Eigentümer soll Großspender der Partei sein – Wegen AfD-Ärger: Berliner Musiker Zartmann sagt Konzert im Metropol ab

Mit „Tau mich auf“ führt er die Charts an, er singt über Toleranz und Liebe. Am 5. April wollte Berlins Shooting-Star Zartmann eigentlich eine Party im Schöneberger „Metropol“ feiern. Nach Berichten über eine Großspende des Eigentümers an die AfD wurde diese jetzt abgesagt. Auf Instagram erklärte der Musiker, dass er das geplante Release-Konzert „leider absagen“ muss. Als Begründung postete er dazu den Screenshot eines Tagesspiegelartikels zu Verbindungen des „Metropols“-Eigentümers Henning Conle zu mutmaßlichen Großspenden an die AfD. Zartmann kündigte einen Ersatztermin an. Musikalisch unterlegt war die Botschaft mit seinem Song „Meinen die uns“ und der deutlichen Textzeile „F*** die AfD. Ich frage mich wirklich, wer die wählt.“ Mitte Februar hatte der „Tagesspiegel“ berichtet, dass der Duisburger Unternehmer Conle, der die AfD mit 2,35 Millionen Euro unterstützt haben soll, Besitzer des früheren Theaters am Nollendorfplatz (Baujahr 1905) ist.

via bz berlin: Eigentümer soll Großspender der Partei sein Wegen AfD-Ärger: Berliner Musiker Zartmann sagt Konzert im Metropol ab

Menschen mit Migrationsgeschichte haben zunehmend Angst vor Übergriffen

Menschen mit Zuwanderungsgeschichte fühlen sich zunehmend angegriffen und unsicher. Mehrere Organisationen fordern nun klare Signale für gesellschaftlichen Zusammenhalt – besonders von der Politik. Am Dienstagvormittag haben sie eine Pressekonferenz gegeben. Der Deutsche Gewerkschaftsbund Sachsen-Anhalt und eine Reihe weiterer Organisationen, die sich für Menschen mit Migrationshintergrund einsetzen, fordern von Politik und Gesellschaft klare Signale gegen Rassismus. Migranten unter Generalverdacht “Wir nehmen nicht hin, dass Menschen mit Migrationserfahrung – darunter viele Kolleginnen und Kollegen – unter Generalverdacht gestellt, bedroht und angegriffen werden”, sagte DGB-Landesleiterin Susanne Wiedemeyer. “Politik und Gesellschaft müssen sich klar gegen den ausufernden Rassismus stellen.” Nötig sei ein Miteinander. Die Gesellschaft brauche Menschen mit Migrationshintergrund – vom Straßenbahnfahrer bis zu Ärzten, Pflegekräften und Mitarbeitern in der Hotellerie und Gastronomie. “Da erwarte ich von den Arbeitgebern klare Worte, dass wir ein Klima in dieser Gesellschaft brauchen, wo alle willkommen sind, wo man sich wohlfühlt und sicher.” Das müsse für alle gelten, ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

via mdr: Menschen mit Migrationsgeschichte haben zunehmend Angst vor Übergriffen

#Rechtsterrorismus – Ex-Bundeswehroffizier Franco A. bleibt in Haft – #terror #LockHimUp

Der wegen Terrorplanungen zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilte ehemalige Bundeswehroffizier Franco A. aus Offenbach wird seine Freiheitsstrafe voll absitzen müssen. Der Bundesgerichtshof lehnte eine vorzeitige Haftentlassung Der wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilte ehemalige Bundeswehroffizier Franco A. wird nicht vorzeitig aus der Haft entlassen. Wie erst jetzt bekannt wurde, hat der Bundesgerichtshof (BGH) Anfang Februar eine Beschwerde abgewiesen. Damit wollte Franco A. seine Entlassung nach Verbüßung von zwei Dritteln der Freiheitsstrafe erreichen. “Keine Abkehr von rassistischer Gesinnung” Bereits Anfang Dezember 2024 hatte das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt abgelehnt, die Reststrafe zur Bewährung auszusetzen. Dagegen legte Franco A. Beschwerde beim BGH ein. Dieser schloss sich der Auffassung der Frankfurter Richter an, wonach keine günstige Prognose für eine “Legalbewährung” des Verurteilten vorliege. Sprich: Das OLG wie der BGH sind nicht überzeugt, dass Franco A. in Freiheit nicht wieder straffällig würde. In der Begründung verweist der BGH auf die Schwere der von Franco A. geplanten Gewaltdelikte sowie “die langjährige und tiefgreifende Verfestigung seiner sowohl demokratiefeindlichen als auch rechtsradikalen Gesinnung, die ihn zur Tatbegehung veranlasste”.

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„Genug ist genug“: Grönlands Regierungschef kontert Trump nach neuen Aussagen zu Annexionsplänen

Mit Äußerungen an der Seite von Nato-Generalsekretär Rutte eckt Trump abermals an. Der grönländische Regierungschef und sein voraussichtlicher Nachfolger kontern mit klaren Zurückweisungen. Mit neuen Aussagen zu einer Annexion Grönlands hat US-Präsident Donald Trump auf der größten Insel der Erde weiteren Ärger auf sich gezogen. „Jetzt hat der amerikanische Präsident erneut den Gedanken ins Spiel gebracht, uns zu annektieren. Das kann ich auf keinen Fall akzeptieren“, schrieb der fungierende Regierungschef Múte B. Egede auf Facebook. Er kündigte an, so schnell wie möglich die anderen Parteispitzen einberufen zu lassen, denn dieses Mal müsse die Ablehnung gegenüber Trump verschärft werden. Man dürfe nicht damit durchkommen, die Grönländer respektlos zu behandeln. „Genug ist genug“, stellte Egede klar. Auch sein möglicher Nachfolger als Regierungschef, der Liberale Jens-Frederik Nielsen, wies die Ausführungen des US-Präsidenten zurück. „Trumps Aussage in den USA ist unangebracht und zeigt bloß einmal mehr, dass wir in solchen Situationen zusammenstehen müssen“, schrieb Nielsen auf Facebook. Im Wahlprogramm seiner Partei Demokraatit hieß es: „Grönland steht nicht zum Verkauf. Nicht heute. Nicht morgen. Niemals.“ (…) Trump betonte die große strategische Bedeutung der Insel und dass Dänemark sehr weit entfernt sei. Egede hat immer wieder betont, dass seine Landsleute weder Dänen noch Amerikaner, sondern Grönländer sein wollten. Eine Umfrage hat ebenfalls gezeigt, dass eine klare Mehrheit der Inselbürger nicht Teil der USA werden wollen. Auch praktisch niemand in der grönländischen Politik ist dafür, dass die Insel zu US-Territorium wird.

via tagesspiegel: „Genug ist genug“: Grönlands Regierungschef kontert Trump nach neuen Aussagen zu Annexionsplänen

siehe auch: Grönlands Botschaft an Trump »Genug ist genug« Donald Trump erneuert seine Annexionsdrohungen gegen Grönland, die dortige Politik reagiert wütend. In einer gemeinsamen Erklärung nennen die Vorsitzenden aller Parteien das Verhalten des US-Präsidenten »inakzeptabel«. Die Vorsitzenden aller im grönländischem Parlament vertretenen Parteien haben die Annexionspläne von US-Präsident Donald Trump entschieden zurückgewiesen. »Wir – alle Parteivorsitzenden – können die wiederholten Äußerungen zur Annexion und Kontrolle Grönlands nicht akzeptieren«, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung der Vorsitzenden der fünf Parteien, die am Freitag auf Facebook veröffentlicht wurde. Ein solches Verhalten »gegenüber Freunden und Verbündeten in einem Verteidigungsbündnis« sei »inakzeptabel«. Der amtierende Regierungschef Múte B. Egede äußerte sich ebenfalls auf Facebook: »Jetzt hat der amerikanische Präsident erneut den Gedanken ins Spiel gebracht, uns zu annektieren. Das kann ich auf keinen Fall akzeptieren«, schrieb Egede. Man dürfe nicht damit durchkommen, die Grönländer respektlos zu behandeln. »Genug ist genug«.

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By Mads Lumholt from Copenhagen K, Denmark – Nuuk Fjord 6, CC BY 2.0, Link

Bill Burr says Elon Musk ‘evidently is a Nazi,’ calls tech tycoon an ‘idiot’

Comedian Bill Burr slammed Elon Musk as an “idiot,” and called him an “evident Nazi.” Comedian Bill Burr slammed Elon Musk as an “idiot,” and called him an “evident Nazi.” The 56-year-old made the comments during his appearance on the latest episode of NPR’s Fresh Air podcast, where he promoted his new Hulu comedy special, Drop Dead Years. Burr said his latest stand-up material is aimed at waking people up to the realities of the present political atmosphere. Bill Burr says Elon Musk ‘evidently is a Nazi,’ calls tech tycoon an ‘idiot’ ‘That idiot Elon Musk, who evidently is a Nazi’ “I’m trying to get regular people to stop yelling at each other and realize that it’s a select few group of nerds eating raw almonds and doing their stupid workouts and competing with each other to have the biggest infinity pool, and the rest of us are getting pushed down,” Burr said. “They’ve politicized the whole stupid thing and we’re falling for it.” On being asked to clarify what nerds he was referencing, Burr replied, “That idiot Elon Musk, who evidently is a Nazi.” “I just refuse to believe it was an accidental two-time Sieg Heil [by Musk], and he does it at a presidential inauguration!” Burr added, referring to the SpaceX CEO’s controversial hand gesture at an Inauguration Day event, which many thought looked like a Nazi salute.

via hindustantimes: Bill Burr says Elon Musk ‘evidently is a Nazi,’ calls tech tycoon an ‘idiot’

Spotify takes down Andrew Tate ‘pimping’ podcast after complaints

Misogynist influencer’s content reportedly sparked objections from staff as well as a petition signed by 92,000. Spotify has removed an Andrew Tate podcast after complaints from users including an online petition signed by more than 92,000 people. The “degree course” by the misogynist influencer titled “pimping hoes” was deemed to be in breach of the company’s rules and removed. Several podcasts have been removed from the service this week, including the “pimping hoes” course. The takedowns were first reported by the tech news site 404 Media, which alleged that some Spotify employees had complained about Tate content being available. “Pretty vile that we’re hosting Andrew Tate’s content,” wrote one employee on an internal messaging platform, according to 404 Media. A Spotify spokesperson said: “The content in question was removed because it violated our policies, not because of employee discussion.” One Spotify user, commenting on the podcast before it was taken down, wrote: “These courses actively teach men how to manipulate, control and profit from the exploitation of women.” The user added that the course breached Spotify’s own terms of use.

via guardian: Spotify takes down Andrew Tate ‘pimping’ podcast after complaints

siehe auch: ‘Pretty Vile:’ Spotify Removes Andrew Tate ‘Pimping Hoes’ Class After Employees Complain Internal Spotify communications viewed by 404 Media show Spotify’s own employees complaining about Andrew Tate’s course being available on the platform. Some Spotify employees are not happy that the audio streaming giant was, until this week, hosting and profiting from a course about “pimping hoes” by Andrew Tate, according to internal Spotify communications viewed by 404 Media.  “Pretty vile that we’re hosting Andrew Tate’s content,” one Spotify employee said in a company Slack channel called #ethics-club, and linked to a Linkedin post that criticized Spotify for hosting the course.  “Happy Women’s History Month, everybody!” another employee said, adding a sweating smiling emoji.  Tate is an infamous manosphere influencer known for promoting misogyny and anti-semitic conspiracy theories and who was previously charged for human trafficking and rape. Since those Slack messages were posted, Spotify appears to have removed the “pimping hoes” class from its platform. Another course titled “How to get girls FAST AND EASY by Andrew Tate (PHD Course),” is still hosted on Spotify, and has over 70 comments from users calling for its removal.  Before it was removed, the “pimping hoes” course had 276 comments on Spotify that unanimously called on the company to remove it.

Nach Übernahme durch Trump J.D. Vance bei Besuch von Konzert im Kennedy Center ausgebuht

US-Präsident Trump brachte vor Kurzem auch das Kennedy Center unter seine Kontrolle. Nun wollte sein Stellvertreter dort ein Konzert besuchen – und wurde von Teilen des Publikums wenig freundlich empfangen. Protest gegen die Politik der US-Regierung? J.D. Vance und seine Frau Usha sind beim Besuch eines Konzerts im Kennedy Center in Washington ausgebuht worden. Das zeigt ein Video, das der »Guardian«-Korrespondent Andrew Roth auf der Plattform X teilte. Hintergrund ist möglicherweise, dass US-Präsident Donald Trump vor Kurzem die größte Kultureinrichtung Washingtons übernommen hatte. Das Ehepaar Vance ist Medienberichten zufolge gerade dabei, für ein Konzert des griechischen Geigers Leonidas Kavakos und des National Symphony Orchestra Platz zu nehmen, als zunächst eine, dann mehrere Personen Buh rufen. Laut der »New York Times«  dauerten die Buhrufe Besuchern zufolge etwa 30 Sekunden an (…) Die politische Übernahme des Zentrums durch die neue Regierung ist Teil einer breiten Kampagne gegen eine vermeintlich »woke« Kultur. Auf die Übernahme reagierten mehrere Künstlerinnen und Künstler, darunter die Sängerin und Musikerin Rhiannon Giddens, mit Protest und einer Absage von Auftritten.

via spiegel: Nach Übernahme durch Trump J.D. Vance bei Besuch von Konzert im Kennedy Center ausgebuht

siehe auch: Vice President Vance gets booed at the Kennedy Center. Music director Gianandrea Noseda conducts the National Symphony Orchestra at the Kennedy Center on March 13. Julian Thomas/National Symphony Orchestra Symphony orchestra audiences aren’t known for their rowdiness but Thursday night’s concert at the Kennedy Center by the National Symphony Orchestra was a brief exception. As Vice President Vance and second lady Usha Vance entered the Kennedy Center Concert Hall, audience members booed loudly. Videos of the episode have gone viral on social media. Usha Vance was recently appointed by President Trump to the Kennedy Center’s Board of Trustees. Describing the scene in the Washington Classical Review, Charles T. Downey writes the Vances were “greeted less than cordially with a sustained chorus of loud booing.”

https://twitter.com/Andrew__Roth/status/1900328526630576466