Eder räumt ein: „Ich hab Prinz Reuß als Geldgeber gebraucht“ – #terror #reichsbürger

In Frankfurt sitzen neben Prinz Reuß drei Ex-Militärs auf der Anklagebank. Sie einen ihre kruden Ansichten – und die KSK-Vergangenheit. Keine 1000 Einwohner, zwei Gasthöfe, mehr als eine Autostunde von Nürnberg entfernt: Die fränkische Gemeinde Buch am Wald liegt im Niemandsland der süddeutschen Provinz. Ein Ort, der unvermittelt ins Scheinwerferlicht gelangt ist. Denn am 29. Juli 2021 beheimatete er ein brisantes Treffen, das einen der größten Terrorprozesse der Nachkriegsgeschichte auslöste. Was war passiert? Eine Astrologin, ein Unternehmer, zwei Ex-Soldaten der Kommando Spezialkräfte (KSK) und eine weitere Person rufen per Videotelefon in Brasilien an. Auf dem Bildschirm taucht ein hagerer Mann mit streng zurückgekämmten Haaren auf. Es handelt sich um Rüdiger von Pescatore, einen Ex-Kommandeur des Fallschirmjägerbataillons 251. Was die Teilnehmer des Treffens vereint? Eine tiefe Abscheu gegenüber der demokratischen Ordnung. So heißt es in der Anklageschrift, die in Teilen unserer Redaktion vorliegt. Auch spannend: Folterkeller-Fantasien: Details um Reichsbürger schockieren Die Zusammenkunft gilt als Gründungstreffen der mutmaßlich terroristischen Vereinigung um Heinrich XIII. Prinz Reuß. Neun der insgesamt 27 Beschuldigten werden ab Dienstag in Frankfurt angeklagt. Es ist einer von drei Prozessen gegen die Gruppe, in dem sich die prominentesten Köpfe verantworten müssen. Nicht nur Reuß sitzt auf der Anklagebank. Auch die drei Ex-Militärs – Rüdiger von Pescatore, Maximilian Eder und Peter Wörner – müssen sich verantworten. (…) Eine Woche vor Prozessbeginn am Dienstag ist Eder bereits zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden, weil er mit 1,8 Promille Alkohol am Steuer erwischt wurde. Anders als Eder blieb von Pescatore eher unter dem Radar, wobei seine Aktivitäten innerhalb des Netzwerkes auf eine einflussreiche und nicht ungefährliche Rolle schließen lassen. Prinz Reuß leitete 2022 laut Anklageschrift sechs „Ratssitzungen“, von denen von Pescatore an fünf teilnahm. Der ehemalige Fallschirmjäger soll nicht nur einer der Rädelsführer der Gruppierung gewesen, sondern auch deren „militärischen Arm“ geleitet haben. Auch spannend: Was passierte mit Prinz Reuß und seinen Komplizen? Dieser sollte den geplanten Umsturz gewaltsam durchsetzen und eine Übergangsregierung unter Prinz Reuß militärisch absichern. Zudem oblag es von Pescatore, die sogenannten Heimatschutzkompanien aufzubauen. Der Generalbundesanwalt dokumentierte einige Rekrutierungsversuche unter Polizei- und Militärangehörigen für diese Einheiten. Von Pescatores Anwalt wollte sich auf Anfrage nicht zu den Vorwürfen gegen seinen Mandanten äußern. Mit Waffen und militärischen Strukturen kannte sich vonPescatore bestens aus: Der gebürtige Münchner war auf dem Höhepunkt seiner Karriere Kommandeur beim Fallschirmjägerbataillon 251, einer Vorgängerorganisation des KSK. Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus dieser Zeit zeigen einen ernst blickenden Mann mit strengem Seitenscheitel. Laut „Stern“ liefen sich Eder, Wörner und von Pescatore damals zum ersten Mal über den Weg. Für Terrorzelle soll von Pescatore nach Deutschland zurückgekehrt sein Wie die „Zeit“ berichtet, sei der Militär bereits im aktiven Dienst mit Wehrmachtsliedern aufgefallen. In den 1990er-Jahren nahm seine Karriere beim Bund ein jähes Ende, als bekannt wurde, dass der damals Mitte 40-Jährige Waffen aus NVA-Beständen unterschlagen hatte.

via morgenpost: Eder räumt ein: „Ich hab Prinz Reuß als Geldgeber gebraucht“

Ermittler finden bei Bystron Unterlagen zu Goldbarren – AfD-Mann hat Erklärung parat

Der AfD-Abgeordnete Bystron bestreitet Vorwürfe, Geld von einer prorussischen Internetplattform angenommen zu haben. Nun wurden bei ihm Unterlagen gefunden, etwa zu Goldbarren. Berlin – Die Polizei soll in einem Berliner Wohnhaus des AfD-Bundestagsabgeordneten Petr Bystron Seriennummern mehrerer Goldbarren, Bargeld in Umschlägen sowie Kontoauszüge aus Tschechien und Liechtenstein gefunden haben. Das berichtet die Welt. Bystron, gegen den wegen des Anfangsverdachts der Bestechlichkeit und der Geldwäsche ermittelt wird, soll die Funde gegenüber der Zeitung bestätigt haben. Demnach sollen die Wertsachen jedoch mehrheitlich seiner Mutter gehören. (…) Bei einer Durchsuchung von Bystrons Wohnhaus im Berliner Ortsteil Wannsee fanden Ermittler laut Welt unter anderem Seriennummern von Goldbarren mit einem Gewicht von 500 Gramm und einem Kilo. „Die Unterlagen zum physischen Gold sowie den Konten meiner Mutter bewahre ich, weil ich vom Gericht zu ihrem Vormund bestellt bin“, sagte Bystron der Welt.

via fr: Ermittler finden bei Bystron Unterlagen zu Goldbarren – AfD-Mann hat Erklärung parat

siehe auch: Ermittler finden Unterlagen zu Goldbarren bei AfD-Politiker Bystron. Bei der Durchsuchung des Wohnhauses von AfD-Europakandidat Petr Bystron finden die Ermittler auch Unterlagen zu Goldbarren sowie einem Konto in Liechtenstein (…) Bystrons Mutter, eine Zahnärztin, floh mit ihm 1988 aus der damaligen Tschechoslowakei nach München. Unter ihrem Namen wurde 2008 eine Zahnarztpraxis als Aktiengesellschaft in Herisau im Schweizer Kanton Appenzell-Ausserrhoden eingetragen. Diese hat inzwischen einen neuen Namen und einen neuen Besitzer. Laut „Tagesspiegel“ gehen die Ermittler einem Hinweis nach, dass Bystron am 20. März vergangenen Jahres 30.000 Euro auf das Konto einer seit Jahren brachliegenden Firma einzahlte, deren alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer er ist. Die Lendvay GmbH mit Sitz in München trug Bystron 2004 mit dem Geschäftszweck „Herstellung, Reparatur und Vertrieb von Lederschuhen“ ein. Das Geld wurde am selben Tag in 200-Euro-Scheinen wieder abgehoben. Die Ermittler sehen hier einen Anfangsverdacht der Geldwäsche. Bystron: Habe nur privates Geld umtauschen wollen Bystron sagt dem RND, auch bei den 30.000 Euro habe es sich um „unser privates Geld“ gehandelt.

three gold bars against dark background
Symbolbild

#Prozess in #Frankfurt – #Anklage begründet #Terror-Vorwurf gegen “#Reichsbürger”-Gruppe – #Reuß

Im Terrorprozess gegen die “Reichsbürger”-Gruppe um Prinz Reuß ist zum Auftakt die Anklage verlesen worden. Die Bundesanwaltschaft wirft den neun Angeklagten vor, Mitglieder in einer terroristischen Vereinigung gewesen zu sein oder diese unterstützt zu haben. Heinrich XIII. Prinz Reuß soll als ein Rädelsführer agiert haben, sagte der Vertreter der Bundesanwaltschaft in seinem Vortrag am Dienstag beim Prozessauftakt vor dem Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt. Die terroristische Vereinigung sei Ende Juli 2021 gegründet worden. Es sei ein gewaltsamer Umsturz geplant gewesen. Dazu habe eine bewaffnete Gruppe, zu der auch Ex-Bundeswehrsoldaten sowie die ehemalige AfD-Bundestagsabgeordnete Birgit Malsack-Winkemann gehören sollen, in das Reichstagsgebäude in Berlin eindringen und Bundestagsabgeordnete sowie Mitglieder der Bundesregierung festnehmen sollen. Hintergrund des geplanten Putsches soll der Glaube der Mitglieder der sogenannten “Gruppe Reuß” an eine Verschwörungserzählung gewesen sein, wonach die Bundesregierung von einer “pädophilen Machtelite” gesteuert werde, die in unterirdischen militärischen Anlagen Kinder gefangen halte, um ihnen “Adrenochrom” zu entnehmen – eine vermeintliche Verjüngungsdroge. Gegenspieler dieser Verschwörung sei wiederum eine “Allianz” mehrerer Regierungen – unter anderem der USA und Russlands – von denen sich die verhinderten Putschisten ein Eingreifen zu ihren Gunsten erhofft hätten, so die Anklage. Die Anklage lautet teilweise auch auf die Planung eines hochverräterischen Unternehmens. Auch der Verstoß gegen das Waffengesetz zählt zu den Vorwürfen gegen einen Teil der Angeklagten.

via hessenschau: Prozess in Frankfurt Anklage begründet Terror-Vorwurf gegen “Reichsbürger”-Gruppe

siehe auch: MUTMASSLICHE REICHSBÜRGER Zweiter Prozess gegen “Reichsbürger”-Gruppe um Prinz Reuß gestartet. In Frankfurt am Main müssen sich in einem Mammutprozess Mitglieder der sogenannten “Reichsbürger”-Gruppe um Heinrich XIII. Prinz Reuß vor Gericht verantworten. In insgesamt drei Verfahren in Stuttgart, Frankfurt und München sollen die Ereignisse um die Gruppierung aufgearbeitet werden. Den mutmaßlichen “Reichsbürgern” wird unter anderem die Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. In Frankfurt sitzt auch der mutmaßliche Rädelsführer Prinz Reuß auf der Anklagebank; Reichsbürger-Prozess gegen Prinz Reuß “Er fragt sich, wo er da nur hineingeraten ist”. Im Prozess gegen die Reichsbürger-Gruppe um Prinz Reuß ist die Anklage mit den Details der Vorwürfe jetzt vorgetragen (…) Die schillerndste Figur, Heinrich XIII. Prinz Reuß, sitzt inmitten der anderen, zweite Reihe, Mitte, vor ihr die frühere Bundestagsabgeordnete Malsack-Winkemann, in Reuß Reihe noch die früheren Soldaten Maximilian Eder und Peter Wörner, zwei Männer, die schon 2021 vom Umsturz gesprochen oder das KSK zum Aufräumen nach Berlin schicken wollten. (…) Er liest Details vor von Rückschlägen bei den Anfragen an Generäle, von denen die Verschwörer glaubten, sie seien eigentlich “White Hats”, nicht Teil der teuflischen Elite, sondern insgeheim Teil einer Allianz, die international aufräumt. Die Offiziere gaben Anfragen nur an den Militärischen Abschirmdienst weiter. Der Anklagevertreter trägt vor, dass dann statt der militärischen Führung der “Weiße Adel” als Lösung erschien: Prinz Reuß, schon lange tief in der Reichsbürgerszene unterwegs und bereit, mit anderen “die ihm verhasste staatliche Ordnung zu überwinden”, wie der Vertreter der Bundesanwaltschaft vorträgt. Reuß’ Anwalt Roman von Alvensleben sagt in der Mittagspause allen Journalisten, die es hören wollen, sein Mandant sei noch nie gewalttätig gewesen. “Er fragt sich, wo er da nur hineingeraten ist.” In eine Gruppe, die sich von zwei Schweizern um einen sechsstelligen Betrag betrügen ließ. Die Brüder hatten sich für Märchen gut bezahlen lassen, dass sie in der Schweiz auf Eingänge zu möglichen Eingängen unterirdischer Gefängnisse mit Kindern suchen und Fortschritte machen. Eder glaubte ihnen den Blödsinn und trieb Geld auf, andere nicht mehr, liest der Vertreter der Bundesanwaltschaft vor. Angeklagte waren sich sicher, dass Umsturz begrüßt wird Teile der Angeklagten waren sich sicher, dass ein Umsturz völlig selbstverständlich vom Volk hingenommen und begrüßt wird, wenn erst einmal rauskommt, dass die politischen Eliten beteiligt sind an satanischen Riten und verstörendem Missbrauch unter der Erde. Es sind absurde Details, die zeigen, wie Reichsbürger-Narrative bei der Gruppe verwoben waren mit QAnon-Erzählungen und eine gefährliche Mischung ergaben. Engelstätter verliest, dass in der Gruppe Listen erstellt worden seien von Personen, die nach dem Tag X hingerichtet oder zumindest vor ein Kriegsgericht gestellt werden sollten. Er berichtet vom Aufbau von Heimatschutzkompanien, die “Aufräumen” und “Säubern” sollten, von erfolgreichen Rekrutierungen, davon, wie die Gruppe wuchs und wuchs; Prozess gegen Reichsbürger beginnt :Von wegen Rollator-Gang Der innere Zirkel der Gruppe Reuß steht seit Dienstag in Frankfurt vor Gericht. Ihre Umsturzpläne waren fortgeschritten und auf Gewalt ausgerichtet. (…) Demnach wollten sie Bundestagsabgeordnete mit Waffengewalt festnehmen, Tötungen waren beim Sturm auf den Bundestag eingepreist, den sie unter Hilfe der ehemaligen AfD-Abgeordneten Malsack-Winkemann ausgekundschaftet hatten. Nach der Machtübernahme wollten sie regionale Säuberungen durchführen, organisiert durch „Heimatschutzkompanien“. AfD-Politiker verharmlosten die Gruppe nach bundesweiten Razzien im Dezember 2022 als „Rentnertruppe“ und sprach von einem „Rollatorputsch“ – obwohl sie für ihren Umsturz eine halbe Million Euro sowie 382 Schusswaffen, 347 Hieb- und Stichwaffen, über 148.000 Munitionsteile sowie weit fortgeschrittene Planung verfügt haben sollen. Auch beim 72-jährigen Prinz Reuß fanden die Ermittler fast tausend Schuss Munition, im Haus der AfD-Richterin Malsack-Winkemann entdeckten sie Waffen und Munition griffbereit in einer Sporttasche.

Nach SS-Aussagen von Maximilian Krah: Frankreichs Rechte brechen mit AfD im Europaparlament

Le Pens Partei hat sich schon nach dem Potsdamer Treffen von der AfD distanziert. Nun hat man Konsequenzen gezogen, heißt es. Hintergrund sei einem Bericht zufolge „jüngste Äußerungen der AfD“. Frankreichs Rechtspopulisten halten die AfD inzwischen für zu radikal und kündigen deshalb die Zusammenarbeit im Europaparlament auf. Der Chef der Partei Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung, RN) und Spitzenkandidat für die Europawahl, Jordan Bardella, habe „die Entscheidung getroffen“, nicht mehr mit der AfD im Parlament „zu sitzen“, sagte Wahlkampfleiter Alexandre Loubet am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP. Anlass sind Äußerungen zur SS aus den Reihen der AfD. Der AfD-Spitzenkandidat für die Europawahl, Maximilian Krah, hatte am Wochenende der italienischen Zeitung „La Repubblica“ gesagt, nicht jeder SS-Mann sei ein Verbrecher gewesen. In Frankreich wurden die Aussagen als Verharmlosung der Nazizeit verstanden.

via tagesspiegel: Nach SS-Aussagen von Maximilian Krah: Frankreichs Rechte brechen mit AfD im Europaparlament

siehe auch: Ärger vor Europawahl: Le-Pen-Partei bricht mit AfD – offenbar wegen SS-Äußerungen von Krah. Nach kontroversen Aussagen von EU-Spitzenkandidat Krah ziehen Frankreichs Rechtspopulisten die Reißleine. Damit verliert die AfD vor der Europawahl einen wichtigen Verbündeten. (…) Hintergrund sind laut Libération verharmlosende Äußerungen des europäischen AfD-Spitzenkandidaten zur Waffen-SS. So hatte Maximilian Krah in der italienischen Zeitung La Repubblica erklärt, er würde niemals jeden, der eine SS-Uniform trug, automatisch als Verbrecher bezeichnen. „Unter den 900.000 SS-Männern gab es auch viele Bauern: Es gab sicherlich einen hohen Prozentsatz an Kriminellen, aber nicht nur“, sagte Krah in dem Interview. Vorausgegangen war eine Frage, ob sich Krahs Aussage, die Deutschen sollten stolz auf ihre Vorfahren sein, auch auf SS-Offiziere beziehe. Daraufhin erwiderte der EU-Spitzenkandidat der AfD: „Es hängt davon ab, was sie getan haben.“ Die Schuld müsse stets „individuell beurteilt“ werden; so seien unter den knapp eine Million SS-Männern auch „viele Bauern“ gewesen.

CDU und AfD bei #Kommunalwahl am 26. Mai : Bodyguard durchbricht #Brandmauer

In Thüringen kandidiert der Geschäftsführer einer Security-Firma doppelt bei der Kommunalwahl – für CDU und AfD. Linke und Grüne fordern Konsequenzen. Ein Mann, zwei Parteien: Bei der Kommunalwahl am 26. Mai in Thüringen bewirbt sich Frank Böwe um den Wiedereinzug in den Stadtrat von Ruhla und in den Kreistag des Wartburgkreises. In Ruhla tritt der Geschäftsführer einer großen Security-Firma auf Platz 10 der CDU-Liste an, für den Kreistag kandidiert er auf Platz 22 der AfD-Liste. Rechtlich möglich, politisch fragwürdig, so nennt das die Thüringer Co-Vorsitzende der Linken, Ulrike Grosse-Röthig. Sie fordert, dass der CDU-Landes­chef und Ministerpräsidenten-Kandidat Mario Voigt „umgehend für Klarheit sorgen muss“. Seit Monaten befürchten sowohl Po­li­tik­wis­sen­schaft­le­rin­nen verschiedenster Couleur als auch Po­li­ti­ke­rin­nen demokratischer Parteien, dass die CDU in Thüringen die ohnehin brüchige Brandmauer gegen die AfD weiter einreißen könnte. (…) Der Kommunalpolitiker Frank Böwe ist in Thüringen kein Nobody. Auf ihrer Website führt seine Security-Firma mit Hauptsitz in Schmalkalden als Referenzen große und kleine Firmen, verschiedene Medien und die örtliche CDU an. Auch seine politische Positionierung ist schon länger bekannt. Für Klarheit hätte die CDU bereits 2021 sorgen müssen, sagt die Landtagsabgeordnete Katharina König-Preuss (Linke). Ihr war vor fast drei Jahren aufgefallen, dass Böwe schon da für die CDU im Stadtrat und für die AfD im Kreistag saß. Auf der Internetseite der Stadt Ruhla wird der Geschäftsmann als Mitglied der CDU-Fraktion geführt, auf der des Landkreises wird seine Zugehörigkeit zur AfD-Fraktion angegeben. Die Frage der taz, warum die Landes-CDU das doppelte Spiel duldet, beantwortet die Partei nicht. Ein Sprecher sagte nur: „Der Vorgang ist uns bekannt und wird derzeit zunächst intern geprüft.“ Union und AfD scheinen bisher auch über die rechtsextremen Verstrickungen ihres Mandatsträgers hinwegzusehen. Böwes Name tauchte laut König-Preuss im Landtagsuntersuchungsausschuss zum Nationalsozialistischen Untergrund auf – im Kontext von Verbindungen zwischen Rechtsextremen und der organisierten Kriminalität rund um die Hells Angels.

via taz: CDU und AfD bei Kommunalwahl am 26. Mai :Bodyguard durchbricht Brandmauer

siehe auch: WARTBURGKREIS Thüringer Kommunalpolitiker kandidiert auf AfD- und CDU-Liste. Bei den bevorstehenden Kommunalwahlen in Thüringen fährt ein Kandidat erneut zweigleisig. Er steht auf der CDU-Liste für die Stadtratswahl in Ruhla – und auf der AfD-Liste bei der Kreistagswahl. Die Thüringer CDU will den Vorgang prüfen. Bei den Kommunalwahlen in Thüringen tritt ein Politiker auf einer Liste der CDU für den Stadtrat von Ruhla an – und auf einer Liste der AfD für den Kreistag des Wartburgkreises. Das geht aus öffentlichen Bekanntmachungen der Stadt und des Kreises hervor. Schon jetzt sitzt Frank Böwe für die CDU im Stadtrat von Ruhla und für die AfD im Kreistag. Um beide Mandate bewirbt er sich auch bei der Kommunalwahl am Sonntag. Der Mann sei weder Mitglied der CDU noch der AfD, teilten Sprecher beider Parteien am Dienstag auf Anfrage mit.

Großeinsatz in #Hoppegarten – Säure-Anschlag auf AfD-Treffpunkt

Die Täter verschütteten Buttersäure, schlugen Fenster ein, versprühten schwarze Farbe im Innenraum. Anschlag auf ein Restaurant in Hoppegarten, das als Treffpunkt der rechtsextremen AfD bekannt ist! Der Staatsschutz ermittelt. Ausnahmezustand rund um das Restaurant „Mittelpunkt der Erde“ in Hönow (Gemeinde Hoppegarten): Feuerwehrleute aus dem ganzen Landkreis Märkisch-Oderland in Gefahrstoff-Schutzanzügen mussten stinkende Buttersäure binden. Die ätzende Substanz wurde mit schwarzer Farbe an der Fassade und im Innenraum verschüttet. Eine Scheibe wurde eingeschmissen, Glas und Rahmen mit schwarzer Farbe besprüht (…) Die Polizei geht von einem politisch motivierten Anschlag aus – denn der „Mittelpunkt der Erde“ ist als Treffpunkt der rechtsextremen AfD bekannt. Mehrfach trafen sich Parteimitglieder in dem Lokal zu Versammlungen. Auch der gerade wegen Volksverhetzung verurteilte Thüringer AfD-Chef Björn Höcke ist dort schon aufgetreten. Vor anderthalb Wochen hatte ein AfD-Netzwerk in dem Lokal eine „alternative Buchmesse“ abgehalten. Als Wachschutz wurden militante Neonazis der „Kampfgemeinschaft Cottbus“ engagiert. Brandenburgs Verfassungsschutzbericht nennt die „Kampfgemeinschaft“ eine „lose Gruppierung von Rechtsextremisten aus dem gewaltbereiten Hooligan-, Kampfsport-, Security- und Türstehermilieu“.

via bz berlin Großeinsatz in #Hoppegarten – Säure-Anschlag auf AfD-Treffpunkt

siehe dazu auch: „III. Weg“ Berlin gründete sich im AfD-Restaurant Das Restaurant „Mittelpunkt der Erde“ im brandenburgischen Hönow ist vor allem als regelmäßiger Treffpunkt der AfD bekannt. An zahlreichen AfD-Parteiveranstaltungen nahmen wiederholt bekannte Neonazis teil. Doch eine unmittelbare Unterstützung für Neonazigruppen aus der Region konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Nun zeigen Recherchen vom „Antifaschistischen Monitor Berlin“, dass die Gründung des Berliner Ablegers der Neonazi-Partei „Der III. Weg“ im AfD-Restaurant in Hönow stattfand. Der „III. Weg“ im „Mittelpunkt der Erde“ Laut eigenen Aussagen gründete sich der Berliner Stützpunkt vom „III. Weg“ am 29.03.2015. Die Bilder der Veranstaltung wirken sehr offensiv. Fahnen und Banner mit dem Parteilogo werden offen zur Schau gestellt. Probleme scheinen die Neonazis nicht zu befürchten. Nach Recherchen vom „Antifaschistischen Monitor Berlin“ fand die Gründung in den Räumen vom „Mittelpunkt der Erde“ statt. Das Hönower Restaurant liegt nur wenige Dutzend Meter hinter der Berliner Stadtgrenze und war im Jahr 2015 noch nicht als Treffpunkt der extremen Rechten bekannt. Ab 2017 wurde es ein wichtiger Ort für die Berliner AfD und dessen völkischen Parteiflügel bundesweit. Anscheinend gibt es im „Mittelpunkt der Erde“ eine lange Tradition der Unterstützung für extrem rechte Organisationen, die auch offen neonazistische Kräfte einschließt.

Rechte “Kunst”: Die 10 beknacktesten KI-Bilder von AfD und Co., die wir online finden konnten

Es wird häufig argumentiert, dass es problematisch sein kann, Content von Rechtspopulist:innen und -radikalen, namentlich: der AfD, kommentarlos zu reproduzieren. In vielen Fällen stimmt das auch. Doch es gibt auch Fälle, in denen die Inhalte so lächerlich und schlecht sind, dass man nichts mehr hinzufügen oder einordnen muss. Es folgen in diesem Artikel solche Fälle. Denn die Künstliche Intelligenz hat nun auch die Schwurbler:innen erreicht. Und die Ergebnisse sind bemerkenswert schlecht. So schlecht, dass wir sehr oft sehr laut lachen mussten. Wir sehen’s positiv: Wenigstens liefern die AfD und ihre Supporter:innen mal etwas Humorvolles. Damit ihr euch ein eigenes Bild machen könnt, haben wir für euch ein paar Beispiele zusammengesammelt. Hier kommt rechte “Kunst” – die zehn beknacktesten KI-Bilder von AfD & Co., die wir finden konnten. (Und wir mussten ehrlicherweise gar nicht lange suchen,)

via watson: Rechte “Kunst”: Die 10 beknacktesten KI-Bilder von AfD und Co., die wir online finden konnten