An Effort to Focus on Long Overlooked Roma Suffering in the Holocaust

As many as a half million Romani people were killed by the Nazis, according to one estimate. A new database tells the story of that genocide and its impact on individual lives. (…) Hundreds of thousands of Roma people, once derisively referred to with the slur Gypsies, were killed by the Nazis. Malíková was one of the few who survived to tell her story. It was recorded in May 1991 and is now featured in “Testimonies of Roma and Sinti,” a new database devoted to the Romani genocide of World War II. Made public to coincide with the commemoration of the mass murder of thousands of Roma in Auschwitz, on Aug. 2, 1944, the database is intended to heighten public awareness of the suffering of the Romani people, also known as Roma and Sinti, who represent Europe’s largest ethnic minority. It is being operated by the Prague Forum for Romani Histories at the Institute for Contemporary History, part of the Czech Academy of Sciences. The Nazis labeled the Roma as “racially inferior.” They were rounded up, often alongside Jews, but their Holocaust has long been described as “a silenced, forgotten, unnoticed, hidden or muted history,” said Angela Kocze, chair of the Romani Studies program at Central European University in Budapest. The United States Holocaust Memorial Museum estimates that 250,000 to 500,000 Roma and Sinti died at the hands of the Nazi regime, a number that is highly inexact because so little data has been collected about their population either before or after the war, said the museum’s expert on Romani genocide, Krista Hegburg. (…) “Roma and Sinti were imprisoned and murdered on the basis of race, on racial grounds,” Čapková said. But the Nazis often said it “was because of alleged criminal activities, or alleged refusal to work.” German authorities and their collaborators systematically destroyed Roma communities and persecuted Roma in much in the same way they targeted Jews, and both often ended up in the same ghettos and concentration camps. (…) The Roma and Sinti testimonies database currently includes 115 stories recounted by survivors, most of whom once lived in the former Protectorate of Bohemia and Moravia. Čapková said the goal was to double that number by next year. The United States Holocaust Memorial Museum estimates there were one million to 1.5 million Roma living in prewar Europe — half in Eastern Europe — before widespread Nazi persecution, deportation and killings began in 1939.

via nytimes: An Effort to Focus on Long Overlooked Roma Suffering in the Holocaust

#Staatsanwaltschaft #Gießen – #Anklage gegen ehemaligen #KZ-Wächter erhoben – #NichtsUndNiemandIstVergessen

Die Staatsanwaltschaft Gießen hat Anklage gegen einen 98-jährigen Mann erhoben, der Wachmann im KZ Sachsenhausen gewesen sein soll. Über die Zulassung muss ein Hanauer Gericht entscheiden. Der Mann gilt als verhandlungsfähig. Ende des Videobeitrags Dem Angeschuldigten aus dem Main-Kinzig-Kreis werde zur Last gelegt, von Juli 1943 bis Februar 1945 in mehr als 3.300 Fällen Beihilfe zum Mord geleistet zu haben, teilte die Behörde am Freitag mit. Als Angehöriger der SS-Wachmannschaften soll der deutsche Staatsangehörige “die grausame und heimtückische Tötung Tausender Häftlinge unterstützt haben”.

via hessenschau: Staatsanwaltschaft Gießen Anklage gegen ehemaligen KZ-Wächter erhoben

siehe auch: Anklage gegen ehemaligen SS-Wachmann aus dem Main-Kinzig-Kreis erhoben. Ein 98-Jähriger aus dem Main-Kinzig-Kreis muss vor Gericht. Ihm wird Beihilfe zum Mord in über 3300 Fällen vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Gießen hat kürzlich Anklage gegen einen 98-Jährigen aus dem Main-Kinzig-Kreis erhoben. Dem Angeschuldigten wird zur Last gelegt, in der Zeit von Juli 1943 bis Februar 1945 in über 3300 Fällen Beihilfe zum Mord geleistet zu haben. Konkret wird dem deutschen Staatsangehörigen, der zur Tatzeit Heranwachsender war, vorgeworfen, im Konzentrationslager Sachsenhausen im heutigen Brandenburg als Angehöriger der SS-Wachmannschaften die grausame und heimtückische Tötung tausender Häftlinge unterstützt zu haben; 98-Year-Old Former SS Guard Accused as Accomplice in Nazi Concentration Camp Murders. A 98-year-old man in Germany is facing charges of being an accessory to murder for his role as a guard at the Sachsenhausen concentration camp during World War II. The man, a German citizen residing in Main-Kinzig county near Frankfurt, allegedly supported the killing of thousands of prisoners as a member of the SS guard detail. The exact number of victims is uncertain, but estimates range from 40,000 to 50,000. Prosecutors have filed an indictment with more than 3,300 counts of being an accessory to murder between July 1943 and February 1945. The suspect’s name has not been released, but a report by a psychiatric expert last October deemed him fit to stand trial, at least on a limited basis. If the case goes to trial, the man will be tried under juvenile law due to his age at the time of the alleged crimes. Sachsenhausen held over 200,000 people during its existence, and tens of thousands died from various causes, including starvation, disease, forced labor, medical experiments, and systematic extermination operations

German KL Sachsenhausen 2022 (1).jpg
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:MOs810″ title=”User:MOs810″>MOs810</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 4.0, Link

Neue Vorwürfe gegen Freie-Wähler-Chef: #Aiwanger soll Schulordner mit rassistischer Beschimpfung besessen haben – #KickHimOut #ruecktritt

In der Affäre um Aiwanger gibt es eine weitere Anschuldigung. Einem Bericht zufolge wird diese durch eine eidesstattliche Versicherung untermauert. Zudem macht Söder Druck. Die sogenannte Flugblatt-Affäre um den stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten und Chef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, zieht weitere Kreise. Nach den Vorwürfen, Aiwanger habe als 17-jähriger Schüler ein antisemitisches Flugblatt verfasst und verbreitet, beschuldigt ihn nun eine damalige Mitschülerin des Rassismus. Dies berichtet der „Spiegel“. Demnach soll Aiwanger während seiner Gymnasialzeit Ende der 80-er Jahre einen Schulordner mit in den Unterricht gebracht haben, auf dessen Innenseite eine rassistische Beschimpfung dunkelhäutiger Menschen gestanden habe. Das soll die frühere Mitschülerin in einer eidesstattlichen Versicherung bezeugt haben, die dem Magazin eigenen Angaben zufolge vorliegen soll (…) Wie das Magazin unter Berufung auf eigene Recherchen weiter berichtet, sollen mehrere ehemalige Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte Aiwanger als stramm konservativ bis rechtsradikal in Erinnerung haben. Demnach habe er die Wehrmacht verteidigt und ausgeführt, sie habe sich „ehrenhaft verhalten“, zitiert das Blatt einen früheren Mitschüler. Ein anderer Mitschüler hatte dem Bayerischen Rundfunk gesagt, beim Betreten des Klassenzimmers habe Aiwanger ab und zu „einen Hitlergruß gezeigt“. Aiwanger hatte am Samstag schriftlich zurückgewiesen, zu Schulzeiten das antisemitische Flugblatt geschrieben zu haben, über das die „Süddeutsche Zeitung“ in ihrer Wochenendausgabe berichtet hatte. Gleichzeitig räumte er aber ein, es seien „ein oder wenige Exemplare“ in seiner Schultasche gefunden worden. Kurz darauf gestand Aiwangers älterer Bruder Helmut ein, das Pamphlet geschrieben zu haben

via tagesspiegel: Neue Vorwürfe gegen Freie-Wähler-Chef: Aiwanger soll Schulordner mit rassistischer Beschimpfung besessen haben

siehe auch: Affäre um Flugblatt Antisemitismusbeauftragter nennt Aiwanger »schlechtes Vorbild für junge Menschen« Wegen eines antisemitischen Pamphlets aus seiner Schulzeit steht Hubert Aiwanger in der Kritik. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung wird nun deutlich. Fehler will Hubert Aiwanger gemacht haben – zurücktreten aber nicht. Und auch von einer Kampagne gegen seine Person redete er erneut. Der Chef der Freien Wähler und bayerische Wirtschaftsminister hat sich zuletzt erneut zu der Flugblattaffäre geäußert. Die Kritik wird nicht leiser. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, hat Bayerns Vizeregierungschef für seinen Umgang mit den Vorwürfen wegen des antisemitischen Schreibens scharf kritisiert. »Die Bemühungen in Schulen und Gedenkstätten, gerade jüngeren Menschen einen kritischen und verantwortungsvollen Umgang mit den nationalsozialistischen Verbrechen zu vermitteln, werden durch das Verhalten von Herrn Aiwanger torpediert«, sagte Klein den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Damit schade er der Erinnerungskultur in Deutschland. »Ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem Erbe des schlimmsten jemals von Deutschen begangenen Verbrechens wäre die proaktive und vollumfängliche Aufklärung der eigenen Rolle bei der Erstellung und Verteilung dieses judenfeindlichen Pamphlets«, erklärte Klein. Augenscheinlich gehe es Aiwanger aber hauptsächlich darum, den Vorwurf abzuwehren, als Schüler Judenhass verbreitet zu haben. »Seine mittlerweile erfolgte Entschuldigung bei den Opfern des NS-Regimes erfolgte erst nach Tagen auf massiven Druck von außen«, kritisierte der Antisemitismusbeauftragte. »Das bisherige Vorgehen des Ministers, sich als Opfer einer gegen ihn gerichteten Kampagne zu stilisieren und sich möglichst spät, möglichst wenig und möglichst empathielos zu äußern, dient als schlechtes Vorbild der Politik für junge Menschen in Deutschland.«; Causa Aiwanger Die Kontinuität des Antisemitismus Das antisemitische Flugblatt, das sich in Hubert Aiwangers Schultasche befunden hat, wird von vielen als „Jugendsünde“ abgetan. Dabei waren in den 1980er-Jahren der Antisemitismus und Rechtsextremismus allgegenwärtig – in West und Ost. Als Schüler soll der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) in den 1980er-Jahren ein antisemitisches Flugblatt verfasst haben. Er hat das abgestritten, sein Bruder soll der Verfasser gewesen sein. Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hält kurz vor der Landtagswahl in Bayern am 8. Oktober weiter an seinem Minister fest. Viele bezeichnen den Vorfall als „Jugendsünde“. Der Historiker Gideon Botsch widerspricht dieser Deutung und verweist auf den Hass und die Gewalt, die mit solchen Hetzschriften einhergehe. So gebe es eine Kontinuität antisemitischer und rechtsextremer Hetze und Gewalt nach dem Zweiten Weltkrieg.

Volksverhetzung – AfD schließt Carsten Härle aus

Der Verfassungsschutz bescheinigt dem Heusenstammer Carsten Härle ein “geschlossenes rechtsextremes Weltbild”. Nun hat die AfD den Politiker ausgeschlossen – nach einem jahrelangen Verfahren. Seit 2019 wollte die hessische AfD Hessen den später wegen Volksverhetzung verurteilten Carsten Härle loswerden. “Mich ekelt es an, was Herr Härle so alles äußert”, sagte der Landesvorsitzende Robert Lambrou seinerzeit. Doch der Betroffene wehrte sich. Nach fast vier Jahren ist es so weit: Lambrou hat den IT-Unternehmensberater aus Heusenstamm (Offenbach) nicht länger mehr zum Parteikollegen. Das Bundesschiedsgericht der AfD habe den im November 2021 vom Landesschiedsgericht verhängten Parteiausschluss bestätigt, teilte die Hessen-AfD am Mittwoch mit. “Wir freuen uns über das Urteil”, wird Lambrou zitiert. Härle habe keinen Platz in der Partei, von seinen Äußerungen habe man sich stets distanziert, heißt es weiter. Den Ausschluss hatte der Landesverband mit parteischädigendem Verhalten begründet: Härle habe wiederholt erheblich und öffentlich gegen das Grundsatzprogramm der Partei verstoßen, das auf der freiheitlich demokratischen Grundordnung fuße. Ohne landespolitisch eine direkte Rolle zu spielen, hatte Härle vor allem über soziale Medien wie Facebook mit Äußerungen über Migration oder die NS-Geschichte Aufmerksamkeit auf sich gezogen – und Empörung ausgelöst. Er nahm wegen der Flüchtlingspolitik einen “Genozid gegen die Deutschen” wahr. Oder er bestritt, der Zweite Weltkrieg habe “irgendetwas mit Hitler oder dem Nationalsozialismus zu tun gehabt”. In einem Gutachten des Bundesverfassungsschutzes wurde der Heusenstammer schon vor Jahren ausführlich als ein Beispiel dafür genannt, dass die Partei wegen bedenklicher Tendenzen eines Teils der Mitglieder nachrichtendienstlich als Prüffall behandelt werden muss. Seine Verlautbarungen sprächen “durchaus für ein geschlossenes rechtsextremistisches Weltbild“. Nach Holocaust-Äußerung verurteilt Anfang vergangenen Jahres verurteilte das Landgericht Darmstadt Härle in zweiter Instanz wegen Volksverhetzung zu einer Zahlung von insgesamt 2.000 Euro. Er hatte in einem Chat über den Holocaust unter anderem befunden: “Man muss sagen, dass sich die Nazis beim Töten einigermaßen dämlich angestellt haben.”

via hessenschau: Volksverhetzung AfD schließt Carsten Härle aus

Ex-Mitschüler spricht über #Aiwanger: #Hitlergruß und #JudenWitze – #KickHimOut #eingestaendnis #untragbar

Tagelang gab es nur anonyme Vorwürfe gegen Hubert Aiwanger, im BR-Interview äußert sich erstmals ein Ex-Mitschüler vor der Kamera: Aiwanger habe damals Hitler imitiert und Juden-Witze erzählt. Die Freien Wähler beklagen “Diffamierungsversuche”. Sechs Wochen vor der bayerischen Landtagswahl erschüttern die Berichte über Hubert Aiwangers Jugend weiter die Koalition im Freistaat: Auch nach dem Krisentreffen von CSU und Freien Wählern sieht Ministerpräsident Markus Söder (CSU) viel Klärungsbedarf – und sieht “den Ball” bei Aiwanger. Die Freien Wähler beklagen eine Schmutzkampagne – und kritisieren, dass es bisher nur anonyme Anschuldigungen gebe. Reporterinnen und Reporter des BR sprachen in den vergangenen Tagen mit zahlreichen Mitschülern Aiwangers. Deren Erinnerungen waren höchst unterschiedlich. Mario Bauer ist der Erste, der offen vor einer Kamera seine Erinnerungen an seinen früheren Schulkameraden schildert. Beim Betreten des vollbesetzten Klassenzimmers habe Hubert Aiwanger ab und zu “einen Hitlergruß gezeigt”, erinnert sich Bauer im Interview mit “report München” und BR24. Auch habe er oft Hitler-Reden imitiert. “Da wollte er immer damit auffallen.” Damit bestätigt der Ex-Mitschüler, der drei Jahre lang mit Aiwanger in einer Klasse am Burkhart-Gymnasium Mallersdorf-Pfaffenberg war, öffentlich anonyme Aussagen, über die “Süddeutsche Zeitung” und “Münchner Merkur” berichtet hatten. Der “Merkur” schrieb unter Berufung auf Zeitzeugen von damals, im Zusammenhang mit einem antisemitischen Flugblatt sei vor 35 Jahren schnell der Verdacht auf den 16 oder 17 Jahre alten Hubert gekommen, weil dieser in der Klasse als Hitler-Imitator aufgefallen sei. Zwar bekannte sich mittlerweile Aiwangers Bruder Helmut dazu, Verfasser des Papiers zu sein. Noch immer steht aber zumindest eine Beteiligung von Hubert Aiwanger im Raum. Schließlich hatte gegen ihn die Schule vor 35 Jahren ein Disziplinarverfahren angestrengt, nachdem in seiner Schultasche ein oder mehrere Exemplare gefunden worden waren, wie er selbst einräumte. Ob er es verteilt hat, daran erinnert er sich nach eigenen Angaben nicht mehr. Zum Flugblatt kann Mario Bauer nichts sagen, er erinnert sich aber an Hubert Aiwangers auffälliges Verhalten. Auch Witze über Juden und das KZ Auschwitz habe sein Mitschüler “definitiv” erzählt.

via br: Ex-Mitschüler spricht über Aiwanger: Hitlergruß und Juden-Witze

siehe auch: weitere Meldungen zu Aiwanger im Blog

https://twitter.com/TinoPfaff/status/1696880049217995091

„Jeder weitere Tag vergrößert den Schaden“: SPD fordert Rücktritt von Aiwanger, Zentralrat der Juden schaltet sich ein

Der Bruder des bayrischen Vizeregierungschefs soll als Schüler ein antisemitisches Flugblatt geschrieben haben. Der Zentralrat der Juden verurteilt dies, Bayerns Opposition fordert Konsequenzen. Nach den Erklärungen von Bayerns Vize-Regierungschef Hubert Aiwanger zu einem antisemitischen Flugblatt aus Schulzeiten fordern die Grünen im Freistaat eine Stellungnahme von Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Die SPD hält auch weiterhin einen Rücktritt oder eine Entlassung des Wirtschaftsministers für unausweichlich – und bleibt deshalb bei ihrer Forderung nach einer Sondersitzung im Landtag. „Es gibt noch viele offene Fragen und Erinnerungslücken. Die müssen geklärt und geschlossen werden“, sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina Schulze am Sonntag der Deutschen Presse-Agentur in München. „Denn dieses Dokument ist menschenverachtend und verhöhnt die Opfer des Holocaust. Warum hatte Hubert Aiwanger das Flugblatt denn in der Schultasche? Das hat er ja nun nicht mehr abgestritten.“ Jetzt sei Söder am Zug. „Ich möchte von Markus Söder wissen, ob ihm die Erklärungen Hubert Aiwangers ausreichen, um die Zusammenarbeit fortzusetzen. Da kann er jetzt nicht auf Tauchstation gehen.“ Kritische Reaktionen kommen indessen auch von jüdischer Seite. Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, erklärte, der Text des Papiers sei „auch heute nicht minder verwerflich, da er die Millionen Opfer der Schoa auf abscheuliche Weise verunglimpft“. Und weiter: „Inwiefern Hubert Aiwanger für die Verbreitung zumindest mitverantwortlich ist, wird in Gänze nicht aufzuklären sein.“ Die Diskussion darüber sei erkennbar politisch. Schuster ergänzte: „Das Flugblatt darf aber auch nicht einfach als Jugendsünde abgetan werden, da es die für unser Land so wichtige Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus regelrecht mit Füßen tritt. Gerade weil diese Erinnerungskultur heute von rechts außen wieder radikal bekämpft wird, ist mir vor allem wichtig, dass der Inhalt des Flugblattes scharf verurteilt wird.“

via tagesspiegel: „Jeder weitere Tag vergrößert den Schaden“: SPD fordert Rücktritt von Aiwanger, Zentralrat der Juden schaltet sich ein

siehe auch: Hubert Aiwanger : Jetzt spielt er die verfolgte Unschuld Man tut viel Irres, wenn man 17 ist. Doch Hubert Aiwangers Erklärung zum antisemitischen Flugblatt aus Schultagen macht die Sache nur noch schlimmer. Der bayerische Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger von den Freien Wählern soll als Schüler ein antisemitisches Flugblatt verfasst und veröffentlicht haben. Ist er als Kabinettsmitglied noch tragbar? Kann, darf Markus Söder ihn noch halten? (…) Erst sprach Aiwanger von einer “Schmutzkampagne” und drohte der Süddeutschen Zeitung, sollte sie über das Flugblatt berichten, mit juristischen Schritten “inklusive Schadenersatzforderungen”. Inzwischen hat der Chef der Freien Wähler eine Erklärung abgegeben. Und die macht alles nur noch schlimmer; Rücktrittsforderungen gegen Söder-Vize – “Aiwanger ist Rechtspopulist”: Ex-Minister mit deutlichen Worten. Hubert Aiwanger weist die Vorwürfe zurück, in der Schule ein antisemitisches Flugblatt verfasst zu haben. Trotzdem ist er für einen Ex-Minister ein Rechtspopulist. Einem Bericht der “Süddeutschen Zeitung” zufolge soll der stellvertretende bayerische Ministerpräsident Hubert Aiwanger (Freie Wähler) ein antisemitisches Flugblatt in seiner Schulzeit verfasst haben. Außerdem soll der 52-jährige Ergoldsbacher damit geprahlt haben, Reden von Hitler einstudiert und dessen Buch “Mein Kampf” gelesen zu haben. Er selbst weist die Anschuldigungen zurück. Jetzt schaltet sich auch Ex-Wissenschaftsminister und Vize-Präsident des Bayerischen Landtags, Wolfgang Heubisch (FDP), in die Debatte ein. “Ich habe noch nie so etwas Menschenverachtendes und Antisemitisches gelesen”, sagt Heubisch im Gespräch mit t-online. “Deshalb muss Aiwanger schnellstens und umfassend aufklären und eventuell auch die entsprechenden Konsequenzen daraus ziehen.” Sonst drohe eine erhebliche Verletzung des Amtes des stellvertretenden Ministerpräsidenten. Wolfgang Heubisch ist über Pamphlet empört “Ich schäme mich als bayerischer Bürger für dieses Flugblatt, auch wenn es Jahre zurückliegt”, so Heubisch weiter. Bereits seit Aiwangers Äußerungen auf der Demonstration von Kabarettistin Monika Gruber, die Mitte Juni im oberbayerischen Erding stattfand, ist für den Ex-Wissenschaftsminister klar: “Aiwanger ist Rechtspopulist.”; Fall Aiwanger: Fakten, Widersprüche, Rätsel Ein antisemitisches Flugblatt wirbelt die bayerische Politik auf. Es wurde dem stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten Hubert Aiwanger zugeschrieben. Verfasst habe es aber sein Bruder. Eine Analyse. War es wirklich Helmut statt Hubert? Welche Rolle spielte Hubert Aiwanger (Freie Wähler) selbst? Wie schwierig ist der Fall für Markus Söder (CSU)? (…) Die Darstellungen von Hubert und Helmut Aiwanger ergänzen einander und sind plausibel. Ein Beweis sind sie nicht. Und sie werfen Fragen auf (siehe unten). Stand jetzt, gibt es einander widersprechende Aussagen und Indizien. Was wirklich war, weiß nur ein kleiner Kreis um die Brüder Aiwanger. Gut möglich, dass die Öffentlichkeit nie erfährt, wer das Papier wirklich geschrieben hat. Warum war das Flugblatt im Schulranzen? “Ein oder wenige Exemplare” des Pamphlets wurden in Hubert Aiwangers Ranzen “gefunden”, wie Aiwanger selbst schreibt. Aber warum wurde es eigentlich gesucht? Gab es einen Verdacht gegen den Gymnasiasten? Warum waren die Flugblätter überhaupt im Ranzen? Wollte Aiwanger sie verteilen? Oder hat er sie seinem Bruder weggenommen, um die Verteilung zu verhindern? Aiwanger selbst ist “nicht mehr erinnerlich”, ob er “einzelne Exemplare weitergegeben” habe.

2021-07-15 Hubert Aiwanger 0050.JPG
Von <a href=”//commons.wikimedia.org/wiki/User:Pixeldost” title=”User:Pixeldost”>Michael Lucan</a> – <span class=”int-own-work” lang=”de”>Eigenes Werk</span>, CC BY-SA 3.0 de, Link

Miss Hitler beauty pageant contestant who called herself ‘Aryan Angel’ and boasted she was ‘white, pure-blooded female’ is exposed by Nazi hunters as a 42-year-old mother from Oxford

A middle-aged mother from Oxford has been exposed by the world’s leading Nazi-hunting organisation as a contestant in a ‘Miss Hitler’ beauty pageant. Participants in the online contest, which aims to promote ‘healthy Hitlerian competition’, use pseudonyms to disguise their identities.  But the US-based Simon Wiesenthal Centre (SWC) has unmasked the UK entrant – who calls herself Miss Aryan Angel and is favourite to win – as 42-year-old Sarah Mountford, a member of the far-Right group Britain First. The contest is hosted by Russia’s popular VKontakte social media website, known as VK. It allows users to vote for their favourite female admirers of the Nazi leader, with this year’s winner due to be announced on September 3. (…) A page urging people to ‘vote and support Miss Aryan Angel’ features a scowling photo of Ms Mountford amid Nazi imagery, including swastikas.

via dailymail: Miss Hitler beauty pageant contestant who called herself ‘Aryan Angel’ and boasted she was ‘white, pure-blooded female’ is exposed by Nazi hunters as a 42-year-old mother from Oxford

siehe auch: « Miss Aryan Angel » : une mère de famille britannique identifiée comme favorite au concours de beauté Miss Hitler Le concours est organisé sur un réseau social très populaire en Russie et en Biélorussie. Malgré son pseudonyme, cette mère de famille de 42 ans a été identifiée par des militants anti-nazis. Les candidates se présentent sous pseudonyme. Mais les militants anti-nazis du Simon Wiesenthal Center (SWC) n’ont pas voulu en rester là et ont réussi à identifier la favorite du concours de beauté Miss Hitler, organisé sur VKontakte, une sorte de Facebook, très populaire en Russie et en Biélorussie, qui promeut une « saine compétition hitlérienne ». Dans le viseur des chasseurs de nazis : « Miss Aryan Angel », la favorite de la compétition qui se décrit comme « une femme hétérosexuelle blanche de sang pur avec un désir ardent de revenir aux méthodes traditionnelles. Conformément à la nature. » Sa description revendique aussi : « Sang et sol. Ancêtres et honneur. Notre peuple compte. » Les militants des droits de l’Homme du SWC, ont ainsi pu identifier la candidate : Sarah Mountford, une militante du groupe d’extrême droite Britain First, originaire d’Oxford, rapporte la radio LBC News. La Britannique est âgée de 42 ans et est mère de famille.