Holocaust in Steuererklärung geleugnet: Freispruch für Neonazi-Juristin

Auf der Anklagebank: Neonazi-Juristin Sylvia Stolz aus Ebersberg vorm Landgericht – diesmal wegen mutmaßlicher Volksverhetzung per Steuererklärung. Die Ebersbergerin ist einschlägig vorbestraft Freispruch-Grund: Volksverhetzung braucht Publikum. Die Ebersbergerin Sylvia Stolz ist bereits zweimal wegen Volksverhetzung verurteilt worden. Nach eigenen Angaben saß sie fast fünf Jahre im Gefängnis. Auch ihre Zulassung als Rechtsanwältin ist ihr entzogen worden. Dennoch hat sie vor zwei Jahren ein Schreiben an das Münchner Finanzamt geschickt, in dem sie abermals den Holocaust geleugnet hat. Das „Pamphlet“ sei „unsäglich“ und „schwer zu ertragen“, wetterte der Vorsitzende Richter Thomas Lenz. Dennoch hat das Münchner Landgericht die 60-Jährige am Donnerstag freigesprochen. Anlass war ein Bescheid des Finanzamts. Offenbar ging es um die steuerliche Bewertung eines Grundstücks. Dass ein Einspruch dagegen ein paar Seiten lang sei, sei üblich, erklärte die Leiterin des zuständigen Sachgebiets. Unüblich sei hingegen, dass er – wie im Fall Stolz – 339 Seiten umfasse. Mit dem Steuerbescheid habe das Schreiben der Angeklagten „wenig bis gar nichts“ zu tun gehabt. Vielmehr seien ihr Passagen aufgefallen, die auf Volksverhetzung hindeuteten, erinnerte sich die Finanzbeamtin. Deshalb habe sie das Schreiben an eine hausinterne Prüfstelle weitergeleitet – in einer verschlossenen Mappe, wie sie betonte. (…) Stolz habe in ihrem Schreiben „in unerträglicher Weise die Judenvernichtung verharmlost“. Sie stelle „die eigene Denke über das Leid von Menschen“. Der steuerrechtliche Vorgang sei nur der Aufhänger gewesen. Tatsächlich gehe es der Angeklagten darum, „sperrig sein zu müssen“ und „die Gesellschaft zu spalten“. Stolz vertrete nicht eine kritische Meinung, sondern stelle den Staat in Frage. Freispruch-Grund: Volksverhetzung braucht Publikum Allerdings habe die Strafkammer aus formalen Gründen freisprechen müssen: Eine Verurteilung wegen Volksverhetzung setze ein Verbreiten der Thesen voraus. Mit dem Vorgang seien aber nur „ein paar Personen“ befasst gewesen, betonte Lenz. Dass eine bayerische Behörde mit dem Schreiben der Angeklagten intern oder extern „hausieren geht“, sei ausgeschlossen. Dies gelte erst recht für das Finanzamt als „datensensible Behörde“.

via merkur: Holocaust in Steuererklärung geleugnet: Freispruch für Neonazi-Juristin

‘NUMBERS MATTER BECAUSE THE TRUTH MATTERS’ UK launches inquiry into deaths at sole Nazi concentration camps on British soil

Death toll on the occupied island of Alderney, or ‘Little Auschwitz,’ is hotly debated, as a possibly faulty postwar report has experts saying thousands more may have been killed. The British government is set to begin lifting the lid on the dark secrets of what some have called “Little Auschwitz” — the island of Alderney, which housed the only Nazi concentration camps to have existed on British soil during World War II. For decades, official accounts have said that less than 400 of the 4,000 slave laborers shipped to the island — and among them, only a handful of Jews — perished. But, prompted by suggestions from journalists, historians and military experts that the death toll may have run into the thousands, Britain’s Holocaust envoy last week announced an expert review of evidence into the number of prisoners who died on Alderney during the Nazi occupation. The British government is set to begin lifting the lid on the dark secrets of what some have called “Little Auschwitz” — the island of Alderney, which housed the only Nazi concentration camps to have existed on British soil during World War II. For decades, official accounts have said that less than 400 of the 4,000 slave laborers shipped to the island — and among them, only a handful of Jews — perished. But, prompted by suggestions from journalists, historians and military experts that the death toll may have run into the thousands, Britain’s Holocaust envoy last week announced an expert review of evidence into the number of prisoners who died on Alderney during the Nazi occupation. Binary Options Fraud – ToI journalist Simona Weinglass’ story Pause Next playlist item Unmute   Picture-in-Picture Fullscreen Close “Numbers matter because the truth matters,” Eric Pickles, a Conservative member of the House of Lords and a former senior minister, said in a statement announcing the review. “The dead deserve the dignity of the truth; the residents of Alderney deserve accurate numbers to free them from the distortion of conspiracy theorists.” “Exaggerating the numbers of the dead, or even minimizing them, is in itself a form of Holocaust distortion and a critical threat to Holocaust memory and to fostering a world without genocide,” said Pickles, who heads the UK Delegation to the International Holocaust Remembrance Alliance.

via times of israel: ‘NUMBERS MATTER BECAUSE THE TRUTH MATTERS’ UK launches inquiry into deaths at sole Nazi concentration camps on British soil

Volksverhetzung: AfD-Mann Junker aus Finsing angezeigt – #LockHimUp #pack #FCKAFD

Der AfD-Gemeinderat Peter Junker hetzt auf dem AfD-Parteitag gegen queere Personen – und handelt sich damit eine Anzeige wegen Volksverhetzung ein. Finsing – Der Finsinger AfD-Gemeinderat Peter Junker hat mit seinen Worten auf dem AfD-Parteitag zur Europawahl in Magdeburg am Wochenende überregional für Aufsehen gesorgt. In einer Schmährede diffamierte er queere Personen aufs Schärfste. Im Internet grassiert ein Filmchen mit einem entschlossenen Junker am Pult. „Also schützen wir das Beste, was wir haben, unsere Kinder, unseren Nachwuchs“, fordert er in einem Wortbeitrag. Und konkretisiert: „Schützen wir sie vor Perversitäten, vor Abartigkeiten, vor staatlich geduldeten Kinderfickern.“ Als auf diesen Ausdruck hin aus dem Parteipublikum im Hintergrund Jubelrufe und Applaus zu vernehmen sind, bekräftigt er seine Wortwahl: „Das Wort kann ruhig in die Presse.“ Er habe es ganz bewusst gewählt. Junker spezifiziert weiter und spricht noch im selben Atemzug von „dieser ganzen Schönfärberei, gender und trans und schwul und allem möglichen“. Die Replik ließ nicht lange auf sich warten. „Keine Macht der Hetze“, schreibt Sven Bäring, Vorsitzender von QueerBw, der queeren Interessenvertretung der Bundeswehr, auf Twitter: „Herr Junker, ich habe soeben Strafanzeige erstattet. Queers als ,staatlich geduldete Kinderf**ker‘ zu bezeichnen, ist Volksverhetzung.“

via merkur; Volksverhetzung: AfD-Mann Junker aus Finsing angezeigt

siehe auch: AfD-Gemeinderat hetzt gegen queere Menschen: Putins miese Handlanger . AfD-Gemeinderat Junker hetzt gegen queere Menschen. Damit hat er ein weiteres Mal die rote Linie überschritten, kommentiert Redaktionsleiter Hans Moritz. (…) Doch es gibt noch das andere Gesicht der AfD, das immer wieder vor allem Peter Junker aus Finsing zeigt: widerlicher Rassismus und verbale Pöbeleien gegen die Gesellschaft. Man erinnere sich nur an sein Anbiedern gemeinsam mit Wolfgang Kellermann an den Rechtsextremisten Björn Höcke im thüringischen Wahlkampf im Oktober 2019. Beim Europaparteitag hat Junker nun gegen queere Menschen gehetzt. Damit hat er ein weiteres Mal die rote Linie überschritten. Sein Ziel: die Gesellschaft spalten, Minderheiten ausgrenzen. Junker ist einer dieser miesen Handlanger des russischen Kriegsverbrechers Wladimir Putin, der innenpolitisch genauso verfährt. Und deswegen gehören Junker und die Erdinger AfD eben doch vom Verfassungsschutz überwacht.

Nazi symbols and child pornography found in German #police chats – #recklinghausen #polizeiproblem

Another group within Germany’s security structures has been found to be inclined toward Nazi imagery. Recklinghausen officials are concerned by this incident, the second in recent months. Prosecutors in Germany have uncovered illegal content including Nazi symbols in chat messages involving five officers from three different police districts.  The discovery was made after searches in North Rhine-Westphalian region.  The five men, aged 22 and 25, are suspected to have exchanged Nazi symbols in chats and possessed child pornography during their training, according to Annette Milk, the chief public prosecutor investigating the case. Three of the accused belong to the police headquarters in Recklinghausen, one each to the police authorities in Kleve and Borken. According to Milk, they came across these chats during investigations into a sixth suspect. The public prosecutor’s office has charged the now-former police officer with exchanging right-wing extremist symbols in chats and possessing and distributing child pornography. After completing his training, he worked for a short time at the police headquarters.

via euronews: Nazi symbols and child pornography found in German police chats

#Friedenszelt an Gräbern der #Bombenopfer in #Ohlsdorf zerstört – #terror

Unbekannte haben das Friedenszelt nahe den Gräbern der Hamburger Bombenopfer aus dem Zweiten Weltkrieg auf dem Friedhof Ohlsdorf schwer beschädigt. 20 der 24 Planen des Zeltes seien zerschnitten worden, teilte das Bündnis Ohlsdorfer Friedensfest am Montag mit. Der Schaden betrage etwa 6000 Euro. Das Bündnis vermutet einen Anschlag mit vermutlich rechtsradikalem Hintergrund. Der Schaden sei bereits am Freitag entdeckt und die Polizei eingeschaltet worden. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass der Staatsschutz Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen habe.

via abendblatt: Friedenszelt an Gräbern der Bombenopfer in Ohlsdorf zerstört

siehe auch: Anschlag auf dem Ohlsdorfer Friedhof: Staatsschutz ermittelt Die Täter kamen nachts und sie hatten ein Messer dabei: Unbekannte haben in der Nacht zu Freitag einen Anschlag auf dem Ohlsdorfer Friedhof ausgeführt. Sie zerstörten das Zelt des Friedensfestes, mit dem alljährlich der Bombenopfer aus dem Zweiten Weltkrieg gedacht wird. Für die Veranstalter ist klar: Das waren Neonazis! Nur noch Fetzen hängen von dem Gestell des Friedenszeltes herab. Von den 24 Stoffbahnen wurden 20 mit grober Gewalt zerschnitten und durchlöchert. Eine Passantin hatte die Zerstörung am Freitagmorgen bemerkt und die Organisatoren des Friedensfestes, das zwischen dem 22. Juli und 6. August an den Gräbern der Opfer der „Operation Gomorrha“ von 1943 auf dem Ohlsdorfer Friedhof veranstaltet wurde, informiert. Es ist bereits der dritte Anschlag auf das Ohlsdorfer Friedensfest Mit der Veranstaltung feiert ein Bündnis aus elf Vereinen alljährlich die Befreiung vom Nationalsozialismus. Für Wolfgang Kopitzsch, Historiker und ehemaliger Hamburger Polizeipräsident, liegt der Verdacht daher nahe, dass die Täter aus dem rechtsradikalen Milieu kommen. „Es ist bereits der dritte Anschlag auf das Friedensfest“, so Kopitzsch zur MOPO. Schon 2018 und 2019 sei das Zelt mit einem Messer attackiert worden, wenn auch nicht so brachial wie in diesem Jahr. In den Jahren zuvor habe es auch immer wieder anonyme Schreiben gegeben, in denen die Veranstalter bedroht wurden. Hintergrund: Zwischen 2003 und 2008 waren Neonazis an den Gräbern der Bombenopfer aufmarschiert, hatten Kundgebungen abgehalten und die Nazi-Verbrechen dabei relativiert. Daraufhin hatte sich das „Bündnis Ohlsdorfer Friedensfest“ gebildet, das seitdem mit Vorträgen und künstlerischen Aktionen für Aufklärung sorgt und für demokratische Werte eintritt. Wolfgang Kopitzsch: „Die Täter sind sauer, dass ihre eigene Erinnerungskultur keinen Platz mehr hat.“

Incredible Unearthed Footage Shows Nazi Death Train Liberation by American Soldiers in WWII

The footage was recorded on April 13, 1945. A researcher has miraculously uncovered previously unseen archival footage showcasing the liberation of Jewish prisoners from a Nazi train during the waning days of WWII. According to Israel’s Channel 12, Holocaust researcher Matthew Rozell discovered the footage in the U.S. National Archives. A silent video shows the aftermath of the train’s liberation from Nazi forces on April 13, 1945. While many photos depicting the incident have surfaced over the years, this is believed to be the first video found. On April 7, the train was loaded with 2,500 prisoners at Bergen-Belsen and set off for the Theresienstadt camp in the Czech Republic, known as a “weigh station” on the way to death camps. Six days later, the train was forced to stop as bombing intensified in the area. Several prisoners managed to escape from the train, alerting nearby U.S. soldiers. As vehicles and an American tank appeared on the horizon, the handful of Nazi sentinels guarding the train abandoned their posts. George Goss, the commander of the American tank, recalled the experience in Rozell’s book about the rescue, A Train Near Magdeburg. “Everyone looked like a skeleton, so starved, their faces sick. And there was something else. When they saw us, they began to laugh with joy, if you can call it laughter. It was more like an outburst of pure, almost hysterical relief.” The video shows American soldiers passing out food and cigarettes to the recently liberated. Some can be seen warming themselves by fires and making coffee. Others are grouped on the ground, sleeping or sunbathing in the afternoon sunlight. Scrawled on one of the train cars is a message, written by the liberated Jewish prisoners: “Long live the U.S. and England. Three cheers for the U.S.” Later on, American soldiers celebrate with Russian and English troops after liberating the city of Magdeburg, Germany.

via mensjournal: Incredible Unearthed Footage Shows Nazi Death Train Liberation by American Soldiers in WWII

So kräht der Krah: Die AfD lässt alle bürgerlichen Hüllen fallen

Der AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl Maximilian Krah verbreitet die Verschwörungstheorie von der Umvolkung. Ein Kommentar zum Griff in die NS-Sprachkiste. (…) Die Rhetorik der AfD-Delegierten nimmt im Rausch der Umfragezahlen keine Rücksicht mehr auf bürgerliche Empfindsamkeiten. Extremer Nationalismus und deutsch-völkischer Tran fließen in eine Mischung, deren Bestandteile schon den Nationalsozialisten zum Erfolg verhalfen: Es tritt die „Partei der Arbeitnehmer, die Partei der Steuerzahler“, also der „kleinen Leute“, an gegen die „rasante, unaufhaltsame Besiedlung Europas, insbesondere Deutschlands, durch Menschen aus anderen Kulturen und Weltteilen“. So steht es im AfD-Programm. Zum Spitzenkandidaten für die Europawahl wählten die AfD-Delegierten Maximilian Krah, einen Anwalt aus Räckelwitz, Kreis Kamenz. „Hier kräht der Krah“, heißt im Netz seine Serie kurzer Ansprachen. Einige Kostproben zu seinem Lieblingsthema Migration – er sagt lieber „Ersetzungsmigration“ oder „Umvolkung“: Ein Land mit anderer Bevölkerungsstruktur „funktioniert nicht so wie dasjenige, das wir kennen“; es werde notwendig sein, „jeden Tag die Regeln des Zusammenlebens neu auszuhandeln – vermutlich mit Messern“. „Umvolkung“ – den Begriff haben die AfD-Völkischen direkt der Sprache des Dritten Reiches entnommen. Er steht für Rechtsextremismus in Reinkultur und mit klarer Traditionslinie. Vor allem der AfD-Flügel in Sachsen benutzt ihn gern, um vor einem angeblich von der deutschen Regierung und der EU vorangetriebenen Bevölkerungsaustausch zu warnen. Krah-O-Ton auf Twitter: „Einwanderung ist Völkermord, denn dann gibt es ein Mischvolk, dann sind wir Deutsche weg.“ Die Fakten liegen andersherum: „Wir Deutsche“ sind seit Jahrhunderten das „Mischvolk“ schlechthin. Und das imaginierte „deutsche Wir“ beschloss schon vor Jahrzehnten aus freien Stücken millionenfach-individuell, weniger Kinder zu bekommen als notwendig wären, um genau den jetzt erreichten Mischzustand zu erhalten. Der „Volkstod“ naht also mit mathematischer Gewissheit auf anderem Wege als der Einwanderung.

via berliner zeitung: So kräht der Krah: Die AfD lässt alle bürgerlichen Hüllen fallen