#Selenskyj-#Interview: „Haben Paradeuniformen in russischen Konvois gefunden“ – #Russland stoppt Veröffentlichung – #ukraine #freedomofpress #Roskomnadsor

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat mehreren russischen Medien ein Interview zum Krieg in der Ukraine gegeben. Selenskyj spricht darin auch über die russischen Fehleinschätzungen, man habe in frühen Konvois sogar Paradeuniformen gefunden. Die russische Medienaufsicht verhindert nun die Veröffentlichung – ohne Erfolg. (…) Es ist das erste Interview, das Selenskyj russischen Medienvertretern seit Beginn des Krieges in der Ukraine gegeben hat. Darin spricht Selenskyj über die Beziehungen zwischen Russen und Ukrainern, die Geschehnisse im Krieg und die westlichen Sanktionen gegenüber Russland. Die russische Armee hätte eine „Parade auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew am dritten oder vierten Tag des Krieges“ geplant, so Selenskyj. Aus westlichen Kreisen heißt es häufig, Russlands Präsident Wladimir Putin habe die Invasion in die Ukraine unterschätzt – besonders den Widerstand der Ukrainer und die geeinten Sanktionen des Westens. Nun stocken die russischen Vormärsche in weiten Teilen der Ukraine, die Streitkräfte kämpfen mit Versorgungsproblemen und es werden Verluste in Höhe von 16.000 Soldaten gemeldet. Das Interview des ukrainisches Präsidenten sorgt bei der russischen Medienaufsicht für besonders großen Unmut. Die Behörde Roskomnadsor will die Veröffentlichung eines Interviews mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj verhindern (…) Besonders das Portal Meduza könnte nun mit härteren Repressionen rechnen. Geführt wurde das Interview zwar von mehreren Medienvertretern, darunter ein Reporter der bekannten Moskauer Tageszeitung „Kommersant“ und Vertreter der Medien Meduza und Doschd, deren Seiten in Russland allerdings ohnehin bereits blockiert sind. Das Portal Meduza veröffentlichte das rund anderthalbstündige Interview jedoch trotz der Warnung der Medienaufsicht am Sonntagabend auf seiner Seite, die etwa über alternative Internetverbindungen und aus dem Ausland weiter zu erreichen ist.

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siehe auch: «Это не просто война. Все гораздо хуже» Интервью Владимира Зеленского Ивану Колпакову, Михаилу Зыгарю, Тихону Дзядко и Владимиру Соловьеву из «Коммерсанта». Владимир Зеленский дал первое после начала войны большое интервью российским журналистам. С президентом Украины разговаривали главный редактор «Медузы» Иван Колпаков, главный редактор телеканала «Дождь» Тихон Дзядко, журналист и писатель Михаил Зыгарь (он также передал Зеленскому один вопрос от главреда «Новой газеты», нобелевского лауреата Дмитрия Муратова) и специальный корреспондент «Коммерсанта» Владимир Соловьев (не путать с одноименным пропагандистом). Интервью было взято по зуму. Мы публикуем его целиком и с минимальной редактурой — на «Медузе», ютьюб-канале Михаила Зыгаря, ютьюб-канале Тихона Дзядко и Екатерины Котрикадзе, немецком телеканале OstWest и в других изданиях.

ZIELGERICHTET – #FBI trollt russische Botschaften mit gezielter #Werbung für unzufriedene Spione – #russland #ukraine #geotargeting

Werbenachrichten werden nur im direkten Umfeld der anvisierten Botschaften angezeigt und auf Twitter, Facebook und Google in Russisch geschaltet. Werbung funktioniert umso besser, je genauer sie auf die Zielgruppe ausgerichtet ist. So sieht es zumindest die Werbebranche selbst, die seit Jahren eine Fülle an Nutzerdaten sammelt, um die Effektivität ihrer Kampagnen zu steigern. Nun mag der reale Wert dieser Personalisierung nicht unumstritten sein, das FBI zeigt aber, dass sich diese Dienste zumindest dazu nutzen lassen, um das Gegenüber gar formidabel zu trollen. Die US-Bundesbehörde hat Werbungen bei Facebook, Twitter und Google geschaltet, um unzufriedene russische Spione zum Plaudern zu bringen. Das Besondere daran: Diese Werbeeinschaltungen werden nur im direkten Umfeld von russischen Botschaften angezeigt, dort dafür aber dann massiv. Die “Washington Post” konnte dieses Verhalten rund um die russische Botschaft in Washington nachweisen. Bereits wenige Straßen von dieser entfernt verschwinden die Werbeeinschaltungen demnach wieder. Tatsächlich bieten viele Werbeplattformen die Möglichkeit, Einschaltungen gezielt auf einen Ort auszurichten. Gedacht ist das vor allem für Geschäfte, die auf diesem Weg Kunden im Umfeld anlocken wollen. Wie genau das geht, variiert von Plattform zu Plattform. So garantiert etwa Facebook nur eine Genauigkeit von rund einem Kilometer, dies lässt sich aber durch gewisse Tricks – etwa die Zuordnung einer Nachbarschaft und einer Postleitzahl – noch weiter eingrenzen

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unrecognizable hacker with smartphone typing on laptop at desk
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Funkstille an vorderster Front um #SergejSchoigu – #MissedInAction

Der russische Verteidigungsminister hat sich schon lange nicht mehr öffentlich blicken lassen. Es ist eine Frage, die sich in Friedenszeiten kaum jemand stellen würde: Wo ist der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu? Doch es herrscht Krieg in Europa. Russland hat die Ukraine überfallen, die Welt ist eine andere geworden. Und Fragen, die man sich sonst eher selten stellt, gibt es plötzlich eine ganze Menge. (…) Was sind die wirklichen Ziele des russischen Präsidenten Wladimir Putin? Wie weit würde er gehen, um sie zu erreichen? Und vor allem: Wie steht es um Loyalität und Kommunikationsfluss innerhalb seines engsten Machtzirkels? Zu Letzterem zählt seit Jahren auch Sergej Schoigu, der – Stand Freitagnachmittag – zwei Wochen lang nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten ist. Zwar war er am Donnerstag kurz in einem von der russischen Nachrichtenagentur Ria verbreiteten Video zu sehen, in dem Putin zu seinem Sicherheitsrat sprach. Dass Schoigu dabei nur in einer Ecke des in mehrere Felder geteilten Bildschirms auftauchte und selbst gar nicht zu Wort kam, befeuerte die Spekulationen über seinen Verbleib aber nur noch mehr.

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siehe auch: Aufnahmen werfen Fragen auf – Das Rätseln um Putins Top-Militärs geht weiter. Kreml veröffentlicht Video: Der Clip sollen beweisen, dass Verteidigungsminister Shoigu noch lebt, doch es gibt Zweifel an den Bildern. Mit einem Video wollte der Kreml Gerüchte um den Verbleib von Verteidigungsminister Schoigu aus der Welt räumen. Doch die Zweifel halten an. Weitere Vertraute Putins sind aus der Öffentlichkeit verschwunden. Aus der Welt räumen konnte Kremlsprecher Dmitri Peskow die Gerüchte um den Verbleib des russischen Verteidigungsministers nicht – im Gegenteil. Um zu beweisen, dass Sergej Schoigu nicht nur am Leben, sondern auch noch im Amt ist, zeigte der Kreml am Donnerstag ein kurzes Video, das den 66-Jährigen angeblich in einer virtuellen Ministerrunde mit Präsident Putin zeigt. Doch der Clip heizt die Spekulationen weiter an. Seit dem 11. März ist der für das Kriegsdebakel in der Ukraine verantwortliche Minister nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden. Dabei gilt Schoigu als medienaffin und war seit Kriegsbeginn täglich auf Sendung. (…) Die unabhängige russische “Moscow Times” stellte fest: Schoigu ist darauf vor demselben Hintergrund zu sehen wie bei seinem letzten öffentlichen Auftritt am 11. März. Er trug auch dieselbe Kleidung und selbst seine Krawatte bewegte sich in dieselbe Richtung wie auf den alten Bildern

https://twitter.com/Kratylos5/status/1507018023575511040

Russia’s Space Chief Calls YouTube Nazi After His ‘liberating Ukraine’ Video Gets Removed

Russia’s space agency head Dmitry Rogozin, on Friday, uploaded a video song on YouTube which he said was “dedicated to Russian army” and “liberating Ukraine”. Russian space agency Roscosmos Director-General Dmitry Rogozin, on Friday, uploaded a video song on YouTube which he said was “dedicated to the Russian army, liberating Ukraine and Europe from the Nazis”. YouTube was quick to crack down on Rogozin’s move as the video has now been removed from the platform citing violation of YouTube’s terms and services. This drew a bitter reaction from the former Deputy Prime Minister who labelled YouTube itself a Nazi. “What a delight: at the request of some Nazi informer and a shortfall, YouTube removed my song “Russian Roads of Ukraine” about the birth of Nazism in Germany, the Nazi attack on the USSR and the complicity of the Bandera Nazis who occupied Soviet Ukraine. YouTube went Nazi”, Rogozin reacted in his tweet. He even shared multiple clips of the Adolf Hitler-led Nazi Germany leadership and its people depicting its alleged bombings and atrocities on innocent people. 

via republicworld: Russia’s Space Chief Calls YouTube Nazi After His ‘liberating Ukraine’ Video Gets Removed

Neo-Nazi MMA fight clubs are spreading hate across the U.S.

Several branches of the white supremacist ‘Active Club’ MMA group have been spreading white supremacist propaganda, vandalizing Black-owned businesses, and attending White Lives Matter protests. (…) The lightning-bolt graffiti advertised an “Active Club,” a collection of neo-Nazi MMA & fitness fight clubs. The outfit was founded by Robert Rundo, one of the leaders of the infamous Rise Above Movement white supremacist organization, known for encouraging fellow extremists to engage in martial arts training. “It’s kind of shocking,” Boone told The Philadelphia Inquirer. “It’s really unfamiliar for this neighborhood. Even though we grew up in this neighborhood in the ’70s and ’80s, still it’s a little different than something we’re used to.” Other Active Club propaganda has appeared elsewhere in Pennsylvania over the past few months. According to LancasterOnline, another local Active Club known as the Keystone Nationalist Active Club claimed responsibility for white supremacist and antisemitic stickers found at Millersville University and Franklin & Marshall College in December 2021. (…) Various videos and photos posted by the various Active Club groups on alternative social media platforms like Telegram show how common this form of publicity stunt has become in small-town USA: Seymour, Indiana; Coeur d’Alene Idaho; Cheyenne, Wyoming—or even across cities like Denver and, more recently, Philadelphia. This new influx of white supremacist propaganda is due to the persistent effort of infamous white nationalists like Rundo, who spent years sowing the seeds of hate while building a global following for his neo-Nazi fight-club initiatives. TheThe past few years have seen countless examples of the far right taking advantage of combat sports spaces in order to radicalize and unite disenfranchised youth. Russian neo-Nazi MMA organization White Rex was among the first entities to utilize the violent sport, later expanding to include a clothing line emblazoned with fascist symbolism. Other fascist fight clubs began appearing in places like Germany, France, Greece, Italy, Hungary, Bulgaria, and Ukraine, all of whom utilized combat sports as a tool for radicalization.

via bloodyelbow: Neo-Nazi MMA fight clubs are spreading hate across the U.S.

RECHTSEXTREMISMUS – Ukraine-Krieg: Deutsche Neonazis mobilisieren zum Kampf

Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) macht sich Sorgen, dass Rechtsextremisten die Ukraine-Krise für ihre Zwecke missbrauchen könnten. “Unsere Demokratie ist wachsam und wehrhaft”, sagte Faeser in Berlin. In den sozialen Netzwerken rufen einzelne Gruppen dazu auf, ins ukrainische Kriegsgebiet zu reisen. Sicherheitsbehörden sind alarmiert. Der Nutzer Julian W. ist sich noch nicht sicher. Schließlich lasse er „mit seinen 22 Jahren“ seine Mutter allein zurück in Deutschland, er verliere seinen Job, seine Krankenversicherung. „Was ist mit meinem Lohn?“, fragt er in der Chatgruppe auf Englisch. Und was passiere, wenn er einen „Schuss ins Knie“ bekomme und nie wieder arbeiten könne. Am Ende schreibt er: „Bedenkt, dass wir kämpfen wollen.“ Aber er wolle kämpfen, um zu leben. Nicht um zu sterben. Julian W. interessiert sich für den Krieg in der Ukraine. An der Seite der ukrainischen Streitkräfte will er offenbar in den Krieg gegen die russischen Angreifer ziehen. Doch das Forum, in dem er gelandet ist, macht ihn für die Sicherheitsbehörden verdächtig. Der Kanal in dem Messengerdienst Telegram heißt „White Powder“, weißes Pulver, ist gespeist mit rechtsextremen Beiträgen und Symbolen. In dem Kanal rufen Neonazis seit den ersten Kriegstagen zum freiwilligen Kampf in der Ukraine auf. Unter einem Foto eines Mannes mit Sturmhaube, Messer in der Hand und einem T-Shirt mit NS-Symbolik heißt es in Großbuchstaben: „Lemberg Sammelpunkt für alle Freiwilligen!“ Dazu eine Adresse in der westukrainischen Stadt Lwiw, eine Straße mitten im Zentrum der Stadt. Der Aufruf in dem rechten Forum ist schon einige Tage her, seitdem reagieren mehrere Personen.

via waz: RECHTSEXTREMISMUS – Ukraine-Krieg: Deutsche Neonazis mobilisieren zum Kampf

screenshot tg

CLEARVIEW AI: Ukraine identifiziert tote russische Soldaten mit KI

Die Ukraine sucht mit Gesichtserkennung nach den Social-Media-Profilen von toten russischen Soldaten und benachrichtigt dann Angehörige. Der stellvertretende Ministerpräsident der Ukraine und Minister für digitale Transformation, Mychajlo Fedorow, bestätigt der Nachrichtenagentur Reuters den Einsatz von Gesichtserkennung zur Identifizierung toter russischer Soldaten. Darüber hinaus werde dies genutzt, um mögliche Angehörige ausfindig zu machen und diese über den Verbleib der Toten zu informieren. Bereits vor Mitte März 2022 berichtete die Nachrichtenagentur, dass das ukrainische Verteidigungsministerium nach Angaben des US-Startups Clearview AI damit begonnen hat, dessen umstrittene Technik zur Gesichtserkennung einzusetzen. Der genaue Einsatzzweck war zum damaligen Zeitpunkt jedoch nicht offiziell bekannt und ist erst jetzt durch Fedorow bestätigt worden.
Clearview habe der Ukraine einen kostenlosen Zugang zu dessen Gesichtserkennungssystem eingeräumt. Von den zehn Milliarden Fotos in dessen Datenbank sollen zwei Milliarden aus VKontakte stammen, einem sozialen Netzwerk, das oft als russisches Pendant zu Facebook beschrieben wird. Wie Fedorow bestätigt, wird die Gesichtserkennung genutzt, um die Social-Media-Zugänge toter russischer Soldaten zu finden. Davon ausgehend werden die Angehörigen kontaktiert, um Vorkehrungen für die Abholung der Leiche zu treffen, wie Reuters schreibt.

via golem: CLEARVIEW AI: Ukraine identifiziert tote russische Soldaten mit KI