Der russische Verteidigungsminister hat sich schon lange nicht mehr öffentlich blicken lassen. Es ist eine Frage, die sich in Friedenszeiten kaum jemand stellen würde: Wo ist der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu? Doch es herrscht Krieg in Europa. Russland hat die Ukraine überfallen, die Welt ist eine andere geworden. Und Fragen, die man sich sonst eher selten stellt, gibt es plötzlich eine ganze Menge. (…) Was sind die wirklichen Ziele des russischen Präsidenten Wladimir Putin? Wie weit würde er gehen, um sie zu erreichen? Und vor allem: Wie steht es um Loyalität und Kommunikationsfluss innerhalb seines engsten Machtzirkels? Zu Letzterem zählt seit Jahren auch Sergej Schoigu, der – Stand Freitagnachmittag – zwei Wochen lang nicht mehr öffentlich in Erscheinung getreten ist. Zwar war er am Donnerstag kurz in einem von der russischen Nachrichtenagentur Ria verbreiteten Video zu sehen, in dem Putin zu seinem Sicherheitsrat sprach. Dass Schoigu dabei nur in einer Ecke des in mehrere Felder geteilten Bildschirms auftauchte und selbst gar nicht zu Wort kam, befeuerte die Spekulationen über seinen Verbleib aber nur noch mehr.

via standard: Funkstille an vorderster Front um Sergej Schoigu

siehe auch: Aufnahmen werfen Fragen auf – Das Rätseln um Putins Top-Militärs geht weiter. Kreml veröffentlicht Video: Der Clip sollen beweisen, dass Verteidigungsminister Shoigu noch lebt, doch es gibt Zweifel an den Bildern. Mit einem Video wollte der Kreml Gerüchte um den Verbleib von Verteidigungsminister Schoigu aus der Welt räumen. Doch die Zweifel halten an. Weitere Vertraute Putins sind aus der Öffentlichkeit verschwunden. Aus der Welt räumen konnte Kremlsprecher Dmitri Peskow die Gerüchte um den Verbleib des russischen Verteidigungsministers nicht – im Gegenteil. Um zu beweisen, dass Sergej Schoigu nicht nur am Leben, sondern auch noch im Amt ist, zeigte der Kreml am Donnerstag ein kurzes Video, das den 66-Jährigen angeblich in einer virtuellen Ministerrunde mit Präsident Putin zeigt. Doch der Clip heizt die Spekulationen weiter an. Seit dem 11. März ist der für das Kriegsdebakel in der Ukraine verantwortliche Minister nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen worden. Dabei gilt Schoigu als medienaffin und war seit Kriegsbeginn täglich auf Sendung. (…) Die unabhängige russische “Moscow Times” stellte fest: Schoigu ist darauf vor demselben Hintergrund zu sehen wie bei seinem letzten öffentlichen Auftritt am 11. März. Er trug auch dieselbe Kleidung und selbst seine Krawatte bewegte sich in dieselbe Richtung wie auf den alten Bildern

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