Twitter Gives Verified Users Option to Hide Their Checkmark of Shame

The blue checkmark has become notorious in Twitter/X circles as a badge for Elon Musk sycophants, or worse. Twitter—which Elon Musk has desperately tried to convince users is now called “X”—wants users to display their $8 a month blue checkmark prominently on their page. Unfortunately for those who pay up, that checkmark has become a kind of Scarlet Letter analog that many app denizens use to denote a Musk bootlicker, or worse, or much worse. Now Twitter is telling those folks who want to support Musk plunging the platform into hell that they can hide their mark of shame. Early on Tuesday, Twitter added a note about the “Hide your blue tick” toggle on the platform’s verification help page. This makes it so the blue checkmark no longer appears next to accounts’ profile pages or their posts. The site still notes that using Blue features could still identify you as a paid subscriber and that some features may not be available at all while the mark is hidden. The feature is available in the users’ Profile customization tab in account settings. (…) With this move, Musk has allowed the host of bad actors paying for verification to hide the fact they’re paying for boosted messaging. Considering how the platform has sued hate speech researchers who pointed out Twitter’s harmful metrics, the billionaire Twitter owner seems to think the best way to hide all the worst parts of his site is to sweep them under the rug.

via gizmodo: Twitter Gives Verified Users Option to Hide Their Checkmark of Shame

Onlinedienst “X” : X verklagt Anti-Hass-Organisation

Im Juni hatte eine gemeinnützige Organisation schwere Vorwürfe gegen Twitter erhoben – bestimmte Accounts würden bei Hassrede kaum moderiert. X verklagt die NGO nun. Der US-Onlinedienst X hat eine gemeinnützige Organisation verklagt, die gegen Hass im Internet vorgeht. Das früher als Twitter bekannte Unternehmen wirft dem Center for Countering Digital Hate (CCDH) vor, es habe “fehlerhafte” Berichte über das Unternehmen verbreitet und widerrechtlich auf Twitters Daten zugegriffen. Nach den Berichten hätten Werbekunden die Plattform verlassen, wodurch ein Schaden entstanden sei. Die Klage legt einen anderen Fokus als eine frühere Drohung durch den Anwalt von Elon Musk: In einem Schreiben hatte dieser Anschuldigungen aus einem Bericht von CCDH aus dem Juni zurückgewiesen, wonach Twitter bei Hassrede solcher Nutzer, die für ein Abonnement von Twitter zahlten, in 99 Prozent der Fälle nichts unternehme. Die Basis für die Einschätzung seien lediglich 100 gemeldete Tweets gewesen. Für die nun eingereichte Klage wählte die X Corp. dagegen frühere Berichte des CCDH aus, in denen es um Falschinformationen zum Coronavirus ging. Entgegen den Nutzungsregeln habe die Organisation dabei größere Mengen von Tweets abgerufen. Zudem habe sie unrechtmäßig auf Daten zugegriffen, die einer Analysefirma zur Verfügung gestellt worden seien. Außerdem behauptet X in der Klage, dem CCDH gehe es nicht darum, Hassrede zu bekämpfen, sondern bestimmte Ansichten aus Online-Medien zu verbannen – als Beispiele werden der Klimawandel und Corona-Impfstoffe genannt.

via zeit: Onlinedienst “X” : X verklagt Anti-Hass-Organisation

siehe auch: Reaktion auf kritische Berichte :X-Chef Musk verklagt Hassrede-Forscher. Elon Musk reagiert empfindlich auf Vorwürfe von Hassrede-Forschern. Er wirft ihnen vor, dem Geschäft der Social-Media-Plattform Twitter geschadet zu haben. Der von Elon Musk in X umbenannte Kurznachrichtendienst Twitter zieht vor Gericht gegen Online-Forscher, die Hassrede und Falschinformationen im Netz aufdecken. Die Organisation CCDH (Center for Countering Digital Hate) mit Niederlassungen in den USA und in Großbritannien hatte mehrere Berichte veröffentlicht, in denen sie Musk kritisiert und seit dessen Twitter-Übernahme eine Zunahme von Hassrede gegen Angehörige sexueller Minderheiten sowie von Falschinformationen über das Klima festgestellt hat. X Corp.: Berichte haben Werbekunden vergrault Die X Corp. wirft der Organisation nun in der Klage vor, sie habe widerrechtlich auf Daten von Twitter zugegriffen. X sei durch die Berichte der Forscher Schaden entstanden, weil Werbekunden abgesprungen seien. In einer am Montag bekanntgewordenen Klagedrohung von Musks Anwalt ging es bereits um einen Bericht der Gruppe von Juni. Darin kritisierte der Anwalt das Fazit, dass Twitter bei 99 Prozent der Hassrede nichts unternehme, wenn sie von zahlenden Abo-Kunden komme. Er verwies darauf, dass die Basis dafür 100 gemeldete Tweets gewesen seien.

FraudGPT schreibt Phishing-Mails und entwickelt Malware

Nach WormGPT kommt FraudGPT: Der unkontrollierte Chatbot aus dem Darknet ist für kriminelle Zwecke trainiert. Im Darknet und in Telegram-Kanälen wird FraudGPT angeboten: ein unmoderierter Chatbot, der für kriminelle Zwecke trainiert wurde. Die eigentliche Herkunft von FraudGPT ist unklar, dafür seine Einsatzzwecke umso deutlicher: Der Chatbot kann Phishing-Mails schreiben, Cracking-Tools entwickeln und hilft, Opfer zu finden, die besonders leicht übers Ohr zu hauen sind. Dabei sieht FraudGPT aus wie eine dunkle Version des bekannten ChatGPT. Nur dass dieser Prompts ablehnen würde, in denen nach einem Text für betrügerische SMS oder Mails gefragt wird. FraudGPT schreibt Bildern zufolge Texte wie: “Wichtiger Sicherheitshinweis. Um Sicherheit zu gewährleisten, folgen Sie bitte diesem Link und erneuern Ihre Sicherheitsinformationen. Danke.” Aufgetauchte Screenshots zeigen allerdings nur englischsprachige Antworten. Ob FraudGPT andere Sprachen spricht, wissen wir nicht. Im Zweifel ließen sich die Texte mit einem weiteren Tool übersetzen. Dann allerdings könnte die Qualität erneut sinken. Phishing-Mails und betrügerische Nachrichten lassen sich bisher oft daran erkennen, dass sie schlecht gemacht sind – grammatikalisch, weil Umlaute und Sonderzeichen nicht richtig dargestellt werden und mehr. Die Qualität der Antworten aktueller Sprachmodelle minimieren dieses Erkennungsmerkmal. FraudGPT kostet 200 Euro im Monat Die Bilder, die im Darknet zu finden sind, und auf dem Blog Netenrich veröffentlicht wurden, deuten darauf hin, dass der Dienst über eine eigene Webseite erreichbar ist. Welches Sprachmodell genutzt wird, ist unbekannt. Der Entwickler nennt sich offenbar CanadianKingpin und verlangt 200 US-Dollar im Monat für die Nutzung. Rabatte gibt es für längerfristige Abonnements.

via heise: FraudGPT schreibt Phishing-Mails und entwickelt Malware

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FREIGESCHALTET – #Twitter-Nachfolger X hebt Sperre von #KanyeWest auf

Umstrittener Rapper soll versichert haben, die Plattform nicht mehr für antisemitische oder andere Hetze zu nutzen 30. Juli 2023, 09:25 ,  37 Postings Noch hat “Ye” nichts auf X gepostet, sein Konto soll aber wieder aktiviert worden sein. AP Die Social-Media-Plattform X, früher als Twitter bekannt, hat den Zugang des umstrittenen Rappers Kanye West wieder freigeschaltet. West, der sich jetzt Ye nennt, war vor fast acht Monaten wegen Verstoßes gegen die Nutzungsregeln von Twitter ausgeschlossen worden. “Ich habe mein Bestes versucht. Trotzdem hat er erneut gegen unsere Regel gegen die Aufstachelung zur Gewalt verstoßen”, begründete damals Twitter-Eigentümer und Tesla-Chef Elon Musk den Schritt. Musk hat vergangene Woche Twitter in X umbenannt. X habe Yes Konto wieder aktiviert, nachdem er versichert habe, den Kurznachrichtendienst nicht für antisemitische oder andere Hetze zu nutzen, Berichtete das “Wall Street Journal” unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person.

via standard: FREIGESCHALTET Twitter-Nachfolger X hebt Sperre von Kanye West auf

„#Reichsbürger“-Prozess: Ungebremster #Antisemitismus – #terror

Die 75-Jährige mutmaßliche Vordenkerin einer Gruppe „Reichsbürger“ breitet vor Gericht ihre Verschwörungsideologie aus und weist Anschuldigungen wegen des geplanten Regierungsumsturzes zurück. Irgendwann vergleicht sich die Angeklagte, kleiner hat sie es nicht, mit Martin Luther. „Was Luther im Kirchenraum widerfuhr, wiederholt sich hier im Gerichtsraum“, sagt Elisabeth R. Und meint: Verleumdung, Rufmord, Inquisition. Immer wieder zitiert die habilitierte Theologin den Reformator, stolz teilt die radikale Protestantin mit ihm ihre zwei größten Feindbilder: Juden und das Papsttum. Die 75-Jährige war früher einmal Religionslehrerin in Mainz, hat angehende Lehrkräfte ausgebildet, war für ihre Bildungsforschung durchaus anerkannt. Jetzt steht sie in Koblenz vor dem Oberlandesgericht und muss sich zusammen mit vier Männern wegen Hochverrats und Terrorismus verantworten: Sie soll politische Vordenkerin und treibende Kraft einer Gruppe rechter „Reichsbürger“ gewesen sein, die die Verfassung des deutschen Kaiserreichs von 1871 wieder in Kraft setzen wollten – und die dafür unter anderem Sprengstoffanschläge auf die Strominfrastruktur des Landes sowie eine Entführung von Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) geplant haben sollen. Dankbarkeit soll soll sie kriegen, keine Strafe Elisabeth R. doziert. Und doziert. Und doziert. Seit nunmehr fünf Verhandlungstagen macht die mutmaßliche Chefideologin der „Vereinten Patrioten“ den Sitzungssaal zu ihrem persönlichen Vorlesungssaal. Wie zuvor schon den Mitangeklagten Sven B. aus Brandenburg, der tagelang sein Weltbild ausbreiten und die Umsturzpläne in größter Selbstzufriedenheit rechtfertigen durfte, lässt der Staatsschutzsenat auch Elisabeth R. völlig ungebremst reden. Eine rechte Verschwörungspredigerin als Herrin des Gerichtssaals. Absichtlich, behauptet die Angeklagte, habe sie sich festnehmen lassen. Um aufzudecken, was der großen Mehrheit der Deutschen nicht bewusst sei – wegen der „Gehirnwäsche nach 1945“, so sagt sie, wegen „Mindcontrol-Terrorisierung“ und „Hirninfiltration“. Seit 3000 Jahren seien die Deutschen, die für Elisabeth R. offensichtlich das Zentrum der Menschheitsgeschichte bilden, Opfer einer „jüdisch-jesuitischen Verschwörungspraxis“. Und einzig das Deutsche Reich von 1871 habe sich diesem Joch entzogen. Die Angeklagte bestreitet deshalb auch gar nicht, dass sie die Verfassung des Kaiserreichs „reaktivieren“ wollte. Dankbarkeit scheint sie dafür zu erwarten, keine Strafe. Der Bundesrepublik spricht sie in klassischer „Reichsbürger“-Denke die Legitimität ab. Kein Staat sei die Bundesrepublik, sondern ein „in den USA registriertes Unternehmen“, gar eine „Feindmacht Deutschlands“. Aber: Die Rückkehr zur Reichsverfassung habe sie friedlich bewerkstelligen wollen, beteuert Elisabeth R., ohne jedes Blutvergießen. Dass ihr die Bundesanwaltschaft vorwirft, mit den Mitangeklagten eine terroristische Vereinigung gebildet zu haben, weist sie als „strafrechtlich relevante Verleumdung“ zurück. Zwei der vier Männer habe sie kaum oder gar nicht gekannt und mit den anderen beiden eher wenig Kontakt gehabt. Sie soll allerdings unter anderem einen „Haftbefehl“ für Karl Lauterbach entworfen haben. Dazu sagt Elisabeth R., als sie sich jetzt erstmals etwas konkreter zu den Vorwürfen äußert, nichts. Getragen spricht die Angeklagte, fremdwortgespickt, hochmütig und mit dem großen Gestus der Bedeutsamkeit. Angeklagte spricht von sich in der dritten Person Ihre Verschwörungsideologie hat sie seit 2016 in fünf Büchern ausbuchstabiert, so offensiv, dass ihr deshalb sogar die Pension gestrichen werden konnte. Das beklagt die Frau, die von sich selbst ausschließlich in der dritten Person spricht, ein ums andere Mal. Auch vor Gericht will sie ihre Weltsicht als das Ergebnis rein wissenschaftlicher Forschung verkaufen, theologisch, linguistisch, neurobiologisch, quantenphysikalisch. Doch wenig überraschend ist es: hanebüchener Humbug. Und triefend vor Antisemitismus.

via fr: „Reichsbürger“-Prozess: Ungebremster Antisemitismus

Leading American neo-Nazi embroiled in bizarre extremist feud with right-wing satanic sect: report – #terror

A leading figurehead of the modern neo-Nazi movement in America is reportedly feuding with a Satanic neo-Nazi cell that has been linked to violence and pedophilia, VICE News reported. The cell, known as the Order of Nine Angles, “is a splinter group from a splinter group of the infamous neo-Nazi terror organization Atomwaffen. According to propaganda photos published by this specific cell, they don’t seem to be much larger than three people,” according to Vice. The Satanic neo-Nazis published a new version of notorious Nazi James Mason 1980s manifesto, labeling it the “666 edition,” in which the editor claims to have gotten to know Mason personally and denounces him as a meeker version of his previous self. Mason responded by publishing a video called “Satanic Expose,” in which he accuses the group of being a front for the FBI. “We here call it the ‘federal edition’ because of its high quality, hardback, coded stock, color throughout… most impressive!” he said. “Not only that, I initially heard this was (a) $100 volume, and I can believe it, but I’m told now they’re giving it away,” he says in the video. “Most odd, who has that kind of money? That’s why we call it the federal edition. The feds do good work.” The cell responded with a blog post calling Mason “the high priest of deceleration James ‘don’t do it’ Mason” and accusing him of being all talk and no action, to which Mason responded with another video where he rants against the group and talks about his history as a neo-Nazi and the actions he’s taken.

via rawstory: Leading American neo-Nazi embroiled in bizarre extremist feud with right-wing satanic sect: report

siehe auch: The Grandfather of Modern Neo-Nazism Is Fighting With Satanic Neo-Nazis Now The ongoing flame war among some of the worst people alive has resulted in the inevitable—calls for murders. In the latest edition of infighting occurring in the worst corners of the internet, influential neo-Nazi James Mason is going to war with a satanic sect of Nazis who published his book. Mason, arguably the grandfather of the neo-Nazi accelerationist movement, is particularly at odds with a small satanic cell of the Order of Nine Angles. The Order of Nine Angles, or O9A is a decentralized neo-Nazi Satanic group connected to both acts of violence and horrific pedophilia. Despite how obtuse the O9A is, they have an outsized influence on the far-right.  The cell in particular is a splinter group from a splinter group of the infamous neo-Nazi terror organization Atomwaffen. According to propaganda photos published by this specific cell, they don’t seem to be much larger than three people.  Mason, 71, is best known for a collection of his writings in which he argues for militant action and that the collapse of Western civilization is necessary for the survival of the white race. Written in the 1980s, Mason’s work found a new life over the last decade, becoming massively influential in the far-right, particularly those in the militant accelerationist milieu—which believes they must hasten the fall of society so they can build a white ethnostate from the ashes—like Atomwaffen and The Base. Earlier this year, the small satanic neo-Nazi cell was able to pull together enough money to publish a new copy of Mason’s influential terrorist manifesto—which they called the “666 edition.”  The latest edition, which VICE News has reviewed, has an introduction section where the editor claims to have gotten to personally know Mason and actually helped publish the previous edition. It essentially states Mason has grown meeker than the ideas presented in his work and denounces him

White supremacist who called for mass murder of Jewish people arrested

Federal authorities have arrested an alleged white supremacist after a raid on his California home. As federal agents descended on a home in Reseda, they had no idea what they would find inside. White supremacist who called for mass murder of Jewish people arrested (CNN Newsource, KCAL, KCBS, Department of Justice) The man who lives in the home is 34-year-old Ryan Bradford, who was already being investigated for calling for the mass murder of Jewish people and for possessing and manufacturing ghost guns. Once police got inside the home they found ammunition and materials used to make weapons. Police also found an improvised explosive device (IED) and had to close the streets in the surrounding area. “We didn’t know what was going on in the beginning, but after I read some of the reports it was very shocking,” said neighbor Rosie Basso. The suspect had been under federal investigation since 2021. Investigators said he posted multiple different threats against Jews online, threatening murder and other horrific acts of violence. He even posted pictures showing himself using a 3D printer to make guns. White supremacist who called for mass murder of Jewish people arrested (CNN Newsource, KCAL, KCBS, Department of Justice) Police said they found those printers in his home with swastikas painted on them, along with other Nazi propaganda. One neighbor said she had limited interactions with him but something didn’t seem right. “He never really interacted with anybody and he was always working on his RV or out here. It was bizarre, it wasn’t normal, a little bizarre,” said Basso. “Yeah, it did give off weird vibes I guess you could say.”

via local12: White supremacist who called for mass murder of Jewish people arrested