Counter-terrorism police examine Facebook ‘massacre’ posts after Leeds attack

Crossbow and firearm recovered from city’s Otley Run pub crawl route where two women were seriously injured. Facebook posts appearing to contain plans for a “massacre” are being examined by counter-terrorism police investigating an attack in which two women were seriously injured in Leeds. A man, 38, who suffered a “self-inflicted injury” was arrested and two weapons – a crossbow and a firearm – were recovered from the scene, on the popular Otley Run pub crawl route in the north of the city. He was described on Sunday as a “key suspect” by police who said he remained in hospital in a critical condition. One of the two women – who are aged 19 and 31 – has been discharged from hospital, but the other underwent surgery after suffering life-threatening injuries and is in a stable condition. Police also said they were aware of video being circulated on social media, a reference to footage which appeared to have been taken from a passing car and shows a black-clad man carrying an implement and with a carry case slung over his shoulder. (…) Counter-terror police are examining a number of Facebook posts – including one which appeared to include plans for a “mass-murder” attack – to determine if they are linked to the attacker or the incident. The post appeared before the attack on a Facebook account that indicated far-right sympathies as well as reflecting the “mixed ideology” that has increasingly been on the radar of counter-terrorism police. The posts listed as “targets” students, nightclub goers and “neurotypicals”. Reference was made to a “manifesto” written by a man who killed 51 people during shootings at a mosque and Islamic centre in New Zealand in 2019.

vi guardian: Counter-terrorism police examine Facebook ‘massacre’ posts after Leeds attack

#Polizeischüsse in #Oldenburg – #Demo für erschossenen Lorenz A.: „Vier Schüsse von hinten sind nicht zu rechtfertigen“

Vor einer Woche wurde der 21-jährige Lorenz A. von einem Polizisten erschossen. Jetzt haben 10.000 Menschen bei einer Demo in Oldenburg für lückenlose Aufklärung demonstriert – doch viele sind skeptisch, ob es sie geben wird. (…) Die Anteilnahme ist groß in Oldenburg, dieser meist unaufgeregten Universitätsstadt westlich von Bremen – abzulesen ist sie am noch immer anschwellenden Kerzenmeer am Tatort, mehr noch aber an den 10.000 Menschen, die am Freitagabend zu einer Kundegebung auf den Pferdemarkt kommen und für „lückenlose Aufklärung“ demonstrieren. Zumindest im Groben ist aber klar, was in jener Nacht geschehen ist, die Staatsanwaltschaft hat am Freitag einen weiteren Zwischenstand veröffentlicht. Demnach wollte Lorenz A. in eine Disko, kam wegen seiner Jogginghose aber nicht hinein. Der 21-Jährige stritt mit den Türstehern, versprühte Pfefferspray, und drohte ihnen und Gästen, die ihn anschließend verfolgten, mit einem Messer. Als er dann weiter durch die Innenstadt lief und einer Polizeistreife begegnete, hat er sie demnach im Vorbeilaufen ebenfalls mit Pfefferspray attackiert. „Dann schoss ein 27-jähriger Polizeibeamter fünfmal in Richtung des 21-Jährigen“, heißt es in der Mitteilung der Staatsanwaltschaft, „und traf ihn mindestens dreimal von hinten in Oberkörper, Hüfte und Kopf.“ Ein vierter Schuss soll ihn am Oberschenkel gestreift haben. Lorenz A. starb noch in der Nacht im Krankenhaus. Und viele in Oldenburg fragen sich nun: Können diese Schüsse gerechtfertigt gewesen sein? Oder spielte es vielleicht doch eine Rolle, dass Lorenz A. schwarz war? Auf der Kundgebung am Freitagabend sind die meisten überzeugt, dass dieser Einsatz anders abgelaufen wäre, wenn Lorenz A. weiß gewesen wäre. „Vier Schüsse von hinten sind nicht zu rechtfertigen“, sagt Suraj Mailitafi, ein 23-jähriger Student, der mit der Initiative „Gerechtigkeit für Lorenz“ die Demonstration organisiert hat.

via rnd: Polizeischüsse in Oldenburg Demo für erschossenen Lorenz A.: „Vier Schüsse von hinten sind nicht zu rechtfertigen“

siehe auch: Tödliche Schüsse auf schwarzen 21-Jährigen: Kritik an ausgeschalteten Bodycams bei Beamten in Oldenburg Der gewaltsame Tod eines Mannes bei einem Polizeieinsatz in Oldenburg sorgt weiter für viele Fragen. Dass Einsatzkräfte zwar Bodycams trugen, es aber keine Aufnahmen gibt, weckt Unverständnis. Im Fall der tödlichen Polizeischüsse auf den 21-jährigen Lorenz in Oldenburg gibt es Kritik wegen fehlender Aufnahmen von den Bodycams der Einsatzkräfte. „Nach meiner Einschätzung hätte die Kamera in diesem Fall eingeschaltet sein müssen“, sagte der Anwalt von Lorenz’ Mutter, Thomas Feltes, der „HAZ“. Eine laufende Kamera hätte dem Juristen zufolge einen präventiven Effekt haben können. Ein Polizist hatte in der Nacht zu Ostersonntag fünfmal in Richtung des 21-Jährigen in der Oldenburger Fußgängerzone geschossen. Laut Obduktion wurde Lorenz an der Hüfte, am Oberkörper und am Kopf verletzt. Drei Schüsse trafen ihn von hinten, ein vierter Schuss soll ihn am Oberschenkel gestreift haben

sieeh dazu auch: Bayern-Fans rücken gewaltsamen Todesfall während Partie gegen Mainz in den Fokus. Der mutmaßliche Mordfall von Lorenz A. war auch in der Münchner Allianz Arena Thema. Bayern-Ultras entrollten während des Mainz-Spiels Plakate mit einer deutlichen Botschaft. Während die Bayern-Stars in der Allianz Arena um den ersten Matchball zur Meisterschaft kämpften, rückte auf den Tribünen ein ernstes gesellschaftliches Thema in den Mittelpunkt. Die Bayern-Ultras entrollten in der Südkurve Plakate, um auf den gewaltsamen Tod von Lorenz A. aufmerksam zu machen. Mit großen Bannern, die die Aufschriften „Rassistische Mörderbullen ermitteln gegen rassistische Mörderbullen“ und „Gerechtigkeit für Lorenz“ trugen, zeigten die Bayern-Fans ihre Unterstützung für das Opfer und forderten Gerechtigkeit im Fall Lorenz. Der Hintergrund ist der gewaltsame Tod des 21-jährigen schwarzen Mannes Lorenz A., der in der Nacht zu Ostersonntag in der Oldenburger Fußgängerzone von einem Polizisten erschossen wurde. Der junge Mann wurde an Hüfte, Oberkörper und Kopf getroffen, wobei drei Schüsse ihn von hinten trafen. Besonders brisant ist das Fehlen von Bodycam-Aufnahmen, da die Kameras der Beamten nicht eingeschaltet waren. Der 27-jährige Polizist, der die Todesschüsse abgab, wurde mittlerweile vorläufig suspendiert.

Demo nach tödlichen Polizeischüssen in Oldenburg: Rechter Streamer attackiert

Der rechte YouTuber „Weichreite“ berichtet regelmäßig von Demonstrationen. Am Freitag wird er in Oldenburg von Teilnehmern einer Demo angegriffen. Der rechte Streamer und YouTuber „Weichreite“ – bürgerlich Sebastian Weber – der regelmäßig auf seinem Kanal Demonstrationen begleitet, ist bei einer Versammlung in Oldenburg angegriffen worden. In Niedersachsen demonstrierten am Freitag 10.000 Menschen gegen Polizeigewalt. Grund dafür sind die tödlichen Polizeischüsse auf einen 21-Jährigen. (…) Streamer „Weichreite“ saß für die AfD im Kreistag Weber kündigte auf der Plattform X an, live von der Demonstration berichten zu wollen. Weber wird dafür kritisiert, rechtes und rechtsextremes Protestgeschehen eher wohlwollend zu begleiten und den Akteuren eine Plattform zu bieten. Teilweise gibt er sich bei den Demonstrationen als Journalist aus, Kritiker sehen ihn hingegen als Aktivisten. Am Freitagabend veröffentlichte er dann ein Video davon, wie er von Demonstranten angegriffen wurde. Ein Mann in einer orangen Weste forderte den YouTuber auf, die Versammlung zu verlassen und berührte ihn am Arm, worauf er unwirsch „Fass mich nicht an“, rief. Im Video zu sehen ist, wie mehrere Menschen auf ihn zugehen und ihn wegstoßen

via berliner zeitung; Demo nach tödlichen Polizeischüssen in Oldenburg: Rechter Streamer attackiert

Mögliches #Hassverbrechen in #Frankreich – Täter filmte tödlichen #Messerangriff in #Moschee – #terror

In einer Moschee in Südfrankreich ist ein Gläubiger mit Dutzenden Messerstichen getötet worden. Der Täter filmte sein sterbendes Opfer und ist auf der Flucht. Premierminister Bayrou spricht von einer »islamophoben Schandtat«. Das südfranzösische Dorf La Grand-Combe steht nach einem brutalen Mord in der Khadidja-Moschee unter Schock. Am Freitagmorgen, gegen acht Uhr, drang ein Mann in das religiöse Gebäude ein und tötete einen jungen Gläubigen mit Dutzenden Messerstichen. Der Täter ist weiterhin auf der Flucht, wie der Staatsanwalt von Alès, Abdelkrim Grini, am Samstag bestätigte. Täter filmte sterbendes Opfer Der Täter hat sein sterbendes Opfer wohl zudem mit seinem Handy gefilmt. Laut »Le Parisien« und der Nachrichtenagentur AFP beschimpfte er in dem Video zweimal Allah. »Ich werde verhaftet werden, das ist sicher«, soll er hinzugefügt haben, als er bemerkte, dass er von den Überwachungskameras gefilmt wurde. Das Video der Tat schickte der Mann offenbar an eine Kontaktperson, die die Aufnahmen in einem Onlinedienst veröffentlichte und später löschte.

via spiegel: Mögliches Hassverbrechen in Frankreich Täter filmte tödlichen Messerangriff in Moschee

Sachsen-Anhalt – #Ordnungsamt und #Polizei lösen #CSD #Schönebeck auf

Der erste CSD in diesem Jahr endet mit einem politischen Eklat. Auf Anweisung des Ordnungsamts musste das Straßenfest vier Stunden früher als genehmigt beendet werden. Offenbar war es der Behörde nicht politisch genug. Manche Teilnehmer­innen fühlten sich an Ungarn erinnert: Der fünfte CSD in Schönebeck in Sachsen-Anhalt musste am Samstag auf Anweisung der Behörden frühzeitig beendet werden. Eigentlich war das CSD-Straßenfest bis 22 Uhr genehmigt worden. Das Ordnungsamt erklärte die Veranstaltung jedoch bereits gegen 18 Uhr für beendet. Mehrere spontane Proteste gegen die Maßnahme wurden von der Polizei ebenfalls aufgelöst. Facebook / QueerLive Datenschutz-Einstellungen | Info / Hilfe Die genauen Gründe für den Abbruch der ersten deutschen CSD-Kundgebung in diesem Jahr sind derzeit noch unklar. Nach Angaben von Teilnehmer­innen sollen Ordnungsamt-Mitarbeitende damit argumentiert haben, dass eine der gehaltenen Reden nicht politisch genug gewesen sei, um den Charakter einer politischen Versammlung zu rechtfertigen. Gleiches gelte für die Ankündigung und das Abspielen eines Liebeslieds. Linke fordert personelle Konsequenzen Bühnenprogramm beim CSD Schönebeck 2025 Die Linke.queer kritisierte den Abbruch des CSD Schönebeck als “vollkommen inakzeptablen Eingriff in Grund- und Freiheitsrechte”. Polizei und Ordnungsamt hätten sich “zu Gehilfen der faschistischen Kräfte gemacht, die CSDs verhindern und verbieten wollen”, erklärten die Bundessprecher Daniel Bache und Frank Laubenburg am Sonntag in einer Pressemitteilung. “Die Missachtung der grundgesetzlich geschützten Versammlungsfreiheit durch das Ordnungsamt Schönebeck und die dortige Polizei muss personelle und juristische Konsequenzen haben.”

via queer. Sachsen-Anhalt Ordnungsamt und Polizei lösen CSD Schönebeck auf

siehe auch: STREIT UM SICHERHEITSPERSONAL Polizei löst CSD in Schönebeck frühzeitig auf. Am Samstag haben etwa 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Schönebeck den Christopher Street Day (CSD) gefeiert. Allerdings gab es offenbar Unstimmigkeiten mit dem vom Veranstalter bereitgestellten Sicherheitspersonal, weshalb Polizei und Ordnungsamt den CSD vorzeitig beendet haben. Der Veranstalter kritisiert das Vorgehen der Behörden als “Schikane”. In Schönebeck im Salzlandkreis haben Polizei und Ordnungsamt den Christopher Street Day (CSD) am Samstag vorzeitig aufgelöst. Die Polizei teilte MDR SACHSEN-ANHALT am Sonntag mit, dass die Veranstalter nicht für ausreichend Sicherheitspersonal gesorgt hätten. Deswegen hätte der Aufzug schon um 18 Uhr beendet werden sollen. Aus Kulanz sei daraus 20 Uhr geworden. Der CSD sollte ursprünglich erst um 22 Uhr enden.

Fury as Neo-Nazis hold birthday party for Adolf Hitler complete with swastika flags and birthday cake

Neo-Nazi extremists openly gathered at an Oldham pub to celebrate Adolf Hitler’s birthday complete with flags and even a cake decorated with swastikas, it emerged today. Members of the north west branch of racist fringe group British Movement assembled at the Duke of Edinburgh last Saturday afternoon. The far right obsessives unfurled flags displaying Nazi symbols and even tucked into a black, red and white birthday cake emblazoned with a swastika. They then showed off about the shocking celebration on social media, sickeningly saying the pub had been filled with the ‘warm laughter of comrades’ as they marked ‘the 136th Birthday of Uncle A’. After been approached about the appalling scenes, the pub has said it had no knowledge of the actions of the group of up to eight men and one woman and had now reported them to police. (…) One picture, showing three men with their faces pixelated holding a flag emblazoned with a swastika, SS bolts and the Iron Cross, has been digitally altered to include a black and white photograph of Hitler. Another shows five men stood posing behind the British Movement flag. The footage shows the men unfurling the flags to pose for pictures before quickly hiding them away. It also shows one man, wearing a German national team football shirt with ‘Fuhrer 44’ printed on the back, appearing to do the Nazi salute. A post on the group’s Telegram feed reads: ‘On a gorgeous sunny afternoon in Greater Manchester, a platoon of Northwest British Movement met up to celebrate the 136th Birthday of Uncle A. (…) The Duke of Edinburgh’s incoming landlady Jean Anderson, who is taking over the pub from her partner Terry English, said she knew nothing about the group’s outrageous neo-Nazi stunt. She said: ‘We didn’t see anything until it was posted online.  ‘We thought it was a birthday party. ‘They said they had a cake, but we didn’t know what happened because they covered everything up. ‘The pub was full. There were about six to eight men and one woman.

via daily mail: Fury as Neo-Nazis hold birthday party for Adolf Hitler complete with swastika flags and birthday cake. Greater Manchester Police have confirmed they are investigating after neo-Nazis celebrated Adolf Hitler’s birthday at an Oldham pub. North West members of the fringe far-right extremist group British Movement pulled out racist flags and a cake decorated with a swastika at the Duke of Edinburgh, in Royton, last Saturday afternoon (April 19). (…) The M.E.N. understands police are investigating the incident as a Section 18 public order offence – which includes the displaying of written material which is threatening, abusive or insulting, intended to stir up racial hatred. Greater Manchester Police has issued a new statement this afternoon (April 27), as it urges anyone with information about the incident to come forward. A force spokesperson said: “Police in Oldham are investigating reports that a group attended a pub on Market Street in Royton in possession of Nazi memorabilia.

siehe auch: Police issue statement after neo-Nazis celebrate Hitler’s birthday in Oldham pub with swastika cake.

Testimony of Sachsenhausen Nazi camp commandant revealed: ‘We conducted painful experiments on humans’

Russia’s federal intelligence service released for the first time the 1946 interrogation transcript of Anton Kaindl, a former concentration camp commandant admitted that under his leadership, Sachsenhausen became a center for the extermination of Soviet prisoners and deadly human experiments. Marking 80 years since the liberation of the Sachsenhausen concentration camp by the Red Army, Russia’s FSB intelligence service has released classified documents from the interrogation of the camp’s former commandant, Anton Kaindl. The 39-page transcript, recorded in Berlin on December 20, 1946, contains Kaindl’s confessions about the “special procedures” implemented under his command. Sachsenhausen, located about 30 kilometers north of Berlin, was established in 1936 by order of Heinrich Himmler and designed to be a “model camp,” often staged for visits by foreign delegations. During World War II, more than 100,000 people—political dissidents, Jews, Roma and primarily Soviet prisoners of war—died there. (…) Kaindl further disclosed that “highly secret operations for the extermination of people” were carried out at the camp, following orders from Himmler and other officials of the German government and intelligence services. He said that between 1942 and 1945, under his direct leadership, the camp became a center for the mass extermination of Soviet prisoners of war and civilians. “Camp inmates were killed in groups and individually by hanging on stationary and mobile gallows, shooting in a specially designated room, gassing, and poisoning — either by mixing toxins into food or by direct injection into the body,” Kaindl described.

via ynetnews: Testimony of Sachsenhausen Nazi camp commandant revealed: ‘We conducted painful experiments on humans’