Die christlichen Pfadfinderinnen und Pfadfinder haben am Samstag mit großer Mehrheit beschlossen, dass die Mitgliedschaft in der AfD die im eigenen Verband VCP ausschließt. Dasselbe gilt auch für die Jugend- und Hochschulorganisation der Partei sowie deren Desiderius-Erasmus-Stiftung. Die Mitgliedschaft in der AfD ist unvereinbar mit einer Mitgliedschaft im Verband Christlicher Pfadfinder*innen e.V. (VCP). Ein entsprechendes Papier mit dem Titel „VCP – Unvereinbar mit Hass und Hetze“ habe die bis Sonntag tagende 55. Bundesversammlung des Verbands am Samstag auf der unterfränkischen Burg Rieneck beschlossen, wie der VCP am Samstag auf Anfrage des Evangelischen Pressedienstes (epd) mitteilte. Zudem forderten die evangelischen Pfadfinder von staatlichen und kirchlichen Stellen mehr Geld für die Jugendarbeit.
Rechte Jugend in Ostdeutschland : An der Grenze – #Görlitz
Nirgendwo erhielt die AfD so viele Stimmen wie im Landkreis Görlitz. Viele junge Menschen wählten hier rechts. Wie geht es denen, die sich dagegenstemmen? (-…) Die AfD bekam im Landkreis Görlitz, in dem auch Zittau liegt, bei Kommunal- und Europawahl so viele Stimmen wie sonst nirgendwo in Deutschland. Alena und Lothar sind 17, Johanna ist 16. Alle drei haben das erste Mal gewählt. Geschockt seien sie nicht, bedrückt treffe es eher. Und aktuell vermissten sie die Schule ein bisschen, denn dort könnten sie so was immer gut und offen besprechen. Gerade sind sie im Praktikum: zwei im Gastrobereich, eine beim Tierarzt. „Und da ist natürlich völlig klar, dass viele Kollegen die AfD gewählt haben, und mit denen will man es sich nicht verscherzen“, sagt Johanna. „Ich mag die ja auch alle.“ Wenn nicht gerade Praktikum ist, gehen die drei zusammen auf die Schkola, eine Schule mit alternativem Lernkonzept: flache Hierarchien, weltoffene Ausrichtung. Rechtsextreme Mitschüler seien da kein Thema. Bei einer Mädchengruppe, die in der Zwischenzeit dazugestoßen ist, sieht das anders aus. Sie sind nicht im Praktikum und mussten am Vormittag im Deutschunterricht mit einem ihrer Klassenkameraden rumdiskutieren. „Unsere Lehrerin hatte gefragt, ob wir Mitteilungsbedarf hätten, und der Typ meinte dann, dass ihm die queere Szene extrem auf den Keks geht und heterosexuelle Menschen in ihrer Daseinsberechtigung eingeschränkt werden. Und dass man endlich die Grenzen zu Polen und Tschechien zumauern muss.“ Es sei nur dieser eine Schüler gewesen, aber auch wegen Leuten wie ihm seien sie heute hier. Kooperation zwischen Linken und AfD Als sich dann um 18 Uhr zwei junge CSD-Organisator:innen auf eine Bank vor dem Rathaus stellen und an die Dutzenden Zuhörer:innen appellieren, hier und heute den Mut nicht zu verlieren, beginnt zeitgleich auf der anderen Seite des Rathauses ein Hupkonzert. Niemand hebt auch nur die Augenbraue, es ist schließlich Montag. Seit Jahren schon versammeln sich auf der Rückseite Hunderte Rechte und hetzen gegen die Regierung, Einwanderer, das System. Wie an so vielen anderen Orten in Sachsen, hat sich auch hier der ehemalige Protest gegen die Coronamaßnahmen radikalisiert.
#Messerangriff auf #SEK-Beamten in Schliersee – #polizei
Ein 49-Jähriger hat im oberbayerischen Schliersee mehrfach auf einen Beamten des Spezialeinsatzkommandos (SEK) eingestochen. Dieser blieb nur dank seiner Schutzausrüstung unverletzt. Zuvor hatte der Angreifer einen Senioren attackiert. Dramatische Szenen im beschaulichen Schliersee im oberbayerischen Landkreis Miesbach: Nach Polizeiangaben stieß dort im Ortszentrum am Freitagnachmittag ein 49-jähriger Deutscher einen 84-Jährigen um. Der Senior sei dabei schwer, aber nicht lebensgefährlich am Kopf verletzt worden. Warum der 84-Jährige umgestoßen wurde, blieb zunächst unklar. Die Polizei geht davon aus, dass er zufällig Opfer des 49-Jährigen wurde. Nach dem Stoß sei der mutmaßliche Täter in seine Wohnung geflüchtet. Als die Polizei ihn dort aufgesucht habe, habe er angedroht, ein Messer einzusetzen, weswegen zahlreiche Beamte und auch das SEK angefordert worden seien. Anschließend wurde der 49-Jährige festgenommen. Dabei stieß er nach Polizeiangaben mehrmals auf einen Beamten des SEK mit einem Messer ein.
via br: Messerangriff auf SEK-Beamten in Schliersee
siehe auch: Brutale Attacke im bayerischen Schliersee Deutscher (49) schubst Senior und greift SEK-Polizist mit Messer an. Nachdem er im bayerischen Schliersee einen Senioren umgestoßen haben soll, ging ein Mann laut Polizei mit einem Messer auf einen Beamten los, der ihn festnehmen wollte. Ein 49-Jähriger soll im bayerischen Schliersee einen 84-Jährigen umgestoßen und schwer verletzt und später einen Polizisten mit einem Messer angegriffen haben. Der Beamte eines Spezialeinsatzkommandos (SEK) sei bei dem Vorfall am Freitagnachmittag nur dank seiner Schutzausrüstung unverletzt geblieben, erklärte die Polizei am Samstag. Ohne sie wäre er „mit Sicherheit schwer verletzt worden“, sagte ein Sprecher. Ein Ermittlungsrichter erließ am Samstag einen Unterbringungsbefehl gegen den Verdächtigen. Der 49-jährige Deutsche wurde laut Polizei in ein psychiatrisches Krankenhaus gebracht. Die Beamten ermitteln nun wegen des Verdachts der Körperverletzung und des versuchten Totschlags.
Nahe EM-Fanfest in #Hamburg – #Polizei schießt auf bewaffneten Mann
Mitten im Fantrubel vor dem Fußball-EM-Spiel Niederlande gegen Polen ist es am Sonntagmittag auf der Hamburger Reeperbahn zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Ein Mann bedrohte mit einem Dachdeckerhammer Polizeibeamte und Passanten. Dann fielen Schüsse.Nach Angaben der Polizei war der Mann aus einem Lokal in der Silbersackstraße gekommen. Er habe “eine Art Spitzhacke” in der Hand gehabt und in “bedrohlicher Weise” gegen Polizeibeamte gerichtet. Der Mann habe zudem auch einen Brandsatz in der Hand gehabt. Polizistinnen und Polizisten hätten ihn aufgefordert, die Gegenstände hinzulegen. Der Mann habe jedoch “weiter eine Bedrohungssituation aufgebaut”, so ein Polizeisprecher. Laut Augenzeugen setzten die Beamtinnen und Beamten zunächst Pfefferspray ein, um den Mann zu stoppen – jedoch ohne Erfolg. Danach hätten Polizisten mehrere Schüsse abgegeben.Polizei schießt: Angreifer am Bein getroffenDer Angreifer sei am Bein getroffen worden und werde nun in einem Krankenhaus medizinisch betreut, sagte der Polizeisprecher. Weitere Verletzte gibt es nach bisherigen Erkenntnissen nicht. Das Motiv des Angreifers ist noch unklar. Die Polizei geht von einem Einzeltäter aus. Bei der Waffe handelte es sich nach Angaben eines NDR 90,3 Reporters um einen Dachdeckerhammer.
via tagesschau: Nahe EM-Fanfest in Hamburg Polizei schießt auf bewaffneten Mann
siehe auch: Nach EM-Fanfest Attacke nahe der Reeperbahn – Polizei streckt Täter nieder Auf der Hamburger Reeperbahn ist ein Mann mit einer Spitzhacke und einem Brandsatz auf Menschen losgegangen. Einsatzkräfte machten von ihrer Schusswaffe Gebrauch, die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. Nahe der Reeperbahn in Hamburg-St. Pauli ist es am Sonntagmittag zu einem Großeinsatz der Polizei gekommen. Nach Angaben der Polizei bedrohte ein Mann Polizeikräfte mit einer Spitzhacke und einem Brandsatz. Demnach machten die Einsatzkräfte von ihrer Schusswaffe Gebrauch, der Angreifer wurde verletzt. Die Ermittler gehen von einem Einzeltäter aus. Die »Hamburger Morgenpost« berichtete, dass der mutmaßliche Täter schreiend und gezielt auf eine Menschengruppe zukam. Auch Internetvideos legen dies nahe. Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa sagte ein Polizeisprecher, der Mann sei in der Silbersackstraße aus einem Lokal gekommen. Er habe ein Werkzeug in der Hand gehabt, eine Art Spitzhacke, und in »bedrohlicher Weise« gegen Polizeibeamte gerichtet. Sie hätten ihn aufgefordert, das Werkzeug hinzulegen. Er habe zudem auch einen Molotowcocktail in der Hand gehabt.
Anm. dokmz: Video zeigt auch einen Polizisten, der erfolglos über Distanz Pfefferspray gegen einen Mann mit Schieferhammer einsetzt. Dafür setzt er aber mit dem verwehten Spray sich und andere Polizisten außer Gefecht #FirendlyFire #Fachkraft
Perquisition de la GRC à St-Joseph-du-Lac Un homme accusé d’avoir fabriqué des armes avec une imprimante 3D – #terror
Une arme artisanale a été saisie. La Gendarmerie royale du Canada a saisi chez un homme de St-Joseph-du-Lac une arme à feu artisanale ainsi que des imprimantes 3D et des plans pour les usiner à la maison. L’enquête visant Pascal Tribout, âgé de 37 ans, a débuté après la découverte de propos haineux contre les juifs, qu’il est accusé d’avoir diffusés sur le réseau de messagerie crypté Telegram. C’est lors d’une perquisition à son domicile, ce jeudi, que les policiers ont découvert du « matériel lié à une idéologie extrémiste » ainsi que « plusieurs dizaines de pièces d’armes à feu » et une « importante quantité d’imprimantes 3D », indique le sergent Charles Poirier, porte-parole de la GRC. L’enquête visant Pascal Tribout, âgé de 37 ans, a débuté après la découverte de propos haineux contre les juifs, qu’il est accusé d’avoir diffusés sur le réseau de messagerie crypté Telegram. C’est lors d’une perquisition à son domicile, ce jeudi, que les policiers ont découvert du « matériel lié à une idéologie extrémiste » ainsi que « plusieurs dizaines de pièces d’armes à feu » et une « importante quantité d’imprimantes 3D », indique le sergent Charles Poirier, porte-parole de la GRC. (…) La perquisition a duré toute la journée et a mobilisé une cinquantaine de policiers, qui ont dû louer des camions-cube pour transporter le matériel saisi, indique le sergent Poirier.
via lapresse: Perquisition de la GRC à St-Joseph-du-Lac Un homme accusé d’avoir fabriqué des armes avec une imprimante 3D
Gloversville white supremacist sentenced in foiled bank heist
A reputed white supremist from Gloversville who pleaded guilty last year for his role in plotting a Johnstown bank heist was sentenced to more than three years in federal prison, the U.S. Attorney’s Office announced Friday. Luke Kenna, 44, was given a 41-month prison sentence and three years of post-release supervision for conspiring to commit bank robbery and illegally possessing a firearm — crimes he pleaded guilty to last August. Kenna, who was previously convicted of misdemeanor domestic violence, discussed plans to rob a North Comrie Avenue bank with co-conspirators Michael Brown Jr. of Virginia and Brian Tierney of Pennsylvania in late 2022 through an encrypted group chat titled with the Nazi “SS” symbol. But, the plot was ultimately foiled on Nov. 26 of that year, when Gloversville police stopped Kenna along Bleecker Street and discovered he was in possession of a firearm, body armor and radio jammer. Authorities subsequently seized Kenna’s phone and uncovered the group chat. (…) Before joining Operation Werewolf, a subsidiary of the Wolves of Vinland white supremist group, Kenna reportedly struggled with drug and alcohol addiction. He previously worked as a bar manager and later a private contractor for the Kingsboro Golf Club before being terminated for “gross misconduct,” a former employee previously told The Daily Gazette Family of Newspapers.
via dailygazette: Gloversville white supremacist sentenced in foiled bank heist
US designates largest neo-Nazi group in Sweden, its three leaders as terrorist
The United States on Friday (Jun 14) designated Nordic Resistance Movement (NRM), the largest neo-Nazi group in Sweden, and its three leaders as terrorist, citing its long history of violent attacks and posing a threat to Americans. This is only the second time that Washington has designated a foreign White supremacist organisation and its leaders as terrorists. The leaders designated as terrorists are Tor Fredrik Vejdeland and senior members of the group Pär Öberg and Leif Robert Eklund. The NRM and three of its top leaders have been placed on the Specially Designated Global Terrorists list, said the US State Department in a statement. This is the first time that US President Joe Biden’s administration has made such a designation of a White supremacist group. The designation is part of a broader effort to crack down on White extremists, the Biden administration had previously said. Former President Donald Trump’s administration in 2020 added the Russian Imperial Movement (RIM) and its leaders to the list after years of largely targeting Islamist and far-left movements overseas. The NRM’s terror designation was based on its history of violent activity rooted in an “openly racist, anti-immigrant, antisemitic, anti-LGBTQI+ platform,” said the officials in Washington. “The group’s members and leaders have carried out violent attacks against political opponents, protestors, journalists, and other perceived adversaries,” the US State Department said. The US also alleged that members of the movement have collected and prepared weapons and explosive materials, as well as organised training in violent tactics on behalf of the group, in a bid to further their goals. “The United States remains deeply concerned about the racially or ethnically motivated violent extremist threat worldwide and is committed to countering the transnational components of violent white supremacy,” said the US State Department.
via wionews: US designates largest neo-Nazi group in Sweden, its three leaders as terrorist
siehe auch: US designates neo-Nazi Nordic group as global terrorists. The US State Department has taken a significant step in its counterterrorism efforts by designating a neo-Nazi Nordic group (NRM) and three of its key leaders as terrorists. This marks only the second instance in history that the United States has classified a foreign white supremacist organisation in this manner, CNN reported. NRM is the largest neo-Nazi group in Sweden, with branches in Norway, Denmark, Iceland, and also Finland, where it has been banned since 2020. NRM members have also taken steps to collect and prepare weapons and explosive materials, including on behalf of the group and in furtherance of its goals. In addition, NRM has organized training in violent tactics, including hand-to-hand combat and knife fighting, US State Department press release said. On Friday, the State Department formally labelled the Nordic Resistance Movement (NRM), along with its top officials Tor Fredrik Vejdeland, Par Oberg, and Leif Robert Eklund, as Specially Designated Global Terrorists. Matthew Miller, a spokesperson for the State Department, emphasised the gravity of the decision, highlighting that it is the first such designation made by the Biden administration against a white supremacist group. The Trump administration had previously designated the Russian Imperial Movement (RIM) and its leaders under similar terms in 2020. Established in Sweden in 1997, the Nordic Resistance Movement has expanded its influence across Scandinavia, with branches operating in Norway, Denmark, Iceland, and Finland. Its activities have not been confined to Sweden, with the organisation facing a ban in Finland in 2020 due to its extremist activities