„Die gleiche Sch“: Moderator teilt im US-Fernsehen gegen AfD aus

US-Moderator Jon Stewart lässt in der „Daily Show“ einen Seitenhieb gegen die AfD fallen. Auslöser ist Elon Musks Unterstützung der Rechtspopulisten. Der US-amerikanische Moderator Jon Stewart hat die AfD mit US-Präsident Donald Trump verglichen. In einem Gespräch über Elon Musk und dessen politische Positionen sagte Stewart in der satirischen Nachrichten-Sendung „The Daily Show“: „Ich bin mir nicht sicher, was er für überparteilich hält, aber es ist sicher nicht: ‚Ich unterstütze Donald Trump und auch Deutschlands AfD.‘ Das ist nicht überparteilich. Das ist einfach die gleiche Sch*.“ Jon Stewart reagierte mit dieser Bemerkung auf Elon Musks Tweets auf der Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter). Dort bot Musk an, in der „Daily Show“ aufzutreten, wenn das Interview „ungeschnitten“ gezeigt werde. Wenig später twitterte er, Stewart sei ein „Propagandist“ und nicht vertrauenswürdig. „Er war früher überparteilich.“ Dass ausgerechnet Elon Musk politische Neutralität fordert, kommentierte Stewart mit Ironie: „Der Typ, der sich seine eigene Dark-MAGA-Kappe* anfertigen ließ (Anmerk. d. Red.: Stewart spricht damit Musks schwarze „Make America Great Again“-Baseball-Kappe an), um im Oval Office mit dem Präsidenten zu posieren, den er mit 270 Millionen Dollar unterstützt hat, denkt, dass ich zu parteiisch bin?“ Auch US-amerikanische Politik-Experten kritisieren die AfD. Die Partei stelle in Europa unter allen rechten Parteien eine „einzigartige Gefahr für die transatlantische Ordnung“ dar, sagte etwa Robert Benson, leitender Politik-Analyst beim Center for American Progress (CAP), BuzzFeed News Deutschland von IPPEN.MEDIA. Der Politikwissenschaftler Eric Langenbacher sieht die AfD als „Bedrohung für Deutschland und Europa. Manche sagen sogar, es sei wie in dem Film ‚Er ist wieder da‘“, sagte Langenbacher BuzzFeed News Deutschland. Er betreut das Projekt „Understanding the AfD“ am American German Institute (AGI) in Washington und unterrichtet Politik an der Georgetown University

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By Chairman of the Joint Chiefs of Staff from Washington D.C, United States – 190326-D-SW162-2042, CC BY 2.0, Link

Autofenster eingeschlagen und Anti-AfD-Aufkleber entfernt

Ein Fall von Sachbeschädigung gestern in Altdorf bei Biessenhofen könnte ein politisches Motiv gehabt haben. Die Polizei Marktoberdorf bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Altdorf – Am Donnerstagabend hat ein bislang unbekannter Täter einen faustgroßen Stein durch die Heckscheibe eines im Gewerbegebiet parkenden PKW geworfen. Polizeiangaben zufolge wurde daraufhin ein Aufkleber mit der Parole „FCK AfD“ aus dem Innenraum des Fahrzeugs entfernt. Die Ermittler schließen einen politischen Tathintergrund nicht aus.

via merkur: Autofenster eingeschlagen und Anti-AfD-Aufkleber entfernt

Weiterhin rechtsextreme Musik bei #Burschenschaft “Teutonia Prag” – #halemba

Seit 2023 beobachtet der Verfassungsschutz die Würzburger Burschenschaft “Teutonia Prag”, der auch AfD-Politiker Daniel Halemba beigetreten war. BR-Recherchen zeigen: Im Anwesen der Burschen wird offenbar weiterhin zu rechtsextremer Musik gefeiert. Die Würzburger Burschenschaft “Teutonia Prag” sorgt wegen rechtsextremer Umtriebe immer wieder für Schlagzeilen. Seit mehr als einem Jahr stuft der Verfassungsschutz den aktiven Teil der Burschenschaft als rechtsextrem ein. Das sorgte innerhalb der Studentenverbindung für Unruhe, sogar eine Auflösung stand im Raum. Doch im Anwesen der Burschen wird offenbar weiterhin zu rechtsextremer Musik gefeiert. Das legt ein Video nahe, das dem BR zugespielt wurde. “Diese Party wird jetzt rechtsradikal” Das Video soll vor wenigen Monaten bei einer Feier der “Teutonia Prag” aufgenommen worden sein. Dabei läuft in hoher Lautstärke ein Titel des Schlager-Sängers “Johnny Zahngold”. Alben des Musikers tragen Titel wie “Bambule Randale Rechtsradikale” oder “Regler nach rechts!”. Der Verfassungsschutz Rheinland-Pfalz hat ihn als rechtsextrem eingestuft [Externer Link]. Der Inlandsgeheimdienst spricht von sogenanntem “Fascho-Schlager”. In dem Video ist der Refrain eines Liedes des Sängers zu hören. In dem Refrain grölt eine Männerstimme immer wieder: “Diese Party wird jetzt rechtsradikal”. Aufgenommen wurde das Video in einem Gemeinschaftsraum der “Teutonia Prag”. Das hat eine Person, die das Anwesen kennt, dem BR bestätigt. Der Raum ist auch bei Instagram zu sehen. Um seine Quellen zu schützen, kann der BR in seiner Berichterstattung nur die Ton-Spur des Videos veröffentlichen. “Teutonia Prag” als rechtsextrem eingestuft Im November 2023 hat das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz den aktiven Teil der “Teutonia Prag zu Würzburg” als rechtsextrem eingestuft. Zwei Monate zuvor fand eine Razzia in dem Anwesen statt. Die Ermittler fanden unter anderem Waffen und Nazi-Devotionalien. Auch der AfD-Politiker Daniel Halemba wohnte zum Zeitpunkt der Razzia in dem Haus. Er zog im Oktober 2023 in den Bayerischen Landtag ein. An der Gesinnung der Burschen hat sich seit Herbst 2023 offenbar wenig geändert. Die Ermittlungen gegen Daniel Halemba dauern an. Unter anderem soll auf seiner Geburtstagsfeier im Juli 2022 im Anwesen der Studentenverbindung Musik der rechtsextremen Band “Landser” gelaufen sein. Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat Anklage erhoben und wertet die Inhalte des Liedes als volksverhetzend, “da sie zum Hass gegen die in Deutschland lebende türkische Bevölkerung aufstacheln”.

via br: Weiterhin rechtsextreme Musik bei Burschenschaft “Teutonia Prag”

‘Bonkers’: Hegseth ridiculed as Enola Gay photos swept up in DEI purge over word ‘gay’

Critics unloaded on new Pentagon chief Pete Hegseth after a new report Thursday night that references to a World War II Medal of Honor recipient and even the Enola Gay — the plane that dropped an atomic bomb on Japan — were among tens of thousands of materials designated for deletion by the Department of Defense. A database obtained by The Associated Press flagged the photos and online posts set to be axed. One official told AP as many as 100,000 images or posts could get swept up in Trump’s purge of content it deems related diversity, equity and inclusion, or DEI initiatives. Hegseth gave the military a Wednesday deadline to strip content that highlights diversity initiatives. But the report noted the order includes the word “gay” — and in some cases materials appeared to be marked for deletion because they included the word, such as the B-29 plane Enola Gay, which dropped an atomic bomb on Hiroshima. The report drew widespread condemnation from social media critics. “What a piece of s— you are @SecDef,” chided Fred Wellman, a U.S. Army combat veteran and host of the “On Democracy” podcast. He added: “Enola Gay. These f—ers are bigots and f—ing idiots too.” “Apparently image of ‘Enola Gay’ bomber was removed because it has the word ‘gay’ in it. Ya can’t make this stuff up,” remarked Josh Kraushaar, editor in chief at Jewish Insider. Chris Meagher, former spokesman of the Pentagon, called the reporting “bonkers.”

via rawstory: ‘Bonkers’: Hegseth ridiculed as Enola Gay photos swept up in DEI purge over word ‘gay’

siehe auch: Kampf gegen DEI Erster US-Atombombenabwurf ist jetzt zu schwul für die Trump-Regierung. Mit immer absurderen Entscheidungen versucht die neue US-Regierung, gegen “Wokeness” vorzugehen. Würde dieses Flugzeug “Enola Straight” heißen, hätte die Trump-Regierung damit kein Problem. Das amerikanische Verteidigungsministerium hat nach einer Recherche der Nachrichtenagentur AP mehr als 26.000 Bilder und viele Texte von seiner Website zur Löschung freigegeben, die als “woke” angesehen werden. Darunter befindet sich demnach auch Bilder des Air-Force-Flugzeugs Enola Gay, der 1945 eine Atombombe auf Hiroshima fallen ließ. Die Löschung soll demnach nicht aus Pazifismus erfolgen – sondern weil der Bomber den Namen “gay” im Namen trägt, der heutzutage als Bezeichnung für homosexuelle Menschen steht. Benannt wurde das Flugzeug aber nach den Vornamen der Mutter des Piloten, Enola Gay Tibbets. Grund für die Löschung war der Kampf der Trump-Regierung gegen die Antidiskriminierungsinitiative DEI. Die Abkürzung steht für für Vielfalt, Teilhabe und Inklusion (“diversity, equity, inclusion”). Ziel ist es, dass etwa Menschen verschiedener Herkunft, verschiedenen Geschlechts, verschiedener sexueller Orientierungen oder mit Behinderungen gleiche Chancen am Arbeitsplatz bekommen. Die neue republikanische Regierung hält dies jedoch für überflüssig und behauptet, dass in Wahrheit insbesondere heterosexuelle, weiße Männer Opfer von Diskriminierung würden.

X Threatens Our Democracy. Canada Should Ban It

The risks of election interference, misinformation and attempts to support a US takeover are too great. Last year, as the U.S. government debated and then followed through on banning TikTok, Republican lawmakers advanced numerous arguments against allowing a hostile foreign power to control a significant medium of public discourse. They said a social media application owned by someone who is close to an autocratic leader might be used as propaganda. They said the amount of data harvested by the app from users’ phones could pose enormous security risks, providing information to the security services of a hostile power. They said such an app could be used for espionage and tracking down locations of federal employees and contractors. They said it could be used to conduct influence operations, shaping public opinion or promoting specific narratives. They said excessive use of the app has been linked to mental health conditions and the spread of hateful conduct and inappropriate adult content, not to mention outright misinformation. They said it could be used to promote specific political candidates whose policies favour the interests of a foreign power. All these concerns are both credible and valid. What’s more, from a Canadian perspective, all these concerns apply equally to the app formerly known as Twitter. That’s why it’s time to ban Twitter/X in Canada. It has been 2 1/2 years since the notorious billionaire Elon Musk purchased Twitter, with the site being renamed X about six months later. Over that time, the site has become more overtly racist, become home to increasing levels of misinformation and been accused of interfering in several elections. Under Musk’s leadership, the social media site has gutted content moderation, unbanned alt-right hate mongers and become an openly partisan propaganda machine. Musk has frequently used spurious claims of “free speech absolutism” as an excuse for his company’s indefensible actions. To be clear, this would not hold up in court, if the U.S. court system still had a spine.

via thetyee: X Threatens Our Democracy. Canada Should Ban It

DOGE Is the Deep State

A shadowy group of unelected figures reshaping the federal government to their own benefit from the inside? Sounds familiar! The “deep state” is a top-tier conservative bogeyman, right up there with DEI and George Soros. But it seems fair to ask: If a bunch of shadowy, unelected figures, many with shared business interests and connections, took over government functions at the highest levels and directly contravened the will of Congress, what might you call that? How about … DOGE? After years of alarm over unelected bureaucrats pulling the strings, what better example can you find than this moment the US government is in? DOGE is the thing it claims to fear the most. Elon Musk is the problem he purportedly wants to solve. Secretive? The so-called Department of Government Efficiency has never provided an org chart, did not have a publicly documented leader until last week, and refused to reveal the identities of its young staffers in early internal meetings. Check. (…) It’s true that “deep state” is a tricky term to pin down, largely because it’s so often used as shorthand for “things Glenn Beck doesn’t like.” Let’s look, then, at how Elon Musk defines it. “If there’s not a good feedback loop from the people to the government, and if you have rule of the bureaucrat, if the bureaucracy is in charge, then what meaning does democracy actually have,” Musk said at a recent Oval Office visit. And then, moments later: “We have this unelected, fourth unconstitutional branch of government, which is the bureaucracy, which has, in a lot of ways, currently more power than any elected representative. This is … This is not something that people want, and it does not match the will of the people.”

via wired; DOGE Is the Deep State

Tetzlaff über Absage seiner US-Tour: “Stillsein ist keine Option”

Der Hamburger Geiger Christian Tetzlaff hat an diesem Wochenende sämtliche Konzerte in den USA abgesagt. Er habe sich gefühlt wie ein Kind, das einen Horrorfilm sieht – so zitierte ihn am Wochenende die renommierte “New York Times”. Im Interview mit NDR Kultur spricht Christian Tetzlaff über seine Beweggründe, diesen Schritt zu gehen. Er habe aber keine andere Möglichkeit mehr gesehen – auch für die Zukunft nicht, so der Musiker am Donnerstag im Gespräch. In den sieben Wochen von Donald Trumps zweiter Amtstzei sei “alles um hundert Jahre zurückgedreht worden”. Europa werde “entsetzlich angegriffen.” Das bedeute auch für Deutschland, die “Zeit der Unschuld” sei leider vorbei. In den USA herrsche aber absolute Stille – bei Musikern, bei Orchestern, selbst bei Politikern – und der Mangel an Mitgefühl für leidende Leute sei “erschütternd”. (…) Für mich ist der Grund, dass ich absage, weil in Amerika absolute Stille herrscht, bei Musikern, bei Orchestern, selbst bei Politikern. Wir würden alle erwarten, dass jetzt Millionen auf der Straße sind, denn es wird alles abgeschafft, wofür Amerika stand. Es werden Frauenrechte abgeschafft, es werden Gleichberechtigungs-Themen vollkommen gecancelt. Heute ist das Bildungsministerium aufgelöst worden, und 45.000 Menschen sollen entlassen werden. Die Liste ist endlos, aber keiner kommentiert es. Ich habe mit amerikanischen Musikern gesprochen, und viele finden es auch furchtbar. Das sind jetzt vier Jahre – und in den ersten sieben Wochen ist alles um hundert Jahre zurückgedreht worden.

via ndr: Tetzlaff über Absage seiner US-Tour: “Stillsein ist keine Option”

siehe auch: Wegen Trumps Politik Violinist Christian Tetzlaff sagt USA-Konzerte ab In den USA habe er sich gefühlt wie ein Kind, das einen Horrorfilm sieht. Christian Tetzlaff hat sämtliche anstehenden Konzerte in den USA abgesagt. Ein Grund: fehlender Protest unter Musikern und Politikern. Christian Tetzlaff habe »fürchterlich« mit sich gerungen, denn »Amerika war eigentlich immer« sein Hauptspielfeld. Das erzählte Christian Tetzlaff, 58, im Interview mit dem NDR . Aber derzeit in den USA aufzutreten, angesichts der politischen Situation unter Donald Trump, ist für den Hamburger Star-Violinisten keine Option. Wie zuvor die »New York Times«  berichtete, hat Tetzlaff alle seiner acht geplanten Shows in den Staaten abgesagt. Bei seinem letzten Auftritt in den USA habe er sich demnach wie ein Kind bei einem Horrorfilm gefühlt, angesichts der dort herrschenden Ruhe, trotz der drastischen politischen Veränderungen in dem Land; Alarmed by Trump, a Renowned German Violinist Boycotts the U.S. Christian Tetzlaff said he was disturbed by the president’s embrace of Russia and other policies. “There seems to be a quietness or denial about what’s going on,” he said. When the German violinist Christian Tetzlaff returned home to Berlin after a recent performance in Chicago, he was distraught. The concert had gone well, but he was increasingly disturbed by political developments in the United States: President Trump’s embrace of Russia, the dizzying cuts to the federal work force and changes in policies affecting transgender Americans. “I felt like a child watching a horror film,” he said in an interview. On Friday, Mr. Tetzlaff, 58, a renowned violinist who frequently performs in the United States, said that he was canceling an eight-city tour of the country with his quartet this spring — including a stop at Carnegie Hall — and that he was unlikely to perform again in America unless the government reversed course. “There seems to be a quietness or denial about what’s going on,” he said. “I feel utter anger. I cannot go on with this feeling inside. I cannot just go and play a tour of beautiful concerts.” Harrison W. Fields, a White House spokesman, offered a two-word response to Mr. Tetzlaff’s cancellation: “America first.” Mr. Tetzlaff is one of the first major foreign artists to try to use a cultural boycott to influence Mr. Trump’s policies during his second term.