KZ-Gedenkstätte – Neuntklässler aus #Görlitz zeigen in #Auschwitz rechtsextreme Geste

Beim Besuch der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau haben Schüler aus Görlitz den sogenannten White-Power-Gruß gezeigt. Jetzt sollen sie dafür Sozialstunden leisten. Ein Foto sorgt derzeit in den sozialen Netzwerken für Empörung: Darauf zu sehen sind vier Jugendliche in schwarzen Jacken, Jeans und Sneakers, die sich vor dem Eingang zur KZ-Gedenkstätte in Auschwitz-Birkenau aufgereiht und ihre Hände zum »White-Power-Gruß« erhoben haben. Die Geste gilt in Neonazikreisen als Demonstration einer sogenannten weißen Vorherrschaft. Dabei berühren sich die Spitzen von Daumen und Zeigefinger, während die restlichen Finger gestreckt werden. Anders als etwa der Hitlergruß ist die bei Rechtsradikalen beliebte Geste bisher nicht verboten. Schüler postete Foto auf Instagram Am Morgen wurde eine Anzeige bei der Polizei gestellt, wie ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa bestätigte. Jetzt laufen die Ermittlungen. Laut MDR Sachsen  hatte eine Dresdner Antifa-Gruppe das Foto an Medienvertreter geschickt. Einer der Schüler soll die Aufnahme auch selbst auf Instagram veröffentlicht haben. Die Schüler stammen ersten Erkenntnissen zufolge aus Görlitz, wo sie die Scultetus-Oberschule besuchen. Sie sollen im Rahmen einer Bildungsfahrt am 13. März in dem ehemaligen deutschen Vernichtungslager gewesen sein

via spoegel: KZ-Gedenkstätte Neuntklässler aus Görlitz zeigen in Auschwitz rechtsextreme Geste

siehe auch: Schüler aus Görlitz zeigen bei Auschwitz-Besuch rechtsextreme Geste Vier Neuntklässler aus Sachsen ließen sich vor der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau fotografieren, als sie den sogenannten White-Power-Gruß zeigten. Die Polizei ermittelt. Vier Schüler aus Görlitz haben bei einem Besuch der KZ-Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau den sogenannten White-Power-Gruß gezeigt. Die Neuntklässler posierten bei einer Bildungsfahrt Mitte März mit der rechtsextremen Geste vor dem früheren deutschen Vernichtungslager. Wie ein Sprecher des Sächsischen Landesamtes für Schule und Bildung bestätigte, ließen sich die Jugendlichen dabei fotografieren. Ein Foto des Vorfalls kursiert in sozialen Medien. Einem Polizeisprecher zufolge wurde Anzeige erstattet und Ermittlungen aufgenommen (…) Laut dem Sächsischen Landesamt für Schule und Bildung reagierte die Schulleitung der Görlitzer Scultetus-Oberschule umgehend auf den Vorfall. Die Neuntklässler und ihre Eltern wurden zu Gesprächen vorgeladen. Die Schüler erhielten einen Verweis und müssen Sozialstunden ableisten

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By pzk net, CC BY 3.0, Link

Sinti und Roma in Deutschland – Mit keinem Wort erwähnt – #WeRemember #InternationalRomaDay

Deutschland habe eine historische Verantwortung gegenüber Sinti und Roma, sagt Kelly Laubinger. Sie kritisiert Leerstellen bei den Koalitionsverhandlungen. „Je länger ich in den Papieren aus den Koalitionsverhandlungen gelesen habe, desto fassungsloser wurde ich“, sagt Kelly Laubinger. Der Geschäftsführerin der Sinti Union Schleswig-Holstein geht es nicht so sehr darum, was auf den 169 Seiten der Arbeitsgruppen aus CDU, CSU und SPD steht – sondern um das, was dort nicht steht. „Sinti und Roma werden nicht ein einziges Mal erwähnt“, kritisiert Laubinger. Konkret geht es ihr um eine Passage im Papier der Arbeitsgruppe 1 zur Innenpolitik. Dort heißt es: „Deutschland trägt eine besondere Verantwortung im Kampf gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens.“ Ein Umstand, den Union und SPD völlig zurecht betonen, sagt Laubinger. „Wenigstens an dieser Stelle hätte auch die historische Verantwortung Deutschlands gegenüber Sinti und Roma erwähnt werden müssen.“ Bis zu einer halben Million Sinti und Roma ermordeten die Nationalsozialisten bis 1945. Sie wurden systematisch entrechtet, deportiert und ermordet. Doch erst 1982 erkannte Deutschland diesen Völkermord an. Mit dem Ende der NS-Herrschaft habe die Diskriminierung und Kriminalisierung aber nicht geendet, sagt Laubinger. Vielmehr dauere sie bis heute an. Das zeige sich am Umgang der Polizei mit Angehörigen der Minderheit ebenso wie in der medialen Darstellung, an struktureller Diskriminierung im Bildungswesen oder daran, dass zugewanderte und geflüchtete Roma abgeschoben würden – „obwohl unter ihnen Nachfahren von Überlebenden sind“, sagt Laubinger. „Dass wir nun nicht mal erwähnt werden, reiht sich ein in die lange deutsche Tradition, die Geschichte von Sinti und Roma unsichtbar zu machen.“ Dazu passe, dass im Papier zu Kultur und Medien die große Bedeutung der Gedenkstättenlandschaft in Deutschland genannt werde. „Währenddessen droht dem erst 2012 eingeweihten europäischen Mahnmal für die ermordeten Sinti und Roma in Berlin massive Beschädigung, weil die Bahn eine S-Bahn-Trasse darunter bauen will.“

via taz: Sinti und Roma in Deutschland Mit keinem Wort erwähnt

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Von Asio otusEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

Konzentrationslager Stutthof – Ehemalige KZ-Sekretärin Irmgard Furchner ist tot

Die frühere KZ-Sekretärin Irmgard Furchner ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft Itzehoe war das Todesdatum bereits der 14. Januar 2025. Die frühere KZ-Sekretärin Irmgard Furchner ist im Alter von 99 Jahren gestorben. Das haben das Landgericht Itzehoe und die Staatsanwaltschaft Itzehoe dem SPIEGEL bestätigt. Zuerst hatte der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag berichtet . Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft Itzehoe starb Furchner bereits am 14. Januar 2025. Furchner wurde Ende 2022 wegen Beihilfe zum Mord in 10.505 Fällen und wegen Beihilfe zum versuchten Mord in fünf Fällen verurteilt. Sie erhielt eine Jugendstrafe von zwei Jahren, ausgesetzt zur Bewährung. Furchner hatte zwischen Juni 1943 und April 1945 als Stenotypistin des Lagerkommandanten Paul Werner Hoppe gearbeitet – und damit nach Ansicht des Gerichts bei der systematischen Tötung Tausender Hilfe geleistet.  Furchner war zwar keine direkte Beteiligung an einer Massenvernichtung nachgewiesen worden. Aber sie habe mit ihrer Arbeit das Konzentrationslager am Laufen gehalten. Über ihren Schreibtisch  soll der Schriftverkehr zwischen verschiedenen Konzentrationslagern gegangen sein, sie soll Deportationslisten für Züge nach Auschwitz aufgegeben und Material zur Herstellung des Giftgases Zyklon B bestellt haben.

via spiegel: Konzentrationslager Stutthof Ehemalige KZ-Sekretärin Irmgard Furchner ist tot

siehe auch: Former Nazi Concentration Camp Secretary Irmgard Furchner Dies at 99. Irmgard Furchner, a former secretary at the Stutthof concentration camp during the Nazi era, has died at age 99. Furchner made international headlines in 2022 when she was convicted by a German court for her role in the systematic murder of more than 10,000 people during World War II. As a teenager, she worked as a civilian stenographer and typist in the camp commandant’s office, aiding in the administration of the camp’s daily operations. Her trial was seen as one of the last of its kind, as Germany continued to pursue justice for Holocaust crimes, decades after the war. About 110,000 people from 28 countries were imprisoned in the Stutthof concentration camp, and almost 65,000 did not survive.

Wulff kritisiert AfD bei Gedenken an Buchenwald-Befreiung

Jene, die glaubten, man könne die AfD entzaubern durch Einbindung, lägen falsch, betonte der Bundespräsident a.D. Beim Gedenkakt in Weimar hat der frühere Bundespräsident Christian Wulff den Bogen vom Nationalsozialismus bis zu heute geschlagen. »Aufgrund der Verrohung und der Radikalisierung und eines weltweiten Rechtsrucks kann ich mir inzwischen – und das macht mich beklommen – deutlicher vorstellen, wie das damals geschehen konnte«, sagte Wulff mit Blick auf den Nazi-Terror und die Entwicklung dahin. Er forderte zum aktiven Engagement für die Demokratie auf und dazu, sich Menschlichkeit zu bewahren. Mit Blick auf die NS-Zeit sagte Wulf: »Wir tragen hieraus eine dauernde, fortwährende, ewige Verantwortung, denn das Böse darf niemals wieder siegen.« Deutliche Kritik übte er an der in Teilen als gesichert rechtsextrem eingestuften AfD. »Die Verharmloser der AfD ignorieren, dass die AfD mit ihrer Ideologie den Nährboden bereitet, dass sich Menschen in Deutschland unwohl fühlen und tatsächlich konkret gefährdet sind.« Jene, die glaubten, man könne die AfD entzaubern durch Einbindung, lägen falsch.

via jüdische allgemeine: Wulff kritisiert AfD bei Gedenken an Buchenwald-Befreiung

Detailansicht Denkmal KL Buchenwald
Von me – Eigenes Werk, Gemeinfrei, Link

RASSISMUS-EKLAT IN BERGEN-BELSEN – Gymnasiasten singen in KZ-Gedenkstätte „Ausländer raus!“

Schüler sorgen auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Bergen-Belsen für einen Eklat. Der Schulleiter reagiert entschlossen. Gymnasiasten aus Bielefeld haben in der KZ-Gedenkstätte Bergen-Belsen (Niedersachsen) für einen Rassismus-Eklat gesorgt. Wie die Tageszeitung „Neue Westfälische“ auf ihrem Nachrichtenportal nw.de berichtet, hätten einzelne Jugendliche einer neunten Klasse nach einer Führung auf dem zentralen Platz „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!“ gesungen – die fremdenfeindlich umgedichtete Version des Gigi-d’Agostino-Hits „L’amour Toujours“. Die Lehrkräfte seien in diesem Moment an einer Ticketkasse beschäftigt gewesen. Aufsichtspersonal der Gedenkstätte habe daraufhin eingegriffen und die Schüler gemaßregelt. Eine Sprecherin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, die Trägerin der Einrichtung ist, bestätigte den Vorfall. Dieser habe sich demnach bereits Anfang Juli 2024 ereignet. „Wie in anderen Fällen ist die Gedenkstätte daraufhin mit der Schule in Kontakt gegangen, die offenbar die weiteren Maßnahmen ergriffen hat“, sagte die Sprecherin weiter. Der Schulleiter hat dem Bericht zufolge entschlossen reagiert. Er habe den Vorfall zur Anzeige gebracht und innerschulische Disziplinierungsmaßnahmen angeordnet.

via abendblatt: RASSISMUS-EKLAT IN BERGEN-BELSEN Gymnasiasten singen in KZ-Gedenkstätte „Ausländer raus!“

Argentina’s president to declassify Nazi files, expose how war criminals fled to Argentina

The newly released archives could provide deeper insight into the extent of local support that enabled arrival of the fleeing Nazis. Argentinian President Javier Milei announced that Argentina would be declassifying government archives related to Nazi activity in an effort to expose how war criminals escaped to the country following World War II. The decision was made during a meeting with representatives from the Simon Wiesenthal Center, an international human rights organization that combats antisemitism. The move will grant researchers, along with the public, access to historical documents that may shed new light on the escape networks that helped Nazis evade arrest and resettle in South America. According to The Jewish Chronicle, historians estimate that Argentina offered refuge to roughly 5,000 Nazi war criminals, including notorious Nazi figures,  Adolf Eichmann and Josef Mengele. The newly released archives could also provide deeper insight into the extent of local support that enabled arrival of the fleeing Nazis and their protection. The escape routes allowed thousands of Nazis to flee Europe to countries like Switzerland, Argentina, and Mexico. Some of the documents may also reveal how the US used these networks to secretly relocate Nazi scientists across the Atlantic, enlisting them in major military, medical, and space research programs.

via jpost: Argentina’s president to declassify Nazi files, expose how war criminals fled to Argentina

siehe auch: Government to declassify files on Nazis who sought refuge in Argentina post-World War II Cabinet Chief Guillermo Francos confirms that President Javier Milei has ordered the declassification of all official records concerning Nazis who sought refuge in Argentina after World War II, following a request from US Republican Senator Steve Daines back in February. Argentina’s government will declassify all government-held files on Nazi fugitives who settled in Argentina after World War II, a top official has confirmed. Cabinet Chief Guillermo Francos announced Tuesday that President Javier Milei had ordered the release and declassification of the archives.  The files will concern “Nazis who sought refuge in Argentina and were protected for many years,” Francos explained in an exclusive interview with journalist Alfredo Leuco for the DNEWS media outlet.

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Von Mercedes Benz Argentina – https://ilmanifesto.it/prima-di-gerusalemme-eichmann-a-buenos-aires-o-la-mondanita-del-male/, Gemeinfrei, Link

‘Budapest is ours’: Annual neo-Nazi holiday celebration commences in Hungary

Thousands of individuals—many of whom wore far-right insignia and Nazi uniforms—participated in a ‘memorial hike’ from Buda Castle. Thousands gathered in Budapest for the “Day of Honor” in early February to glorify those who fought alongside the Nazis during World War II, according to Légió Hungária, the organizers of the annual event. The event honored Waffen-SS collaborators, paying tribute to a failed operation in which Nazi and Hungarian troops attempted to break out of the city during the Soviet Army’s siege in 1945. The Siege of Budapest was one of the most brutal in modern history, lasting 100 days and resulting in the total destruction of the city.  Thousands of individuals—many of whom wore far-right insignia and Nazi uniforms—participated in a “memorial hike” from Buda Castle, according to images publicized by Getty. “Budapest is ours,” Outlaw Army said on their website, another organization that participated in planning the event. “This date is important because our Hungarian and German comrades defended Europe from communism and its materialistic, evil ideas,” Francesco, a member of the neo-fascist movement CasaPound Italia, remarked in a speech published on the Légió Hungária website.

via jpost: ‘Budapest is ours’: Annual neo-Nazi holiday celebration commences in Hungary