Unter dem Motto „Queer – wir waren schon immer hier“ demonstrierte die Community „LGBTQIA+“ am Samstag beim Christopher Street Day in Köthen für ihre Rechte. Mit Buttersäure auf dem Marktplatz wollten CSD-Gegner die Veranstaltung stören. Rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zählte die Demonstration zum ersten Christopher Street Day am Samstag in Köthen. Unter dem Motto „Queer – wir waren schon immer hier“ wurde ein buntes Zeichen dafür gesetzt, dass die Mitglieder der Community „LGBTQIA+“ zur Gesellschaft dazugehören und weder ausgegrenzt noch diskriminiert werden dürfen. Einer politischen Talkrunde auf dem Marktplatz folgte die Demonstration. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zogen auf einer rund sieben Kilometer langen Strecke durch Köthen. Dabei wurden politische Forderungen der Community verlesen, wie queere Menschen mit Respekt zu behandeln, das Selbstbestimmungsgesetz umzusetzen und vorurteilsfreie Beratungsangebote zu schaffen. (…) Von Versuchen, die Veranstaltung zu stören, ließen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht beirren. Homophobe Botschaften waren an Hauswände gesprüht, im Bahnhof sowie auf dem Marktplatz war Buttersäure verteilt worden. „Das ist einfach ekelhaft und hat hier in unserer Stadt nichts zu suchen“, betonte Christina Buchheim, die Bürgermeisterin von Köthen. Die Polizei sicherte die Demonstration ab.

via mz web: CHRISTOPHER STREET DAY  „LGBTQIA+“-Community setzt beim CSD in Köthen ein buntes Zeichen

siehe auch: CHRISTOPHER STREET DAY Köthen feiert erstmals CSD – mit Unterstützung von Jan Böhmermann. Zum ersten CSD in Köthen am Sonnabend haben die Veranstalter ein großes Programm auf die Beine gestellt. Politik-Talks, eine Demo, Musik, Tanz und Bühnenprogramm zum Motto: “Queer: Wir waren schon immer hier”. Finanziert wird das Progamm teilweise mit Spenden von Satiriker Jan Böhmermann. Laut Polizeiangaben haben rund 380 Menschen an der Veranstaltung teilgenommen. Sie sei friedlich verlaufen.

hands joined against progress pride flag
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