Hauptsache #Terror – Das Buch »#Siege« prägt eine neue Generation terroristischer Neonazis – #atomwaffendivision #awd

Weltweit beziehen sich Nazi-Gruppen wie die Atomwaffen Division auf das Buch »Siege« von James Mason. Er feiert darin Massaker und Serienmörder und plädiert für wahllosen Terror, um den Zusammen­bruch der gesellschaftlichen Ordnung herbeizuführen. Die extreme Rechte war schon immer internationaler, als viele denken. Heutzutage ist sie eine global vernetzte Bewegung. Und wie in anderen politischen und kulturellen Bereichen spielen die USA dabei eine überragende Rolle. Zum Beispiel bei der Verbreitung neuer Formen der neonazistischen Terrorverherrlichung: In der Vergangenheit war das beliebteste Buch dieser Gattung William Pierces Roman »The Turner ­Diaries«. Er beschreibt einen apoka­lyptischen Rassenkrieg, in dem eine Terrororganisation im Namen der »weißen Rasse« die US-Regierung in die Knie zwingt und schließlich Atomwaffen auf New York und Tel Aviv abschießt. Das Buch wurde weltweit gelesen und in zahlreiche Sprachen übersetzt. Auch im Besitz der deutschen NSU-Terroristen wurde es gefunden. Für die jüngere Generation spielt ein neues Buch eine vergleichbare Rolle: James Masons »Siege«, das 1992 erstmals erschien und 2003 neu aufgelegt wurde. Dabei handelt es sich um eine gekürzte Sammlung von Masons Rundbriefen, die zwischen 1980 und 1986 unter dem Namen »Siege« als Newsletter der Splittergruppe National Socialist Liberation Front veröffentlicht wurde. Mason nahm viele Positionen vorweg, die derzeit die Strategien zahlreicher Neonazis bestimmen. Mason lehnte die traditionellen Strukturen des Neonazi-Milieus ab, in denen er weit über ein Jahrzehnt verbracht hatte: Kleinstparteien mit offiziellen Mitgliedschaften, Beiträgen, Hauptquartieren, Kleiderordnungen und einem konservativen kulturellen Ansatz (insbesondere in Bezug auf Kleidung, Se­xualität und Drogen). Er kam zu dem Schluss, dass eine auf diese Weise organisierte nationalsozialistische Bewegung nicht in der Lage sein würde, das demokratische System zu beseitigen, und dass Neonazis stattdessen auf dessen Zusammenbruch hoffen – oder ihn mit herbeiführen – müssten. In dem resultierenden Chaos hätten sie dann eine Chance, die Macht zu übernehmen. Daher lehnte Mason feste Organisa­tionen gänzlich ab und wurde stattdessen zu einem der ersten Befürworter von Anschlägen durch Einzelkämpfer. Er befürwortete nicht nur den Guerillakrieg, sondern auch willkürliche Massaker und Serienmorde. Er schwelgte in Extremen wie Pädophilie oder Satanismus und plädierte sogar dafür, dass der Hippie-Sektenführer Charles Manson, mit dem er befreundet war, der neue Neonazi-Guru werden sollte. Später machte eine Clique von subkulturellen Musikern und Verlegern – die Industrial-Pioniere Boyd Rice und Michael Moynihan sowie der Sa­tanist Nikolas Schreck und der Schockjournalist Adam Parfrey – seine Arbeit populär und sorgten für die Veröffentlichung von »Siege«. Die heutigen faschistischen Edge­lords und Akzelerationisten haben Mason viel zu verdanken, was sie auch ­bereitwillig anerkennen. Was Mason entwarf, wird oft als siege culture bezeichnet – »Kultur der Belagerung«. Mason ist die ideo­logische Inspiration für zahlreiche ex­trem rechte Telegram-Kanäle, die unter dem Begriff »Terrorgram« zusammengefasst werden, und für verschiedene Nazi-Netzwerke und -Gruppen, die explizit dem Terrorismus frönen. Dazu gehören die Feuerkrieg Division, die Sonnenkrieg Division und die Atomwaffen Division, die auch eine deutsche Sektion hervorgebracht hat. Tatsächlich waren es wohl die Zweigstellen in Übersee, die dazu führten, dass sich die US-amerikanische Atomwaffen Division auflöste – um der Einstufung als »ausländische terroristische Organisation« zu entgehen. Doch gibt es weiterhin zahlreiche Splittergruppen.

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#Frankreich – In #Cannes ausgezeichnete trans #Schauspielerin beleidigt: #Anzeige gegen rechtsextreme Politikerin – #MarionMaréchal #LockHerUp

Trans Schauspielerin Karla Sofía Gascón hat genug von Attacken auf ihrer Geschlechtsidentität – und zeigt die führende rechtsextreme Politikerin Marion Maréchal nach einer hasserfüllten Äußerung an. Erst beim Filmfestival in Cannes ausgezeichnet, dann von einer extrem rechts stehenden Politikerin angefeindet: Trans Schauspielerin Karla Sofía Gascón hat die französische Politikerin Marion Maréchal wegen eines Kommentars im Onlinenetzwerk X (vormals Twitter) angezeigt, in dem die Politikerin verurteilte, dass Gascón in Cannes mit ihren drei Co-Darstellerinnen im Musicalfilm “Emilia Pérez” in der Kategorie beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. “Wir müssen solche Kommentare stoppen”, wurde Gascón in einer Erklärung ihres Anwalts Etienne Deshoulières zitiert. Dieser reichte für seine Mandantin am Mittwoch eine Anzeige wegen “sexistischer Beleidigung auf Grundlage der Geschlechtsidentität” bei der Staatsanwaltschaft Paris ein. Nach der Auszeichnung der spanischen Schauspielerin am Samstagabend hatte Maréchal am Sonntag auf X geschrieben: “Jetzt bekommt also ein Mann in Cannes den Preis als beste Schauspielerin. Fortschritt bedeutet für die Linke das Auslöschen von Frauen und Müttern.” (…) Marion Maréchal steht an der Spitze der Wahlliste der rechtsradikalen französischen Partei Reconquête! für die Europawahl in gut einer Woche. Die Politikerin ist die Enkelin des französischen Front-National-Gründers Jean-Marie Le Pen und die Nichte der Rechtspopulistin Marine Le Pen von der Nachfolgepartei Rassemblement National (RN)

via queer: Frankreich In Cannes ausgezeichnete trans Schauspielerin beleidigt: Anzeige gegen rechtsextreme Politikerin

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By KARLA SOFIA GASCON – Own work, CC BY-SA 4.0, Link

Polizeibericht Berlin: Homophob beleidigt und Hitlergruß gerufen

Am Dienstag haben Polizeikräfte in Berlin einen Mann festgenommen, der im Stadtteil Hakenfelde einen anderen Mann beleidigt und im Anschluss den Hitlergruß gerufen hat. Nach bisherigen Erkenntnissen beschimpfte der 39-jährige Tatverdächtige gegen 17 Uhr in einer Bar in der Frieda-Arnheim-Promenade den Angestellten im Alter von 35 Jahren homophob. Im Anschluss soll er laut “Heil Hitler” gerufen haben. Die alarmierten Polizeikräfte konnten den 39-Jährigen zur Sachverhaltsaufnahme nicht befragen, da er stark alkoholisiert war. Rettungskräfte brachten ihn deshalb in eine Klinik.

via queer: Polizeibericht Berlin: Homophob beleidigt und Hitlergruß gerufen

AfD: Maximilian Krah macht trotz Auftrittsverbots Straßenwahlkampf

Der AfD-Spitzenkandidat soll auf Auftritte verzichten. Nun zeigte sich Krah laut einem Bericht in Dresden im Straßenwahlkampf. Die Parteispitze reagiert “verwundert”. Der kürzlich aus dem AfD-Bundesvorstand zurückgetretene Europawahlspitzenkandidat Maximilian Krah ist einem Medienbericht zufolge trotz eines Auftrittsverbots im Europawahlkampf aufgetreten. Das berichtet die Bild-Zeitung. Krah habe am Mittwochnachmittag in Dresden Wahlkampf für die Europawahl vor einem Einkaufszentrum gemacht und dabei am Wahlkampfstand eine blaue Jacke mit AfD-Logo getragen. Die AfD hatte vor Kurzem ein Auftrittsverbot gegen Krah verhängt, das nach Angaben der Partei für alle Wahlkampfveranstaltungen der AfD und für andere Veranstaltungen der Bundespartei gilt. Die AfD-Führung zeigte sich der Bild-Zeitung zufolge “verwundert” über Krahs Auftritt. Sie habe jedoch zunächst keinen weiteren Kommentar abgeben wollen.

via zeit: AfD: Maximilian Krah macht trotz Auftrittsverbots Straßenwahlkampf

https://twitter.com/derrechterand/status/1796115279568642058

NACH STREIT – Zwei Stadträte in Hoyerswerda treten aus der AfD aus

Die Stadträte Marco Gbureck und Michael Ratzing haben die AfD im Stadtrat von Hoyerswerda über mehrere Jahre mitgestaltet bzw. geführt. Gbureck trat als Kandidat für die OB-Wahl in der Stadt an und bei der Landratswahl. Doch jetzt kam es zum Bruch. Nachdem beide ein neues Bündnis gegründet haben, mussten sie die Partei verlassen. Die Hoyerswerdaer Stadträte Marco Gbureck und Michael Ratzing sind aus der AfD ausgetreten. Beide hatten zuvor das “Konservative Bürgerbündnis Hoyerswerda” gegründet. Sie wollen mit drei weiteren Kandidaten zur Kommunalwahl am 9. Juni antreten. Doch ganz freiwillig sind die Kommunalpolitiker nicht aus ihrer Partei ausgetreten, sagt Gbureck. Das Landesschiedsgericht habe sie vor die Wahl gestellt, selbst zu gehen oder aus der Partei ausgeschlossen zu werden. Denn gleichzeitig für das Bürgerbündnis im Stadtrat sitzen und AfD-Mitglied bleiben, das sei mit der Geschäftsordnung der AfD nicht vereinbar. Das Landesschiedsgericht der AfD antwortete bis Mittwochabend nicht auf eine Anfrage von MDR SACHSEN zu dem Fall. Zum Bruch mit der AfD kam es nach einem Streit um die Nominierung der Kandidaten für den neuen Stadtrat. Die AfD-Wahlliste für die Kommunalwahl am 9. Juni sei mit “teils fragwürdigen und teils undemokratischen Methoden erstellt worden”, kritisiert Gbureck. Er sei deshalb bei dem Listenparteitag nicht erschienen, Ratzing sei dort – wie von ihm erwartet – vom Listenplatz vier gekippt worden.

via mdr: NACH STREIT Zwei Stadträte in Hoyerswerda treten aus der AfD aus

Nach Angriff auf trans Frau in Berlin: Polizei bittet bei Suche nach Opfer um Mithilfe – #pack #terror

Schöneberg, am 17. Mai: Zwei Männer attackieren eine trans Frau in der Goebenstraße. Die Tatverdächtigen werden festgenommen – doch das Opfer ist bislang unbekannt. Die Attacke passierte am 17. Mai 2024: Gegen 12.15 Uhr wurde ein trans Frau in der Goebenstraße in Schöneberg von zwei Männern angegriffen. Nach Angaben der Polizei versuchten die Männer die Frau zu treten, worauf sie um Hilfe schrie. Zeuginnen und Zeugen griffen in das Geschehen ein, sodass Schlimmeres verhindert werden konnte. Alarmierte Polizeieinsatzkräfte nahmen noch in der Nähe zwei Tatverdächtige im Alter von 34 und 39 Jahren fest. Da beide Männer dem Anschein nach stark alkoholisiert waren, kamen sie zu einer Blutentnahme in einen Polizeigewahrsam und wurden anschließend wieder entlassen. Die angegriffene Frau entfernte sich noch vor Eintreffen der Polizei vom Ort und ist bisher unbekannt.

via tagesspiegel: Nach Angriff auf trans Frau in Berlin: Polizei bittet bei Suche nach Opfer um Mithilfe

LANDGERICHT HALLE – Zweiter Prozess gegen Björn Höcke wegen verbotener NS-Parole startet im Juni

Im Mai ist der rechtsextreme AfD-Politiker Björn Höcke vom Landgericht Halle zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Ab Ende Juni steht er dort erneut vor Gericht. Er soll die verbotene SA-Parole 2023 auch in Gera verwendet haben. Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke muss sich vor dem Landgericht in Halle erneut für das Verwenden einer verbotenen Nazi-Parole verantworten. Die Staatsanwaltschaft Halle wirft dem Politiker vor, als Redner auf einer AfD-Veranstaltung in Gera im Dezember 2023 die Parole “Alles für Deutschland” erneut und wissentlich verwendet zu haben. Im Juni soll das Verfahren in diesem Fall am Landgericht Halle stattfinden. Die Verhandlungstage sind für den 24. und 26. Juni angesetzt. Höcke soll laut Anklage den ersten Teil der Parole, “Alles für”, selbst ausgesprochen und anschließend das Publikum durch Gesten animiert haben, “Deutschland” zu rufen. NS-Parole: Erstes Urteil gegen Höcke im Mai Bereits Mitte Mai hatte das Landgericht Halle den Politiker wegen des Verwendens einer NS-Losung in Merseburg zu einer Geldstrafe von 13.000 Euro verurteilt. Gegen das Urteil legte die Verteidigung Revision ein. Der Fall geht damit nun an den Bundesgerichtshof, das Urteil ist vorerst noch nicht rechtskräftig. Ursprünglich sollte der Vorfall in Gera zusammen mit dem Fall in Merseburg verhandelt werden.

via mdr: LANDGERICHT HALLE Zweiter Prozess gegen Björn Höcke wegen verbotener NS-Parole startet im Juni

Björn Höcke ist 1 Nazi-Aufkleber.jpg
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