21 Hausdurchsuchungen am Samstagmorgen – Großrazzia in Kaltern nimmt rechtsextreme Jugendgruppen ins Visier

Die Carabinieri von Bozen haben am Samstagmorgen im Rahmen eines Großeinsatzes zwei Jugendgruppen der rechtsextremen Szene im Überetsch einen Schlag versetzt. Betroffen sind der „Aktverein Kaltern“ und die „Snusboys-Koltern“. Am Samstagmorgen wurden aufgrund von Vollstreckungsbefehlen der Bozner Staatsanwaltschaft und der Jugendstaatsanwaltschaft insgesamt 21 Hausdurchsuchungen im Raum Kaltern durchgeführt. Den Beschuldigten werden unter anderem Volksverhetzung und Anstiftung zu Straftaten, Verunglimpfung staatlicher Symbole, Sachbeschädigung und Diebstahl zur Last gelegt. Rechtsextreme Symbolik in sozialen Netzwerken Nach Erkenntnissen der Ermittler zeichnen sich die Verdächtigen seit dem Jahr 2025 für die Gruppierungen „Aktverein Kaltern“ und „Snusboys-Koltern“ verantwortlich. Über Online-Kanäle wie Instagram, TikTok und Telegram sollen die Jugendlichen Inhalte, Symbolik sowie rassistische Hassbotschaften, die sich auf die „White Supremacy“-Ideologie zurückführen lassen, verbreitet haben. Genutzt wurden unter anderem neonazistische Zahlencodes wie „88“ – eine Anspielung auf den Hitler-Gruß, da H der achte Buchstabe im Alphabet ist – oder „44“, ein Verweis auf die Neonazi-Organisation „Wolfsbrigade 44“. Einzelne Mitglieder sollen zudem Kontakte zu extremistischen Rändern der lokalen Eishockey-Fanszene gepflegt haben.

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Guatemala – Schwules Paar auf Wache getötet: 60 Jahre Haft für Ex-Polizeichef

Ein Gericht in Guatemala hat sieben ehemalige Polizeikräfte wegen der Tötung eines schwulen Paares zu Haftstrafen von bis zu 60 Jahren verurteilt. “Das ist eine verabscheuungswürdige Tat”, sagte Richterin María Castellanos am Mittwoch bei der Urteilsverkündung, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete. Der 28-jährige Guatemalteke Eldin Choc und sein 45-jähriger salvadorianisch-kanadischer Partner Milton Santamaría waren im April 2024 in San Andrés Itzapa festgenommen worden, einer Maya-Gemeinde im Departamento Chimaltenango westlich der Hauptstadt. Anlass soll ein Streit in einem Geschäft gewesen sein. Auf der örtlichen Polizeiwache wurden die beiden Männer nach Angaben von Staatsanwalt Marco Escobar geschlagen, gefoltert und getötet. Dabei fielen homofeindliche Äußerungen. Um die Tat zu vertuschen, gaben die Beamt*­innen an, das Paar sei bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Santamarías Leiche wurde in ein Krankenhaus gebracht, die von Choc wurde Tage später mit einer verstümmelten Hand in einer Schlucht gefunden. Als entscheidendes Beweismittel galten Tonaufnahmen, die eine Polizistin während der Folter gemacht und ihren Vorgesetzten gemeldet hatte. Der damalige Polizeichef von San Andrés Itzapa, Edy Vásquez, erhielt 60 Jahre Haft wegen außergerichtlicher Hinrichtung. Er war zwei Monate nach der Tat in Texas festgenommen und an Guatemala ausgeliefert worden. Ein weiterer früherer Polizist wurde ebenfalls zu 60 Jahren verurteilt, ein dritter zu 30 Jahren. Zwei ehemalige Polizistinnen müssen wegen Pflichtverletzung und Diskriminierung für elf Jahre ins Gefängnis, weil sie das Paar homophob beleidigt hatten. Zwei weitere Angeklagte erhielten acht und zehn Jahre Haft, unter anderem wegen Freiheitsberaubung, Amtsmissbrauchs und Strafvereitelung. Über Entschädigungen für die Angehörigen soll laut der Zeitung “La Hora” zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. Bereits 2025 und 2026 waren zwei Feuerwehrleute zu Bewährungsstrafen von einem und drei Jahren verurteilt worden. Sie hatten gestanden, auf Druck der Polizei verschwiegen zu haben, dass Santamaría bereits tot war, als sie ihn ins Krankenhaus brachten.

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Verdacht der Volksverhetzung: Nach Haft wegen Anschlagsplänen: Ermittlungen gegen Potsdamer Neonazi

Er hat als junger Neonazi Sprengstoff für Anschlagspläne getestet: Wenige Monate nach seiner Haftentlassung steht er wegen Volksverhetzung wieder im Fokus der Staatsanwaltschaft Potsdam. Gegen einen wegen Anschlagsplänen verurteilten Rechtsextremisten ermittelt die Staatsanwaltschaft Potsdam wenige Monate nach seiner Haftentlassung wegen Volksverhetzung. Der 22-Jährige machte in einer vom NDR produzierten und online abrufbaren Dokumentation Äußerungen, die den Holocaust verherrlichen. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Potsdam sagte, die Behörde habe die Aussagen geprüft und ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung eingeleitet. Zuvor hatte die „Märkische Allgemeine Zeitung“ über den Vorgang berichtet.  Vor Jahren Sprengstoff-Anschläge geplant  Der heute 22-Jährige war 2023 in Potsdam wegen der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat zu einer Jugendstrafe von drei Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er Anschläge mit Sprengstoff geplant hatte. Im Februar dieses Jahres wurde er aus dem Gefängnis entlassen. Der Neonazi, der als Jugendlicher eine rechtsterroristische Chatgruppe gegründet haben soll, hatte Sprengsätze getestet, wie er selbst einräumte. (…) In der Dokumentation des Kanals STRG_F sagte der Beschuldigte, seine früheren Anschlagspläne seien nationalsozialistisch motiviert gewesen. Er trug im Interview in Potsdam eine Maske vor dem Gesicht, um nicht erkannt zu werden. Auf eine Frage antwortete er: „Ich möchte, dass wir endlich wieder ein arisches Land sind.“

via tagesspiegel: Verdacht der Volksverhetzung: Nach Haft wegen Anschlagsplänen: Ermittlungen gegen Potsdamer Neonazi

17-Jähriger soll für Sadisten-Netzwerk tätig gewesen sein

Im Sommer vergangenen Jahres erlangt das kriminelle Netzwerk “764” Bekanntheit, als ein unter dem Namen “White Tiger” operierender junger Mann festgenommen wird. Ein Jugendlicher aus Baden-Württemberg soll einer Splittergruppe der Vereinigung angehören. Auch ihm werden schwere Straftaten vorgeworfen. Ein 17-Jähriger aus dem Landkreis Ludwigsburg bei Stuttgart soll Jugendliche online sexuell missbraucht und dazu genötigt haben, sich selbst zu verletzen. Rund ein Jahr nach seiner Festnahme hat das Cybercrime-Zentrum Baden-Württemberg (CCZ) nun Anklage gegen den Teenager bei der Jugendschutzkammer des Landgerichts Heilbronn erhoben. Das teilten das CCZ und die Generalstaatsanwaltschaft Karlsruhe mit. Konkret lauten die Vorwürfe gegen den 17-Jährigen unter anderem: schwerer sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen in jeweils mehreren Fällen, Herstellung kinder- und jugendpornografischer Inhalte, gefährliche Körperverletzung in mittelbarer Täterschaft sowie die Mitgliedschaft in einer ausländischen kriminellen Vereinigung. Laut Generalstaatsanwaltschaft soll der im Tatzeitraum noch 16-jährige Beschuldigte sich der Onlinegruppierung “Nefarious Maniac Cult” angeschlossen haben. Bei dieser handelt es sich demnach um eine Splittergruppe eines losen weltweiten Onlinenetzwerks von Sadisten, das unter den Kürzeln “764” oder “COM” bekannt ist. Onlinegruppe soll Minderjährige zu Mord gedrängt haben Dessen Mitglieder suchen nach Behördenangaben etwa auf Computerspielplattformen und in sozialen Netzwerken nach Kindern und Jugendlichen für ihre Zwecke. Die Opfer werden anschließend systematisch manipuliert und unter Druck gesetzt, um sich vor laufender Kamera selbst zu verletzen oder sexuelle Handlungen an sich vorzunehmen. Teils geht dies bis hin zum Suizid. Der Angeklagte soll in mindestens zwölf Fällen andere Jugendliche kontaktiert haben, um diese zu Selbstverletzungen oder sexuellen Handlungen an sich zu verleiten. Die identifizierten mutmaßlichen Tatopfer waren nach Ermittlerangaben zwischen 12 und 16 Jahren alt. Der Verdächtige wurde den Angaben zufolge Anfang Oktober vergangenen Jahres festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

via ntv: 17-Jähriger soll für Sadisten-Netzwerk tätig gewesen sein

Two suspects identified in reported bomb threat investigation at Marion High School Suspects identified in reported bomb threat at Marion High School – #764

Investigators have identified the suspects involved in a reported bomb threat made to Marion High School in August. Marion Chief of Police David Fitts said through a collaboration between the Marion Police Department, the New York State Police and the Washington County Sheriff’s Department in Maryland, two suspects were identified in connection with the August 14 incident: a 13-year-old juvenile from New York State and an 18-year-old from Maryland. Chief Fitts said these suspects are part of an online group known as 764’s. “The 764 online group is a loosely organized, violent online extremist network associated with the exploitation, coercion and abuse of minors and other vulnerable individuals,” he explained. “It is often described by law enforcement as part of a broader phenomenon known as violent online networks or nihilistic violent extremism.” Fitts said the group operates primarily through internet-based platforms and doesn’t have a formal hierarchy or centralized leadership.

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Anti-Islam-Aktivistin mit Russland-Connection referierte bei Wiener Polizei – #polizeiproblem

Die Mitarbeiterin eines Thinktanks war Karrierecoach, hat aber nach Beginn des Angriffskriegs Russlands dort an einer Uni studiert – nun brieft sie Wiener Staatsschützer als Islamismusexpertin, “Prävention beginnt dort, wo wir bereit sind, hinzusehen”: Das hat die Wiener Polizei laut LinkedIn als Kernaussage ihres Präventionsgipfels mitgenommen. Doch mit einem Blick auf die Teilnehmerliste stellt sich auch in Sicherheitskreisen die Frage, ob die Wiener Exekutive und ihr Landesamt für Staatsschutz und Extremismusbekämpfung (LSE), die den Event veranstaltet haben, selbst gut genug “hingesehen” haben. Denn die Fotos auf LinkedIn offenbaren, dass sich die Polizistinnen und Polizisten von einer hochumstrittenen Anti-Islam-Organisation briefen ließen – und dass deren Referentin ihre Orientalistik-Kenntnisse erst zuletzt in Moskau erworben hat. Studium nach Angriffskrieg Dabei handelt es sich um Anna B., eine Mitarbeiterin des “Center for Study of Political Islam” (CSPII). Was nach einer neutralen Forschungseinrichtung klingt, ist eine Organisation aus Anti-Islam-Aktivisten mit Sitz im tschechischen Brünn. Beim Wiener LSE wurde B. als “Verhaltensanalytikerin” und “forensische Linguistin” vorgestellt. Ihr Referat behandelte offenbar “Deradikalisierungsprogramme” für Islamisten. Doch laut ihrem Lebenslauf auf LinkedIn war B. – abseits eines anderthalbjährigen Jobs als Fernsehmoderatorin bei einem russischen TV-Sender zu Beginn ihrer Karriere – die längste Zeit als Englischlehrerin und Karrierecoach in Tschechien tätig. Zwischen 2001 und 2006 hatte sie Linguistik im Osten Russlands studiert.

via standard: Anti-Islam-Aktivistin mit Russland-Connection referierte bei Wiener Polizei

AfD-Hassnetzwerke auf X Staatsanwalt ermittelt gegen rechten Troll Patrick Kolek – #LockHimUp

Doxxen, swatten, hassen: Der Aktivist Patrick Kolek orchestriert extrem rechte Online-Kampagnen. Seine Bubble reicht bis zur AfD. Nun ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft. Sie verbreiten Hass. Tagein, tagaus hängen extrem rechte Online-Aktivistinnen in sozialen Netzwerken und würdigen Menschen herab. Mal nehmen sie Äußerlichkeiten als Grund, ein andermal politische Überzeugungen – immer sind ihre Posts unter der Gürtellinie. Sie schreiben Dinge wie: „Früher hatte man noch den Anstand Oppositionelle zu erschießen. Eure schwulen Hausdurchsuchungen könnt ihr Opfer euch in eurem regenbogenfarbenes Rektum schrauben“. „RedaktionsNetzwerk Rechts“ (RNR) nennt sich eines dieser Troll-Netzwerke. Ihr Zeichen ist ein Pfeil-Rad, zusammengesetzt aus acht AfD-Pfeilen. Die Optik ähnelt stark der schwarzen Sonne der SS, es wird mit NS-Ästhetik gespielt. Stehen soll das Pfeil-Rad für „100 Prozent mehr Hass“. Ziel des „RNR“ sind politische Feinde, Jour­na­lis­tin­nen und Politiker*innen. Mit Cybermobbing und Veröffentlichungen persönlicher Daten und Details – sogenanntem Doxxing – versuchen sie, diese fertigzumachen. Manchmal treiben sie es so weit, bis diese sich aus der Öffentlichkeit zurückziehen. Einer ihrer Anführer versteckt sich hinter einem Account namens „Wuppi“. Über sich selbst schreibt „Wuppi“, er sei zum „Cybermobber geworden, weil der Sprit zu teuer ist, um Leuten persönlich auf die Fresse zu hauen.“ Online bezeichnet er mutmaßliche politische Gegner beispielsweise als „Genmüll-Endlager.“ Mittlerweile ermittelt auch die Generalstaatsanwaltschaft gegen „Wuppi“, doch Recherchen der taz zeigen, dass das RNR-Netzwerk weit darüber hinausgeht. Ermittlungen stehen erst am Anfang „Wuppi“ heißt im bürgerlichen Leben Patrick Kolek. Er war AfD-Mitglied und war schon mehrmals im Visier der Sicherheitsbehörden: Wie er auf X publik machte, liefen bereits in der Vergangenheit mehrere Verfahren gegen ihn. Darum sammelt Kolek unter seinen Posts Spenden für seine „Kriegskasse“, wie er es nennt. Im Zuge der Ermittlungen der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz fand am 16. September eine Hausdurchsuchung bei Kolek statt. Über die Razzia berichtete Kolek selbst im YouTube-Format des bayerischen AfD-Europaabgeordneten Petr Bystron. Nebenbei machte er auch Andeutungen zum Privatleben der Richterin, die den Durchsuchungsbeschluss unterzeichnet hat. Kolek behauptete, dass die Hausdurchsuchung aufgrund einer einfachen Beleidigung erfolgt sein soll. Doch das ist mitnichten so. Gegen Kolek wird wegen des Anfangsverdachts der gefährdenden Verbreitung personenbezogener Daten in 16 Fällen ermittelt, wie die Pressestelle auf taz-Anfrage hin mitteilte. Die Fälle stehen demnach teils in Verbindung mit Beleidigung, in einem Fall wird wegen des Verwendens von Kennzeichen ehemaliger nationalsozialistischer Organisationen ermittelt. Der Beschuldigte soll demnach mehrere Internetaccounts für die Verbreitung personenbezogener Daten genutzt haben.

via taz: AfD-Hassnetzwerke auf X Staatsanwalt ermittelt gegen rechten Troll Patrick Kolek

siehe auch: Durchsuchung bei AfD-nahem Aktivisten “Wer sich mir in den Weg stellt, wird klein gemacht”, Ein AfD-naher Aktivist veröffentlicht über viele Monate private Daten politischer Gegner und nennt das “Journalismus”. Lange sah es aus, als würde der Rechtsstaat nur zuschauen. Wer “Wuppi” oder seinen Freunden in die Quere kommt, dem droht “Journalisierung”: Seit Monaten macht ein AfD-naher Aktivist Daten politischer Gegner öffentlich oder kündigt das als Vergeltungsmaßnahme an. Wenn auf Elon Musks Netzwerk X Fotos und Namen von Menschen auftauchen, die im Netz mit Pseudonymen unterwegs sind, wenn Nachrichten an Arbeitgeber gehen, dann führt in vielen dokumentierten Fällen die Spur zu “Wuppi”. Was er mit Gleichgesinnten “Journalismus machen” nennt, sehen andere als in Deutschland bislang beispiellose konzertierte rechte Doxing-Kampagne zur Einschüchterung. “Doxing” bezeichnet das Zusammentragen und Veröffentlichen privater oder personenbezogener Daten mit dem Ziel, Menschen bloßzustellen oder einzuschüchtern. Mehrere Dutzend Betroffene haben sich vernetzt. Bei einigen standen nach der Veröffentlichung ihrer Daten wiederholt und über längere Zeit Unbekannte an der Wohn- oder Büroadresse, manche bekamen massenhaft unverlangte Lieferungen oder verloren Accounts durch ständige unbefugte Anmeldeversuche. In mindestens einem Fall wurde auch durch eine Verwechslung die Identität einer völlig unbeteiligten Person öffentlich gemacht. 18 Fälle bislang – und es gehen weiter Anzeigen ein “Wuppi” heißt eigentlich Patrick Kolek und ist 35 Jahre alt. Mit einem Otter als Profilbild veröffentlicht er auf X seine Beiträge. Er sagte t-online, er habe aus seiner Sicht nichts Gesetzeswidriges getan. Kolek steht nach Anzeigen aus ganz Deutschland im Mittelpunkt von Ermittlungen der Zentralstelle zur Bekämpfung von Terrorismus und Extremismus (ZeT) bei der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz. Deren Leiter Christopher do Paço Quesado bestätigte t-online: Die Behörde ermittelt wegen mindestens 18 Fällen von gefährdendem Verbreiten personenbezogener Daten, Beleidigung und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen. Das Ausmaß kann sich noch ändern: “Durch die Polizei werden fortlaufend Auswertungen vorgenommen, und es gehen auch weiterhin Strafanzeigen ein, die ebenfalls zunächst durch die Polizei ausgewertet werden”, sagte do Paço Quesado. Am 16. September frühmorgens wurde die Wohnung von Kolek in Koblenz durchsucht. Seine Geräte wurden beschlagnahmt. Für einen solchen Fall hatte Kolek im Oktober 2025 etwas angekündigt, was viel über sein Auftreten im Netz aussagt: “Wenn ich wieder eine Hausdurchsuchung kassiere, steht fünf Minuten später der zuständige Staatsanwalt mit Gesicht auf meinem Kanal auf Twitter.” Und weiter: “Dazu fahre ich auch zu ihm nach Hause und versuche, ein Spontaninterview zu machen.”