Mutmaßlich rechtsextremer #Anschlag auf #Synagoge in #Franken – #terror

In Ermreuth soll ein junger Mann aus dem rechtsextremistischen Milieu versucht haben, einen Brand in einer jüdischen Begegnungsstätte zu legen. Der Ort im Landkreis Forchheim ist historisch schwer belastet. Die Erstmeldung drei Tage nach Neujahr klang wenig spektakulär. Vermutlich in der Silvesternacht, teilte das Polizeipräsidium Oberfranken mit, sei an der Synagoge in Ermreuth eine “Fensterscheibe zu Bruch” gegangen. Jetzt stellt sich heraus: Verantwortlich dafür soll ein 21-Jähriger aus dem Nachbarort sein. Der Staatsanwaltschaft Bamberg zufolge handele es sich offenbar “um eine antisemitisch motivierte Straftat mit einem rechtsextremistischen Hintergrund” – und einen missglückten Brandanschlag. So soll der junge Mann nicht nur die Fensterscheibe der Synagoge eingeschlagen haben. Er soll den Ermittlern zufolge anschließend auch versucht haben, vor dem Fenster der Synagoge einen Feuerwerkskörper zu zünden – “um diesen durch die zerstörte Scheibe in die Synagoge zu werfen und so dort Feuer zu legen”, wie Staatsanwalt Michael Hoffmann mitteilt. Bilder der Videoüberwachung an der Synagoge sowie Zeugenaussagen brachten die Ermittler auf die Spur des 21-Jährigen. Er wurde zunächst festgenommen. Auch beantragte die Staatsanwaltschaft wegen versuchter schwerer Brandstiftung und gemeinschädlicher Sachbeschädigung einen Haftbefehl. Diesen lehnte ein Ermittlungsrichter wegen fehlender Fluchtgefahr allerdings ab. Der 21-Jährige wurde zwischenzeitlich wieder auf freien Fuß gesetzt, wogegen die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt hat. Seit Dienstag ermittelt nun die Münchner Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus in dem Fall. Geführt wird das Verfahren vom zentralen Antisemitismusbeauftragten der bayerischen Justiz, Andreas Franck.

via sz: Mutmaßlich rechtsextremer Anschlag auf Synagoge in Franken

siehe auch: Generalstaatsanwaltschaft München übernimmt Mutmaßlich rechtsextremer Anschlag auf fränkische Synagoge: Tatverdächtiger gefasst. Bei den Ermittlungen zu der in der Silvesternacht eingeschlagenen Fensterscheibe in der Ermreuther Synagoge haben sich Hinweise auf eine antisemitische und rechtsextreme Motivation des Täters ergeben. Ein Verdächtiger wurde gefasst. “Vermutlich in der Silvesternacht ging an der Synagoge in dem Ortsteil von Neunkirchen am Brand eine Fensterscheibe zu Bruch” – so hieß es in der ersten Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberfranken am Neujahrestag. Eine Spaziergängerin hatte die zerbrochene Fensterscheibe bemerkt. Die Kriminalpolizei hat anschließend die Ermittlungen aufgenommen und nach Zeugen gesucht. Die waren jetzt erfolgreich: Eine Videoüberwachung an der Synagoge und die Angaben von Zeugen führten die Staatsanwaltschaft Bamberg und Kriminalpolizei Bamberg zu einem 21-jährigen Mann aus einem Nachbarort. Der Mann wurde am Abend des 5. Januar festgenommen.

Synagoge Ermreuth6.jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:Michaelplanegg&amp;action=edit&amp;redlink=1″ class=”new” title=”User:Michaelplanegg (page does not exist)”>Michaelplanegg</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link

Mutmaßlich rechtsextremer #Anschlag auf #Synagoge in #Franken – #terror

In Ermreuth soll ein junger Mann aus dem rechtsextremistischen Milieu versucht haben, einen Brand in einer jüdischen Begegnungsstätte zu legen. Der Ort im Landkreis Forchheim ist historisch schwer belastet. Die Erstmeldung drei Tage nach Neujahr klang wenig spektakulär. Vermutlich in der Silvesternacht, teilte das Polizeipräsidium Oberfranken mit, sei an der Synagoge in Ermreuth eine “Fensterscheibe zu Bruch” gegangen. Jetzt stellt sich heraus: Verantwortlich dafür soll ein 21-Jähriger aus dem Nachbarort sein. Der Staatsanwaltschaft Bamberg zufolge handele es sich offenbar “um eine antisemitisch motivierte Straftat mit einem rechtsextremistischen Hintergrund” – und einen missglückten Brandanschlag. So soll der junge Mann nicht nur die Fensterscheibe der Synagoge eingeschlagen haben. Er soll den Ermittlern zufolge anschließend auch versucht haben, vor dem Fenster der Synagoge einen Feuerwerkskörper zu zünden – “um diesen durch die zerstörte Scheibe in die Synagoge zu werfen und so dort Feuer zu legen”, wie Staatsanwalt Michael Hoffmann mitteilt. Bilder der Videoüberwachung an der Synagoge sowie Zeugenaussagen brachten die Ermittler auf die Spur des 21-Jährigen. Er wurde zunächst festgenommen. Auch beantragte die Staatsanwaltschaft wegen versuchter schwerer Brandstiftung und gemeinschädlicher Sachbeschädigung einen Haftbefehl. Diesen lehnte ein Ermittlungsrichter wegen fehlender Fluchtgefahr allerdings ab. Der 21-Jährige wurde zwischenzeitlich wieder auf freien Fuß gesetzt, wogegen die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt hat. Seit Dienstag ermittelt nun die Münchner Zentralstelle zur Bekämpfung von Extremismus und Terrorismus in dem Fall. Geführt wird das Verfahren vom zentralen Antisemitismusbeauftragten der bayerischen Justiz, Andreas Franck.

via sz: Mutmaßlich rechtsextremer Anschlag auf Synagoge in Franken

siehe auch: Generalstaatsanwaltschaft München übernimmt Mutmaßlich rechtsextremer Anschlag auf fränkische Synagoge: Tatverdächtiger gefasst. Bei den Ermittlungen zu der in der Silvesternacht eingeschlagenen Fensterscheibe in der Ermreuther Synagoge haben sich Hinweise auf eine antisemitische und rechtsextreme Motivation des Täters ergeben. Ein Verdächtiger wurde gefasst. “Vermutlich in der Silvesternacht ging an der Synagoge in dem Ortsteil von Neunkirchen am Brand eine Fensterscheibe zu Bruch” – so hieß es in der ersten Pressemeldung des Polizeipräsidiums Oberfranken am Neujahrestag. Eine Spaziergängerin hatte die zerbrochene Fensterscheibe bemerkt. Die Kriminalpolizei hat anschließend die Ermittlungen aufgenommen und nach Zeugen gesucht. Die waren jetzt erfolgreich: Eine Videoüberwachung an der Synagoge und die Angaben von Zeugen führten die Staatsanwaltschaft Bamberg und Kriminalpolizei Bamberg zu einem 21-jährigen Mann aus einem Nachbarort. Der Mann wurde am Abend des 5. Januar festgenommen.

Synagoge Ermreuth6.jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/w/index.php?title=User:Michaelplanegg&amp;action=edit&amp;redlink=1″ class=”new” title=”User:Michaelplanegg (page does not exist)”>Michaelplanegg</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link

NS-#KRIEGSVERBRECHER – #Deutschland 1951: #Solidarität mit #Massenmördern – #kaltland

Vor 70 Jahren versammelten sich in der bayerischen Stadt Landsberg Tausende, um gegen die Todesstrafe für NS-Kriegsverbrecher zu demonstrieren. Das Ereignis zeigt, wie gering das Schuldbewusstsein vieler Deutscher war. Die Landsberger haben sich herausgeputzt an diesem 7. Januar 1951. Es ist ein Sonntag und 4.000 Menschen sind auf den historischen Marktplatz gekommen – fast jeder dritte Einwohner der rund 60km westlich von München gelegenen Stadt. Der Krieg ist noch nicht einmal sechs Jahre vorbei und Deutschland erlebt gerade das sogenannte “Wirtschaftswunder”. Die Demonstranten haben ein christliches Anliegen: sie fordern von den Amerikanern die Aussetzung der Todesstrafe für 28 in Landsberg gefangene Männer. Gefällt hatten die Urteile die Richter der US-Militärjustiz. Und in Landsberg war das Gerücht umgegangen, dass die Hinrichtungen unmittelbar bevorstünden. Manfred Deiler hat das Ereignis dokumentiert. Er ist der Leiter der Europäischen Holocaustgedenkstätte in Landsberg. “Es war tatsächlich ein Querschnitt der Stadtbevölkerung an diesem Tag dabei. Es waren auch der Oberbürgermeister der Stadt Landsberg dabei, Stadtverordnete und es kamen auch Abgeordnete aus dem Landtag von außerhalb.” Gnade für SS-Kommandanten Die Solidarität der Bürger gilt allerdings nicht irgendwelchen Gefangenen. Es sind Männer, die für einige der schlimmsten Verbrechen der Menschheitsgeschichte stehen: Oswald Pohl zum Beispiel. Als Leiter des SS-Wirtschaftsverwaltungshauptamtes war er in der Zeit des Nationalsozialismus maßgeblich an der Durchführung des Holocausts beteiligt. Oder Otto Ohlendorf, der als Kommandant einer SS-Einsatzgruppe für die Ermordung von mehr als 90.000 Zivilisten verantwortlich war. Im September 1941 meldet sein Stab aus der Sowjetunion an SS-Führer Heinrich Himmler und das Reichssicherheitshauptamt: “Arbeitsgebiete des Kommandos judenfrei gemacht. Vom 19.8. bis 25.9. wurden 8890 Juden und Kommunisten exekutiert. Gesamtzahl 17.315. Z. Zt. wird Judenfrage in Nikolajew und Cherson gelöst.” Pohl und Ohlendorf wurden nach Ende des Zweiten Weltkriegs verhaftet und wie hunderte weitere Gefangene vor den Toren Münchens in Landsberg am Lech im “US-Kriegsverbrechergefängnis Nr. 1” untergebracht. Landsberg: Stadt mit bewegter Geschichte Landsberg hatte im frühen 20. Jahrhundert eine wechselvolle Geschichte erlebt. 1924 wurde hier Adolf Hitler, nach seinem missglückten Putschversuch im November des Vorjahres, inhaftiert und schrieb sein antisemitisches Pamphlet “Mein Kampf”. Während der NS-Zeit und dem Zweiten Weltkrieg entstand dann das Außenlager eines Konzentrationslagers: 23.000 Menschen wurden hier für die deutsche Rüstungsindustrie eingesetzt; die meisten waren Juden aus Osteuropa. Der Einsatz erfolgte nach der tödlichen Maßgabe des NS-Staates: “Vernichtung durch Arbeit.”

via dw: NS-KRIEGSVERBRECHER Deutschland 1951: Solidarität mit Massenmördern

#Landgericht #Potsdam – #Prozess gegen #HorstMahler wird verlängert – #LockHimUp

Der Rechtsextremist und Antisemit Horst Mahler muss erneut vor Gericht. Der Prozess wegen Volksverhetzung am Landgericht Potsdam wird fortgesetzt. Erste Zeugen haben bereits ausgesagt Der Prozess gegen den Rechtsextremisten und Antisemiten Horst Mahler am Landgericht Potsdam wird verlängert. Vorgesehen seien vier weitere Verhandlungstermine bis zum 7. Februar, teilte das Gericht am Montag mit. Zunächst waren Termine bis zum 20. Januar anberaumt. Der Prozess wegen Volksverhetzung hatte Ende November 2022 begonnen. Die ersten Zeugen wurden Anfang Januar gehört. Mahler hatte in dem Prozess bereits angegeben, dass die fraglichen Äußerungen von ihm stammen. (Az.: 210 KLs 8/20). Die Staatsanwaltschaft wirft Mahler vor, von 2013 bis 2017 in insgesamt elf Fällen volksverhetzende antijüdische Schriften in Form von Buchmanuskripten und zum Teil weit gestreuten E-Mails verbreitet zu haben. Dabei soll der heute 86-jährige Angeklagte in einigen Fällen die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft gerechtfertigt und Handlungen des NS-Völkermordes geleugnet und verharmlost haben.

via maz online: Landgericht Potsdam Prozess gegen Horst Mahler wird verlängert

From #UFOs to #Nazi #flyingsaucers: How #conspiracy theories can foster #hate – #ErnstZundel

A fascination with UFOs is often benign, even positive. But two figures in the development of the culture in Canada show how easily it can be twisted and exploited. he COVID-19 pandemic seems to have brought with it a renewed interest in UFOs in this country. UFO sightings surged early in 2020, and interest in UFO research has recently been further bolstered by the government. (…) Much of UFO culture is immersed in the murky waters of suspicion and paranoia, where an anything-goes ethos encourages engaging with heterodox sources and adjacent stigmatized subjects. It’s not a coincidence that rising engagement with UFO culture in Canada has corresponded with the spread of so-called theories that, according to polling data released last June, now have millions of Canadians thinking conspiratorially (…) Conspiracy theories are, it seems, like potato chips: you can’t have just one. Two of the most prominent figures in the development of UFO culture in Canada illustrate how easily the conspiracism that often accompanies UFO fascination can be exploited: Henry McKay, an Agincourt-based electrician and UFO researcher who also promoted fringe topics such as paranormal and psychic research, fell into the type of conspiratorial thought that more malevolent figures in the community, like the infamous neo-Nazi and Holocaust denier Ernst Zundel, sought to prey on. Zundel’s engagements with UFO culture were grounded in the assumption that people who already believed in one such theory could be susceptible to further radicalization and in the knowledge that figures like McKay were already in conspiratorial headspaces. (…) Enter Christof Friedrich, real name Ernst Zundel, a German émigré who arrived in Canada in 1958. Here, he soon associated himself with the Canadian fascist Adrien Arcand and involved himself in hateful organizing under the guise of German Canadian advocacy (…) In 1974, he published an English translation of the Holocaust-denial essay The Auschwitz Lie, kicking off an ignominious and multi-decade career as one of the world’s biggest traffickers of hate. Zundel was well aware that individuals with fringe interests could be manipulated into absorbing radicalizing fictions. Zundel quickly found that he wasn’t able to place advertisements for his Holocaust denial in periodicals. What they would accept, however, were ads for UFO literature. Writing under a pseudonym, Zundel in 1974 released UFOs: Nazi Secret Weapons?, which told of Adolf Hitler’s escape from Berlin to subterranean bases in Antarctica by way of South America in a Nazi-developed flying saucer. The book was an abridged translation of a German text that Zundel augmented with esoteric ideas — taken from the Thule Society — about a hollow inner Earth accessible through Antarctica, Nazi-collaborating extraterrestrials, and distorted versions of actual military operations like Operation High Jump.

via tvo today: From UFOs to Nazi flying saucers: How conspiracy theories can foster hate

Science-Fiction Art. The UFO.png
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:David_S._Soriano” title=”User:David S. Soriano”>David S. Soriano</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link

In memoir, Prince Harry said to claim infamous Nazi costume was William’s idea

Report says that Harry being widely chastised while his brother suffered no consequences marked a turning point in the young royal’s relationship with his family. Prince Harry writes in a new memoir that his brother William and Kate Middleton were behind his infamous decision to dress up as a Nazi when he was 20, the Page Six tabloid reported Thursday. The revelation is one of many from the ghostwritten memoir, titled “Spare,” which includes revelations about the estranged royal’s drug-taking, first sexual encounter and role in killing people during his military service in Afghanistan. The book is set to be published on Tuesday. According to Page Six, William and Kate “howled” with laughter when they saw him dressed up for the 2005 party. In one segment of the book, obtained by Page Six, Harry wrote about choosing the outfit, revealing that he deliberated between two costumes: a pilot or a Nazi. “I phoned Willy and Kate, asked what they thought. Nazi uniform, they said,” Harry wrote, adding that when he went home and tried it on for them, “They both howled. Worse than Willy’s leotard outfit! Way more ridiculous! Which, again, was the point.”

via times of israel: In memoir, Prince Harry said to claim infamous Nazi costume was William’s idea

Vandals desecrate Holocaust memorial in Thessaloniki for the 4th time

Swastika, white supremacist Celtic cross daubed on monument in Greek city that was home to the largest Sephardic community in Europe before the Nazi genocide. For at least the fourth time since it was installed in 2014, vandals desecrated a Holocaust memorial in Thessaloniki, a Greek city whose population once had a Jewish plurality. A photo appearing Thursday on the Central Board of Jewish Communities in Greece website showed a red swastika daubed on a grave that symbolizes the tombstones destroyed by the Nazis after they deported more than 90% of Thessaloniki’s population to death camps. Additionally, a red Celtic Cross, a white supremacist symbol, defiled one of five historical markers lining the site at Aristotle University, on ground where the cemetery once was. “We condemn the unholy act of the vandals, followers of intolerance and antisemitism that express their hatred and fanaticism through the profanation of the memory of the Salonican Jews,” the site quoted the city’s Jewish community as saying in a statement. “No tolerance to antisemitism!”

via times of israel: Vandals desecrate Holocaust memorial in Thessaloniki for the 4th time