LGBT gym forced to permanently close its doors after months of harassment by far-right hate group

An inclusive LGBT+ gym in Canada has been forced to permanently close after being subjected to months of online harassment and doxxing by a far-right hate group. Queerflex in Edmonton, Canada, was founded to create a safe workout environment for LGBT+ people, who are often made to feel uncomfortable in mainstream gyms. The gym closed temporarily in September, 2019, for the safety of its members and staff after the online abuse began. The gym was targeted by a group which at the time went by the name Patriot Pride Canada Wide, although it has since renamed itself Defend Canada. Defend Canada described the founder of the LGBT+ gym as a “far left Extremist [who] has opened up a training compound for domestic terrorists.” On its website it published the names and social media profiles of Queerflex staff, as well as the address of the gym, and wrote: “You can run but you can’t hide.”

via pinknews: LGBT gym forced to permanently close its doors after months of harassment by far-right hate group

Man Who Lied To Feds About Ties To White Supremacist Group Sentenced To 6 Months In Prison

A New Jersey man who lied while seeking a federal security clearance was sentenced last week to six months in prison and an additional two years of probation. Fred Arena, 42, was applying for the security clearance and did not disclose his ties to Vanguard America, a white supremacist group. When federal agents alter asked him about the ties, he lied, U.S. attorney for the Eastern Pennsylvania District William M. McSwain said. Arena pleaded guilty in December to lying to federal authorities and was sentenced to six months in prison. He had already served four months in custody after getting arrested in October, so he will only serve another two months behind bars. When he gets out, he will be on probation for two years, NJ.com reported.

via dailywire: Man Who Lied To Feds About Ties To White Supremacist Group Sentenced To 6 Months In Prison

„Ausloten, was künftig möglich ist“ – #AfD-Politiker bestätigt regelmäßige Treffen mit #Werteunion – #schauhin #pinocchiopartei #cdu @akk

Der Chef der AfD in NRW sagt: Seit sechs Monaten gibt es Kontakte mit Mitgliedern der Werteunion. Der CDU-nahe Verein will davon nichts wissen. Gibt es Kontakte der sogenannten Werteunion mit der AfD und wenn ja, wie eng sind diese? Diese Frage wird besonders nach den Vorkommnissen bei der Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen viel diskutiert – und von dem CDU-nahen Verein dementiert. Jetzt sagt der Landessprecher der AfD in Nordrhein-Westfalen und Bundestagsabgeordnete Rüdiger Lucassen, dass sich Mitglieder der AfD bereits seit einem halben Jahr mit Mitgliedern der Werteunion treffen. Dies berichtet der “Kölner Stadtanzeiger”.
Die Kontakte mit der Werteunion hätten sich intensiviert. “Erste Gespräche begannen vor circa sechs Monaten. Seitdem haben sich die Kontakte intensiviert”, sagte Lucassen dem Blatt. Es gebe bis zu sieben Treffen oder Telefonate pro Monat, bei den Gesprächspartnern soll es sich um mehrere Mitglieder der Werteunion und auch um Bundestagsabgeordnete der CDU handeln. Der Werteunion gehört auch der ehemalige Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen (CDU) an. Die Treffen würden meist in gemieteten Räumen oder auch im privaten Umfeld in “lockerer Atmosphäre” stattfinden, sagte Lucassen. Es gebe themenbezogene Gespräche, aber auch parteipolitische Erwägungen – “um auszuloten, was künftig möglich ist”.

via tagesspiegel: „Ausloten, was künftig möglich ist“ – AfD-Politiker bestätigt regelmäßige Treffen mit Werteunion

siehe auch: Beschluss vom Bundesvorstand Werteunion schließt Zusammenarbeit mit AfD aus. Die Werteunion will sich laut einem Beschluss von der AfD abgrenzen. Medienberichten zufolge soll es aber Verbindungen einzelner Mitglieder zur AfD geben. Nach massiver Kritik an ihrem Kurs hat die konservative Werteunion jeder Zusammenarbeit mit der AfD eine klare Absage erteilt. „Die Werteunion lehnt eine Zusammenarbeit mit der AfD und der Linkspartei entschieden ab und hat auch nie eine Zusammenarbeit gefordert. Sie steht voll und ganz hinter den diesbezüglichen Beschlüssen des CDU-Bundesparteitags“, heißt es in einem Beschluss, den der Bundesvorstand am Samstag in Frankfurt auf Vorschlag des Vorsitzenden Alexander Mitsch fasste. „Die AfD vertritt Positionen, die mit unseren Zielen und Werten nicht vereinbar sind.“ Der Beschluss fiel einstimmig unter Beteiligung der Landesvorsitzenden, wie Mitsch mitteilte. (…) Der „Spiegel“ berichtet in seiner neuen Ausgabe über Verbindungen von Sebastian Reischmann, dem Chef der hessischen Werteunion, zu David Bendels, dessen „Verein zur Erhaltung der Rechtsstaatlichkeit und der bürgerlichen Freiheiten“ über Jahre teure Werbekampagnen für die AfD machte. Das Magazin berichtete unter anderem von gemeinsamen Reisen. Reischmann sagte dem Blatt, zu dem heutigen AfD-Mann habe er seit kurz nach dessen „Austritt aus der CDU keinen Kontakt mehr“. Dem Magazin zufolge hatte zudem Christian Sitter, Landesvorsitzender der Werteunion in Thüringen, schon früh Verbindungen in die rechte Szene. So sei er von 2010 bis 2015 Fördermitglied des Vereins gewesen, der das neurechte Magazin „Blaue Narzisse“ finanziert. Sitter habe mitteilen lassen, dass er 2015 ausgetreten sei, nachdem er gelesen habe, „dass der Vereinsvorsitzende sich bei Pegida Dresden engagiert“. Wie der „Kölner Stadtanzeiger“ berichtet, hat der Landessprecher der AfD in Nordrhein-Westfalen und Bundestagsabgeordnete Rüdiger Lucassen angegeben, dass sich Mitglieder der AfD seit einem halben Jahr mit Mitgliedern der Werteunion treffen. Es gebe bis zu sieben Treffen oder Telefonate pro Monat, bei den Gesprächspartnern soll es sich um mehrere Mitglieder der Werteunion und auch um Bundestagsabgeordnete der CDU handeln.

Tausende Menschen demonstrieren in Erfurt (D) gegen AfD-Bündnisse

Nach der Wahl von Thomas Kemmerich kam es in Erfurt (D) zu Protesten. Es wurde unter dem Motto «kein Pakt mit Faschisten» gegen AfD-Bündnisse demonstriert. Zehn Tage ist es her, seit der Wahl des FDP-Politikers Thomas Kemmerich zum Thüringer Ministerpräsidenten mit den Stimmen der AfD. Nun haben am Samstag in Erfurt (D) mehrere tausend Menschen gegen Bündnisse mit den Rechtspopulisten auf allen politischen Ebenen demonstriert. «Kein Pakt mit Faschisten» oder «Kein Platz für Nazis» war auf den Plakaten der Demonstranten zu lesen.Sie versammelten sich für ihre Kundgebung auf dem Erfurter Domplatz. «Nicht mit uns – kein Pakt mit Faschisten – niemals und nirgendwo» Bundesweit aufgerufen zur Teilnahme an der Demonstration hatte das Bündnis Unteilbar. Motto der Veranstaltung war «Nicht mit uns – kein Pakt mit Faschisten – niemals und nirgendwo».

via nau.ch: Tausende Menschen demonstrieren in Erfurt (D) gegen AfD-Bündnisse

Rassismus-Vorfall in Münster: Zuschauer sorgen nach Affenlauten für Festnahme

Ein Fan des Bundesliga-Gründungsmitglieds Preußen Münster ist am Freitag festgenommen worden. Er hatte Gästespieler Leroy Kwadwo rassistisch beleidigt. Mit einer bemerkenswerten Aktion und lautstarken “Nazis raus”-Rufen haben Fans des Bundesliga-Gründungsmitglieds Preußen Münster auf einen Rassismusvorfall reagiert. In der Schlussphase des Drittliga-Spiels gegen die Würzburger Kickers am Freitagabend (0:0) hatte ein Mann auf der Tribüne den Gäste-Profi Leroy Kwadwo beleidigt und Affenlaute in dessen Richtung gemacht. Nach Vereinsgaben zeigten daraufhin andere Fans auf den Zuschauer, damit dieser von Ordnungskräften ausfindig gemacht werden konnte. Zudem riefen zahlreiche Fans “Nazis raus”, wie der Club mitteilte. Ein Sprecher der Polizei bestätigte dem “Spiegel” die Beleidigungen. Der Mann sei vor dem Stadion in Gewahrsam genommen und auf das Präsidium gebracht worden.”Habe nicht gedacht, dass mir so etwas mal passieren würde” Demnach soll gegen den Mann eine Anzeige wegen Volksverhetzung gestellt werden. Wie der “Spiegel” weiter schreibt, soll der Mann nach Informationen der Polizei Kwadwo auch zugerufen haben: “Geh zurück in dein Loch.” (…) In Münster entschuldigten sich die Gastgeber bei Kwadwo und den Gästen aus Würzburg. “Das ist nichts, was auf den Fußballplatz und schon gar nicht in unser Stadion gehört. Solche Leute wollen und brauchen wir hier nicht. Wir distanzieren uns ganz klar von solchen Äußerungen”, sagte Vereinspräsident Christoph Strässer. Die Würzburger hoben die Reaktion von Zuschauern und Club hervor. “Das hat nirgendwo etwas verloren, das tolerieren wir als Verein nicht und niemand in Deutschland sollte so etwas tolerieren. Wir sagen Danke an die Zuschauer, wie die Reaktion darauf war”, sagte Kickers-Trainer Michael Schiele auf der Pressekonferenz.

via stern: Rassismus-Vorfall in Münster: Zuschauer sorgen nach Affenlauten für Festnahme

75 Jahre nach #Dresdner Bombennacht – Demonstrationen gegen Neonazi-Marsch – #dd1502 #dresdennazifrei

Hunderte Demonstranten sind am Dresdner Hauptbahnhof zusammen gekommen, um gegen einen rechten Marsch zu protestieren. Ihr Motto: „Nazis stören“. Die Proteste gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremen in Dresden haben begonnen. Nach Angaben der Veranstalter versammelten sich am Samstagmittag rund 400 Menschen im Alaunpark im Szeneviertel Neustadt, um später Richtung Innenstadt zu ziehen. Hunderte Demonstranten kamen zudem am Hauptbahnhof zusammen. Mehrere Initiativen hatten unter dem Motto „Nazis stören“ zu Protesten aufgerufen. Für den Nachmittag ruft auch die Arbeitsgemeinschaft „13. Februar“, die das städtische Gedenken an die Zerstörung Dresdens koordiniert, zu einer Kundgebung auf dem Neumarkt auf.

via tagesspiegel: 75 Jahre nach Dresdner Bombennacht Demonstrationen gegen Neonazi-Marsch

siehe auch: Live-Ticker: Demonstrationen gegen rechten Aufmarsch in Dresden. Nach dem friedlichen Gedenken zum 75. Jahrestag der Zerstörung Dresdens rechnet die Polizei am Sonnabend mit mehreren Hundert Demonstranten. Rechtsextreme haben einen sogenannten Trauermarsch zur Erinnerung an die Zerstörung der Elbestadt durch alliierte Bomber im Februar 1945 angemeldet. Aus Protest sind mehrere Gegendemonstrationen geplant, unter anderem von Initiativen um das linksgerichtete Bündnis “Dresden Nazifrei”. Im Live-Ticker berichten wir vom Geschehen.

https://twitter.com/DresdenRespekt/status/1228606768890118145

Vorstandswahlen nach Machtkampf – #AfD-Landesparteitag in Böblingen: Alice Weidel neue Vorsitzende

Die AfD-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Alice Weidel, ist zur neuen Vorsitzenden der AfD Baden-Württemberg gewählt worden. In Böblingen findet am Wochenende der Landesparteitag statt. Mitglieder des Landesverbands wählten Weidel mit 54 Prozent. 547 der anwesenden Mitglieder stimmten für Weidel, 419 (41,36 Prozent) für ihren Kontrahenten, den bisherigen Landesvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Dirk Spaniel. Zum Zeitpunkt der Wahl waren 1.029 wahlberechtigte Mitglieder anwesend. (…) Rund 450 Gegendemonstranten sind nach Polizeiangaben im Böblingen am Vormittag auf die Straße gegangen. Mehrere Vereinigungen hatten zu Demonstrationen aufgerufen, unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund und das Bündnis “Buntes Böblingen”.

via swr: Vorstandswahlen nach Machtkampf AfD-Landesparteitag in Böblingen: Alice Weidel neue Vorsitzende

siehe auch: AfD: Alice Weidel lobt Björn Höcke und will nationalistischen Flügel einbinden. AfD-Bundestagsfraktionschefin Alice Weidel steht jetzt an der Spitze des zerstrittenen Landesverbands Baden-Württemberg. (…) Die AfD Baden-Württemberg kam 2016 aus dem Stand mit 15,1 Prozent in den Landtag. Nach dem Austritt mehrerer Mitglieder hat die Partei den Status als stärkste Oppositionskraft im Landtag mittlerweile eingebüßt. Durch den Landesverband geht ein tiefer Riss. Wertkonservative Realos ringen mit radikalen Kräften um die Macht. Der völkisch-nationalistische „Flügel“ von Björn Höcke ist stark vertreten im Südwesten. Antisemitismusvorwürfe gegen den mittlerweile fraktionslosen Abgeordneten Wolfgang Gedeon führten 2016 vorübergehend sogar zur Spaltung der Fraktion. Weidel griff bereits 2017 nach dem Südwest-Landesvorsitz – sie verlor damals aber gegen Ralf Özkara, der mittlerweile aus der Partei ausgetreten ist. (…) Nach ihrer Wahl zur Landeschefin sagte sie, sie habe wegen der starken Polarisierung im Landesverband kandidiert. Der Flügel müsse mittel- bis langfristig eingebunden werden als Partner. „Der Flügel ist eine ganz wichtige Strömung innerhalb der Partei“, sagte sie. Weidel lobte auch ausdrücklich Thüringens AfD-Chef Höcke. „Was er letzte Woche geschafft hat, das hat noch keiner vor ihm geschafft“, sagte Weidel. „Dafür gebührt ihm der höchste Respekt.“ Der FDP-Politiker Thomas Kemmerich war überraschend mit Stimmen von CDU, FDP – und maßgeblich von der AfD zum Regierungschef in Thüringen gewählt worden. Es war das erste Mal, dass die AfD einem Ministerpräsidenten ins Amt half – dies löste ein bundesweites, politisches Beben und einen Proteststurm aus. Einen Tag nach seiner Wahl hatte Kemmerich seinen Rücktritt angekündigt.