Bei #Augsburg vs. #Gladbach: #Polizei schießt versehentlich auf #Fan-#Transporter – #polizeiproblem #polizeigewalt #FCABMG

Während des Bundesligaspiels zwischen dem FC Augsburg und Borussia Mönchengladbach löst sich außerhalb des Stadions ein Schuss. Ein Transporter der Gladbacher Fanhilfe wird getroffen. Außergewöhnlicher Vorfall am Rande eines Bundesligaspiels: Während der Partie zwischen dem FC Augsburg und Borussia Mönchengladbach wurde laut der Fanhilfe Mönchengladbach aus einem Auto der Polizei Bayern auf den Transporter der Fanhilfe geschossen. Demnach löste sich versehentlich ein Schuss aus einem Fahrzeug des Unterstützungskommandos USK heraus. Getroffen wurde – abgesehen von dem Vereinslogo am hinteren Teil des Transporters –  glücklicherweise niemand. Das Auto war zum Zeitpunkt des Vorfalls leer.

via ran: Bei Augsburg vs. Gladbach: Polizei schießt versehentlich auf Fan-Transporter

siehe auch: Fanhilfe Gladbach klagt an: Polizei Bayern schießt versehentlich auf Auto von Fanclub. Während des Bundesligaspiels zwischen dem FC Augsburg und Borussia Mönchengladbach wird auf ein Auto geschossen – von der Polizei Bayern. Kurioser und gleichzeitig beunruhigender Zwischenfall rund um das Bundesligaspiel zwischen dem FC Augsburg und Borussia Mönchengladbach: Während des Spiels soll aus einem Auto der Polizei Bayern auf ein Auto eines Gladbacher Fanklubs geschossen worden sein. Das hat die “Fanhilfe Mönchengladbach” bei Twitter gemeldet und zeigte dabei Fotos, auf denen ein Einschussloch zu sehen ist. Polizei Bayern bestätigt Schuss auf Gladbach-Fanbus “Der Schuss löste sich versehentlich und traf glücklicherweise niemanden. Das Auto war zum Zeitpunkt leer”, erklärt die Fanhilfe Mönchengladbach.Gegenüber dem “WDR” bestätigte die Polizei Bayern, dass ein Schuss abgegeben wurde, es jedoch keine Verletzten gegeben habe. Das Auto habe laut Fanhilfe einem Gladbacher Fanklub gehört, dem FPMG Supporters Club. Das Fahrzeug wurde vor dem Stadion geparkt. Warum der Schuss aus dem Polizeiwagen abgegeben wurde, ist noch unklar. Eine Stellungnahme hat die Polizei Bayern bisher nicht veröffentlicht.

#Sachsen – Erneut Haus von Sängerin #MelanieMüller in #Leipzig durchsucht

Die Schlagersängerin Melanie Müller hat am Mittwoch in Leipzig Besuch von der Polizei bekommen. Nach Vorwürfen wegen eines gezeigten “Hitlergrußes” war diesmal das Finanzamt federführend. Im Haus der Schlagersängerin Melanie Müller (35) in Leipzig hat es am Mittwoch erneut eine Durchsuchung gegeben. Eine Gruppe der Bereitschaftspolizei habe den Einsatz unterstützt, sagte ein Sprecher. Die Federführung habe das Finanzamt Leipzig gehabt. Weitere Informationen zum Anlass der Durchsuchung gab es nicht.

via tagesschau: Sachsen Erneut Haus von Sängerin Melanie Müller in Leipzig durchsucht

siehe auch: Bilder von Polizeieinsatz Wieder Razzia bei Ballermann-Star Melanie Müller. Im Oktober 2022 stürmte die Polizei das Wohnhaus von Melanie Müller. Jetzt kam es erneut zu einem Einsatz bei der Sängerin. Diese Details sind bekannt. Melanie Müller hat wieder Probleme mit den Behörden. Bereits im vergangenen Oktober gab es bei dem Ballermann-Star eine Razzia. Grund war unter anderem ein Video, das in den sozialen Netzwerken kursierte und in dem die 35-Jährige den Hitlergruß zeigen soll. Sie selbst dementierte die Vorwürfe. Jetzt hat t-online erfahren: Es ist am Mittwochmorgen erneut zu einem Einsatz in ihrem Wohnhaus in Leipzig-Wahren gekommen. Bilder zeigen Polizeiautos vor Melanie Müllers Grundstück, zudem mehrere Polizisten in Uniform vor dem Haus. Nach Informationen von t-online sollen die Polizisten rund 45 Minuten gebraucht haben, um sich Zugang zu dem Haus zu verschaffen. Der Einsatz war gegen 12 Uhr noch immer nicht beendet. Die Polizei hat sich Zutritt zu Melanie Müllers Haus verschafft. Grund für die Razzia sollen jetzt nicht die Ermittlungen wegen des Verdachtes des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sein, die 2022 ein Verfahren und eine Anklage gegen Melanie Müller nach sich zogen. Stattdessen soll die Finanzbehörde gegen sie vorgehen.

Mögliche Reichsbürger-Kontakte Verfassungsschutz sammelt Informationen über Ex-Chef Maaßen

Aufsehenserregender Vorgang beim Verfassungsschutz. Die Behörde soll in Zusammenarbeit mit dem BKA Informationen über Hans-Georg Maaßen sammeln. Der Ex-Verfassungsschutz-Chef zeigt sich empört. Rund drei Wochen soll es her sein, dass ein Beamter des Verfassungsschutzes seinen Kollegen beim BKA wegen Hans-Georg Maaßen kontaktierte. Das berichtet die „ Bild “. Ziel der Anfrage: Eine sogenannte „Erkenntnisabfrage“, ähnlich einer Personenüberprüfung zu Maaßen. Ex-Verfasssungsschutz-Chef wegen möglichen Reichsbürger-Kontakten im Visier von BKA und Verfassungsschutz Die Zusammenarbeit soll nach einer Abstimmung in Dienstbesprechung der Abteilung 2 des Verfassungsschutzes in Köln-Chorweiler erfolgt sein. Grund für die Beobachtung sind laut „Bild“ wohl mögliche Kontakte Maaßens zu Reichsbürgern. Anstoß der Ermittlungen soll demnach ein Telefonat des Ex-Verfassungsschutz-Chefs mit einem Frankfurter Unternehmer sein, der als ein möglicher Zeuge im Fall der verhafteten Reichsbürger um Heinrich XIII. Prinz Reuß gilt. Das Telefonat soll nach einer Hausdurchsuchung stattgefunden haben.

via focus: Mögliche Reichsbürger-Kontakte Verfassungsschutz sammelt Informationen über Ex-Chef Maaßen

siehe auch: Anfrage ans BKA Warum der Verfassungsschutz nach Maaßen fragt. Der Verfassungsschutz soll beim BKA im Rahmen einer Erkenntnisabfrage Daten zu Hans-Georg Maaßen erbeten haben. Das berichtet die “Bild”-Zeitung. Was steckt dahinter – und was ist eine Erkenntnisabfrage? Nach einem Bericht der “Bild”-Zeitung soll das Bundesamt für Verfassungsschutz mit einer Erkenntnisabfrage zu Hans-Georg Maaßen an das Bundeskriminalamt herangetreten sein. Anlass war dem Bericht zufolge, dass Maaßen auf dem Radar der BKA-Ermittler erschienen war. Diese sollen ein Telefonat mitgehört haben: Maaßen sei von einer Person angerufen worden, die im Ermittlungsverfahren der Bundesanwaltschaft gegen die mutmaßliche Verschwörergruppe rund um den Prinzen Reuß im Fokus der Ermittler stehen soll. Die Gruppe war im Dezember ausgehoben worden, weil sie einen Staatsstreich geplant haben soll; Verfassungsschutz hat offenbar Daten über Hans-Georg Maaßen abgefragt Seine rechten Umtriebe haben Hans-Georg Maaßen viel Kritik eingebracht, nun gerät der Ex-Verfassungsschutzpräsident ins Visier seiner früheren Behörde: Die hat laut einem Bericht eine »Erkenntnisabfrage« beim BKA gestellt.

Razzia wegen Sozialbetrugs – fünf Einsatzfahrzeuge verunglückt – #polizeiproblem #ZumFuehrenFahrzeugNichtInLage 

Die Stadt vermutet Sozialleistungsbetrug bei vielen Mietern eines Wohnkomplexes. Die Polizei stürmte sechs Wohnhäuser. Unglücklich: Beim Einsatz krachten mehrere Einsatzfahrzeuge aufeinander. (…) Fünf Einsatzfahrzeuge der Polizei-Hundertschaft sind allerdings auf dem Weg zum Einsatz ineinander gekracht. Die Hundertschaft sei am frühen Dienstagmorgen in einer Kolonne zum Einsatzort gefahren, sagte eine Sprecherin. Das vordere Fahrzeug habe wegen anderer Verkehrsteilnehmer bremsen müssen. Die Fahrer der anderen Fahrzeuge hätten das zu spät erkannt. So seien die fünf Polizeiautos auf regennasser Fahrbahn eines nach dem anderen aufeinander aufgefahren. Vier Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Verletzt wurde niemand.

via t-online: Razzia wegen Sozialbetrugs – fünf Einsatzfahrzeuge verunglückt

Kontrolle am #Messedamm vorgetäuscht: #Polizist wegen #Raubüberfall auf Autofahrer in #Berlin-#Charlottenburg verhaftet – #polizeiproblem #diebe

Mehr als 57.000 Euro und zwei Mobiltelefone soll ein Polizeihauptkommissar gemeinsam mit einem Unbekannten erbeutet haben, als er einen Autofahrer am Messedamm „kontrollierte“. Ein Polizeihauptkommissar wurde am Montag in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf nach Durchsuchungen verhaftet. Er soll zusammen mit einem unbekannten Mittäter nach seinem Dienst einem Autofahrer Bargeld und Mobiltelefone geraubt haben – mit dem zivilen Dienstauto seiner Direktion. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Der Vorfall soll sich am 19. Juli 2023 auf der Stadtautobahn in Höhe des Messedamms ereignet haben. Der 48-jährige Polizeibeamte soll gegen 23.15 Uhr den 62-jährigen Geschädigten mittels Sondersignalen und Polizeikelle herausgewunken haben. Bei dem Opfer soll angesichts der dienstlichen Ausrüstung der Eindruck erweckt worden sein, dass es sich um eine polizeiliche Maßnahme handele. So soll der Polizist seine Dienstwaffe im Holster getragen haben. Bei dieser angeblichen Personenkontrolle sollen der Polizist und sein Mittäter den Mann mit Handschellen gefesselt und in das Polizeifahrzeug gebracht haben. Aus dessen Auto sollen sie mehr als 57.000 Euro Bargeld und zwei Mobiltelefone mitgenommen haben. Nach den angeblichen Maßnahmen soll der Polizeihauptkommissar dem mutmaßlichen Opfer noch ein polizeiliches Sicherstellungsprotokoll ausgehändigt haben. In dem fehlte jedoch das beschlagnahmte Geld.

via tagesspiegel: Kontrolle am Messedamm vorgetäuscht: Polizist wegen Raubüberfall auf Autofahrer in Berlin-Charlottenburg verhaftet

siehe auch: Kontrolle vorgetäuscht, Autofahrer bedroht Berliner Hauptkommissar raubt 57.000 Euro. Skandal bei der Hauptstadt-Polizei. Ausgerechnet ein Hauptkommissar soll mit Dienstwaffe und zivilem Dienstwagen einen Autofahrer ausgeraubt und 57.000 Euro Bargeld sowie Mobil-Telefone erbeutet haben. Jetzt ist er ein Fall für den Staatsanwalt. Am 19. Juli soll der Polizist (48) mit einem unbekannten Mittäter den Autofahrer auf der Stadtautobahn Höhe Messedamm mit „Sondersignalen und Polizeikelle“ gestoppt und den Eindruck erweckt haben, es handele sich um eine „ordnungsgemäße polizeiliche Maßnahme“. „Seine dienstliche Ausrüstung soll er dabei einschließlich seiner Dienstwaffe im Holster getragen haben“, sagte ein Polizeisprecher. Bei der Personenkontrolle soll das 62-jährige Opfer mit Handschellen gefesselt und in das Polizeifahrzeug gesetzt worden sein. Dann sollen die beiden Täter das Auto durchsucht, 57.000 Euro und mehrere Mobiltelefone mitgenommen haben. Nach B.Z.-Informationen handelt es sich bei dem Beschuldigten um den türkischstämmigen Bülent C. aus der Direktion 5. Dort soll er nach vorliegenden Informationen bei der Fachdienststelle AGIA (Arbeitsgebiet interkulturelle Aufgaben) bisher seinen Dienst versehen haben.

#Polizeihochschule NRW : Dozentin #BaharAslan stellt #Eilantrag gegen Entlassung – #polizeiproblem

Wegen eines Tweets verlor Bahar Aslan ihren Lehrauftrag an der Polizeihochschule NRW. Gemeinsam mit der Gesellschaft für Freiheitsrechte geht sie juristisch dagegen vor. Bahar Aslan will den Entzug ihres Lehrauftrags an der Polizeihochschule (HSPV) NRW nicht hinnehmen. Unterstützt wird sie dabei von der Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF). Der Freiburger Rechtsanwalt Patrick Heinemann hat am Dienstagvormittag einen Eilantrag am zuständigen Verwaltungsgericht in Gelsenkirchen gestellt. Die ehemalige Dozentin im Fach Interkulturelle Kompetenz hatte in einem im Mai veröffentlichten Tweet von “braunem Dreck” innerhalb der Sicherheitsbehörden geschrieben. Daraufhin hat ihr die HSPV die Eignung für eine weitere Lehrtätigkeit abgesprochen und ihren Lehrauftrag für das im September beginnende Semester widerrufen. Mit dem Verfahren will die GFF nach eigenen Angaben Menschen den Rücken stärken, die strukturelle Missstände in den Sicherheitsbehörden benennen und dafür angefeindet würden. “Mit ihrer Sanktion verletzt die Polizeihochschule die Meinungsfreiheit von Bahar Aslan und setzt außerdem das Muster fort, bei öffentlicher Kritik an polizeilichen Missständen deren Benennung zu problematisieren, anstatt das Problem anzugehen”, heißt es in einer Mitteilung der GFF. In dem Tweet schrieb Aslan damals: “Ich bekomme mittlerweile Herzrasen, wenn ich oder meine Freund*innen in eine Polizeikontrolle geraten, weil der ganze braune Dreck innerhalb der Sicherheitsbehörden uns Angst macht. Das ist nicht nur meine Realität, sondern die von vielen Menschen in diesem Land.”

via zeit: Polizeihochschule NRW : Dozentin Bahar Aslan stellt Eilantrag gegen Entlassung

#Antisemitismus in #Berlin : Mögliche #Serienstraftat – #polizeiproblem

Das antisemitische Bekennerschreiben zum Brandanschlag im Grunewald passt in ein Muster. Zuletzt wurde ein solches im vergangenen Januar gemeldet. Das Bekennerschreiben zum Brandanschlag auf die Gedenk-Bücherbox am S-Bahnhof Grunewald, am Samstag zeugt von einem geschlossenen rechtsextremen und antisemitischen Weltbild. Julia Kopp, Projektreferentin der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Berlin (RIAS Berlin) analysiert auf Anfrage der taz: „Auf aggressive Weise wird die Erinnerung an die Schoa in Wort (und Tat) abgewehrt, die Schoa geleugnet und gleichzeitig eindeutige Vernichtungsfantasien formuliert“, so Kopp. Dieses Weltbild wiederum sei eingewoben in eine umfassende antisemitische Verschwörungserzählung. Am Samstagmorgen zündete ein Unbekannter die Gedenk-Bücherbox unweit des Holocaust-Mahnmals „Gleis 17“ am S-Bahnhof Grunewald an. Die Feuerwehr konnte die Bücher in der Box, viele mit Bezug zum Nationalsozialismus und der Deportation jüdischer Menschen aus Berlin, jedoch nicht mehr retten. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen, um ein antisemitisches Tatmotiv zu prüfen. Dabei hatten Medien bereits am Samstag über das antisemitische Tatmotiv berichtet und sich dabei auf das von Kopp analysierte Bekennerschreiben gestützt. Das Dokument, das auch der taz vorliegt, ist auch für Laien als antisemitisch zu entziffern. Offenbar haben die Beweise aufnehmenden Po­li­zis­t*in­nen es jedoch übersehen, obwohl es nur wenige Meter neben der ausgebrannten Box geklebt haben soll. Auf Anfrage der taz erklärte die Pressestelle der Polizei am Sonntag, sie könne das Schreiben in den Akten nicht finden. Laut Konrad Kutt, dem Betreiber der Bücherbox, habe die Polizei das Schreiben zunächst „tatsächlich nicht mitgenommen. Es war ihr sichtlich peinlich, als ich danach fragte. Danach kam eine Streife vorbei und holte das Originaldokument bei mir ab.“ Mit Verweis auf laufende Ermittlungen, ließ die Polizei eine taz-Anfrage zum Vorfall am Montag unbeantwortet. (…) Dem Antifaschistischen Pressearchiv apabiz wurde im Januar dieses Jahres ein Vorfall mit ähnlichem Bekennerschreiben gemeldet. Studierende hatten es am Eingang des Museums am Sterndamm entdeckt. Der Unterzeichner war derselbe und auch hier wurde die Vernichtung „im Namen des Volkes“ in einem nächsten Weltkrieg angedroht.

via taz: Antisemitismus in Berlin :Mögliche Serienstraftat