#Bayern – Rede bei queer­feindlicher AfD-Demo: Keine Konsequenzen für #CSU-Mann? – #brandmauer #braunzone

In Puchheim demonstrierte das lokale CSU-Vorstandsmitglied Markus Hammer gemeinsam mit Rechtsextremen gegen eine Drag-Lesung. Zunächst reagierte seine Partei mit Entsetzen, jetzt scheint sie den Dammbruch aussitzen zu wollen. Unter den vielen Dammbrüchen der vergangenen Wochen ist einer vielleicht etwas untergegangen: Im bayerischen Puchheim gab es eine von örtlichen AfD-Anhänger*­innen organisierte Kundgebung gegen eine (ausverkaufte) Drag-Lesung in der Stadtbibliothek. Einen Auftritt hatte dort auch Markus Hammer – der nicht für die AfD Politik macht, sondern für die CSU (queer.de berichtete). Das sorgte im Nachgang für Wirbel. Doch Konsequenzen scheint es bisher für Hammer keine gegeben zu haben. Der AfD-Kreisvorsitzende Tassilo Erhardt hatte die queer­feindliche Kundgebung organisiert. Dort erklärte er, die Idee stamme eigentlich von der von vielen als rechts bezeichneten Kleinstpartei Die Basis. Im Publikum standen dann auch Mitglieder der Neonazipartei “Der III. Weg”. Die Redebeiträge drehten sich auch um rechte Schlagworte: Die Kinderbuchlesung sei eine “politische Propagandaveranstaltung mit linker, woker Ideologie für die Allerallerkleinsten”. Unter dem “Deckmantel der Toleranz” wolle die Veranstaltung “unsere Kinder umerziehen”. Wie kommt ein gestandenes Mitglied der zwar konservativen, aber doch im demokratischen Spektrum zu verortenden CSU an so eine Kundgebung? Markus Hammer ist sogar Teil des Ortsvorstands der CSU in Puchheim. Bei der Kundgebung sagte er in einer Rede, er sei hier “stellvertretend für andere Mitglieder, die auch gerne dabei wären.” Auch über die “Brandmauer” gegen rechts soll er sich abschätzig geäußert haben.

via queer: Bayern Rede bei queer­feindlicher AfD-Demo: Keine Konsequenzen für CSU-Mann?

Kleinstpartei am Abgrund – Maaßens Politikwende am Ende – #resterampe

Die Parteigründung der Werteunion im Februar 2024 war ein Paukenschlag. Inzwischen versinkt die Partei in der Bedeutungslosigkeit, und ihr Kopf Hans-Georg Maaßen bekommt Gegenwind. Hans-Georg Maaßen weiß, wie sich Wahlsiege anfühlen. Der frühere Verfassungsschutzchef war ja in den vergangenen Wochen in Donald Trumps luxuriösem Club Mar a-Lago, und er war bei der Amtseinführung von Trump und hat etwas von der Euphorie mitbekommen. In Deutschland dagegen hat seine Werteunion bei der Bundestagswahl 6.803 Zweitstimmen bekommen, das waren weniger als 0,1 Prozent in Nordrhein-Westfalen, dem einzigen Bundesland, wo Maaßens “Politikwende jetzt” gewählt werden konnte. Mit Maaßen als Vorsitzendem hatte der Verein Werteunion seine Mitgliederzahl verdreifacht und eine Partei gegründet. Doch inzwischen knirscht es an diversen Ecken: Rücktritte, Abberufungen, Rechtsstreit, Begehrlichkeit um angespartes Geld – und Streit über den Kurs. Das hat viel damit zu tun, dass Maaßen an der Spitze von Partei Werteunion und Verein Werteunion steht – und die Interessen auseinandergehen. Langjährige Mitglieder des Vereins wollen nicht eine Partei “fördern”, die Maaßen in Trump-Manier vertritt und isoliert. Interne Papiere und Gespräche mit aktiven und früheren Mitgliedern zeigen tiefe Risse. Gerade hat Alexander Mitsch sein Amt als stellvertretender Vorsitzender der Partei abgegeben, nachdem er Aufgaben kommissarisch übernommen hatte. Er sollte vorübergehend Arbeiten des Bundesschatzmeisters Udo Kellmann wahrnehmen. Kellmann hatte Post bekommen, dass er von seinem Amt entbunden ist, unterzeichnet von Jörg Meuthen, dem früheren AfD-Vorsitzenden und neuen stellvertretenden Parteivorsitzenden der Werteunion. Kellmann hatte offenbar eine Machtprobe mit Neumitgliedern der Werteunion heraufbeschworen.

via t-online: Kleinstpartei am Abgrund Maaßens Politikwende am Ende

‘The Hard Reset’: Here’s how the U.S. is exporting terrorism around the world – #terror

A U.S. leader of the neo-Nazi accelerationist network known as the #Terrorgram Collective directly communicated with a 16-year-old who killed four people in a school shooting spree that took place in Brazil in 2022. The link was disclosed for the first time in a filing last month by federal prosecutors opposing bail review for Matthew Robert Allison, one of two Terrorgram leaders who are charged with soliciting the murder of federal officials and conspiracy to provide material support for terrorists, among other alleged offenses. Allison’s co-defendant, 34-year-old Dallas Erin Humber, of Elk Grove, Calif., told him that “she had direct messages with a Terrorgram user who was planning to commit a racially motivated school shooting,” according to the government filing. The reference to the school shooting plot surfaced in “secret chat” between Humber and Allison on Oct. 23, 2022. A month later, the government said, the Terrorgram user carried out the shooting, resulting in the deaths of four people. (…) As a conspiracy case linked to at least three attacks around the world with charges carrying up to 220 years in prison for each defendant, the Terrorgram prosecution is the United States’ most high stakes white supremacist terrorism case. The U.S. State Department designated Terrorgram as a global terrorist group, joining the United Kingdom and Australia, just a week before President Joe Biden left office. So far, the Trump Department of Justice has given no indication that it intends to change course on the Terrorgram case. Two attorneys from the National Security Division and two others from the Civil Rights Division assigned while Biden was still in office remain on the case.

via raw story: ‘The Hard Reset’: Here’s how the U.S. is exporting terrorism around the world

Every day is Feminist Fight Day!

Every day is Feminist Fight Day !!!

Equal rights, equal opportunities, against discrimination against women, against patriarchal societies, the gender gap and violence against women – defending women’s rights and fighting for an anti-racist, feminist agenda

Legendary Punk Rocker Turns ‘Nazi Punks F**k Off’ Into Anti-Trump Anthem – #LoveMusicHateFascism

Punk legend Jello Biafra broke out one of his classic Dead Kennedys tracks during a guest appearance with Necrot and The Calaveras Brothers at a show this week. But he made one big tweak to take on President Donald Trump. Biafra turned the anti-fascist anthem “Nazi Punks Fuck Off” into “Nazi Trumps Fuck Off,” with the audience at the Marquis Theater in Denver taking over the “fuck off” part of the chorus. Biafra performed a Trump-themed version of the track early in Trump’s first term as well. As he introduced the song, Biafra also took on Live Nation and Elon Musk ― then delivered a warning about the current climate. “For the first time ever, we are staring at real, live fascist dictatorships with red, white and blue brownshirts all over this country,” he said.

via aol: Legendary Punk Rocker Turns ‘Nazi Punks F**k Off’ Into Anti-Trump Anthem

https://www.instagram.com/reel/DGyrHLeyogt

Anti-fascist Canadian hardcore band kicks Nazi off stage (video) – #LoveMusicHateFascism

Jennifer Sandlin Recently, the lead singer of Edmonton-based hardcore punk band Vargouille kicked an audience member in the front row who was throwing up Nazi Sieg Heil salutes. In a video that’s circulating online from that recent Vancouver show, as the band performs, you can see the audience in question member do one Nazi salute, and then another. After the second one, the lead singer notices and kicks him from the stage, yelling, “you don’t f* do that s here!” The band has gotten a ton of support online, which led them to post a video and statement on their Instagram: Hendrik wanted to say how appreciative we all are for your support over the past couple weeks. It’s been so f**** crazy. Everyone that shared, commented, and like that video. Thank you.  We are a bunch of dorks, that love fantasy, hardcore, and crushing fascist simping fools. Nice to know that there’s an audience to placate our madness.  Keep msging us about punk rock and DnD. We are responding to everything . . .  We wish you good fortune in the wars to come! Vargouille is a Dungeons & Dragons-inspired anti-fascist hardcore band.

via boingboing: Anti-fascist Canadian hardcore band kicks Nazi off stage (video)

Schadet die AfD dem Ostsee-Tourismus? Baden in der blauen Welle

In einigen Urlaubsregionen Ostdeutschlands hat die AfD bei der Wahl rund die Hälfte der Stimmen bekommen. Nun fragt sich mancher, ob er dort noch seine Ferien verbringen will. Gebucht wird erst mal trotzdem. Blau wie die Ostsee flackerten am Abend der Bundestagswahl die Ergebnisse der AfD in vielen Urlaubsregionen Ostdeutschlands über die Bildschirme. Im Wahlkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge stimmten 46,5 Prozent für die in weiten Teilen rechtsextreme Partei, in Bergen auf Rügen waren es 48,6 Prozent der Wähler. Mehr als doppelt so viele wie im Bundesschnitt. Nur Tage später berichten unter anderem der MDR  und die »Ostsee-Zeitung « über mögliche Folgen des Wahlergebnisses für den Tourismus. Ein Hotelier von der Insel Usedom sagte der Zeitung, Gäste hätten angekündigt, ihren geplanten Urlaub abzusagen. Der Berliner »Tagesspiegel « wiederum zitierte eine Leserin: »Unter mehrheitlich rechtsradikaler Einstellung fühle ich mich nicht wohl.« Überhaupt scheint sich so mancher zu fragen, ob er dort noch seine Ferien verbringen sollte. Ist das AfD-Ergebnis also ein Kipppunkt für den Tourismus in Ostdeutschland? Lars Schwarz ist Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) in Mecklenburg-Vorpommern und CDU-Mitglied. Er äußert sich öffentlich nur vorsichtig. »Rückenwind ist so was nie, wir leben in sehr herausfordernden Zeiten«, sagt Schwarz zu den Folgen des Wahlergebnisses insgesamt für seine Branche. Er leitet selbst ein Hotel und ist Arbeitgeberpräsident seines Bundeslandes. »Das beschäftigt uns. Wir sind Arbeitgeber, wir sind dafür verantwortlich, wie sich unsere Region positiv entwickelt.« Trotz einzelner Stornierungen: Von massenhaften Absagen oder einem Einbruch bei den Buchungszahlen will man in Mecklenburg-Vorpommern nichts wissen. »Die Verbindung zwischen politischem Wahlverhalten und Reiseverhalten ist üblicherweise nur marginal«, sagt Tobias Woitendorf, Chef des Tourismusverbands in Mecklenburg-Vorpommern. »Menschen machen ihren Italien-Aufenthalt auch nicht von der Wahl Giorgia Melonis abhängig.« Er ist sich sicher: »Ich würde nicht von einer Stornierungswelle sprechen und würde fast wetten, dass wir die nicht erleben.«

via spiegel: Schadet die AfD dem Ostsee-Tourismus? Baden in der blauen Welle