Im Mai ist der rechtsextreme AfD-Politiker Björn Höcke vom Landgericht Halle zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Ab Ende Juni steht er dort erneut vor Gericht. Er soll die verbotene SA-Parole 2023 auch in Gera verwendet haben. Der Thüringer AfD-Chef Björn Höcke muss sich vor dem Landgericht in Halle erneut für das Verwenden einer verbotenen Nazi-Parole verantworten. Die Staatsanwaltschaft Halle wirft dem Politiker vor, als Redner auf einer AfD-Veranstaltung in Gera im Dezember 2023 die Parole “Alles für Deutschland” erneut und wissentlich verwendet zu haben. Im Juni soll das Verfahren in diesem Fall am Landgericht Halle stattfinden. Die Verhandlungstage sind für den 24. und 26. Juni angesetzt. Höcke soll laut Anklage den ersten Teil der Parole, “Alles für”, selbst ausgesprochen und anschließend das Publikum durch Gesten animiert haben, “Deutschland” zu rufen. NS-Parole: Erstes Urteil gegen Höcke im Mai Bereits Mitte Mai hatte das Landgericht Halle den Politiker wegen des Verwendens einer NS-Losung in Merseburg zu einer Geldstrafe von 13.000 Euro verurteilt. Gegen das Urteil legte die Verteidigung Revision ein. Der Fall geht damit nun an den Bundesgerichtshof, das Urteil ist vorerst noch nicht rechtskräftig. Ursprünglich sollte der Vorfall in Gera zusammen mit dem Fall in Merseburg verhandelt werden.

via mdr: LANDGERICHT HALLE Zweiter Prozess gegen Björn Höcke wegen verbotener NS-Parole startet im Juni

Björn Höcke ist 1 Nazi-Aufkleber.jpg
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