Agent for Russia and UK-based Bulgarian planned ‘honeytrap’ for journalist, court hears

Pair chatted on Telegram about plot to target Christo Grozev, known for his investigations into Russian espionage. An agent for Russia and a Bulgarian based in Britain discussed setting up a “honeytrap” for an investigative journalist, the Old Bailey has heard. Jan Marsalek, the agent, chatted on Telegram with Orlin Roussev in September 2021 about a plot to target the award-winning journalist Christo Grozev, known for his investigations into Russian espionage, prosecutor Alison Morgan KC said. Roussev suggested to Marsalek that Vanya Gaberova, 30, could “move slowly to romance” and “push for a date” with Grozev, 64, after the journalist was “very quick” to accept a Facebook friendship request from her. They said the London-based beautician would be too “strongly independent” to fall for him. Grozev “seems hooked and in love with Vanya”, Roussev claimed in correspondence read out in court, and he had started “liking” pictures and posts she had made, creating what he said was a possibility for a fake romance. Marsalek queried whether she “would be up for that” and suggested: “Let’s wait a little, let’s not underestimate the guy and his paranoia.” Roussev, however, said he believed the plot could work because Gaberova was “red hot”. In response, Marsalek voiced a degree of uncertainty, writing in a communication between the two men disclosed in court: “True. I hope she does not fall in love with him. I had that problem before with a honeytrap.”

via guardian: Agent for Russia and UK-based Bulgarian planned ‘honeytrap’ for journalist, court hears

“Degenerate” Queers and “Chadsexual” Sapphics: Anti-LGBTQ+ Rhetoric in the Incelosphere

This insight contains references to homophobic and transphobic slurs and violence against women.   Introduction At present, our understandings of misogynist inceldom centre around cisheterosexual men and women, failing to account for how queer and non-binary identities are targeted and delegitimised through users’ male supremacist rhetoric. The most extensive work engaging with constructions of queerness in the misogynist incelosphere are from Kelly and Aunspach (2020) and Vallerga (2024), whose analyses centre on compulsory (hetero)sexuality and the disparaging of lesbians within the main misogynist forum, respectively. This Insight explores the queer roots of contemporary misogynist inceldom, juxtaposing this with the community’s staunch stance against queer identities. Drawing on results from my doctoral work tracing identity-based harm across three forums for self-identified incels, this Insight explores how LGBTQ+ identities are constructed as degenerate, deviant, and duplicitous, connecting these narratives to wider trends in anti-LGBTQ+ extremism.  Inceldom and its Queer Roots  Despite its preoccupation with heterosexual gender relations, the contemporary misogynist inceldom has its roots in queerness. Originally coined by a queer Canadian woman named Alana, the term and its subsequent identity stems from an early peer-support website and email listserv aimed at people struggling with involuntary celibacy she created in 1997. While its userbase skewed male and straight, Alana’s Involuntary Celibacy Project afforded LGBTQ+ users space to discuss the interplay between their queerness and inceldom. The website explicitly recognised these intersections, with hyperlinks on the site’s landing page directing users to articles titled “Gay? Lonely? Or Both?” and “The Secret Closet”, both written by Alana herself. While the most visible and vocal incel communities continued to amass userbases of predominantly cisheterosexual men, some queer people still participated within larger community forums, but were likely to face down-voting or bans for discussing their own experiences. Other LGBTQ+ users carved out their own spaces to discuss the unique intersections of queer identities and inceldom. Though many of these spaces are now defunct, subreddits like r/Gaycels and r/TransgenderIncels, alongside active incelosphere-adjacent spaces like r/LGBTForeverAlone, centred the nuances of dating while queer, providing empathetic discussions that users felt were often missing in cishet incel spaces.

via gnet research: “Degenerate” Queers and “Chadsexual” Sapphics: Anti-LGBTQ+ Rhetoric in the Incelosphere

«Sieg Heil»-Rufe – Basler Kader-Polizist wegen Rassismus und sexueller Belästigung im Dienst freigestellt – #polizeiproblem

Weil er mehrfach gegen das Gesetz verstiess, wurde ein Basler Polizist vom Stellvertreter der Ressortleitung zum Wachtmeister degradiert. Seine Beschwerde blieb erfolglos. Sexuelle Belästigung einer Mitarbeiterin, rassistische Beschimpfungen, «Sieg Heil»-Rufe und Aufforderung zu Racial Profiling: Wegen mehrerer Vorfälle hatte die Kantonspolizei Basel-Stadt einen Mitarbeiter zunächst versetzt. Das Verwaltungsgericht hat einen Rekurs des Wachtmeisters abgelehnt, wie im Urteil steht, das am Freitag publiziert wurde. Der Rekurrent habe «seine gesetzlichen, vertraglichen und personalrechtlichen Pflichten vielfach verletzt», heisst es im Urteil. Der vormalige Ressortleiter-Stellvertreter war per 17. April 2023 auf eine Wachtmeisterstelle versetzt worden, mit einer Bewährungsfrist bis am 30. April dieses Jahres. Mit Schreiben vom 4. Mai 2023 auferlegte die Kantonspolizei die Auflagen «sexuelle Belästigungen im Dienst sowie an Betriebsfeiern zu unterlassen und rassistische Äusserungen, insbesondere den Hitlergruss, im Dienst und an Betriebsfeiern zu unterlassen». Daraus kann geschlossen werden, dass das Verhalten des Rekurrenten notorisch war. Der betreffende Mitarbeiter ist inzwischen freigestellt, wie die Basler Kantonspolizei auf Nachfrage dieser Redaktion mitteilte. Man habe Mitte Oktober Kenntnis erlangt vom Urteil des Appellationsgerichts. Der Kommandant habe dann entschieden, den Mitarbeiter per sofort freizustellen. (…) Das Verwaltungsgericht erachtet es etwa als erstellt, dass der Polizist eine ihm unterstellte Kollegin auf einem Teamausflug gegen ihren Willen auf den Mund geküsst hat. Dies wertet das Gericht als sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz. (…) Im Dienst habe der beschuldigte Polizist einmal sein Team aufgefordert, jeden Schwarzen auf einer (im Urteil nicht genannten) kilometerlangen Strasse zu kontrollieren. Damit habe er gegen das Diskriminierungsverbot verstossen, heisst es im Urteil. Zudem habe er in der Freizeit in einer Diskothek eine dunkelhäutige Person rassistisch beschimpft und sowohl auf dem Posten als auch ausserhalb des Dienstes mehrmals den nationalsozialistischen Gruss «Sieg Heil» gerufen. Das ist kein Einzelfall: Ein anderer Polizeiangehöriger war wegen eines antisemitischen Vorfalls vor der Synagoge ebenfalls freigestellt worden. Er hatte den Hitlergruss während einer Patrouillenfahrt im Herbst 2022 gezeigt.

via BaZ: «Sieg Heil»-Rufe Basler Kader-Polizist wegen Rassismus und sexueller Belästigung im Dienst freigestellt

siehe auch: Kollegin gegen ihren Willen geküsst Basler Polizist wegen Rassismus und sexueller Belästigung freigestellt Skandal bei der Basler Kantonspolizei: Ein Polizist wird wegen sexueller Belästigung, rassistischen Äusserungen und Nazi-Parolen freigestellt. Das Verwaltungsgericht hat seinen Rekurs abgelehnt und bestätigt die vielfachen Pflichtverletzungen des Beamten. Sexuelle Belästigung einer Mitarbeiterin, rassistische Beschimpfungen, «Sieg Heil»-Rufe und Aufforderung zu Racial Profiling: Wegen mehreren Vorfällen hat die Kantonspolizei Basel-Stadt einen Mitarbeiter freigestellt. Dies sagte ein Polizeisprecher am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

#Löbau : AfD-Mitglied (73) kommt mit #Pistole zum #Parteitag

Schreck bei der Mitgliederversammlung der sächsischen AfD in Löbau. Rund 500 Partei-Mitglieder waren zur Abstimmung über die Listenplätze zur Bundestagswahl gekommen. Einer brachte eine scharfe Waffe mit. Anja Leuschner (37), Sprecherin der Polizeidirektion Görlitz (Sachsen): „Wir können bestätigen, dass während der Einlasskontrolle zu der Veranstaltung im Rucksack eines 73-Jährigen eine Waffe ohne Munition gefunden wurde. Polizisten stellten diese sicher und nahmen die Personalien des Deutschen auf. Er erhielt eine Anzeige wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz. Eine Festnahme gab es nicht.“

via bild: Löbau : AfD-Mitglied (73) kommt mit Pistole zum Parteitag

Alice Weidel hat Angst vor Drogen-Falle im Wahlkampf – „Komplett paranoid“

Sie geht als Kanzlerkandidatin in den Wahlkampf: Alice Weidel. Die AfD-Chefin verbreitet nun im Vorfeld eine Verschwörungstheorie. AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel befürchtet offenbar, im Wahlkampf diskreditiert zu werden. Dabei unterstellt sie sogar den Beamtinnen und Beamten vom Verfassungsschutz, sie in eine Falle locken zu können. Ihre wilde Verschwörungstheorie vor der Bundestagswahl 2025 breitete sie jüngst im Interview mit dem österreichischen Rechtsaußen-Sender AUF1 aus. (…) „Der argentinische Präsident, der hat sich durchleuchten lassen über einen Privatdetektiv. Was man eigentlich so bei ihm finden könnte. Da war nichts, er hatte keine Leichen im Keller. Aber er wurde komplett paranoid. Der wollte seinen Wagen nicht mehr stehen lassen, weil er Angst gehabt hat, dass ihm da irgendwelche Sachen, ich sag jetzt mal, Drogen oder Geldscheine dort platziert werden können. Um ihm irgendwas unterzuschieben. Und damit wird einfach gearbeitet. Es ist wirklich ekelhaft. Aber wir haben nun mal einen völlig korrumpierten Inlandsgeheimdienst, den Verfassungsschutz, der sich auch solche Sachen mit ausdenkt. Denken könnte, ich muss das ja ganz rechtlich einwandfrei und hypothetisch sagen.“

via westen: Alice Weidel hat Angst vor Drogen-Falle im Wahlkampf – „Komplett paranoid“

Journalists flock to Bluesky as X becomes increasingly ‘toxic’

Journalists are finding more readers and less hate on Bluesky than on the platform they used to know as Twitter. When Ashton Pittman, an award-winning news editor and reporter, first joined the app Bluesky, he said, he was the only Mississippi journalist he knew to be using it. Until about five weeks ago, he said, that was the case. But now, Pittman said, there are at least 15 Mississippi journalists on Bluesky as it becomes a preferred platform for reporters, writers, activists and other groups who have become increasingly alienated by X. Pittman’s outlet, the Mississippi Free Press, already has more followers on Bluesky (28,500) than it ever did on X (22,000), the platform formerly known as Twitter, and Pittman said the audience engagement on Bluesky is booming. “We have posts that are exactly the same on Twitter and on Bluesky, and with those identical posts, Bluesky is getting 20 times the engagement or more than Twitter,” Pittman said. “Seeing a social media platform that doesn’t throttle links really makes it clear how badly we were being limited.” Since Elon Musk bought Twitter, has turned the platform into an increasingly difficult place for journalists, and many had come to suspect that the platform had begun to suppress the reach of posts that include links to external websites. On Sunday, Musk confirmed the platform has deprioritized posts including links, which was how journalists and other creators historically shared their work. But four journalists told NBC News that after millions of users migrated to Bluesky, an alternative that resembles a pared-back version of X, after the election, they are rebuilding their audiences there, too. (…) Bluesky, initially built as part of an initiative funded by Twitter co-founder Jack Dorsey, who cut ties with the company in May, launched to the public as an invitation-only platform last year. Some of its earliest users included Black, trans and politically progressive people. Journalists who belong to and cover issues affecting marginalized populations have found Bluesky to be a much more welcoming environment.  “I think that Bluesky’s demographic is literally just anybody who can’t stand the sort of toxic environment that Twitter has become, and that spans a large range of people,” said Erin Reed, an independent journalist covering trans rights issues on Substack. “Journalists don’t like toxicity and toxic comments. We want to have conversations with people, and we don’t want everything to devolve into slurs being hurled back and forth.”  Numerous studies and analyses have found that after Musk took over the platform, use of hate speech increased. Over time, the platform became a bastion of the right-wing internet.

via msn: Journalists flock to Bluesky as X becomes increasingly ‘toxic’

Wegen Plänen für Ampel-Aus – Ex-Schatzmeister Harald Christ tritt aus der FDP aus

Die Empörung über den FDP-Plan zum Koalitionsbruch reißt auch in den eigenen Reihen nicht ab. Nun verlässt mit Harald Christ ein prominenter Liberaler die Partei. Ex-Ministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger übt ebenfalls scharfe Kritik. Der Unternehmer und frühere FDP-Schatzmeister Harald Christ hat in einem Schreiben seinen Austritt aus der FDP erklärt. Das Papier liegt dem SPIEGEL vor. Die »Erfahrungen der letzten Wochen« hätten seinen Entschluss bestärkt, sich künftig unabhängig von der Mitgliedschaft in einer Partei zu engagieren, schreibt er. Über seine Entscheidung sprach er auch mit dem »Handelsblatt« : »Wenn ich Mitglied einer Partei bin, werde ich mit dem identifiziert, was diese Partei tut. Das wollte ich nicht mehr. Für mich ist Haltung wichtig.« Christ begründete seine Entscheidung mit dem Vorgehen der Parteiführung in den vergangenen Wochen. Er halte den Ampel-Ausstieg für einen Fehler. »Es geht hier nicht um Planspiele. In einer solchen Lage müssen alle Politiker und Parteien Verantwortung übernehmen.« Mit seiner Kritik bezog sich Christ auch auf die Affäre um das sogenannte D-Day-Papier. Gerade solche kriegerischen Begriffe irritierten ihn – »ich kann über Worte wie ›D-Day‹ und ›offene Feldschlacht‹ nur den Kopf schütteln«. Er empfehle der Parteiführung jetzt, »sich ehrlich zu machen und alles auf den Tisch zu bringen«. Nach über 30 Jahren in der SPD war der Arbeitersohn Christ im Frühjahr 2020 in die FDP eingetreten. Im September 2020 wurde der Unternehmer auf Vorschlag von Parteichef Christian Lindner Schatzmeister, gab das Amt aber nach rund eineinhalb Jahren wieder ab.

via spiegel: Wegen Plänen für Ampel-Aus Ex-Schatzmeister Harald Christ tritt aus der FDP aus