Bundesligist wirbt für mehr Toleranz : Schalke setzt Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung

Gelsenkirchen Der FC Schalke 04 setzt vor dem Bundesliga-Spiel gegen den SC Paderborn ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung. Mit verschiedenen #stehtauf-Aktionen wirbt der Klub für mehr Toleranz. Bundesligist Schalke 04 setzt vor dem Spiel gegen den SC Paderborn am Samstag (15.30 Uhr) ein Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung. Der Tabellen-Sechste bringt vor dem Anpfiff mit verschiedenen Aktionen sein „Engagement für ein vielfältiges und buntes Blau-Weiß“ symbolisch zum Ausdruck, teilte der Verein am Spieltag mit. Das Motto lautet: „Steht auf, wenn ihr Schalker seid. Steht auf, wenn ihr Menschen seid.“ So wurden auf Anregung der Fan-Szene regenbogenfarbene Eckfahnen als Zeichen gegen Homophobie entworfen. Die Mannschaft wird vor dem Anpfiff mit „#stehtauf“-Auflaufshirts den Rasen betreten. Kapitän Omar Mascarell wird darüber hinaus das Team mit einer „#stehtauf“-Armbinde auf das Feld führen. Und in der Halbzeitpause soll eine Gebärdensprachen-Dolmetscherin den Talk „Fanbelange aktuell“ als Ausdruck für das Engagement des Klubs für Inklusion übersetzen.

via rp online: Bundesligist wirbt für mehr Toleranz : Schalke setzt Zeichen gegen Rassismus und Ausgrenzung

https://twitter.com/s04/status/1226118715504308225

Polit-Chaos in #Thüringen – #Kemmerich tritt mit sofortiger Wirkung zurück

Thomas Kemmerich tritt mit sofortiger Wirkung als Ministerpräsident zurück. Der Koalitionsausschuss fordert baldige Neuwahlen in Thüringen. Der Ministerpräsident Thüringens, Thomas Kemmerich (FDP), will sofort zurücktreten. Thomas Kemmerich tritt mit sofortiger Wirkung als Ministerpräsident Thüringens zurück: „Hiermit erkläre ich meinen Rücktritt als Ministerpräsident des Freistaates Thüringen mit sofortiger Wirkung“, erklärte er in Erfurt. Sämtliche aus dem Amt des Ministerpräsidenten und des geschäftsführenden Ministerpräsidenten entstehenden Bezüge werde er an die Staatskasse zurückgeben. Die große Koalition in Berlin fordert gemeinsam eine baldige Neuwahl in Thüringen. Nach einer Sitzung des Koalitionsausschusses betonten CDU, CSU und SPD am Samstag in Berlin, dass umgehend ein neuer Ministerpräsident im Landtag gewählt werden müsse. Zuvor war der Ostbeauftragte der Union, Christian Hirte, von Bundeskanzlerin Angela Merkel aus seinem Amt entlassen worden.
Der Arbeitnehmerflügel der CDU fordert nach der Wahl in Thüringen, die Werteunion aufzulösen. Der rechte Flügel der Partei, zu der auch Ex-Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen zählt, hatte das Abstimmungsverhalten der Thüringer CDU-Fraktion verteidigt. Mit den Stimmen der CDU und der AfD war der FDP-Politiker Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten gewählt worden. “Wer die Werte der CDU nicht teilt, hat in der CDU nichts zu suchen”, sagte der Bundesvize der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler, dem „Handelsblatt“. Linke, SPD und Grüne wollen Bodo Ramelow (Linke) in Thüringen nur erneut im Landtag zur Wahl des Ministerpräsidenten aufstellen, wenn sie vorab durch Zusagen aus anderen Fraktionen eine absolute Mehrheit gesichert haben. “Wenn wir nicht vorher wissen, dass Ramelow eine Mehrheit hat, dann werden wir auf Neuwahlen gehen”, teilte Partei- und Fraktionschefin Susanne Hennig-Wellsow. Zuvor hatte die CDU-Fraktion Thüringen mitgeteilt, sie würde sich bei einer Wahl Ramelows enthalten.

via tagesspiegel: Polit-Chaos in Thüringen Kemmerich tritt mit sofortiger Wirkung zurück

wut im bauch – auch in thüringen!

CDU-Arbeitnehmerflügel fordert Auflösung der WerteUnion

Die rechtskonservative CDU-Gruppierung hatte die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen gelobt. “Wir brauchen keine AfD-Hilfstruppe”, kritisiert der Arbeitnehmerflügel. Der Arbeitnehmerflügel der CDU verlangt die Auflösung der WerteUnion. Wegen der Zustimmung der rechtskonservativen Gruppierung zur Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum thüringischen Ministerpräsidenten mit Stimmen der AfD schlug der Bundesvize der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Christian Bäumler, einen Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU gegen die Mitglieder der WerteUnion vor. “Wer die Werte der CDU nicht teilt, hat in der CDU nichts zu suchen”, sagte er dem Handelsblatt. “Wir brauchen keine AfD-Hilfstruppe in unseren Reihen.” Wer den Abgrenzungsbeschluss der CDU zur AfD nicht akzeptiere, dürfe keine Verantwortung in der Union übernehmen. Auch der ehemalige Generalsekretär der Union Ruprecht Polenz kritisierte die Gruppierung: Die WerteUnion verhalte sich “organisiert parteischädigend”, schrieb er auf Twitter. Daher dürften deren Mitglieder nicht in der CDU bleiben. (…) Die WerteUnion ist 2017 als eine Art konservative innerparteiliche Opposition zur liberaler ausgerichteten Regierungsführung von Angela Merkel gegründet worden. Unter anderem fordert sie eine Abschaffung des Mindestlohns und eine restriktivere Asylpolitik. Die 3.700 Mitglieder starke Gruppierung ist innerhalb von CDU und CSU umstritten, etwa aufgrund ihrer Unterstützung für den in der Partei vielfach kritisierten ehemaligen Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen, dem eine Nähe zur AfD vorgeworfen wird. Auch Christoph Kindervater, der parteilose Kandidat der AfD in der Ministerpräsidentenwahl, hatte zuletzt gesagt, er verstehe sich als Unterstützer der WerteUnion.

via zeit: CDU-Arbeitnehmerflügel fordert Auflösung der WerteUnion

Nach #Kemmerich-Glückwunsch – Ostbeauftragter #Hirte tritt zurück – #fckafdp

Offenbar auf Druck von Kanzlerin Merkel gibt der Ostbeauftragte der Bundesregierung sein Amt auf. Hirte hatte die Ministerpräsidenten-Wahl in Thüringen begrüßt und den neuen Amtsinhaber als Kandidat der Mitte gelobt. Der Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, ist nach eigenen Angaben auf Betreiben von Bundeskanzlerin Angela Merkel zurückgetreten. Das teilte der CDU-Politiker in einer Twitter-Nachricht mit, deren Echtheit bestätigt wurde. Hirte, der auch stellvertretender Thüringer CDU-Chef ist, hatte nach der Wahl Thomas Kemmerichs mit den Stimmen der AfD zum Ministerpräsidenten per Twitter gratuliert und geschrieben: “Deine Wahl als Kandidat der Mitte zeigt noch einmal, dass die Thüringer Rot-Rot-Grün abgewählt haben. Viel Erfolg für diese schwierige Aufgabe zum Wohle des Freistaats.” SPD und Opposition hatten daraufhin seinen Rückzug gefordert. Thüringens SPD-Chef Wolfgang Tiefensee begrüßte den Rücktritt und forderte weitere Konsequenzen in der CDU. Die Entscheidung sei “unausweichlich und längst überfällig”, schrieb Tiefensee auf Twitter. Hirte dürfe aber nicht als Bauernopfer die einzige Konsequenz bei der CDU sein. Hirte war nicht der einzige Bundespolitiker, der Kemmerich gratuliert hatte. Auch Digital-Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) Glückwünsche via Twitter übermittelt, ihren Tweet aber später wieder gelöscht und ihn als Fehler bezeichnet.

via tagesschau: Nach Kemmerich-Glückwunsch Ostbeauftragter Hirte tritt zurück

siehe auch: Stürzt der Ostbeauftragte über seinen Glückwunsch an Kemmerich? Er hat dem mit AfD-Stimmen gewählten Thüringer Ministerpräsidenten gratuliert und viel Erfolg gewünscht. SPD, Linke und Grüne fordern deshalb die Abberufung des Ostbeauftragten der Bundesregierung. Eine Abwehr ist nicht wahrnehmbar – ist die Ablösung von Christian Hirte nur noch eine Frage der Zeit? Der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte (CDU), hat mit seiner Gratulation zur Wahl des Thüringer Ministerpräsidenten Thomas Kemmerich eine Diskussion über seine eigene Zukunft ausgelöst. Die SPD fordert Hirtes Entlassung, ebenso die Grünen und die Linke. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) zog eine Einladung an ihn wieder zurück

Original-screenshot – vgl. archive.is/wip/vAZnO. Einzelbeiträge: archive.is/RE7S6 – archive.is/fc8g4

Kommunalwahl in Vaterstetten: "Er hat gesagt, den Rest füllt er selber aus" – #betrüger #pinocchiopartei #lügenafd #kaffeefahrtpartei #gewaltgegenaltemenschen

Manfred Schmidt, AfD-Gemeinderat in Vaterstetten, soll einige Senioren gegen ihren Willen auf die AfD-Liste für die Kommunalwahl gesetzt haben. Er soll unter einem Vorwand ihre Unterschriften gesammelt haben. Manfred Schmidt weist alle Vorwürfe zurück, er habe immer gesagt, es gehe um eine Kandidatur auf der AfD-Liste. Die Senioren können sich nicht von der Liste streichen lassen. SPD und Grüne fordern Konsequenzen für Schmidt. Die Vorwürfe um die AfD-Listen für die Gemeinderats- und Kreistagswahl konkretisieren sich. Immer mehr ins Zentrum rückt AfD-Gemeinderat Manfred Schmidt. Dieser organisiert über seine Stiftung bereits seit Jahren Ausflugsfahrten für Senioren – einige Teilnehmer soll er später unter Vorspiegelung falscher Tatsachen auf die Kandidatenliste gebracht haben. Die Grünen fordern darum, die Gemeinde solle jedwede Zusammenarbeit mit der Schmidt-Stiftung einstellen (…) Mehrere Personen haben sich mittlerweile mit dem Vorwurf an die Presse gewandt, Schmidt habe sie ausgetrickst, um sie auf die AfD-Kandidatenliste zu setzen.

via sz: Kommunalwahl in Vaterstetten:”Er hat gesagt, den Rest füllt er selber aus”

Klare Sympathien für die AfD – #schauhin #afdp #fckafdp

FDP-Mitglied Monica Bahner äußert sich auf Facebook. Zwei Tage nach der Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Ministerpräsidenten von Thüringen mit den Stimmen der AfD und einen Tag nach seinem Rücktritt bemüht sich die FDP um Abgrenzung von der AfD. Auch der Kreisvorstand der Liberalen schließe sich dieser offiziellem Linie an, sagt Kreisvorsitzender Hendrik Grallert am Freitag auf Anfrage der SZ, das sei am Donnerstagabend so beschlossen worden. Im Landkreis haben jedoch FDP-Mitglieder klare Sympathien für die AfD, die sie öffentlich äußern. Auf der Facebook -Seite von Verena Coscia, die auf Platz 2 der FDP-Liste für den Kreistag kandidiert, hat sich Monica Bahner, die Frau des FDP-Stadtrats Herwig bahner, am Mittwoch eindeutig geäußert (alle Zitate im Original): “Ich freue, freue mich über diese FDP in Thüringen, über deren Ehrlichkeit und deren echte, offen gelebte DEMOKRATIE!!”, heißt es da. Der Post geht weiter: “Danke an die FDP in Thüringen, danke dass Ihr Thüringen den Ökoterrorismus von rot- rot- grün erspart habt! Danke, dass Ihr erkannt habt, dass wenn die LINKE eine akzeptierte Partei ist, es die AFD genauso ist! Danke, dass ihr Euch getraut habt ,diesen Coup zu landen, ich bin wegen EUCH in Thüringen stolz darauf ein Mitglieder der FDP zu sein!!!” Das ist klare AfD-Diktion, zumal Monica Bahner in einem weiteren Post auf die “tendenziöse” und “unfaire” Presse schimpft, für die sie sich schäme. “Die Bürger werden wissentlich verblödet und beeinflusst von solchen die Medien absichtlich missbrauchenden Journalisten!!”, heißt es da. Die unverhohlene Freude und die Verharmlosung der Rechten stehen auch am Freitagnachmittag noch so auf Facebook, unterstützt von Herwig Bahners Post, der sich über die “Eier” freut, die die FDP in Thüringen gehabt habe.

via sz: Klare Sympathien für die AfD

AfD-Chef bestreitet Opferzahlen des Bombenangriffs auf #Dresden – #lügner #pincchiopartei

AfD-Chef Tino Chrupalla hat ein größeres Gedenken des Bombenangriffs auf Dresden vom 13. bis zum 15. Februar 1945 gefordert und die wissenschaftlich ermittelte Zahl von 25.000 Toten infrage gestellt. „Ich gehe von etwa 100.000 Opfern aus“, sagte Chrupalla dem „Spiegel“. Er wundere sich, dass die Opferzahlen in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder nach unten korrigiert worden seien. Das Rote Kreuz hätte 1948 von 275.000 Toten geschrieben. „Meine Oma, mein Vater und andere Zeitzeugen haben mir von vollen Straßen vor dem Angriff und Leichenbergen nach der Bombennacht berichtet“, so der AfD-Politiker weiter. Niemand von ihnen glaube an die neuere Zahl von 25.000 Opfern. Eine von der Stadtverwaltung Dresden eingesetzte Kommission hatte 2010, nach sechsjähriger Forschung, bekannt gegeben, dass die ursprünglich sechsstelligen Opferzahlen auf „Hörensagen“ basieren und seinerzeit aus Propagandazwecken hochgesetzt worden seien.

via oldenburger onlinezeitung: AfD-Chef bestreitet Opferzahlen des Bombenangriffs auf Dresden

siehe dazu auch: Historikerkommission stellt Zwischenbericht zu Opferzahlen vor (2008=: Die Historikerkommission stellt heute einen Zwischenbericht zu den bisherigen Untersuchungsergebnissen zu den Opferzahlen der Luftangriffe auf die Stadt Dresden am 13./14. Februar 1945 vor. (…) „Dieser Bericht zeigt den momentanen Arbeitsstand, der zugleich auf dem Historikertag unter den Fachleuten diskutiert wird und ebenso der Öffentlichkeit am Abend vorgestellt wird.” Die Kommission geht in diesem Zwischenbericht von maximal 25 000 Menschen aus, die während der Februar-Luftangriffe ums Leben gekommen sind; Abschlussbericht der Historikerkommission. Die Ergebnisse der Kommissionsarbeit werden in einem Abschlussbericht dokumentiert, der am 17. März 2010 übergeben wurde: Abschlussbericht der Dresdner Historikerkommission (*.pdf, 3 MB); Warum genügen 25.000 Tote von Dresden nicht? (2015). Mit hässlicher Regelmäßigkeit wird jedes Jahr vor dem 13. Februar um die Zahl der Opfer des Feuersturms in Dresden gestritten. Dabei besteht doch schon längst düstere Klarheit darüber. (…) Diese Zahl sei viel zu niedrig, man könne sie getrost verfünffachen oder „gleich eine Null anhängen“. Das Kalkül ist durchsichtig: So soll Skepsis an den Ergebnissen der Kommission gestreut werden, vor allem bei Journalisten, die sich mit der Materie nicht auskennen. Dafür verfassen fachlich durch nichts ausgewiesene Aktivisten sogar seitenlange Pamphlete, in denen wüste Behauptungen aufgestellt werden. Zwar stellt man, forscht man den Namen dieser Personen nach, schnell fest, dass sie fast immer vom äußersten rechten Rand stammen. Oft haben sie sich zuletzt etwa zu Pegida zustimmend geäußert oder typisch rechtsextreme Geschichtsklitterungen verbreitet.