LANDKREIS #HILDBURGHAUSEN – Rechtsextremist #Frenck plant Konzertreihe in neuem Neonazi-#Gasthaus

Der Gasthof in Kloster Veßra im Kreis Hildburghausen ist Geschichte, doch offenbar hat Rechtsextremist Tommy Frenck bereits ein neues Domizil, wo er Neonazi-Konzerte veranstalten will. Während die Sicherheitsbehörden alarmiert sind, gibt man sich vor Ort unwissend. Die Mobile Beratung warnt vor aufgestachelten Neonazis, die für viele Menschen eine Gefahr sein könnten. Der rechtsextreme Gastwirt Tommy Frenck hat nach MDR-Informationen ein neues Domizil in Südthüringen gefunden. Demnach betreibt er seit September einen Gasthof in Brattendorf (Landkreis Hildburghausen). Eine erste Neonazi-Konzertreihe ist nach MDR Investigativ-Recherchen bis Jahresende geplant. Zuvor hatte Frenck seinen Gasthof im rund 20 Kilometer entfernten Kloster Veßra schließen müssen. Eine Sprecherin des Landkreises Hildburghausen teilte MDR Investigativ mit, bei der zuständigen Gemeindeverwaltung Auengrund seien für die Wochenenden bis Ende Dezember öffentliche Veranstaltungen wie Lieder- und Vortragsabende angemeldet worden. Die Gemeinde habe einen Auflagenbescheid erlassen, weitere Details seien dem Landratsamt nicht bekannt. Nach MDR Investigativ-Informationen werden mindestens fünf Konzerte mit einschlägig bekannten Musikern aus dem militanten Neonazi-Spektrum für November und Dezember im Internet beworben.

via mdr: LANDKREIS HILDBURGHAUSEN Rechtsextremist Frenck plant Konzertreihe in neuem Neonazi-Gasthaus

Radikalisierung im Netz – Razzia bei den Snapchat-Nazis – #terror

In NRW gehen Sicherheitskräfte gegen Rechtsextremisten vor, die sich auf Social Media vernetzt haben. Die »Asgard Warriors« waren jung, gewaltaffin und stehen damit für einen Trend: die Rekrutierung von rechtem Nachwuchs im Internet. In Nordrhein-Westfalen kam es Anfang Oktober zu mehreren Durchsuchungen bei jungen Rechtsextremisten, die sich unter dem Namen »Asgard Warriors« zu einer Snapchat-Gruppe zusammengeschlossen hatten. Das geht aus Dokumenten hervor, die dem SPIEGEL vorliegen. Beitreten konnte der Gruppe demnach nur, wer einen Einladungslink erhielt. Der Administrator der Gruppe saß offenbar in Bayern. Die App Snapchat ist besonders bei Kindern und Jugendlichen beliebt, die damit Bilder und Videos versenden, die nach einer Zeit gelöscht werden. 34 selbst ernannte Krieger – 7 davon aus NRW – waren im Mai 2024 Teil dieser Gruppe, sie teilten rechtsextreme Inhalte sowie Bilder von Stich- und Schusswaffen untereinander. (…) Als jung, minderjährig und »aktionsorientiert« kann man auch die Mitglieder der Snapchat-Gruppe bezeichnen: So wurde am 9. Oktober in NRW etwa das Zimmer eines 18-Jährigen aus dem Oberbergischen Kreis durchsucht, der aktuell wegen schweren Raubs in Untersuchungshaft sitzt. In der Vergangenheit war er unter anderem durch Körperverletzung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz und durch das Rufen rechter Parolen aufgefallen. Bei einem 14- und einem 18-Jährigen im Großraum Köln rückte die Polizei jeweils mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften an. Beide waren polizeibekannt, der jüngere etwa wegen mehrfacher und gefährlicher Körperverletzung. Teilweise sollen sich die Mitglieder der Snapchat-Gruppe gekannt haben, einige lebten ihr rechtsextremes Gedankengut auch auf der Straße aus: Ein 16-Jähriger versuchte mit anderen im September einen Christopher Street Day in Dortmund zu stören, die Behörden sehen ihn als aktives Mitglied einer rechtsradikalen Gruppierung (»Junge Nationalisten«) aus dem Raum Aachen. Auch ein 17-Jähriger aus dem Großraum Köln, gegen den in der Vergangenheit unter anderem wegen sexueller Belästigung ermittelt wurde, hatte Bezüge zu den »Jungen Nationalisten« angegeben.

via spiegel: Radikalisierung im Netz Razzia bei den Snapchat-Nazis

Eine Beerdigung als Schulterschluss von Neonazis und rechtem Rockermilieu

Der langjährige Rechtsrockunternehmer Henry Behr wurde am 18. Oktober auf dem Friedhof in Gräfenhainichen beigesetzt. Er betrieb zuletzt den neonazistischen Heimdall-Versand, der von Wittenberg aus operierte. Zuvor war er Betreiber des Neonazi-Versandes Front-Records. Die Trauerstunde mit bis zu 100 Teilnehmern machte erneut die Verbindungen von Neonazimilieu und teils kriminellen Rockerstrukturen deutlich. Denn mit „Turonen“, „Underdogs MC“, „Freeway Riders“, „Brigade 8“ und „Rowdys Leipzig“ waren einige Mitglieder rechtslastiger Motorradclubs und Neonazis zugegen. Anwesend war etwa der Rechtsrock-Musiker Stefan Lahmer, Bassist der Gruppen „Kraftschlag“ und „Schusterjungs“. Letzere tritt als vorgeblich unpolitische Oi-Band auf. Lahmer ist dem „Underdogs MC“ zuzurechnen. Dieser Motorradclub fällt seit Jahren durch seine personellen Überschneidungen zur extrem rechten Szene auf, aber auch ganz praktisch durch das Organisieren von Rechtsrockkonzerten. So organisierte das Leipziger Chapter mehrere Konzerte mit der Bremer Rechtrock-Band Kategorie C, deren Sänger Hannes Ostendorf ebenso bei Behrs Beerdigung zugegen war. (…) Mit der im vergangenen Jahr aufgelösten „Brigade 8“ gab es auch in der Region Anhalt eine neonazistische Struktur, die sich an Motorradclubs orientierte. Mittlerweile firmiert die Gruppe unter dem Dach der „Freeway Riders“, deren „Prospect-Chapter“ „Mittel-Elbe“ von ehemaligen Mitgliedern der „Brigade 8“ gegründet werden. Henry Behr firmierte hier als „Vice-President“, sein Bruder als „President“. Hier scheint es sich um ein in der Familie geteiltes Hobby zu handeln, war doch auch dessen Sohn in Club-Kluft bei der Beerdigung seines Onkels anwesend. Bei der Beerdigung waren auch Mitglieder des „Freeway Riders“ Chapter Wesermünde anwesend. Im Jahr 2020 kam es zu Hausdurchsuchungen bei Mitgliedern des Chapters, denen Verbindungen zu den Hammerskins nachgesagt werden, wie sie im Übrigen auch Henry Behr gehabt haben soll. Bei den Hausdurchsuchungen wurden Neonazi-Musik und Kleidung sichergestellt. Das Chapter Wesermünde veröffentlichte zu Behrs Tod auch eine Gedenknotiz. Zudem waren Mitglieder des Leipziger Motorradclubs „Rowdys Eastside“ anwesend, die 2022 überregionale Aufmerksamkeit erhielten. Damals zeigte die Schlagersängerin Melanie Müller bei einem Konzert – das im Übrigen auf dem Areal eines früheren Außenlagers des KZ Buchenwald stattgefunden haben soll – mehrfach den Hitlergruß.

via projekt gegenpart: Eine Beerdigung als Schulterschluss von Neonazis und rechtem Rockermilieu

2024.10.18 Graefenhainichen - Trauerstunde von Neonazis und Bikern fuer Henry Behr (84)

Exklusiv: AfD-Politikerin soll wegen Potsdam-Treffen aus Parlamentarischer Gesellschaft fliegen

Der Vorstand des exklusiven Clubs will eine AfD-Politikerin ausschließen. Grund ist laut internen Papieren ihre Teilnahme am „Geheimtreffen“, über das Correctiv berichtete. Die Deutsche Parlamentarische Gesellschaft (DPG) ist ein geheimnisvoller Verein. Aus der exklusiven Runde dringt selten etwas nach außen. Das ist so gewollt: Gegenüber dem Reichstagsgebäude, im ehemaligen Berliner Reichstagspräsidentenpalais, treffen sich deutsche Abgeordnete aus der Europa-, Bundes- und Landespolitik zum vertraulichen Austausch. Diskretion ist erwünscht, Gäste dürfen nur auf Einladung eintreten. Man will einander verstehen lernen, über Parteigrenzen hinweg. Während der politische Wettstreit oft unerbittlich ist, ein Gegeneinander in Parlamenten und Talkshows, unterhalten sich die Mitglieder in elegantem Ambiente, essen, trinken und rauchen gemeinsam, lernen die Konkurrenz kennen. Für die nächste Mitgliederversammlung steht jedoch ein Punkt auf der Tagesordnung, der das Vereinsleben aufwirbeln könnte. Er betrifft die bayerische AfD-Bundestagsabgeordnete Gerrit Huy. Das Programm für die Veranstaltung am 27. November liegt der Berliner Zeitung vor. Geht es nach dem DPG-Vorstand, soll die Politikerin aus dem Verein ausgeschlossen werden. Das Gremium begründet seine Entscheidung nach Informationen dieser Zeitung mit Huys Teilnahme am sogenannten Potsdam-Treffen und den anschließenden Großdemonstrationen in Deutschland. Das geht aus einem Schreiben hervor, das der DPG-Präsident und SPD-Bundestagsabgeordnete Stefan Zierke an Huy sendete. Es ist auf den 24. April datiert. In einer Potsdamer Villa hatten sich am 25. November 2023 unter anderem Mitglieder der AfD, der CDU und der Werteunion getroffen. Auch Huy war vor Ort. Dort soll der Österreicher Martin Sellner, das Gesicht der rechtsextremen Identitären Bewegung, seinen „Masterplan zur Remigration“ vorgestellt haben

via berliner zeitung: Exklusiv: AfD-Politikerin soll wegen Potsdam-Treffen aus Parlamentarischer Gesellschaft fliegen

Gang member convicted of gun and drug offenses in Knox Co. faces at least 32 years in prison, officials say – #AryanNations

The District Attorney General’s Office said Nicholas Jordan Alberts, 43, was convicted of illegally having a gun and several different drugs after he was pulled over. A member of a hate group known for its virulent hate speech and violent crimes now faces at least 32 years in prison after he was convicted of illegally having a gun and drugs in his vehicle, officials said. The District Attorney General’s Office said Nicholas Jordan Alberts, 43, was pulled over in October 2022 after a Knox County Sheriff’s Office deputy saw him cross the center double-yellow line. During the traffic stop, the deputy saw a gun in the passenger seat and a of drugs in the center console. A search of the vehicle revealed more heroin, methamphetamine, fentanyl, cash and a scale. Prosecutors said he is a known member of the Aryan Nation criminal gang and had nine prior felony convictions.

via wbir: Gang member convicted of gun and drug offenses in Knox Co. faces at least 32 years in prison, officials say

White supremacist ‘live-streamed himself pretending to be policeman who murdered George Floyd’ – #terror #LockHimUp

Gabriel Budasz super-imposed himself as cop Derek Chauvin so he could physically ‘play the part’ of him kneeling down on the neck of George Floyd, a court heard. A sick white supremacist who live-streamed himself pretending to be the police officer who murdered George Floyd has been jailed. Gabriel Budasz, 24, super-imposed himself as cop Derek Chauvin so he could physically ‘play the part’ of him kneeling down on the neck of Mr Floyd, a court heard. Budasz, who a judge at Winchester Crown Court said had a “clear interest in white supremacy”, broadcast the sick video online. He also uploaded commentary of the Christchurch mass shootings – describing the murders as “beautiful” – and 3D printed a gun in his bedroom. Budasz, from Poland but living in the UK, was today jailed for 12 years. He had been unanimously convicted by a jury of disseminating a terrorist publication, four counts of encouraging terrorism and one count of sending an electronic communication with intent to cause distress or anxiety. He had also previously admitted six counts of possessing terrorist information at the Old Bailey in December last year. Budasz, with black shoulder-length hair, did not react as he was jailed at Winchester Crown Court. Prosecutor Maryam Syed KC told the court Budasz had shared a document titled ‘Praise Allah, bomb-making tutorial very interesting’. (…) “There were props used, particularly a gun which was printed by the defendant in his bedroom having paid for a 3D printer.” Ms Syed KC said it was “not merely a hollow shell of a gun” and he was looking into constructing a “real and working” gun. “This was a constructed set of broadcasting where the defendant wore a particular outfit which was to replicate his hero Brenton Tarrant,” she added.

via mirror: White supremacist ‘live-streamed himself pretending to be policeman who murdered George Floyd’

siehe auch: White supremacist who shared livestream of Christchurch terror attack from his Somerset home and threatened to kill ‘ns and Jews’ is jailed for 12 years. A white supremacist who shared a live stream of the Christchurch terror attack and acted out the killing of George Floyd while threatening to murder ‘n* and Jews’ has been jailed for 12 years. Gabriel Budasz posted extreme right-wing material under different usernames on a number of social media platforms – including Telegram, Omegle, and Odysee – which expressed ‘extreme racist views’ and encouraged audiences to direct action against others, a court heard. The 24-year-old, who was born in Poland but lived in Weston-super-Mare, Somerset, also posted ‘step by step instructions’ on how to make explosives ‘from readily available, often household objects’, and built a plastic gun using a 3D printer, which he then used as a prop in online video posts. Judge Brian Forster, passing sentence at Winchester Crown Court on Thursday, told the defendant, who appeared with black, shoulder length hair: ‘The mindset evidence reveals that you had a clear interest in white supremacy, other terrorists including Brenton Tarrant, and massacres, including the Christchurch shootings. ‘You also posted on Twitter: ‘To any current or future state agents investigating me: I meant everything I said and more.

Neue Gruppen rekrutieren über TikTok: Anti-Terror-Zentrum nimmt junge Neonazis ins Visier

Berlin am vergangenen Wochenende: Ein warmer Oktober-Sonnabend, die Sonne scheint, etwa hundert Neonazis marschieren durch Marzahner Plattenbausiedlungen im Nordosten der Hauptstadt. Es sind deutlich weniger Teilnehmer als angemeldet, doch ins Auge sticht sofort das sehr junge Alter vieler rechtsextremer Demonstranten. Ein großer Teil von ihnen ist minderjährig, mehr Kind als jugendlich. Aufgerufen zur Neonazi-Versammlung, die sich als Gegenprotest zu einer Antifa-Demonstration im selben Bezirk verstand, hatten insbesondere junge Gruppierungen wie „DJV“ („Deutsche Jugend Voran“) und „JS“ („Jung und Stark“). Aus Chemnitz unterstützte zudem die sogenannte „Chemnitz-Revolte“. Allesamt haben die genannten Gruppen gemeinsam, dass sie etwa zu Beginn dieses Sommers entstanden sind und in den vergangenen Monaten vor allem durch ihre Präsenz bei Störaktionen von Christopher Street Days in verschiedenen Städten auffielen. Ihre Mitglieder sind größtenteils sehr jung und werden nach Tagesspiegel-Recherchen vor allem über soziale Netzwerke wie TikTok und Instagram rekrutiert. Ähnliches bestätigt nun der Verfassungsschutz, der ausführlich auf eine schriftliche Anfrage der Gruppe Die Linke im Bundestag zu den Hintergründen der neuen Gruppen, antwortete. Die Einschätzung der Sicherheitsbehörden liegt dem Tagesspiegel exklusiv vor.

via tagesspiegel: Neue Gruppen rekrutieren über TikTok: Anti-Terror-Zentrum nimmt junge Neonazis ins Visier