#Dresden – #Stolpersteine mit #Nazisymbolen beschmiert

Die Messingtafeln im Boden sind ein wichtiger Teil der deutschen Erinnerungskultur: In Dresden haben Unbekannte nun mehrere Stolpersteine beschädigt. Unbekannte haben am Samstag in Dresden fünf Stolpersteine mit Lack übersprüht. Zudem wurde der Gehweg mit »SS-Runen« beschmiert, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Der Staatsschutz hat Ermittlungen wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen aufgenommen. Stolpersteine sind ein dezentrales Mahnmal, das an die Opfer der nationalsozialistischen Diktatur erinnert. Hinter der Idee der Stolpersteine steckt der Kölner Bildhauer Gunter Demnig. Der Künstler verlegt seine zehn mal zehn Zentimeter großen Steine seit 1996 vor den Häusern von Opfern des Nationalsozialismus. Unter ihnen sind Juden, Menschen mit Behinderung, Sinti und Roma, Homosexuelle und politisch Andersdenkende. Stolpersteine gibt es in mehr als 30 europäischen Ländern, insgesamt mehr als 100.000.

via spiegel: Dresden Stolpersteine mit Nazisymbolen beschmiert

siehe auch: Unbekannte schänden Stolpersteine in der Seevorstadt in Dresden Bereits am Samstagmorgen fielen in Dresden beschmierte Erinnerungssteine auf. Daneben fanden sich SS-Runen. Unbekannte haben in der Seevorstadt fünf “Stolpersteine” für Opfer des Nationalsozialismus geschändet. Sie übersprühten die Erinnerungssteine mit violettem Sprühlack und beschmierten unmittelbar daneben den Gehweg mit “SS-Runen”. Die Schmierereien waren am Samstagvormittag aufgefallen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Die Stolpersteine wurden bereits durch unbekannte Personen gereinigt. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Im #Nordduell mit St. Pauli – #Hansa-Fans provozieren wieder mit #Lichtenhagen-Anspielung – #Rostock #Nazipack #terror

Beim Zweitliga-Spiel zwischen Hansa Rostock und dem FC St. Pauli provozierten Fans der Kogge mit Anspielungen auf fremdenfeindliche Angriffe in Lichtenhagen. Nicht zum ersten Mal spielen die Krawalle von 1992 eine Rolle. Duelle zwischen Hansa Rostock und dem FC St. Pauli sind traditionell aufgeheizt und intensiv. Beide Fanlager stehen sich in grundlegender Abneigung gegenüber, entsprechend groß war das Sicherheitsaufgebot am Samstag in der Ostseestadt. Während das Spiel sportlich an die Gäste aus Hamburg ging, sorgte die Choreographie der Heimfans vor dem Anpfiff für einen Eklat. Unter dem Motto “Plattenbau Rostock”, was auch der Name einer Fangruppierung ist, zeigte der Hansa-Anhang eine Blockfahne, auf der das “Sonnenblumen-Haus” im Stadtteil Lichtenhagen abgebildet ist. Eine Provokation, steht das Gebäude doch symbolisch für die fremdenfeindlichen Angriffe im August 1992. Damals hatten hunderte Randalierer das Haus angegriffen und teilweise in Brand gesteckt. In dem Gebäude lebten rund 100 Vietnamesen und Roma, dutzende Personen wurden bei dem tagelangen Gewaltexzess verletzt. Die Angriffe spielten in der Vergangenheit immer wieder eine Rolle bei Aufeinandertreffen der beiden Klubs.

via kicker: Im Nordduell mit St. Pauli Hansa-Fans provozieren wieder mit Lichtenhagen-Anspielung

Roger Waters Drops Nazi-Esque Imagery From Argentina Shows After Legal Threat

The Pink Floyd co-founder has faced criticism for using Nazi-esque imagery in his recent live shows. Roger Waters was forced to remove some controversial Nazi-inspired imagery from his live shows in Argentina this week following a legal threat from several Jewish groups. An Argentine court ordered the Pink Floyd co-founder to refrain from making anti-Semitic remarks or discriminatory acts during the concerts after the Delegation of Israeli-Argentine Associations (DAIA) called for the shows to be canceled, the Buenos Aires Herald reports. Dr. Ariel Gelbung, director of the Simon Wiesenthal Center (SWC) Latin America, told the Jerusalem Post, “A legal firm denounced, together with an affidavit subscribed by myself, that if he did the same show he had been doing on tour, where he dressed as a Nazi, used the Star of David on the flying pig and compared Shireen Abu Akleh to Anne Frank, that it would be considered a crime.” A court in Chile ruled that Waters’ upcoming concerts in Chile this weekend can proceed, despite similar attempts by the Representative Committee of Jewish Entities in Chile to block the performances due to his alleged “history of incitement to anti-Semitic hatred,” NME reports.

via themessenger: Roger Waters Drops Nazi-Esque Imagery From Argentina Shows After Legal Threat

Iowa school officials said they didn’t realize their ‘Respect Quote of the day’ emailed to parents was a Nazi Germany slogan

An Iowa school district sent a “quote of the day” to parents that was actually a Nazi slogan. “My honor is my loyalty,” read the quote, a Waffen SS motto attributed to Heinrich Himmler. The local superintendent apologized for the gaffe and said staff hadn’t realized the quote’s origin. An Iowa school district has apologized to parents after emailing an announcement with a “quote of the day” that was actually attributed to Heinrich Himmler. Parents of middle schoolers in the city of Indianola said they were sent a morning announcement on Monday with the quote, reported CBS-affiliate KCCI. “Here’s today’s Respect Quote of the day: ‘My honor is my loyalty,'” a line at the bottom of the email read, per KCCI. The quote was a common slogan used in Nazi Germany, particularly in the Waffen SS, as a motto to express loyalty to Adolf Hitler, according to the Anti-Defamation League. It has been typically attributed to Himmler, the architect of the Holocaust and one of Hitler’s right-hand men. Several neo-Nazi and white supremacist groups continue to use the quote as their mottos, per the ADL. Indianola Superintendent Ted Ihns later emailed an apology to families, per the Indianola Independent Advocate, a local newspaper.

via businessinsider: Iowa school officials said they didn’t realize their ‘Respect Quote of the day’ emailed to parents was a Nazi Germany slogan

Hitlergrüße bei Burschenschaft Teutonia Prag – #Halemba

Ein Video der Überwachungskamera der Burschenschaft Teutonia soll Hitlergrüße aufgenommen haben. In der Verbindung ist auch der AfD-Politiker Daniel Halemba aktiv, allerdings noch nicht zur Zeit der Aufnahme. Das Video ist BR24 zugespielt worden. Die Prager Burschenschaft Teutonia zu Würzburg ist seit einer Hausdurchsuchung Mitte September immer wieder in die Schlagzeilen geraten. Es geht um rechtsextreme Umtriebe in der schlagenden Studentenverbindung, der auch der AfD-Landtagsabgeordnete Daniel Halemba angehört. Erst vor zwei Wochen hatte BR24 über rechtsextreme und neonazistische Aufkleber in einem Gemeinschaftsraum der Teutonia berichtet. Nun ist dem gemeinsamen Rechercheteam von BR24 ein Video zugespielt worden, das die Überwachungskamera der Teutonia im Sommer vor wenigen Jahren aufgenommen haben soll. Auf der Videosequenz sind ein junger Mann und dessen Begleiterin zu sehen, die das Haus der Burschenschaft in Richtung Straße verlassen. Dabei hebt der Mann, nach BR24-Informationen ein Verbindungsstudent, zweimal hintereinander den rechten Arm zum strafbaren Hitlergruß. Aufgenommen wurde das Video vermutlich im Anschluss an eine Feier im Haus der Burschenschaft. Den Informationen zufolge soll der junge Mann einen “Alten Herren” (Mitglied der Verbindung nach dem Studium) der Teutonia mit dem verbotenen Gruß aus der NS-Zeit verabschiedet haben, der auf der Treppe stand und ebenfalls den Hitlergruß gezeigt haben soll. Der AfD-Politiker Daniel Halemba war zu diesem Zeitpunkt noch nicht Mitglied in der Burschenschaft. Berichte von Nazi-Liedern und “Sieg-Heil”-Rufen Personen, die Einblick in die Burschenschaftsszene haben, ihren Namen aber nicht in den Medien lesen wollen, berichteten von mehreren Vorfällen dieser Art bei der Teutonia. So soll es des Öfteren zu Hitlergrüßen und “Sieg Heil”-Rufen gekommen sein. Offen vor der Kamera auftreten möchte allerdings niemand, denn schon in der Vergangenheit soll es zu massiven Einschüchterungsversuchen gekommen sein. Ein Anwohner sagte einem Kamerateam von Spiegel TV, die Burschenschafter seien durch das Singen von Nazi-Liedern in Erscheinung getreten. “So nach dem Motto ‘Wenn das Judenblut vom Messer spritzt'”, erzählte der Nachbar den Journalisten.

via br: Hitlergrüße bei Burschenschaft Teutonia Prag

Sieben Monate auf #Bewährung für bekanntesten #Aschaffenburger »#Querdenker« – #Beihilfe zur #Volksverhetzung – #LockHimUp

Bru­no Sten­ger ist der wohl be­kann­tes­te »Qu­er­den­ker« Aschaf­fen­burgs. Der 69-jäh­ri­ge Rent­ner ist das Ge­sicht der Grup­pe »Aschaf­fen­burg steht auf« und Mi­t­in­i­tia­tor der um­s­trit­te­nen De­mon­s­t­ra­tio­nen, zu de­nen vie­le Rechts­ex­t­re­mis­ten kom­men und die seit Mo­na­ten Aschaf­fen­burg be­we­gen. Am Di­ens­tag hat das Amts­ge­richt Aschaf­fen­burg ihn nun we­gen Bei­hil­fe zur Volks­ver­het­zung zu sie­ben Mo­na­ten Frei­heits­stra­fe auf Be­wäh­rung ver­ur­teilt. Sten­ger hat­te ein Ho­lo­caust-Leug­ner-Vi­deo in ei­ner von ihm ver­ant­wor­te­ten öf­f­ent­li­chen Chat­grup­pe mo­na­te­lang nicht ge­löscht. Eine damals 59-Jährige aus dem Kreis Aschaffenburg hatte Anfang Februar auf dem Telegram-Kanal der Gruppe »Aschaffenburg steht auf« ein Video hochgeladen, das den Holocaust auf perfide Weise leugnet. Bruno Stenger, weithin bekannt als »Protest-Rentner«, ist bis heute als Hauptadministrator für die Inhalte der Gruppe verantwortlich, in der damals wie heute mehr als 500 Menschen Mitglied sind. In dem rund vierminütigen Video wird der Völkermord an den Juden bestritten, während im Hintergrund offenbar echte Aufnahmen aus den Konzentrationslagern zu sehen sind. In dem Clip ist die Rede von einer »Sechs-Millionen-Lüge«, die Gaskammern der Nazis seien ein Instrument zur Vernichtung von Läusen gewesen. Wegen der Volksverhetzung durch die Videobotschaft hatte das Alzenauer Amtsgericht die frühpensionierte Beamtin bereits im August zu einer Geldstrafe in Höhe von 3.600 Euro verurteilt, ein Berufungsverfahren läuft noch. Vor dem Aschaffenburger Amtsgericht ging es nun um den Vorwurf, dass Bruno Stenger die Frau bei der Leugnung des Holocaust unterstützt habe. Laut Anklage waren ihm das Video und sein strafbarer Inhalt spätestens seit dem 14. Februar bekannt. Er habe gewusst, »dass er verpflichtet ist, die Datei unverzüglich zu löschen«. Dennoch habe er dies bewusst nicht getan. Damit mache er sich der Beihilfe zur Volksverhetzung durch Unterlassen schuldig. Das Video sei Teil »erstarkender rechtsextremistischer Tendenzen«. Der Post sei »zur Vergiftung des politischen Klimas geeignet, weil er Würde und Ansehen der Überlebenden der Herrschaft des Nationalsozialismus sowie insbesondere der Ermordeten und ihrer Angehörigen in einem für das ganze Gemeinwesen unerträglichen Maße tangiert«.

via main-echo: Sieben Monate auf Bewährung für bekanntesten Aschaffenburger »Querdenker« Beihilfe zur Volksverhetzung

black metal train rails
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Antisemitische Hetze: Razzia bei 17 Personen in Bayern – #kaltland

In den frühen Morgenstunden sind Polizei und Justiz bayernweit gegen 17 Beschuldigte vorgegangen. Sie stehen im Verdacht, in sozialen Netzwerken judenfeindliche und andere Straftaten begangen zu haben. Am Morgen liefen bayernweit Razzien: Die Vorwürfe lauten unter anderem Volksverhetzung, Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen sowie Billigung von Straftaten. Der Tatverdacht richtet sich nach Angaben des Bayerischen Landeskriminalamts gegen 15 Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 18 und 62 Jahren. Durchsucht wurden insgesamt 17 Objekte in sechs bayerischen Regierungsbezirken, davon neun allein in München. (…) Ein junger Verdächtiger, der noch zur Schule geht, soll in einem WhatsApp-Klassenchat den Sticker eines Clowns mit der Aufschrift “Gas the Jews” (“vergast die Juden”) verschickt haben. Ein Mann mit deutschem und türkischem Pass soll nach LKA-Angaben über seinen Account gepostet haben, dass die “jüdischen Söhne” nichts anderes verdient hätten, als “abgeschlachtet und ausgelöscht zu werden” – verbunden mit der Forderung “Free Palestine”. Ein in Bayern lebender türkischer Staatsangehöriger soll kurz nach dem 7. Oktober, dem Tag des Überfalls der terroristischen Hamas auf Israel mit Hunderten Toten, ein Hitler-Konterfei verbreitet haben, mit dem Zusatz: “Ich könnte alle Juden töten, aber ich habe einige am Leben gelassen, um Euch zu zeigen, wieso ich sie getötet habe.” Ergänzt mit einer Palästinenser-Flagge, der Bildunterschrift “Free Palestine” und einem Victory-Emoji. Auch ein 56-jähriger Beschuldigter aus Passau soll auf Facebook in zahlreichen Posts den Holocaust geleugnet haben, wie das Polizeipräsidium in Straubing mitteilte. Gegen ihn wird jetzt wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt, sein Laptop wurde sichergestellt. Zwei Wohnungen in Füssen und Kaufbeuren wurden am Morgen ebenfalls durchsucht. Ein Beschuldigter soll einen Judenstern mit der Aufschrift “Nicht geimpft” und der Überschrift “Die Jagd auf Menschen kann nun wieder beginnen” gepostet haben. Der andere Beschuldigte soll volksverhetzende Inhalte veröffentlicht haben, so soll er mehrmals den Holocaust verharmlost haben. (…) Polizei und Staatsanwaltschaft haben auch die Wohnung einer 39-Jährigen aus Kleinostheim im Landkreis Aschaffenburg durchsucht. Ihr wird nach Angaben der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen. Die Beschuldigte soll auf der Internetplattform “X” (ehemals Twitter) ein Foto einer Israel-Flagge mit einer Hakenkreuzspiegelung gepostet zu haben, so ein Polizeisprecher. Ein 62-jähriger Mann aus Haßfurt (Lkr. Haßberge) soll sich mit einem Facebook-Eintrag der Volksverhetzung schuldig gemacht haben

via br: Antisemitische Hetze: Razzia bei 17 Personen in Bayern

a photo of a police car
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