Elon Musk Reportedly Offered His Sperm to Nicole Shanahan. She Said No.

The world’s richest man also has plans to assemble a multi-mansion compound to house his 11 kids and some of their mothers, The New York Times reported. There are close friendships and then there’s whatever Elon Musk has. The MAGA billionaire, who is also crazy about in vitro fertilization, has apparently offered compadres and acquaintances his own semen, according to a report in The New York Times. One pal, the high-powered Silicon Valley attorney Nicole Shanahan, declined, the newspaper said, citing two people familiar with her totally understandable decision. Musk and Shanahan, who was the vice presidential nominee on Robert F. Kennedy Jr.’s failed independent bid for the White House, didn’t reply to the Times’ requests for comment. The Wall Street Journal reported in 2022 that Shanahan had a tryst with Musk, leading to her then-husband, Google co-founder Sergey Brin, to file for divorce. She strongly denies the affair. The Tesla CEO’s willingness—proactive desire, even—to dish out his sperm derives from his increasing neuroses about declining birth rates, the Times suggested, noting that the world’s richest man has posted more than five dozen times about fertility and birth rates on social media in the last three years and that he has donated millions to fertility research.

via daily beast: Elon Musk Reportedly Offered His Sperm to Nicole Shanahan. She Said No.

Hohe #Geldstrafe – #Leipziger #Polizistin handelte mit beschlagnahmten #Fahrrädern – #Fahrradgate #polizeiproblem

In Leipzig hat eine Polizistin mit beschlagnahmten Fahrrädern gehandelt: Für 50 Euro pro Stück gab sie die Bikes an Kollegen weiter. Das Geld will sie gespendet haben. Das Gericht sah es anders. Vor mehr als fünf Jahren hatte der »Fahrradgate-Skandal« um den illegalen Verkauf von sichergestellten Rädern bei der Polizei Leipzig für Aufsehen gesorgt. Das Landgericht Leipzig hat nun eine Polizistin wegen Bestechlichkeit und Untreue in knapp 70 Fällen verurteilt. Die 47-Jährige wurde zu einer Strafe von 380 Tagessätzen zu je 45 Euro, insgesamt 17.100 Euro, verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass sie beschlagnahmte Fahrräder gegen Geld vor allem an andere Polizeibeamte weitergegeben hatte. »Die Räder hätten nicht einfach an Dritte herausgegeben werden dürfen. Und die Zahlungen hätten an die Kasse des Freistaates gehen müssen«, begründete der Vorsitzende Richter am Landgericht Leipzig die Entscheidung. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. 47-Jährige hat knapp 4000 Euro eingenommen Ursprünglich ging es in der Anklage der Generalstaatsanwaltschaft um gut 155 Fälle. Demnach sollte die Polizistin von August 2014 bis November 2018 mindestens 265 zum Teil hochwertige Fahrräder weitergegeben haben – überwiegend an Polizisten, auch von der Bereitschaftspolizei und dem Landeskriminalamt.

via spiegel: Hohe Geldstrafe Leipziger Polizistin handelte mit beschlagnahmten Fahrrädern

a photo of a police car
Photo by Markus Spiske on Pexels.com

Foltervorwurf gegen JVA: Ministerium seit einem Jahr informiert

Die Foltervorwürfe gegen die JVA Gablingen gewinnen nun auch politisch an Brisanz: Wie Recherchen des BR zeigen, war Bayerns Justizministerium seit mindestens einem Jahr über die Vorwürfe informiert. Sie wurden in einer Mail detailliert beschrieben. Am 18. Oktober 2023 versendet die damalige Ärztin der JVA Gablingen, Katharina Baur, eine Mail. Der Adressat: Das Bayerische Justizministerium, genauer gesagt das Fachreferat für den Justizvollzug. In dem Schreiben, das dem BR exklusiv vorliegt, schreibt die Medizinerin von “menschenunwürdigen Verhältnissen”, insbesondere in den sogenannten “besonders gesicherten Haftzellen”, kurz BgH. In solchen Zellen können Häftlinge untergebracht werden, wenn sie selbstmordgefährdet sind. Die Gefangenen seien in den Keller-Zellen “komplett nackt” eingesperrt, hätten kein Nachthemd und auch keine Unterhose. “Sie haben keine Matratze, kein Kissen und keine Decke zu schlafen. Die Decke und die Matratze liegen vor dem Haftraum, wenn eine Kontrolle durch den Folterausschuss erfolgt, werden diese in den Haftraum verbracht”, so die Ärztin weiter. Die Häftlinge in den speziellen Zellen würden auf nacktem Betonboden schlafen. Je nach Dauer der BgH-Zeit sei es bei den Gefangenen zu Hämatomen gekommen. “Für mich sind diese Verhältnisse menschenunwürdig, nicht einmal Tiere müssen auf nacktem Betonboden schlafen”, heißt es in dem Schreiben weiter. Ein Duschen oder Waschen würde nicht stattfinden. Daher komme es je nach Dauer der BgH-Zeit “zu Ekzemen, Exanthemen und v.a. ausgeprägtem Juckreiz mit Kratzexkoriationen”. (…) Eine Sprecherin des Justizministeriums teilte am Dienstagnachmittag auf BR-Nachfrage mit: “Es trifft zu, dass sich die damalige Anstaltsärztin der JVA Augsburg-Gablingen am 18. Oktober 2023 mit einer Eingabe insbesondere zu der Unterbringung von Gefangenen in den besonders gesicherten Hafträumen in der JVA Augsburg-Gablingen an die Strafvollzugsabteilung des Staatsministeriums der Justiz gewandt hat. Dies wurde sehr ernst genommen und nach interner Prüfung umgehend am 26. Oktober 2023 an die zuständige Staatsanwaltschaft Augsburg weitergeleitet, die Vorermittlungen einleitete.” Die Weiterleitung an die Staatsanwaltschaft sei das “schärfste Schwert zur Aufklärung solch gravierender Vorwürfe”, teilt die Sprecherin mit. Gegen das JVA-Personal, gegen das die Staatsanwaltschaft Augsburg ermittelt, seien Disziplinarverfahren eingeleitet worden, so das Ministerium weiter. Zudem sei ein Betretungsverbot verhängt worden. Auch ein “vorläufiges Verbot der Führung der Dienstgeschäfte” sei veranlasst worden. Die Staatsanwaltschaft Augsburg teilte auf Nachfrage des BR mit, dass man im Rahmen der Vorermittlungen weitere Zeugen, unter anderem die damalige Anstaltsärztin, vernommen habe. “Die Anstaltsärztin konnte die von ihr geschilderten Vorfälle nicht näher konkretisieren, insbesondere keine Namen von betroffenen Gefangenen nennen. Die Anstalt wies die erhobenen Vorwürfe im Vorermittlungsverfahren zurück. Mit Verfügung vom 19. August 2024 sah die Staatsanwaltschaft Augsburg mangels zureichender tatsächlicher Anhaltspunkte für Straftaten von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens ab”. Man habe die Ermittlungen jedoch bereits kurz danach wieder aufgenommen, nachdem weitere Hinweise eingegangen seien.

via br: Foltervorwurf gegen JVA: Ministerium seit einem Jahr informiert

siehe auch: JVA zieht nach Missbrauchsvorwurf in Bayern erste Konsequenzen Mitarbeiter des größten Gefängnisses Bayerns sollen Häftlinge missbraucht haben. Das Justizministerium hat Verfahren eingeleitet, einzelne Personen erhalten Hausverbot. Nach Vorwürfen der Häftlingsmisshandlung in der bayerischen Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen sind Disziplinarverfahren gegen die beschuldigten Mitarbeitenden eingeleitet worden. Unter anderem seien Betretungsverbote für die JVA verhängt worden, teilte das bayerische Justizministerium mit. Wie viele Mitarbeiter davon betroffen sind, ist offen. Am Wochenende war bekannt geworden, dass gegen mehrere Bedienstete der JVA wegen des Anfangsverdachts der Körperverletzung im Amt ermittelt wird. Nach Angaben der Augsburger Staatsanwaltschaft sollen in der JVA einzelne Gefangene möglicherweise unbekleidet in einem “besonders gesicherten Haftraum ohne gefährdende Gegenstände” untergebracht worden sein, ohne dass die Voraussetzungen für diese Maßnahme vorgelegen hätten. Auch Vorwürfen tätlicher Übergriffe einzelner Beschäftigter gegen Gefangene werde nachgegangen.

siehe dazu auch: Justizvollzugsanstalt #AugsburgGablingen – Keine Unterhosen, Decken und Matratzen: Auch #Gefängnisärztin erzählt von #Foltermethoden. Die Staatsanwaltschaft in Augsburg ermittelt nach Medienberichten gegen Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt Augsburg-Gablingen wegen des Verdachts auf Folter. Nun erhebt auch eine ehemalige Gefängnisärztin Vorwürfe. Die Vorwürfe gegen mehrere Bedienstete der Justizvollzugsanstalt (JVA) Augsburg-Gablingen weiten sich aus. Nachdem durch Medienberichte bekannt wurde, dass die Staatsanwaltschaft Augsburg wegen gravierender Vorwürfe möglicher Häftlingsmisshandlung ermittelt, erhebt nun auch eine ehemalige Gefängnisärztin Vorwürfe gegen die JVA Augsburg-Gablingen. Bei den Ermittlungen geht es um den Anfangsverdacht der Körperverletzung im Amt. Einzelne Gefangene sollen möglicherweise unbekleidet in einem »besonders gesicherten Haftraum ohne gefährdende Gegenstände« untergebracht worden sein, ohne dass besondere Voraussetzungen für diese Maßnahme vorlagen, wie der Pressesprecher der Staatsanwaltschaft mitteilte. Zudem geht die Anklagebehörde Vorwürfen nach, wonach es zu tätlichen Übergriffen einzelner Beschäftigter auf Gefangene gekommen sein soll.

Elon Musk teilt auf X Fake-Screenshot mit Trump-Hitler-Vergleich

Auf X dürfen gemäss Richtlinien «keine synthetischen, manipulierten oder aus dem Kontext gerissenen Medien» geteilt werden, «die Menschen täuschen oder verwirren und Schaden anrichten können». X-Besitzer Elon Musk macht es trotzdem. Die US-Zeitschrift «The Atlantic» soll online einen Artikel mit dem Titel «Trump is literally Hitler» – zu Deutsch: «Trump ist im wahrsten Sinne des Wortes Hitler» – veröffentlicht haben. Ein angeblicher Screenshot soll das belegen. Er wurde unter anderem von X-Eigner Elon Musk geteilt. Die Bewertung Der Screenshot ist nicht echt. Es hat auf Theatlantic.com nie einen solchen Artikel gegeben. Das erklären das Medium selbst und auch der Urheber des Screenshots, der X-User @Indian_Bronson. Er nutzte für seinen Fake nicht nur den Look von Theatlantic.com, sondern auch Elemente aus früheren Artikeln. Die Chronologie: Dank Elon Musk erreicht Post Millionen von Menschen Vor rund einer Woche tauchte auf der Plattform X plötzlich ein angeblicher Screenshot der Website theatlantic.com auf. Als Erstes gepostet hatte ihn User @Indian_Bronson am 22. Oktober 2024 gegen 19.14 Uhr. Der laut seinem Profil überzeugte Trump-Fan kommentierte den Post mit den Worten «Completely insane story in The Atlantic today» («Völlig verrückte Geschichte in The Atlantic heute»). Der angebliche Screenshot erweckte den Eindruck, Theatlantic.com habe am 22. Oktober einen von «The Atlantic»-Chefredaktor Jeffrey Goldberg verfassten Artikel mit Titel «Trump is literally Hitler» veröffentlicht.

via 20min: Elon Musk teilt auf X Fake-Screenshot mit Trump-Hitler-Vergleich

siehe dazu auch: The Atlantic Did Not Publish an Article With the Headline “Trump Is Literally Hitler” . The Atlantic did not publish an article with the headline “Trump Is Literally Hitler.” An image with this fabricated headline is circulating on social media, appearing to show an article published by The Atlantic. This headline is fabricated. No such article has ever been published by The Atlantic. The fake headline distorts an Atlantic article that was published on October 22, 2024, with the headline “Trump: ‘I Need the Kind of Generals That Hitler Had.’”

Soko Rex im Einsatz in Plauen: Minderjähriger unter Verdacht rechtsextremer Straftaten

Exekutivmaßnahmen der Staatsanwaltschaft Zwickau und des Landeskriminalamtes Sachsen. Gegen einen 16-jährigen Deutschen wird wegen des Verdachts der unerlaubten Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen und wegen mehrerer Verstöße gegen das Waffengesetz ermittelt. Die Soko Rex des Landeskriminalamtes Sachsen durchsuchte in den Abendstunden des 28. Oktober mehrere Objekte in Plauen. Fotos und Videos mit Waffen Der Beschuldigte teilte auf dem durch ihn genutzten Account auf dem sozialen Netzwerk Instagram mehrere Videos und Fotos, unter anderem bei der Handhabung einer Schusswaffe (Langwaffe), sowie bei der Umsetzung eines Molotowcocktails. Die Videos und auch mehrere Bilder auf dem Account haben eindeutigen Bezug zur rechtsextremistischen Szene. Mögliches Beweismittel gesichert Bei den Durchsuchungsmaßnahmen wurde mögliches Beweismittel in Form von Datenträgern, Mobiltelefonen, Bekleidung und eine Langewaffe aufgefunden.

via blick: Soko Rex im Einsatz in Plauen: Minderjähriger unter Verdacht rechtsextremer Straftaten

Birgit Malsack-Winkemann: Unfreiwillig entlarvend – #terror

Verschwörungsglaube und Adligenverehrung vor Gericht. Birgit Malsack-Winkemann war Richterin. Eine Staatsdienerin also, wie es etwas altmodisch heißt. Doch dass man die Sicherheitsbehörden dieses Staates informieren könnte, wenn man vom bevorstehenden Einmarsch einer internationalen Geheimarmee in Deutschland hört – dieser Gedanke liegt der ehemaligen Bundestagsabgeordneten der AfD offenbar völlig fern. Seit nunmehr 30 Verhandlungstagen steht die 60-Jährige zusammen mit acht weiteren Männern und Frauen vor dem Oberlandesgericht in Frankfurt am Main, weil sie als Mitglied der »Patriotischen Union« um Heinrich XIII. Prinz Reuß einen Putsch rechter »Reichsbürger« in Deutschland vorbereitet haben soll. Malsack-Winkemann bestreitet das. Geschlagene sechs Tage lang hat sie sich im Sommer vor Gericht zu den Anklagevorwürfen geäußert. Hat von einem »Ammenmärchen« der Bundesanwaltschaft gesprochen und beteuert, dass nie ein Angriff auf den Bundestag, nie ein gewaltsamer Umsturz geplant worden sei. Aber: Man habe damit gerechnet, dass die »Allianz« losschlagen und die Bundesregierung stürzen werde. Eben jene Geheimarmee. Das hat schon damals eine Menge Fragen aufgeworfen. Jetzt hat Jürgen Bonk, der Vorsitzende des Staatsschutzsenats, begonnen, diese Fragen zu stellen. Zum Beispiel: Wenn die Angeklagte eines Tages überzeugt gewesen wäre, dass es diese mysteriöse »Allianz« wirklich gibt, was hätte sie daraus für ihr eigenes Handeln abgeleitet? »Wenn es die Generäle tatsächlich gegeben hätte, glauben Sie, die hätten auf mich gehört?«, antwortet die AfD-Politikerin am Dienstag. Die Option, dass Handeln nicht nur ein Andienen bei der »Allianz«, sondern im Gegenteil auch ein Einschalten der Behörden bedeuten könnte, kommt ihr gar nicht erst in den Sinn. Dabei hat sie zuvor noch erklärt, dass sie ein mögliches Außerkraftsetzen der staatlichen Ordnung als Richterin selbstverständlich »alarmierend« gefunden habe. Derart ins Straucheln gerät Malsack-Winkemann bei der Befragung immer wieder

via nd: Birgit Malsack-Winkemann: Unfreiwillig entlarvend

2020-02-14 Birgit Malsack-Winkemann (KPFC) 01.jpg
Von Rafael P. D. Suppmann, CC-BY-SA 4.0, CC BY-SA 4.0, Link

SANATORIUM SCHWARZECK – AfD-Politiker will Lost Place mit NS-Geschichte in Thüringen kaufen

Kurhotel, NS-Luftwaffe und SED – das Sanatorium Schwarzeck hat eine bewegte Geschichte. Nun schielt die AfD auf die Ruine in Thüringen. Einst war das Sanatorium Schwarzeck im thüringischen Bad Blankenburg ein bedeutendes Kurhotel. Vor 100 Jahren erholten sich hier Berühmtheiten wie der Maler Marc Chagall. Doch seit mehr als 20 Jahren steht das einstige Pracht-Sanatorium leer und verfällt immer mehr. Das könnte sich bald ändern: Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, will der vom bayerischen Verfassungsschutz beobachtete AfD-Politiker Franz Schmid das Gebäude kaufen. Der 24-jährige bayerische Landtagsabgeordnete ist Schatzmeister der AfD-Jugendorganisation Junge Alternative (JA). Er will aus dem einstigen Sanatorium ein „patriotisches Zentrum“ und Hotel machen, wo sich die JA, aber auch andere rechtsextreme Gruppierungen treffen können. Diese Pläne sind auch im Hinblick auf die Geschichte des Gebäudes pikant: Viele der Kurgäste waren wohlhabende Jüdinnen und Juden, die ab 1933 das Sanatorium nicht mehr besuchen konnten. 1937 wurde in dem Gebäude eine Schule der von der Nazi-Größe Hermann Göring geleiteten Luftwaffe eingerichtet. Die SED richtete in dem Gebäude zu DDR-Zeiten eine Parteischule ein. Nach 1990 wurde das Gebäude wieder für einige Jahre als Hotel genutzt, das allerdings unrentabel war und schließlich schließen musste. 2003 erwarb der Investor Peter Laborenz von der Stadt Bad Blankenburg das Gebäude. Doch seitdem ist nichts passiert und aus der einst ansehnlichen Kurklinik wurde ein verfallender Lost Place, der laut Gutachten nur noch 5100 Euro wert ist. Den Ärger hat nun vor allem die Stadt, denn nicht nur hat Laborenz nichts aus dem Gebäude gemacht, er hat auch die Kaufsumme von 325.000 Euro nie gezahlt und die Stadt jahrelang um die Grundsteuer geprellt, die sich inzwischen auf 360.000 Euro beziffert. Derzeit streiten sich Stadt und Investor vor dem Landgericht Berlin.

via morgenpost: SANATORIUM SCHWARZECK AfD-Politiker will Lost Place mit NS-Geschichte in Thüringen kaufen

siehe auch: AfD-Zentrum in Thüringen? Franz Schmid will verlassenes Sanatorium kaufen Bislang wollte der Neu-Ulmer Landtagsabgeordnete sein rechtes Zentrum in Schloss Mattsies aufbauen. Nun hat er ein Objekt im Auge, das historisch belastet ist. Der Neu-Ulmer AfD-Landtagsabgeordnete Franz Schmid ist weiter auf der Suche nach einem Anwesen, um für seine Partei ein „patriotisches Zentrum“ aufzubauen. Nachdem ein Zuschlag für Schloss Mattsies im Landkreis Unterallgäu offenbar immer unwahrscheinlicher wird, hat Schmid nun ein verfallenes Sanatorium ins Auge gefasst. Wie der AfD-Politiker unserer Redaktion bestätigte, ist er mit dem Eigentümer des Sanatoriums Schwarzeck nahe der Kleinstadt Bad Blankenburg in Thüringen im Gespräch. Das ehemalige Sanatorium steht seit Jahrzehnten leer und zieht als sogenannter „Lost Place“ (verlassener Ort) vor allem Schatzsucher und Schaulustige an. Die historische Nutzung des Gebäudekomplexes ist allerdings pikant: Im Dritten Reich wurde das ehemalige Sanatorium für Schulungen der Luftwaffe genutzt. Nach dem Krieg war dort eine Parteischule der SED untergebracht. Schmid sagte, die Nutzung durch Luftwaffe und SED spielten bei seinem Interesse für Schwarzeck keine Rolle. „Da kann man nichts machen“, so der AfD-Politiker. Der 24-Jährige will das verwaiste Anwesen sanieren und als Veranstaltungsort mit Fortbildungen und Übernachtungsmöglichkeiten für die rechte Szene nutzen. Zwar könnte der Kaufpreis überschaubar sein: Laut einem Gutachten ist das stark renovierungsbedürftige Objekt nur mehr 5000 Euro wert. Die Kosten für die Renovierung dürften allerdings im Millionenbereich liegen. Schmid zufolge könnte dieses Geld über Spenden eingesammelt werden. Die Thüringer AfD sei nicht involviert, sagte er.

Sanatorium Schwarzeck 1.jpg
Von Giorno2 – Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link