturday’s event comes amid Germany’s nationwide “Football and Remembrance” program for Euro 2024, looking at how the Nazis murdered athletes and used soccer for their own ends, with tours at historical sites close to the host cities. Soccer at Dachau The Nazi SS guards had photos taken in 1933 showing prisoners playing soccer at Dachau, most likely to try to deceive the outside world that inmates were well treated. Soccer was then banned at the camp until 1943, when the Nazis needed to use the fittest prisoners for munitions manufacturing, and so allowed the sport as a perk. However, Jewish prisoners, at the very bottom of the Nazis’ racist hierarchy of prisoners, were excluded. The soccer pitch on sandy ground was by the camp’s roll-call square. “What we know from survivor accounts is that you could always notice the smell of burning bodies in the air, you saw the perimeter fence, and the emaciated prisoners. These were [soccer] games under extreme conditions,” said Maximilian Luetgens, a historian at Dachau who is leading the historical tours.

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CHRISTOPHER STREET DAY  „#LGBTQIA+“-Community setzt beim #CSD in #Köthen ein buntes Zeichen

Unter dem Motto „Queer – wir waren schon immer hier“ demonstrierte die Community „LGBTQIA+“ am Samstag beim Christopher Street Day in Köthen für ihre Rechte. Mit Buttersäure auf dem Marktplatz wollten CSD-Gegner die Veranstaltung stören. Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählte die Demonstration zum ersten Christopher Street Day am Samstag in Köthen. Unter dem Motto „Queer – wir waren schon immer hier“ wurde ein buntes Zeichen dafür gesetzt, dass die Mitglieder der Community „LGBTQIA+“ zur Gesellschaft dazugehören und weder ausgegrenzt noch diskriminiert werden dürfen. Einer politischen Talkrunde auf dem Marktplatz folgte die Demonstration. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen auf einer rund sieben Kilometer langen Strecke durch Köthen. Dabei wurden politische Forderungen der Community verlesen, wie queere Menschen mit Respekt zu behandeln, das Selbstbestimmungsgesetz umzusetzen und vorurteilsfreie Beratungsangebote zu schaffen. (…) Von Versuchen, die Veranstaltung zu stören, ließen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht beirren. Homophobe Botschaften waren an Hauswände gesprüht, im Bahnhof sowie auf dem Marktplatz war Buttersäure verteilt worden. „Das ist einfach ekelhaft und hat hier in unserer Stadt nichts zu suchen“, betonte Christina Buchheim, die Bürgermeisterin von Köthen. Die Polizei sicherte die Demonstration ab.

via mz web: CHRISTOPHER STREET DAY  „LGBTQIA+“-Community setzt beim CSD in Köthen ein buntes Zeichen

siehe auch: CHRISTOPHER STREET DAY Köthen feiert erstmals CSD – mit Unterstützung von Jan Böhmermann. Zum ersten CSD in Köthen am Sonnabend haben die Veranstalter ein großes Programm auf die Beine gestellt. Politik-Talks, eine Demo, Musik, Tanz und Bühnenprogramm zum Motto: “Queer: Wir waren schon immer hier”. Finanziert wird das Progamm teilweise mit Spenden von Satiriker Jan Böhmermann. Laut Polizeiangaben haben rund 380 Menschen an der Veranstaltung teilgenommen. Sie sei friedlich verlaufen.

hands joined against progress pride flag
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#Mönchengladbach: Mutmaßlich rassistische Parolen bei Feier der Jungen Union skandiert – #brandmauer #pack

Auf einer Weihnachtsfeier der Jungen Union in Mönchengladbach sollen rassistische Parolen zu “L’amour toujours” gerufen worden sein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Nachdem angeblich rassistische Parolen zu L’amour toujours auf einer Feier der Jungen Union in Mönchengladbach 2023 gesungen worden sein sollen, hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. Auf Nachfrage bestätigte die Staatsanwaltschaft einen entsprechenden Bericht der Rheinischen Post. Demnach wurden auf einer Weihnachtsfeier der Jungen Union im vergangenen Jahr die rassistischen Parolen “Deutschland den Deutschen, Ausländer raus” zu dem Lied von Gigi D’Agostino skandiert. Nun werde wegen des Anfangsverdachts der Volksverhetzung gegen mehrere Beschuldigte ermittelt, zitiert die Zeitung einen Sprecher der Staatsanwaltschaft.Die Ermittlungen liefen bereits seit mehreren Monaten, hieß es weiter. Nähere Angaben zu den Beschuldigten machte der Sprecher nicht.

via zeit: Mönchengladbach: Mutmaßlich rassistische Parolen bei Feier der Jungen Union skandiert

„#KönigreichDeutschland“ – #Reichsbürger halten Geheimtreffen in Gasthof im Kreis #Pinneberg ab

In einem Gasthof im Süden des Kreises Pinneberg soll sich die dem Reichsbürger-Milieu zugeordnete Gruppierung „Königreich Deutschland“ versammelt haben. Das mutmaßliche Ziel: die eigenen Strukturen im Norden weiter auszubauen. Verstärkte Aktivitäten in Hamburg und im Hamburger Umland waren bereits im vergangenen Jahr zu beobachten. Laut Hamburger Bündnis gegen Rechts wurde der Veranstaltungsort vorab nur Mitgliedern des „Königreichs Deutschland“ mitgeteilt. Es seien rund 70 Personen, teilweise mit Kindern, vor allem aus Norddeutschland angereist, um beim „wichtigsten Treffen des Jahres“ die Strukturen der Gruppierung weiter auszubauen. Peter Fitzek ist auf einem der Fotos zu sehen, die am Veranstaltungsort entstanden sein sollen. Hotel wusste nichts von den Reichsbürgern Die Fotos, die offenbar heimlich im Außenbereich des Hotels aufgenommen wurden, sollen mehrere Mitglieder des „Königreichs Deutschland“ zeigen. Auf den Bildern sehen sie recht normal aus: Mit T-Shirts und Jeans bekleidet, würde wohl keiner der Konferenz-Teilnehmer im Stadtbild weiter auffallen. Entsprechend erklärt ein Mitarbeiter des Gasthofs auf Nachfrage unserer Redaktion, keine Ahnung gehabt zu haben, dass es sich bei der Gruppe um eine rechtsextreme sektenähnliche Gruppe gehandelt hat. Es habe sich für das fragliche Datum ein Verein angemeldet, aus dessen Name keine Verbindung zu einer Reichsbürger-Bewegung zu erkennen gewesen sei.

via shz: „Königreich Deutschland“ Reichsbürger halten Geheimtreffen in Gasthof im Kreis Pinneberg ab

Schwerin: Mann greift 33-jährigen Algerier mit Messer an

Zu den Hintergründen der Tat liegen der Polizei noch keine Informationen vor (Themenbild). Ein 45-jähriger Deutscher hat am Freitagabend auf dem Schweriner Marienplatz einen 33-jährigen Algerier mit einem Messer attackiert. Laut Polizei ging der mutmaßliche Täter dort auf den Algerier zu und verletzte ihn unvermittelt mit einem Messer im Gesicht.

via ndr: Schwerin: Mann greift 33-jährigen Algerier mit Messer an

siehe auch: 33-jähriger Mann im Gesicht verletzt: Messerattacke auf dem Marienplatz Messerangriff in Schwerin: 33-Jähriger am Marienplatz verletzt, 45-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Gestern Abend gegen 21.00 Uhr kam es zu einem Messerangriff auf dem Marienplatz. Ein 45-jähriger deutscher Staatsbürger griff einen 33-jährigen Mann algerischer Herkunft mit einem Messer an, wobei der Angegriffene Verletzungen im Gesichtsbereich erlitt.

Rassismus und Gewalt überschatten EM-Auftakt in Warnemünde

Rassistische und verfassungswidrige Parolen haben nach dem EM-Auftaktspiel einen Großeinsatz der Polizei in Rostock-Warnemünde ausgelöst. Dabei kam es auch zu Angriffen auf Polizisten. Am Ende war die Polizei mit einem Großaufgebot am Bahnhof in Warnemünde im Einsatz. Am Freitagabend sollen dort mehrere Personen lautstark volksverhetzende Parolen von sich gegeben und sowohl den Polizeibeamten als auch Zivilpersonen mit Gewalt gedroht haben. Platzverweis und Anzeigen Als erstes wurde die Polizei nach eigenen Angaben von einer Zeugin darüber informiert, dass drei Männer auf dem Bahnhofsvorplatz in Warnemünde die volksverhetzende Parole “Deutschland den Deutschen, Ausländer raus” brüllten. Laut Polizei gab die Frau gab den Beamten auch an, dass einer der Täter zuvor einem 35-Jährigen mit Schlägen gedroht haben soll. Die Polizisten nahmen die Personalien der drei Deutschen im Alter von 22 und 26 Jahren auf und verwiesen sie des Platzes. Außerdem wurden Strafanzeigen gegen die Männer gestellt und Ermittlungsverfahren eingeleitet. Etwa zur gleichen Zeit soll eine 15-jährige Deutsche dieselbe Parole auf dem Bahnhof herumgebrüllt haben. Als Beamte die Jugendliche ansprachen, sei ihr 54-jähriger Vater aus einer insgesamt fünfköpfigen Gruppe heraus hinzugekommen. Er habe unter Androhung von Gewalt die Feststellung der Identität seiner Tochter verhindern wollen. Ein weiterer, 26-jähriger Deutscher spielte die Äußerungen des Mädchens herunter, hob mehrfach den Arm zum verfassungswidrigen Hitlergruß und soll dabei laut “Heil Hitler” gerufen haben. Eigenen Angaben nach habe er so herausstellen wollen, was seiner Ansicht nach Volksverhetzung sei und was nicht. Die Beamten unterbrachen die Maßnahmen und forderten Verstärkung an. Nachdem zusätzliche Beamte eingetroffen waren, untersagten sie dem Zugführer der am Gleis stehenden S-Bahn die Abfahrt und betraten die Bahn, um die Identitäten der Täter aufzunehmen. Daraufhin sollen mehrere Personen die Polizisten angegriffen und versucht haben, einem Beamten “mit massiver körperlicher Kraft” die Schusswaffe aus dem Holster zu entreißen, erfolglos. Danach verließen eigenen Angaben zufolge die Polizisten die Bahn, ließen die Türen verschließen – um ein Entkommen der Verdächtigen zu verhindern – und forderten weitere Kräfte an.

via ndr: Rassismus und Gewalt überschatten EM-Auftakt in Warnemünde

siehe auch: Eskalation am Bahnhof Warnemünde Erst Public Viewing, dann rechte Parolen, schließlich Angriff auf Polizei Angefangen hat der Polizeieinsatz mit einer Jugendlichen, die »Deutschland den Deutschen, Ausländer raus« gebrüllt haben soll. Es folgten offenbar Hitlergrüße und Attacken auf die Beamten. In Warnemünde ist es nach dem EM-Auftakt der deutschen Fußballmannschaft gegen Schottland wegen rechter Parolen am Bahnhof des Ostseebads zu einem größeren Polizeieinsatz gekommen. (…) Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachts der Volksverhetzung und des tätlichen Angriffs auf Polizeikräfte.

a photo of a police car
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Rassistische Attacke in Grevesmühlen: Jugendliche verletzen Achtjährige – #pack #kaltland

In Grevesmühlen soll am Freitagabend eine Gruppe von rund 20 Jugendlichen zwei Mädchen aus Ghana angegriffen und beleidigt haben. Laut Polizei trat einer der Täter einem Mädchen ins Gesicht. Am Freitagabend ist es in Grevesmühlen (Landkreis Nordwestmecklenburg) zu einem rassistisch motivierten Angriff auf zwei acht und zehn Jahre alte, ghanaische Mädchen gekommen. Wie die Polizei heute mitteilte, sollen die Täter dabei dem jüngeren Mädchen unter anderem ins Gesicht getreten haben. Bei den Angreifern handle es sich um bis zu acht Personen aus einer Gruppe von insgesamt 20 Jugendlichen. Sie sollen den beiden Mädchen gegen 19.30 Uhr am Ploggenseering Gewalt angetan haben. Als die Eltern der Kinder dazukamen, hätten die Täter auch sie angegriffen. Der Vater und seine jüngere Tochter wurden leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Ein Unbekannter soll die Opfer der Attacke fremdenfeindlich beleidigt haben. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts auf Landfriedensbruch, gefährlicher Körperverletzung, Volksverhetzung und Beleidigung und sucht Zeugen.

via ndr: Rassistische Attacke in Grevesmühlen: Jugendliche verletzen Achtjährige

siehe auch: Rassistischer Hintergrund 20 Jugendliche greifen zwei Mädchen aus Ghana an. In Nordwestmecklenburg hat eine Gruppe Jugendlicher zwei Mädchen aus Ghana angegriffen. Die Polizei geht von einem fremdenfeindlichen Hintergrund aus. Am Freitagabend ist es in Grevesmühlen in Mecklenburg-Vorpommern zu einem rassistischen Vorfall gekommen. Wie ein Sprecher der Polizei im Gespräch mit t-online erklärte, griff eine Gruppe aus etwa 20 Jugendlichen ein achtjähriges Mädchen aus Ghana und ihre zwei Jahre ältere Schwester an. Dabei riefen sie rassistische Parolen. “Der Angriff erfolgte unvermittelt”, erklärte der Sprecher am Samstag. Acht Personen aus der Gruppe aus 20 Menschen hätten sich an dem rassistischen Übergriff beteiligt. Dem jüngeren der beiden Mädchen hätten die Jugendlichen ins Gesicht getreten. Woher die Angreifer kamen, sei derzeit noch Gegenstand der Ermittlungen. “Allerdings fand parallel das Stadtfest statt”, so der Sprecher weiter. Als die Eltern der beiden Kinder zum Tatort kamen, um den Mädchen zu helfen, seien auch sie von der Gruppe angegriffen worden.

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