Im Dorfclub rumort es TSG Hoffenheim will AfD-Funktionär ausschließen – der wehrt sich

Die Saison kann starten! Mit einem Foto von seiner Dauerkarte bei der TSG Hoffenheim nebst passender Kappe zeigte Patrick Andreas Bauer unlängst auf Instagram seine Vorfreude auf die neue Bundesliga-Saison. Der Dorfclub liegt dem Mann, der im relativ neu gegründeten Mitgliederrat sitzt, offenbar am Herzen – aber die Liebe scheint einseitig. Der Bundesliga-Club aus dem Kraichgau hat gegen den AfD-Funktionär Bauer ein „vereinsinternes Ausschlussverfahren“ eingeleitet. Bis eine Entscheidung gefallen ist, habe der Vorstand entschieden, die Mitgliedschaft Bauers „bis auf Weiteres ruhend zu stellen“, teilte der Club in dieser Woche mit. Auch im Mitgliederrat darf er vorerst nicht mehr mitwirken.„Der Entscheidung ging eine Anhörung des Mitglieds durch den Vorstand voraus.“ Bauer sei schriftlich informiert worden. Bauer bei der TSG und in der AfD: „schwerwiegende Unvereinbarkeit“ Aus Sicht des Vereinsvorstands liegt eine „schwerwiegende Unvereinbarkeit zwischen öffentlichen Aussagen und politischen Aktivitäten des Mitglieds mit den Werten und Grundprinzipien des Vereins“ vor, heißt es weiter. „Diese umfassen insbesondere den Einsatz für Demokratie, Menschenrechte, Toleranz und gesellschaftliche Vielfalt.“ Der Club stützt sich dabei auf die Vereinssatzung, es solle insbesondere verhindert werden, „dass der Vereinsfrieden gefährdet oder das Ansehen des Vereins beschädigt wird“.

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Wie ein sächsischer AfD-Politiker ohne Belege Stimmung gegen queere Geflüchtete macht

Ein sächsischer AfD-Politiker behauptet, „Whirlpool-Veranstaltungen“ queerer Afghanen seien mit 68.000 Euro aus Steuermitteln gefördert worden. Doch die Summe ist nirgends zu finden. BEHAUPTUNG Für Whirlpool-Veranstaltungen von queeren Afghanen seien 68.000 Euro Steuergeld im Jahr geflossen. Das Geld gehe an eine NGO, die diese Veranstaltungen betreibe. Unbelegt. Keiler spricht vom CSD Dresden, der erstmals 2019 eine „Refugee Card“ herausgab. Mit dieser Karte bekamen laut CSD Geflüchtete – nicht nur Afghanen – Zutritt in eine Sauna. Der Eintritt sei aber kostenlos und nicht mit Fördergeldern finanziert gewesen. Der CSD Dresden bekam 2019 rund 161.000 Euro Fördermittel, der Druck der Karte kostete laut CSD jedoch nur knapp 175 Euro. Woher Keiler die konkrete Zahl von 68.000 Euro nimmt, ist unklar. Die von ihm genannten Quellen bestätigen die Summe nicht. „68.000 Euro im Jahr für Whirlpool-Veranstaltungen von queeren Afghanen. […] Das kriegt eine NGO, also ein gemeinnütziger Verein, […] der solches Zeug betreibt. Und da gehen sie hin, die Steuergelder.“ Das behauptet der sächsische AfD-Politiker Joachim Keiler in einem Interviewausschnitt, den der Landesverband auf Youtube, Instagram und Tiktok verbreitet.  Doch Belege für diese Behauptung sind nicht auffindbar. Wir haben rekonstruiert, worum es geht – und sind auf ein Angebot für Geflüchtete gestoßen, in das nicht 68.000 Euro, sondern laut der gemeinten NGO rund 175 Euro Fördergeld geflossen sind. Die Pressestelle der AfD Sachsen schrieb uns zunächst auf Nachfrage, sie könne versichern, dass es solche Fälle tatsächlich gebe und sich auch höhere Ausgaben finden ließen. Sie verwies auf einen Bild-Artikel von 2023 und einen Sonderbericht des sächsischen Rechnungshofes. Später verwies die Partei auf eine längere Vorabversion des Berichts, die nicht öffentlich ist. Von 68.000 Euro steht im Sonderbericht nichts. Zwei Quellen bestätigten uns, dass sich auch in der Vorabversion keinerlei Hinweise auf die Summe fänden.  Verein CSD Dresden erhielt ab 2015 Gelder im Rahmen der Förderrichtlinie „Integrative Maßnahmen“   Auf Nachfrage, um welche NGO es geht, verweist auch Keiler auf den Sonderbericht des Landesrechnungshofes, genauer auf die Randzahlen 871 bis 873. In diesem Abschnitt des Sonderberichts und auch im Bild-Artikel geht es um Kritik des sächsischen Rechnungshofes (SRH) an der Vergabepraxis von Fördermitteln des sächsischen Sozialministeriums (SMS) im Rahmen der „Förderrichtlinie integrative Maßnahmen“. Der SRH sprach von „erheblichen Defiziten“ in deren Umsetzung. Der Sonderbericht ist umstritten.  Die Randzahlen 871 bis 873 des Berichts befassen sich mit einem bestimmten Projekt des CSD Dresden, es geht um das Jahr 2019. Der Verein veranstaltet den örtlichen Christopher Street Day, betrieb aber auch eine Koordinationsstelle für homosexuelle Flüchtlinge und gehörte seit 2015 zu den Empfängern von Fördergeldern der Richtlinie. Laut Angaben des SMS erhielt der Verein zwischen 2015 und 2024 jährlich im Durchschnitt 114.000 Euro (hier, hier, hier und hier). 2019 bekam er rund 161.000 Euro Förderung. Gefördert wurde er unter anderem für die Beratung und Begleitung von Geflüchteten.   Sauna-Eintritt im Rahmen der „Refugee Card“ wurde vom Betreiber kostenfrei angeboten Der Verein gab auch eine „Refugee Card“ heraus, die Geflüchteten unter anderem freien Eintritt in der Sauna „Paradise“ im Norden Dresdens ermöglichte. Allerdings habe die Sauna nie Geld vom CSD Dresden e.V. erhalten, wie der Vorsitzende Ronald Zenker damals der Bild erklärte. Das bestätigte der Bild auch der Chef der Sauna, Ralf Koppetzki. Auf Fragen von uns dazu antwortete er nicht. Der Bild erklärte er den Zweck der Aktion so: „Die Idee dahinter war eigentlich, schwulen Flüchtlingen eine anonyme Möglichkeit einzuräumen, nach ihrer Ankunft in Deutschland Kontakt zur Szene zu bekommen. Auf der Karte steht deshalb nur eine Nummer, die persönlichen Daten sind beim CSD hinterlegt

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Anders als der #Bundestag – #Bun­desrat hisst zum Chri­s­to­pher Street Day die #Regen­bo­gen­flagge – #CSD

Anders als der Bundestag hisst der Bundesrat zum Berliner CSD die Regenbogenflagge. Er stützt sich auf einen BMI-Erlass aus dem Jahr 2022. Foto: Bundesrat, Zuschnitt und Skalierung durch LTO Anders als die Bundestagspräsidentin sieht die Präsidentin der Länderkammer im Hissen der Regenbogenflagge vor dem Gebäude keinen Verstoß gegen das staatliche Neutralitätsgebot. Die Flagge stehe für “Vielfalt, Toleranz und Respekt”. Wenn am Samstag Hunderttausende auf dem 47. CSD Berlin Pride unter dem Motto “Nie wieder still” für die Rechte der queeren Community und gegen Diskriminierung demonstrieren, wird ihnen vor dem Bundesratsgebäude in der Leipziger Straße in Berlin-Mitte eine große Regenbogenflagge entgegenwehen. Denn anders als Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU,) die sich geweigert hatte, anlässlich des CSD am Reichstagsgebäude die Flagge zu hissen, sieht Bundesratspräsidentin Anke Rehlinger (SPD) darin keine Kollision mit dem staatlichen Neutralitätsgebot. Klöckner hatte ihre Ablehnung damit begründet, dass ihre Arbeit auf einem “klaren Fundament” fuße, das “nicht dehnbar” sei. Dieses Fundament sei die Neutralität der Bundestagsverwaltung, die die gesamte Bandbreite des deutschen Bundestags abbilden müsse, erklärte sie damals in einem ARD-Interview. Ein derart “klares Fundament”, das sie an der Beflaggung hindert, sieht die Präsidentin des Bundesrat, der ebenfalls ein Verfassungsorgan ist, nicht. Rehlinger erklärte vielmehr am Freitag: “Vielfalt, Respekt und Toleranz gehören ebenso wie Freiheit und Gleichheit zum Kern der Demokratie. Sie sind unverzichtbar für eine freie und offene Gesellschaft. Jeder Mensch hat das Recht, ohne Diskriminierung in Würde zu leben und zu lieben. Dafür steht die Regenbogenflagge: als Bekenntnis zu Werten, denen wir uns als Demokratinnen und Demokraten verpflichtet fühlen.” Zu besonderen Anlässen an öffentlichen Gebäuden erlaubt  Als rechtliche Grundlage für das Aufziehen der Flagge am Samstag verweist der Bundesrat in einer Pressemitteilung auf einen entsprechenden Erlass des Bundesministeriums des Innern und für Heimat vom 6. April 2022. In diesem hatte die damalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) das Hissen der Regenbogenflagge zu besonderen Anlässen erlaubt und lediglich zur Auflage gemacht, dass sich die Beflaggung auf einen konkreten Termin beziehen müsse. Das könne zum Beispiel der Christopher Street Day (CSD) oder eine andere bestimmte örtliche oder regionale Veranstaltung sein, etwa die sogenannten Pride Weeks. Eine bestimmte Höchstzahl dieser Anlässe, die nicht überschritten werden dürfe, sieht Faesers Erlass eigentlich nicht vor.

via lto: Anders als der Bundestag Bun­desrat hisst zum Chri­s­to­pher Street Day die Regen­bo­gen­flagge

Ärztekammer: Gütesiegel für Homoöpathie, TCM und Kneippmedizin

Die Ärztekammer-Akademie vergibt Diplome für Heilpraktiken, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nicht belegt ist. Einer der Kursleiter: ein Professor, von dem sich die MedUni Wien inzwischen distanziert. Homöopathie bei Erkältung, Akupunktur gegen Schmerzen oder Wassertreten zur Stärkung des Immunsystems: Alternative Heilpraktiken stehen hoch im Kurs, das haben auch einige Ärztinnen und Ärzte erkannt. Sie bieten diese Zusatzleistungen privat an, die Krankenkasse bezahlt dafür nicht. Doch dass auch die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) über ihre hauseigene Fortbildungsakademie Kurse in diesen Disziplinen vermittelt, sorgt bei Mitgliedern für Irritation. Denn in den allermeisten Fällen fehlt die wissenschaftliche Evidenz für diese Verfahren. Über ihre Tochtergesellschaft, die „Akademie für Ärzte GmbH“, organisiert die Standesvertretung nicht nur Prüfungen für Fachärzte, Allgemein- oder Notfallmediziner. Sie bietet auch „ÖÄK-Diplome“ an – freiwillige Weiterbildungen in den verschiedensten Spezialisierungen. (…) Zwischen diesen Angeboten finden sich aber auch Kurse in Homöopathie, Akupunktur, Anthroposophischer Medizin, Applied Kinesiology, Chinesischer Diagnostik und Kneippmedizin. Methoden, deren Wirksamkeit nach dem heutigen Stand der medizinischen Forschung nicht belegt ist und dennoch Einzug in den Kurskatalog der Ärzteakademie gefunden haben. Das Geschäft mit der alternativen Heilpraktik boomt. Das Forschungsunternehmen IQVIA geht von rund 49 Millionen Euro an Umsätzen in Österreich aus – allein für homöopathische Arzneimittel. Die Ausbildung in diesen Disziplinen scheint daher lukrativ. Für Mediziner, aber auch für die Ärztekammer. Gut für die Standesvertretung: Die Gründung einer Akademie unterliegt keinerlei wissenschaftlichen oder rechtlichen Standards. Die Begriffe „Institut“ oder „Akademie“ sind nicht geschützt. So können auch private Anbieter – oder eben die ärztliche Standesvertretung selbst – Kurse organisieren und Zertifikate basteln.

via profil.at: Ärztekammer: Gütesiegel für Homoöpathie, TCM und Kneippmedizin

Netzwerke: “Lebensschutz” als Kreml-Einflussoperation

Die Diffamierungskampagne gegen die für einen Sitz im Bundesverfassungsgericht nominierte Rechtswissenschaftlerin Frauke Brosius-Gersdorf wurde von einem Netzwerk rechtsextremer “Lebensschützer” lanciert, darunter an prominenter Stelle der Stiftung CizizenGO. Ein entscheidender Aspekt wird in der Debatte darüber in seiner Dimension jedoch viel zu wenig beleuchtet und ernst genommen: Die Gruppierungen, die hinter diesem Angriff stehen, sind fest in die Einfluss-Netzwerke des russischen Regimes in Deutschland eingebunden. So wird CitizenGO unter anderem von dem putinnahen Oligarchen Konstantin Malejew finanziert und entsprechend gelenkt, dessen Denkfabrik “Katehon”die geopolitische Ideologie des großrussisch-nationalistischen, die Vorherrschaft Russlands über Europa propagierenden Autors und Aktivisten Alexander Dugin verbreitet. Hauptsächlich über die Bundestagsabgeordnete Beatrix von Storch, deren adlige Familie eine Schlüsselrolle im Kontext deutsch-russischer Netzwerke spielt, sind diese fest mit der AfD verwachsen und wirken auf diese Weise direkt in die deutschen Parlamente hinein. (Ausführlichere Information dazu im Anhang). Das legt nahe, dass es sich bei der Kampagne gegen Brosius-Gersdorf um eine russische Einflussoperation handelt – mit dem Ziel, die Regierungskoalition zu spalten und tendenziell zu paralysieren. Zumindest ist offensichtlich, dass sich die Stoßrichtung dieser Kampagne gänzlich mit der aktuellen strategischen Zielsetzung der russischen Desinformationskriegsführung deckt, die neue CDU/CSU-SPD-Regierung, die sich zu massiv gesteigerten Verteidigungsanstrengungen gegen die Bedrohung durch Russland und zu verstärkter militärischer Unterstützung der Ukraine bekennt, mit allen Mitteln zu torpedieren und zu schwächen.. Anti-Abtreibungsinitiativen sind ein bevorzugtes Feld, auf dem die deutsch-russischen Netzwerke in ihrem Bestreben operieren, die Errungenschaften der liberalen Gesellschaft in toto rückgängig zu machen. Die Verlogenheit, mit der sich rechtsextreme und christlich-fundamentalistische Ideologen als Beschützer ungeborenen Lebens aufspielen und dabei mit einer verbrecherischen Macht an einem Strang ziehen, die täglich ukrainisches Leben vernichtet, ist freilich nicht zu überbieten. Sie ist indes charakteristisch für die Propaganda des russischen Terrorstaats, der sich bevorzugt als Hüter authentischer “christlicher Werte” und Verteidiger der traditionellen Fundamente des “Abendlands” tarnt, die durch die liberalen Demokratien zerstört würden. (…) Die rechtsextreme Kampagne gegen Brosius-Gersdorf basierte jedoch nicht auf sachbezogener Kritik, sondern auf gezielt gestreuten Lügen, Verleumdungen und aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten, mit denen die anvisierte Zielperson als “linksradikale Lebensfeindin”gebrandmarkt werden sollte. Dieses Vorgehen entspricht exakt dem Strickmuster russischer Desinformations- und Zersetzungsoperationen.

via herzinger: Netzwerke: “Lebensschutz” als Kreml-Einflussoperation

Sehr interessanter Aspekt, den Richard Herzinger hier beleuchtet: Die Kampagne gegen Frauke Brosius-Gersdorf ist von Kreml-hörigen bzw. -gesteuerten Personen und Organisationen gestartet worden. Das bedeutet in der Konsequenz, dass diese Putinisten mittlerweile Einfluss bis tief in die Union haben.

Claas Gefroi (@claasgefroi.bsky.social) 2025-07-24T20:24:40.150Z

Nach hoher Spende an die Partei – Chef der Böttcher AG teilt erneut AfD-Beiträge

Knapp eine Million Euro für die AfD: Von der Spende eines Kollegen hatte sich Versandhandelsboss Udo Böttcher einst distanziert – obwohl das Geld von ihm kam. Nun verbreitet er nach SPIEGEL-Recherchen abermals AfD-Botschaften. Der Vorstandschef der Böttcher AG, Udo Böttcher, hat nach SPIEGEL-Informationen erneut AfD-freundliche Postings abgesetzt – nachdem er seine Social-Media-Profile vor wenigen Monaten noch bereinigt hatte. Böttchers Unternehmen, das in Thüringen ansässig ist und bundesweit Bürobedarf verkauft, war im Frühjahr in die Schlagzeilen geraten: Das damalige Aufsichtsratsmitglied Horst Jan Winter hatte der rechtsextremen AfD 999.990 Euro gespendet und dabei eine Briefkastenadresse hinterlassen. Unter anderem deswegen stand der Verdacht einer illegalen Strohmannspende im Raum. Dann kam heraus, dass das Geld für die Spende von Firmenchef und Millionär Böttcher selbst stammte, der von der Zuwendung an die AfD allerdings nichts gewusst haben will. Seine Erklärung: Er habe Winter das Geld geschenkt, weil dieser schwer erkrankt sei und das Geld für medizinische Behandlungen brauche. Nun wolle er es zurück, Winter verlor seinen Posten im Aufsichtsrat. (…) Damals hatte unter anderem der SPIEGEL die Profile Böttchers in sozialen Netzwerken ausgewertet, sie zeigten eine inhaltliche Nähe zur AfD. Bis Herbst 2024 teilte er Bilder von teuren Reisen, Freizeitaktivitäten und Luxusjets, danach postete er unter anderem das Video eines rechtsextremen Liedermachers, der bei AfD-Veranstaltungen auftritt. An anderer Stelle nannte Böttcher AfD-Chefin Alice Weidel »meine Kanzlerin« oder lobte eine Rede von ihr als »geil«, schrieb dazu »das sollte unser Traum von Deutschland sein«. Später löschte er die Postings und stellte die Kanäle auf nicht-öffentlich um. In den vergangenen Monaten teilte Böttcher nach SPIEGEL-Recherchen in seinem WhatsApp-Status wieder zahlreiche Beiträge, die AfD-Botschaften verbreiten. Darunter war etwa der Link zu einem Video des AfD-Bundestagsabgeordneten Maximilian Krah, in dem er sagt, dass die Europäische Union »ein bürokratisches Monstrum« sei und die Deutschen »in einen Krieg« führe. Böttcher kommentierte dies mit: »Einfache Erklärung zur EU«. Er teilte zudem einen Beitrag des AfD-Bundestagsabgeordneten Martin Sichert, in dem es heißt, die Meinungsfreiheit würde »zerhämmert«. Und: »Die AfD steht als einzige Partei für Meinungsfreiheit.« Dazu ist eine Zigarettenpackung abgebildet: Oben das Bild von der damaligen Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), unten auf dem Schild, wo sich üblicherweise die Warnhinweise finden, der Satz: »Altparteien fügen der Meinungsfreiheit großen Schaden zu«. »Ein Mann mit Eiern« Unternehmenschef Böttcher freute sich auch über einen Mann, der aus der CDU aus- und in die AfD eingetreten war: »Ein Mann mit Eiern«. Außerdem sprang er der AfD zur Seite, als das Bundesamt für Verfassungsschutz sie als »gesichert rechtsextremistisch« einstufte. Und er schrieb rassistisch (und mit Tippfehlern) zu einem Bild von einem »schwarzpigmentniert mit einem Esel im Kornfeld«.

via spiegel: Nach hoher Spende an die Partei Chef der Böttcher AG teilt erneut AfD-Beiträge

Wrestling legend Hulk Hogan dies at 71

Hulk Hogan, one of the biggest stars of professional wrestling, has died. The police and fire departments in Clearwater, Florida, put out a statement stating they responded to a medical call for a cardiac arrest this morning. Hogan was pronounced dead at a local hospital. He was 71 years old. (…) More recently, Hogan was a figure of right-wing politics. During the 2024 Republican National Convention, he spoke on stage, tearing off his shirt to reveal a Trump-Vance shirt, saying, “Let Trumpamania run wild, brother.” Hogan also became a major figure in the media after the website Gawker published a portion of a sex tape of Hogan in 2012

via npr: Wrestling legend Hulk Hogan dies at 71