In #Quarantäne – #AfD-Politikerin Beatrix von #Storch hat #Corona – #KarmaIsABitch

Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Sie habe sich unmittelbar in Quarantäne begeben, gab von Storch bekannt. Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, hat Corona. Sie habe sich nach einem positiven PCR-Test in Quarantäne begeben, schrieb die  50-jährige Storch am Sonntag auf ihrer Facebook-Seite. “Mich schmerzt sehr, dass ich aus diesem Grund in der nächsten Woche nicht an den Sitzungen in Parlament und Fraktion teilnehmen kann.” 

via t-online: In Quarantäne  – AfD-Politikerin Beatrix von Storch hat Corona

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Nach Einschüchterungsversuch gegen Politikerin – Wenn die Wut in die Provinz wandert

Fackelmärsche und „Spaziergänge“: Wie Corona-Proteste radikalisierter Querdenker aus Sachsen auch in anderen Bundesländern Schule machen. Die Telegram-Kommentarspalten der sogenannten „Freien Sachsen“ sind ein Hort des Hasses. Regelmäßig veröffentlichen User konkrete Todesdrohungen, fantasieren einen Bürgerkrieg herbei oder tauschen sich über verhasste Politiker und Politikerinnen aus. (…) Immer wieder finden sich in diesen Chats auch Hinweise auf die Wohnorte und Privatadressen der Parlamentarier. So ist es im Endeffekt wenig verwunderlich, dass Rechtsextremisten und Gegner der Corona-Maßnahmen tatsächlich Politiker zuhause aufsuchen, wie am Freitagabend vor Petra Köppings Privathaus in Grimma geschehen. Mit Fackeln und Plakaten hatten sich etwa 30 Personen vor dem Gebäude der Gesundheitsministerin unangemeldet versammelt und laut rufend ihren Protest zum Ausdruck gebracht. Die Ministerin befand sich zu dem Zeitpunkt nach Zeitungsberichten tatsächlich zu Hause. Als die Polizei eintraf, konnte sie die Identität von 25 Beteiligten feststellen, die versuchten mit mehreren Fahrzeugen zu flüchten. Parteiübergreifend wurde der Fackel-Protest als Einschüchterungsversuch gegen Köpping gewertet. (…) Die Führungsriege der Partei um den Chemnitzer Anwalt Martin Kohlmann von Pro Chemnitz und dem NPD-Politiker Stefan Hartung verfolgt dabei eine erfolgreiche Taktik der dezentralen Mobilisierung. Szenekenner beobachten seit Monaten, dass die Corona-Proteste in den großen sächsischen Städten wie Leipzig oder Dresden immer kleiner ausfallen, die Teilnehmerzahlen in der Provinz dafür stetig steigen.

via tagesspiegel: Nach Einschüchterungsversuch gegen Politikerin – Wenn die Wut in die Provinz wandert

UK neo-Nazi sentenced to read classic literature hasn’t started yet

Ben John, a 21-year-old Nazi sympathizer, was ordered to read classic literature such as the works of Shakespeare, Jane Austen and Charles Dickens in sentencing, but he has yet to do so. A British neo-Nazi found guilty of terrorist offenses and ordered to read a list of classical novels, including Jane Austen’s Pride and Prejudice, has revealed that he has not yet started reading them, Scout News, a newsletter investigating the far-Right in the UK, revealed over the weekend.
Ben John, a 21-year-old Nazi sympathizer, was found with 67,788 instances of violent white supremacist content, including instructions to make bombs, and was told by Judge Timothy Spencer QC in late summer that he could stay out of prison if he avoided white-supremacy materials and read classic literature. (…) Despite the conviction carrying a maximum prison sentence of 15 years, Judge Spencer concluded the crime was likely “an act of teenage folly” and an isolated incident.  However, as part of this sentencing, John would be tested on the material every four months, with the first test being on January 4, 2022.

via jpost: UK neo-Nazi sentenced to read classic literature hasn’t started yet

Warum Tiktok Rechtsextreme und Islamisten magisch anzieht

Präzise Algorithmen und eine junge Nutzerbasis machen die Kurzvideoplattform Tiktok zu einem beliebten Sprachrohr für extremistische Narrative. 4,5 Milliarden Menschen, also mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung, nutzen mittlerweile soziale Medien. Beliebte Plattformen wie Instagram, Facebook und Tiktok erlauben einem nahezu hürdenlos, mit Freunden in Kontakt zu bleiben, Nachrichten zu konsumieren – oder sich unterhaltsame Tanzvideos anzusehen. (…) Rechtsextreme und islamistische Gruppierungen nutzen Social Media schon lange für die Rekrutierung neuer Anhänger. Im Laufe der Jahre haben sie ausgeklügelte Strategien entwickelt, um schnell auf Trends zu reagieren – und ihr Zielpublikum auch dann zu erreichen, wenn dieses gar nicht nach extremistischen Inhalten sucht, erklärt Verena Fabris von der Beratungsstelle Extremismus. Besonders gefährlich ist in dieser Hinsicht die Videoplattform Tiktok, die dank ihres Aufbaus vor allem junge Menschen begeistert – und inzwischen mehr als eine Milliarde aktive Nutzerinnen und Nutzer zählt. 60 Prozent von ihnen sind zwischen 16 und 24 Jahre alt. Damit fallen sie gleichzeitig in die Altersgruppe, für die Online-Präventionsangebote konzipiert werden, und in jene, auf die Extremisten abzielen, sagt der Politologe Rami Ali gegenüber dem STANDARD. Zum Vergleich: Die wichtigste Zielgruppe auf Instagram ist zwischen 25 und 34 Jahre alt.

via standard: Warum Tiktok Rechtsextreme und Islamisten magisch anzieht

“ICH BIN SALLY” – QUERDENKER-AUSSTEIGERIN ERZÄHLT, WIE SIE IN DER “SEKTE” LANDETE

“#IchbinSally” – so lautet der Hashtag, unter dem eine Aussteigerin bei Twitter berichtet, wie sie in die Querdenker-Szene hinein- und glücklicherweise wieder rausfand. Der umstrittene Messenger-Dienst “Telegram” spielt dabei eine große Rolle. “Meine Erfahrungen und Ausstieg aus Querdenken in einem Thread”, damit beginnt die Geschichte von “Kirschblüte”, wie sie sich auf Twitter nennt. “Durch Telegram bin ich in die Sekten-artige Welt von Querdenken um Ballweg, QAnon, Hildmann, Brauner, Schiffmann, Reichsbürgerströmungen, Verschwörungstheoretikern, Rechtsradikalen, und Co. geraten.” Sie kam vor zehn Jahren von Japan nach Deutschland, ist 24 Jahre, wie sie schreibt, “und für mich war es schon immer schwer ‘Anschluss’ zu finden, weil ich politisch neutral bin, Gamerin, und in einem Umfeld lebte sowie zur Schule ging, wo man weniger Kontakt zu ‘Deutschen’ hatte”. Das sei wie bei einer Sekte: “Ich habe gemerkt, wie radikal manche sind, wie ich auf einmal neben Leuten stand, welche ich nie in meiner Nähe haben wollte. Knallharte Nazis.” Rassismus sei weit verbreitet. Ein Großteil der Nazis dort gehört zur ‘Neuen Rechten’. “Dann steht man da, und merkt, dass man selbst rassistisch wird, um zu gefallen”, gibt “Sally” zu. Reichsbürger wie “Hildmann, Schiffmann, Brauner” bettelten permanent um Spenden. “Fakten zählen nicht”. Es zähle nur, “was den Interessen der Admins/Gruppierungen dient”.

via tag24: “ICH BIN SALLY” – QUERDENKER-AUSSTEIGERIN ERZÄHLT, WIE SIE IN DER “SEKTE” LANDETE

“Alte Bekannte” mobilisieren für Anti-Corona-Proteste

Spazieren gehen gegen Corona-Maßnahmen. Das klingt harmlos. Allerdings: Oft mobilisieren Akteure aus rechtsextremen Kreisen für die Proteste. Zum Teil sind sie schon vor der Pandemie aufgefallen, auch dem Verfassungsschutz – etwa mit Hass und Hetze gegen Flüchtlinge. Wer sind die Köpfe, denen Corona neuen Aufwind verspricht – und wie verbreiten sie ihre Botschaften? (…) Die Unzufriedenheit mit den Corona-Maßnahmen kann derzeit wohl am besten die Kleinstpartei “Freie Sachsen” für sich nutzen. Seit dem Sommer beobachtet der sächsische Verfassungsschutz die Partei um den Chemnitzer Martin Kohlmann. Aus Sicht der Behörde hat sich die rechtsextremistische Gruppierung als “Mobilisierungsmaschine der Protestszene in Sachsen fest etabliert”. Sie stehe zudem für die zunehmende Gewaltbereitschaft der Proteste. (…) Auch in den weiteren Bundesländern rufen “alte Bekannte” zu Anti-Corona-Protesten auf. Ein Beispiel: Sven Liebich in Sachsen-Anhalt. Der Rechtsextremist aus Halle wurde 2020 wegen Volksverhetzung verurteilt, zudem wird er seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet, der ihn als Agitator und Aufstachler beschreibt.

via mdr: “Alte Bekannte” mobilisieren für Anti-Corona-Proteste

#Stuttgart: #Querdenker verbrennen #Grundgesetz – und rufen neue „#Kristallnacht“ aus

Bei einer Querdenker-Demo in der Landeshauptstadt werden öffentliche zwei Ausgaben des Grundgesetzes verbrannt. Die Teilnehmer klatschen und jubeln dabei munter mit. Bei einer Querdenker-Demo in Stuttgart haben sich am Mittwoch (1. Dezember) Szenen abgespielt, die an das dunkelste Kapitel Deutschlands erinnern. Zahlreiche Teilnehmer klatschen und jubeln, als öffentlich zwei Ausgaben des Grundgesetzes verbrannt werden – in unmittelbarer Nähe zum Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus! Der erschreckende Vorfall wird jetzt von der Polizei untersucht. Auf Telegram und Twitter geht derzeit ein Video um, das einfach nur sprachlos macht. Es stammt von einer Querdenker-Demo aus Stuttgart, an der hunderte Menschen teilgenommen haben. Zu sehen sind zwei Männer, die in der Öffentlichkeit zwei Bücher verbrennen. Dabei handelt es sich um das Grundgesetz, das vor jubelnder Kulisse in Flammen aufgeht. Einer der Demo-Teilnehmer nutzt die Flammen des Buches, um auch seinen Mundschutz zu verbrennen.

via heidelbberg24: Stuttgart: Querdenker verbrennen Grundgesetz – und rufen neue „Kristallnacht“ aus