Why Neo-Nazis Are Obsessed With the Occult – #terror

The Nazis themselves were murder nerds. Now their successors are LARPing as wizards of racial superiority as they commit very real atrocities—as seen in the recent parent killing in Wisconsin. Deep in northwestern Westphalia, Germany, stands a twelfth-century castle conceived by Heinrich Himmler, leader of the paramilitary Schutzstaffel, as a kind of “Camelot” for the triumphal knights of the Aryan race. The Wewelsburg Castle was also a fantasy nerd’s dream come true. In its bowels lies an occult enclave straight out of Cecil B. DeMille: an Arthurian-style set of catacombs designed to look medieval but actually made of concrete. Above, in the Hall of the Supreme S.S. Leaders, there’s a marble floor inlaid with a design of the Black Sun, or Sonnenrad—a circle containing swastika-like arms that epitomizes Nazi striving to create an idealized Norse-Aryan past for themselves. Himmler started renovations on the castle in the mid-1930s; the Nazi paradise he built was meant to host S.S. ceremonies, such as handing particularly distinguished murderers the Totenkopfring, a ring adorned with the signature S.S. skull but also a variety of quasi-Nordic runes and symbolic oak leaves, designed by Himmler’s personal occultist, a purportedly clairvoyant mystic by the name of Karl Wiligut. The Nazis, in short, were obsessed with legend and magic. Consider the swastika itself: First written about in Germany by the archaeologist Heinrich Schliemann, who discovered the symbol in the ruins of Troy in 1868, the swastika was seized on by Hitler—whose birthday falls on Easter Sunday this year—as emblematic of the idealized, quasi-mythical Aryan race he sought to recreate. More to the point, the Nazis were murder nerds, LARPing as wizards of racial superiority as they committed very real atrocities. And the same is true of their successors today. Partly aping their dead heroes and partly engaged in a similar delusion—self-mythologizing as the scions of an ancient white race—neo-Nazis are a remarkably myth-oriented bunch. This manifests in a lot of different ways, like engaging in werewolf-themed cultic neopaganism or dedicating themselves to Norse gods. Or, in a recent newsworthy example, following the Order of the Nine Angles, a late-twentieth-century neo-Nazi pseudoreligion that seeks to turn its adherents into racially pure Satanic wizards. Earlier this week, a Waukesha, Wisconsin, teenager and devotee of the Order of the Nine Angles, or ONA, was charged with murdering his mother and stepfather and plotting to assassinate President Donald Trump, in order to further the Order’s goals of a world plunged into chaotic violence. “Jewish occupied governments must fall. The white race cannot survive unless America collapses,” the 17-year-old, Nikita Casap, wrote in a manifesto. “Huge amounts of violence will be required.” He called himself a “niner” (a Nine Angles devotee) and encouraged his imitators to read a variety of extremist books. In doing so, Casap drew on nearly a century of blood-drenched legacy in his pairing of violent death with a potent dose of magical thinking. The symbol of the Order of the Nine Angles looks, more than anything, like a mutilated cat’s cradle, just as their ideology is a muddle of inverted myths, profligate cruelty, and pure bigotry. It’s a religion of shock and destruction, and as such, it has appealed particularly to young men—teens seeking to break away from their parents, and aimless mid-twenties men who want to blaze a path of dubious glory by blood. The movement was created in the 1970s by a British neo-Nazi named David Myatt, nicknamed the “Cat Strangler” by his friends because of his affinity for torturing animals. His ideology reflects the charming sobriquet. In 1999, a 22-year-old man reportedly inspired by Myatt’s book A Practical Guide to Aryan Revolution planted bombs embedded with nails in areas frequented by London’s minority and gay communities, injuring 129 people and killing three. In Myatt’s work and speeches, an increasingly elaborate cosmology is paired with direct calls to terrorist action, all in the service of ushering in an eschatological race war. Affiliated with the so-called “Left-Hand Path” of magic—dark or black magic—the ONA offers such occult hokum as a world divided into the seven branches of the “Tree of Wyrd,” a creator deity named Vindex, and individual cells called “nexions.”

via newrepublic: Why Neo-Nazis Are Obsessed With the Occult

Neo-Nazis lean so heavily on myth because their ideology is prima facie absurd; the purported oppression of whites needs tortuous, even mythological explanations to ring remotely true. From @swordsjew.bsky.social: newrepublic.com/article/1939…

— The New Republic (@newrepublic.com) 2025-04-20T13:06:00.941Z

#otd1945.04.19 – Der Schwur von #Buchenwald

Am Abend des 19. April 1945 fand in Buchenwald eine erste Trauerfeier für die Toten des Konzentrationslagers auf dem Appellplatz statt. Überlebende hatten sie im Auftrag des Internationalen Lagerkomitees organisiert. Ein in den Werkstätten des Lagers hergestellter hölzerner Obelisk diente als provisorisches Denkmal. Er trug die Inschrift „K.L.B. 51.000“ – die geschätzte Zahl der Toten des KZ Buchenwald.

Nacheinander marschierten die Überlebenden nach Nationen gegliedert und in Blöcken formiert unter den Klängen des Lagerorchesters auf den Appellplatz. Auf Russisch, Polnisch, Deutsch, Französisch, Tschechisch und Englisch wurde eine vorher ausgearbeitete Gedenkansprache verlesen.  Sie mündete in dem gemeinsamen Gelöbnis: „Die endgültige Zerschmetterung des Nazismus ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ideal.“ Heute ist es als der Schwur von Buchenwald bekannt

via liberation.buchenwald.de: otd1945.04.19 Der Schwur von Buchenwald

Kameraden! Wir Buchenwalder Antifaschisten sind heute angetreten zu Ehren der in Buchenwald und seinen Außenkommandos von der Nazi-Bestie und ihren Helfershelfern ermordeten 51 000 Gefangenen!
51 000 erschossen, gehenkt, zertrampelt, erschlagen, erstickt, ersäuft, verhungert, vergiftet, abgespritzt.
51 000 Väter-Brüder-Söhne starben einen qualvollen Tod, weil sie Kämpfer gegen das faschistische Mordregime waren.
51 000 Mütter und Frauen und Hunderttausende Kinder klagen an!
Wir lebend Gebliebenen, wir Zeugen der nazistischen Bestialität, sahen in ohnmächtiger Wut unsere Kameraden fallen.
Wenn uns eins am Leben hielt, dann war es der Gedanke: Es kommt der Tag der Rache!
Heute sind wir frei!
Wir danken den verbündeten Armeen der Amerikaner, Engländer, Sowjets und allen Freiheitsarmeen, die uns und der gesamten Welt den Frieden und das Leben erkämpfen.
Wir gedenken an dieser Stelle des großen Freundes der Antifaschisten aller Länder, eines Organisatoren und Initiatoren des Kampfes um eine neue, demokratische, friedliche Welt, F. D. Roosevelt. Ehre seinem Andenken!
Wir Buchenwalder, Russen, Franzosen, Polen, Tschechen, Slowaken und Deutsche, Spanier, Italiener und Österreicher, Belgier und Holländer, Engländer, Luxemburger, Rumänen, Jugoslawen und Ungarn, kämpften gemeinsam gegen die SS, gegen die nazistischen Verbrecher, für unsere eigene Befreiung.
Uns beseelte eine Idee: Unsere Sache ist gerecht – Der Sieg muß unser sein!
Wir führten in vielen Sprachen den gleichen harten, erbarmungslosen, opferreichen Kampf, und dieser Kampf ist noch nicht zu Ende. Noch wehen Hitlerfahnen! Noch leben die Mörder unserer Kameraden! Noch laufen unsere sadistischen Peiniger frei herum!
Wir schwören deshalb vor aller Welt auf diesem Appellplatz, an dieser Stätte des faschistischen Grauens:
Wir stellen den Kampf erst ein, wenn auch der letzte Schuldige vor den Richtern der Völker steht!
Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel.
Das sind wir unseren gemordeten Kameraden, ihren Angehörigen schuldig. Zum Zeichen Eurer Bereitschaft für diesen Kampf erhebt die Hand zum Schwur und sprecht mir nach:
,WIR SCHWÖREN!
,

Buchenwald/Weimar 19.April 1945

ERINNERUNG AN #JUDEN IN WEIMAR GESCHÄNDET – #Weimar: #Stolpersteine beschmiert und mit #Säure übergossen

Polizisten haben den Vorfall in Weimar bei einer Routine-Kontrolle entdeckt. Was genau passiert ist. Als Erinnerung an Menschen, die Opfer der Nationalsozialisten wurden, sind Stolpersteine in vielen Städten in den Boden eingelassen. In Weimar wurden diese Steine nun beschmiert. Erneut haben Unbekannte Stolpersteine in Weimar geschändet. Mehrere Stolpersteine sind in der Innenstadt mit roter Farbe beschmiert worden. Insgesamt sind sieben Erinnerungssteine beschädigt worden, wie die Polizei Jena mitteilte. Einen der Stolpersteine begossen Unbekannte augenscheinlich zusätzlich mit einer säurehaltigen Substanz, wie es hieß. Untersuchungen sollen zeigen, worum es sich dabei handelte. (…) Erst Anfang März hatte die Polizei von neun beschmierten Stolpersteinen in Weimar berichtet. Darüber hinaus werden auch immer wieder Plakate mit einem Bezug zu Juden in Weimar mit anti-jüdischen Schriftzügen versehen.

via ta: ERINNERUNG AN JUDEN IN WEIMAR GESCHÄNDET Weimar: Stolpersteine beschmiert und mit Säure übergossen

“Wir schicken dich ins #KZ” – Rechtsextreme lauern Lehrerin in #Sachsen auf – die kündigt – #kaltland #Oelsnitz

Eine Lehrerin will abends nach Hause fahren. Doch plötzlich lauern ihr Vermummte mit Reichskriegsflagge auf. Dann fasst die Lehrerin einen folgenschweren Entschluss. Im Erzgebirge ist eine Lehrerin mutmaßlich von Rechtsextremen bedroht worden. Der Vorfall ereignete sich laut “Zeit Online” schon im Januar dieses Jahres. Die Lehrerin einer Oberschule in Oelsnitz ist demnach abends auf einem Parkplatz vor der Schule angegriffen worden. Drei Vermummte lauerten der Frau auf, blendeten sie mit einer Taschenlampe und beleidigten sie. Die Unbekannten sollen mit einer Reichskriegsflagge posiert und “Sieg Heil” und “Wir schicken dich ins KZ” gerufen haben. Als die Polizei am Tatort ankam, waren die Unbekannten dem Bericht zufolge schon geflüchtet. Die Lehrerin zog aus dem rechtsextremen Angriff Konsequenzen, wie “Zeit Online” weiter berichtet. Sie arbeitet jetzt an einer anderen Schule, hat sich bewusst versetzen lassen. In einem auf der Homepage veröffentlichten Statement spricht der Schulleiter von einem “feigen Angriff”. Die Lehrerin hat demnach Kunst an der Oberschule unterrichtet. Im März sei sie versetzt worden. Die Schule hoffe, dass die Täter überführt würden, schreibt der Schulleiter in dem Statement. An sächsischen Schulen gibt es immer wieder rechtsextreme Vorfälle. Im vergangenen Jahr erfassten die Behörden 154 Vorfälle

via t-online: “Wir schicken dich ins KZ” Rechtsextreme lauern Lehrerin in Sachsen auf – die kündigt

KZ-Gedenkstätte – Neuntklässler aus #Görlitz zeigen in #Auschwitz rechtsextreme Geste

Beim Besuch der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau haben Schüler aus Görlitz den sogenannten White-Power-Gruß gezeigt. Jetzt sollen sie dafür Sozialstunden leisten. Ein Foto sorgt derzeit in den sozialen Netzwerken für Empörung: Darauf zu sehen sind vier Jugendliche in schwarzen Jacken, Jeans und Sneakers, die sich vor dem Eingang zur KZ-Gedenkstätte in Auschwitz-Birkenau aufgereiht und ihre Hände zum »White-Power-Gruß« erhoben haben. Die Geste gilt in Neonazikreisen als Demonstration einer sogenannten weißen Vorherrschaft. Dabei berühren sich die Spitzen von Daumen und Zeigefinger, während die restlichen Finger gestreckt werden. Anders als etwa der Hitlergruß ist die bei Rechtsradikalen beliebte Geste bisher nicht verboten. Schüler postete Foto auf Instagram Am Morgen wurde eine Anzeige bei der Polizei gestellt, wie ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa bestätigte. Jetzt laufen die Ermittlungen. Laut MDR Sachsen  hatte eine Dresdner Antifa-Gruppe das Foto an Medienvertreter geschickt. Einer der Schüler soll die Aufnahme auch selbst auf Instagram veröffentlicht haben. Die Schüler stammen ersten Erkenntnissen zufolge aus Görlitz, wo sie die Scultetus-Oberschule besuchen. Sie sollen im Rahmen einer Bildungsfahrt am 13. März in dem ehemaligen deutschen Vernichtungslager gewesen sein

via spoegel: KZ-Gedenkstätte Neuntklässler aus Görlitz zeigen in Auschwitz rechtsextreme Geste

siehe auch: Schüler aus Görlitz zeigen bei Auschwitz-Besuch rechtsextreme Geste Vier Neuntklässler aus Sachsen ließen sich vor der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau fotografieren, als sie den sogenannten White-Power-Gruß zeigten. Die Polizei ermittelt. Vier Schüler aus Görlitz haben bei einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau den sogenannten White-Power-Gruß gezeigt. Die Neuntklässler posierten bei einer Bildungsfahrt Mitte März mit der rechtsextremen Geste vor dem früheren deutschen Vernichtungslager. Wie ein Sprecher des Sächsischen Landesamtes für Schule und Bildung bestätigte, ließen sich die Jugendlichen dabei fotografieren. Ein Foto des Vorfalls kursiert in sozialen Medien. Einem Polizeisprecher zufolge wurde Anzeige erstattet und Ermittlungen aufgenommen (…) Laut dem Sächsischen Landesamt für Schule und Bildung reagierte die Schulleitung der Görlitzer Scultetus-Oberschule umgehend auf den Vorfall. Die Neuntklässler und ihre Eltern wurden zu Gesprächen vorgeladen. Die Schüler erhielten einen Verweis und müssen Sozialstunden ableisten

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By pzk net, CC BY 3.0, Link

Sinti und Roma in Deutschland – Mit keinem Wort erwähnt – #WeRemember #InternationalRomaDay

Deutschland habe eine historische Verantwortung gegenüber Sinti und Roma, sagt Kelly Laubinger. Sie kritisiert Leerstellen bei den Koalitionsverhandlungen. „Je länger ich in den Papieren aus den Koalitionsverhandlungen gelesen habe, desto fassungsloser wurde ich“, sagt Kelly Laubinger. Der Geschäftsführerin der Sinti Union Schleswig-Holstein geht es nicht so sehr darum, was auf den 169 Seiten der Arbeitsgruppen aus CDU, CSU und SPD steht – sondern um das, was dort nicht steht. „Sinti und Roma werden nicht ein einziges Mal erwähnt“, kritisiert Laubinger. Konkret geht es ihr um eine Passage im Papier der Arbeitsgruppe 1 zur Innenpolitik. Dort heißt es: „Deutschland trägt eine besondere Verantwortung im Kampf gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens.“ Ein Umstand, den Union und SPD völlig zurecht betonen, sagt Laubinger. „Wenigstens an dieser Stelle hätte auch die historische Verantwortung Deutschlands gegenüber Sinti und Roma erwähnt werden müssen.“ Bis zu einer halben Million Sinti und Roma ermordeten die Nationalsozialisten bis 1945. Sie wurden systematisch entrechtet, deportiert und ermordet. Doch erst 1982 erkannte Deutschland diesen Völkermord an. Mit dem Ende der NS-Herrschaft habe die Diskriminierung und Kriminalisierung aber nicht geendet, sagt Laubinger. Vielmehr dauere sie bis heute an. Das zeige sich am Umgang der Polizei mit Angehörigen der Minderheit ebenso wie in der medialen Darstellung, an struktureller Diskriminierung im Bildungswesen oder daran, dass zugewanderte und geflüchtete Roma abgeschoben würden – „obwohl unter ihnen Nachfahren von Überlebenden sind“, sagt Laubinger. „Dass wir nun nicht mal erwähnt werden, reiht sich ein in die lange deutsche Tradition, die Geschichte von Sinti und Roma unsichtbar zu machen.“ Dazu passe, dass im Papier zu Kultur und Medien die große Bedeutung der Gedenkstättenlandschaft in Deutschland genannt werde. „Währenddessen droht dem erst 2012 eingeweihten europäischen Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma in Berlin massive Beschädigung, weil die Bahn eine S-Bahn-Trasse darunter bauen will.“

via taz: Sinti und Roma in Deutschland Mit keinem Wort erwähnt

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Von Asio otus – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Konzentrationslager Stutthof – Ehemalige KZ-Sekretärin Irmgard Furchner ist tot

Die frühere KZ-Sekretärin Irmgard Furchner ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft Itzehoe war das Todesdatum bereits der 14. Januar 2025. Die frühere KZ-Sekretärin Irmgard Furchner ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Das haben das Landgericht Itzehoe und die Staatsanwaltschaft Itzehoe dem SPIEGEL bestätigt. Zuerst hatte der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag berichtet . Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft Itzehoe starb Furchner bereits am 14. Januar 2025. Furchner wurde Ende 2022 wegen Beihilfe zum Mord in 10.505 Fällen und wegen Beihilfe zum versuchten Mord in fünf Fällen verurteilt. Sie erhielt eine Jugendstrafe von zwei Jahren, ausgesetzt zur Bewährung. Furchner hatte zwischen Juni 1943 und April 1945 als Stenotypistin des Lagerkommandanten Paul Werner Hoppe gearbeitet – und damit nach Ansicht des Gerichts bei der systematischen Tötung Tausender Hilfe geleistet.  Furchner war zwar keine direkte Beteiligung an einer Massenvernichtung nachgewiesen worden. Aber sie habe mit ihrer Arbeit das Konzentrationslager am Laufen gehalten. Über ihren Schreibtisch  soll der Schriftverkehr zwischen verschiedenen Konzentrationslagern gegangen sein, sie soll Deportationslisten für Züge nach Auschwitz aufgegeben und Material zur Herstellung des Giftgases Zyklon B bestellt haben.

via spiegel: Konzentrationslager Stutthof Ehemalige KZ-Sekretärin Irmgard Furchner ist tot

siehe auch: Former Nazi Concentration Camp Secretary Irmgard Furchner Dies at 99. Irmgard Furchner, a former secretary at the Stutthof concentration camp during the Nazi era, has died at age 99. Furchner made international headlines in 2022 when she was convicted by a German court for her role in the systematic murder of more than 10,000 people during World War II. As a teenager, she worked as a civilian stenographer and typist in the camp commandant’s office, aiding in the administration of the camp’s daily operations. Her trial was seen as one of the last of its kind, as Germany continued to pursue justice for Holocaust crimes, decades after the war. About 110,000 people from 28 countries were imprisoned in the Stutthof concentration camp, and almost 65,000 did not survive.