Nazis in Hüls – ein brauner Schatten über der Idylle

Im Krefelder Stadtteil Hüls soll sich eine rechte Truppe breitmachen. Es herrscht Unruhe. Widerstand formiert sich. (…) In Hüls sollen sich Mitglieder der „Volksgemeinschaft Niederrhein“ niedergelassen haben, einer vom Verfassungsschutz beobachteten Neonazitruppe. Ein brauner Schatten hat sich über die Idylle gelegt. Die „Volksgemeinschaft Niederrhein“, kurz VGN, ist eine Gruppierung, die 2017 von einem Neonazi im Dorf Hoerstgen bei Kamp-Lintfort gegründet wurde. Kevin G. gilt als ein Außenseiter in der nordrhein-westfälischen Nazi-Szene, andere braune Kameraden werfen ihm vor, sich vor Jahren dem Verfassungsschutz als Spitzel angedient zu haben. Von Hoerstgen aus baute sich G. gleichwohl eine Gefolgschaft auf. Zum Ärgernis der Nachbarschaft, die in den Jahren darauf immer wieder über Belästigungen und Bedrohungen klagte, die von dem Grundstück des Neonazis ausgingen. Von einem „Klima der Angst“ war die Rede. Aus seiner Gesinnung machte G. nie einen Hehl. Der Zaun um sein Grundstück war in in rechten Kreisen beliebten Farbkombination schwarz-weiß-rot gestrichen. Auf dem Nummernschild eines Lieferwagens des Umzugsunternehmens, für das seine damalige Frau verantwortlichzeichnete, prangte die Buchstabenfolge HH (für „Heil Hitler“) und die Zahlenfolge 1488 (Nazicode für die „14 Wörter“ eines von einem US-Rassisten formulierten Glaubenssatzes, in dem das Überleben der arischen Rasse gefordert wird, sowie für die Buchstaben HH, also erneut „Heil Hitler“).

via nrz: Nazis in Hüls – ein brauner Schatten über der Idylle

VIRALES VIDEO – Gegen Faschismus: 98-jähriger Weltkriegsveteran fährt mit Panzer über #Tesla – #SmashFascism

“Wir haben den Faschismus einmal besiegt, wir werden es wieder tun”, gibt Ken Turner zuvor zu Protokoll. Elon Musks Unterstützung rechtsextremer Parteien sorgt weiter für Protest. Ken Turner hat eine unmissverständliche Message für Elon Musk parat: “Wir haben den Faschismus einmal besiegt, wir werden es wieder tun.” Spricht es, steigt in einen Panzer und fährt eben kurz mal über ein Tesla Model 3. So ist es in einem in den vergangenen Tagen auf Youtube kursierenden Video zu sehen, das seine Beliebtheit nicht zuletzt der perfekten Inszenierung verdankt. Handelt es sich doch bei Turner nicht um irgendjemanden, sondern um einen 98-jährigen Veteranen, der auf britischer Seite im Zweiten Weltkrieg gekämpft hat. Als Mittel der antifaschistischen Intervention wird ein M4 Sherman genutzt, der während des Zweiten Weltkriegs entwickelt wurde und von den Alliierten gegen Nazi-Deutschland zum Einsatz kam. Auf dem Nummernschild des Teslas ist das Wort “Fascism” zu lesen – also Faschismus. (…) Der für die handfeste Vermittlung der Videobotschaft Genutzte macht dabei klar, dass er uneingeschränkt dahintersteht. “Elon Musk, der reichste Mann der Welt, nutzt seine immense Macht, um den Rechtsextremismus in Europa zu stärken”, formuliert es Turner. “Und sein Geld kommt von Tesla-Autos”.

via standard: VIRALES VIDEO Gegen Faschismus: 98-jähriger Weltkriegsveteran fährt mit Panzer über Tesla

PS: Im Anschluss hätten wir noch Ausführungen zur Frage: Is it really ok to punch nazis?

ERMITTLUNGEN LAUFEN Rechte Parolen und Hakenkreuze in Allstedt: Kunstbanner und Rathaus beschmiert

Mit Hakenkreuzen und rechten Parolen haben Unbekannte mehrere Gebäude in Allstedt beschmiert – auch ein großflächiges Kunstbanner der Ausstellung “Glühende Horizonte”. Die Polizei zählt 15 Orte, auch das Rathaus ist betroffen. Die Kunststiftung zeigt sich entsetzt, die Ermittlungen laufen. In Allstedt im Landkreis Mansfeld-Südharz haben bislang unbekannte Täter mehrere Fassaden mit verfassungsfeindlichen Symbolen und rechten Parolen beschmiert. Nach Angaben der Polizei Halle wurden insgesamt 15 Fälle gezählt – betroffen sind unter anderem das Rathaus, eine Bushaltestelle und ein Stromverteilerkasten. Auch ein rund 18 mal 4 Meter großes Porträtbanner der gerade entstehenden Freiluft-Kunstausstellung “Glühende Horizonte” wurde verunstaltet. Die Polizei ermittelt wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie wegen Sachbeschädigung. Der oder die Täter sind bislang nicht identifiziert. Die Direktorin der Kunststiftung Sachsen-Anhalt, Manon Bursian, verurteilte die Tat scharf: “Diese Straftat ist kein Bagatelldelikt, sie ist ein Angriff auf unsere Gesellschaft, auf die Kunst und die Allstedter.”

via mdr; ERMITTLUNGEN LAUFEN Rechte Parolen und Hakenkreuze in Allstedt: Kunstbanner und Rathaus beschmiert

siehe auch: Allstedt: Kulturminister entsetzt über rechte Schmierereien. Hakenkreuze, rechte Parolen und Symbole haben Unbekannte in Allstedt in Mansfeld-Südharz hinterlassen. Ein Foto-Projekt einer Freiluftausstellung, die gerade vorbereitet wird, ist auch beschädigt. Sachsen-Anhalts Kulturminister Rainer Robra (CDU) ist entsetzt und bestürzt über die Schmierereien mit Hakenkreuzen und rechten Parolen in Allstedt (Mansfeld-Südharz), von denen auch ein Kunstprojekt betroffen ist.  „Ich bin zutiefst erschüttert über diesen feigen und menschenverachtenden Angriff auf unsere offene Gesellschaft, auf die Kunst und auf das friedliche Miteinander in Allstedt“, sagte Robra. Die Täter hätten nicht nur Eigentum beschädigt und Abbildungen von Mitmenschen aus Allstedt entstellt. Sie hätten auch versucht, Angst und Hass zu säen.  „Solche Taten sind ein Angriff auf unsere demokratischen Werte und werden von uns mit aller Entschlossenheit bekämpft“, sagte der Minister.

Russian Neo-Nazi Group NS/WP Posts Video on Hitler’s Birthday Featuring Arson Attack on Police Vehicle, a Masked Member Declares the Group’s Faith in the Holy Race War, States: What Was Once a Dream Is Now a Reality, We Have Automatic Weapons – #terror

On April 20, 2025, Hitler’s birthday, the Russian neo-Nazi NS/WP (National Socialist/White Power) group posted a video address featuring a member pledging a return to “direct action.” The video concludes with footage of an arson attack, in which a Russian police vehicle is set on fire. The speaker, wearing a clown mask and standing in front of a Nazi flag, claimed to speak on behalf of the “autonomous sabotage group NS/WP.”

via memri: Russian Neo-Nazi Group NS/WP Posts Video on Hitler’s Birthday Featuring Arson Attack on Police Vehicle, a Masked Member Declares the Group’s Faith in the Holy Race War, States: What Was Once a Dream Is Now a Reality, We Have Automatic Weapons

Nazi propaganda material from 1941 discovered in Argentine Supreme Court basement

Boxes containing postcards, photographs and notebooks had been confiscated by Argentine authorities at the time, but remained long forgotten since. everal boxes containing Nazi propaganda material were discovered in the Argentine Supreme Court, 84 years after they were originally confiscated. According to the judicial body, the documentation had been shipped to Argentina in 1941 from the German embassy in Tokyo but was seized by local authorities upon discovering its contents. It remained long forgotten in the Supreme Court basement until the recent findings. . The documents were discovered “by chance” by judiciary workers when moving material from the archive as part of works ahead of the creation of the Supreme Court’s museum, according to a press release.  “When opening one of those boxes, [they] identified material destined to consolidate and spread Adolf Hitler’s ideology in Argentina, when World War II was in full swing,” the release said.

via buenos aires herald: Nazi propaganda material from 1941 discovered in Argentine Supreme Court basement

siehe auch: Nazi propaganda materials uncovered in Argentine Supreme Court archive Officials examine whether posters and literature, which arrived in Argentina in 1941, shed light on Holocaust-related events or reveal the trail of Nazi funds worldwide. Officials involved in the creation of a new museum at Argentina’s Supreme Court made a surprising historical discovery while transferring parts of the court’s archives: a series of boxes containing Nazi-related materials were found in the court’s basement. The items had arrived in Argentina in 1941 and were forgotten for decades. One of the boxes was found to contain material intended to spread Adolf Hitler’s ideology in Argentina, even after World War II had already begun. Given the sensitive nature of the contents and commitments made by the court, the remaining boxes will be preserved until their formal opening. The story dates back to June 20, 1941, when 83 crates arrived from the German Embassy in Tokyo aboard a Japanese ship. The German Embassy in Argentina declared them as personal belongings of diplomatic staff and demanded their release. In a letter dated July 28, 1941, then-Finance Minister Carlos Acevedo asked Foreign Minister Enrique Ruiz Guiñazú whether approving the embassy’s request might compromise Argentina’s neutrality during the ongoing war in Europe.

Demonstrationen in ganz Deutschland „Keine Ausreden mehr!“: Tausende fordern ein AfD-Verbot

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hält ein AfD-Verbotsverfahren für „politisch hochgradig gefährlich“. Am Sonntag gingen in über 60 Städten und Gemeinden Menschen unter dem Motto „Keine Ausreden mehr – AfD-Verbot Jetzt!“ auf die Straße. Unter dem Motto „Keine Ausreden mehr – AfD-Verbot Jetzt!“ haben am Sonntag in ganz Deutschland Tausende Menschen demonstriert. In München kamen rund 3.000 Demonstrierende zusammen. Die Kundgebungen fanden im Rahmen des bundesweiten Aktionstags der Kampagne „AfD-Verbot Jetzt!“ statt, bei dem bis zum Abend weitere Demonstrationen in vielen Städten geplant waren. „Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun“, sagte „Fridays for Future“-Pressesprecherin Jana Häfner in München laut Mitteilung. 80 Jahre nach dem Ende des Holocaust heiße das, die Mittel des Rechtsstaates zu nutzen, um die Demokratie gegen ihre Feinde zu verteidigen. Mehr als 60 Städte und Gemeinden nehmen teil Ein zivilgesellschaftliches Bündnis hatte in mehr als 60 Städten und Gemeinden zu Protesten gegen die AfD aufgerufen. In Nordrhein-Westfalen fanden Aktionen unter anderem in Köln, Münster, Dortmund, Bochum und Recklinghausen statt. In Essen zogen nach Veranstalterangaben etwa 2.500 Menschen mit Transparenten durch die Innenstadt. Das Netzwerk „Zusammen Gegen Rechts“ und die Kampagne „Menschenwürde verteidigen – AfD-Verbot Jetzt!“ fordern unter dem Slogan „Keine Ausreden mehr!“ den Bundestag, den Bundesrat und die neue Bundesregierung auf, unverzüglich ein Verbotsverfahren gegen die AfD vor dem Bundesverfassungsgericht einzuleiten.

via rnd: Demonstrationen in ganz Deutschland „Keine Ausreden mehr!“: Tausende fordern ein AfD-Verbot

sehe auch: Tausende demonstrieren bundesweit für ein AfD-Verbot “Keine Ausreden mehr”: Tausende haben zu einem Verbotsverfahren gegen die AfD aufgerufen. Demonstrationen fanden unter anderem in München, Essen und Berlin statt. Bundesweit haben Tausende Menschen für ein AfD-Verbot demonstriert. In München kamen rund 3.000 Demonstrierende zusammen, in Berlin 4.000 und in Essen zogen nach Veranstalterangaben etwa 2.500 Menschen mit Transparenten durch die Innenstadt. Auch in Nürnberg, Mainz, Bremen, Köln und Hamburg gab es Demonstrationen.  Zu mehr als 60 Demonstrationen bundesweit hatte ein zivilgesellschaftliches Bündnis unter dem Motto “Keine Ausreden mehr – AfD-Verbot Jetzt!” aufgerufen. Im Zentrum stand dabei die Forderung an Bundestag, Bundesrat und die neue Bundesregierung, unverzüglich ein Verbotsverfahren gegen die AfD vor dem Bundesverfassungsgericht einzuleiten.

Rechtsextreme Identitäre verteilen Flugblätter an Schulen

“Lehrer hassen diese Fragen”: Dieser Slogan prangt auf Flyern, mit denen Rechtsextreme gezielt Schülerinnen und Schüler ansprechen – auch im Südwesten. Sie wollen beeinflussen und rekrutieren. An Schulen in mehreren Bundesländern sind Flugblätter der rechtsextremen Identitären Bewegung aufgetaucht. Mit den Flyern versucht die Bewegung offenbar, junge Leute auf Schulhöfen für die rechte Sache zu gewinnen. Das bayerische Kultusministerium berichtet von mehreren Schulen in München und Augsburg, an denen Flyer verteilt wurden – im Nachbarland Baden-Württemberg sind der Regierung zwei Fälle bekannt. Medienberichten zufolge kursieren die Flyer auch an Schulen in Norddeutschland. Die Identitären sprechen mit dem Schreiben gezielt Schülerinnen und Schüler an. Die Flugblätter tragen den Titel “Lehrer hassen diese Fragen”. Auf der Rückseite wird suggeriert, dass die Deutschen mittlerweile in der Minderheit seien, es werden sexuelle Übergriffe thematisiert, aber auch die Zukunftsunsicherheit junger Leute, Rente, Inflation. Die “Remigration” wird als Lösung der Probleme angepriesen. “Wehr dich!”, ist darauf zu lesen. (…) Bei den Identitären handelt sich um eine rechtsextreme Bewegung, die rassistische und islamfeindliche Positionen vertritt und immer wieder mit Protestaktionen auf sich aufmerksam macht. Die Aktivisten besetzen Gebäude, vor ein paar Jahren rollten sie ein Banner am Brandenburger Tor aus mit dem Slogan: “Grenzen schützen – Leben retten”. In Deutschland wird die Gruppe vom Verfassungsschutz beobachtet. Die IB sieht sich selbst als “patriotische Jugendbewegung”. Sie sei mit regionalen Untergruppen bundesweit aktiv und nutze intensiv die sozialen Medien, schreiben die Verfassungshüter.

via badische zeitung: Rechtsextreme Identitäre verteilen Flugblätter an Schulen

siehe auch: Zukunftsängste sollen Jugendliche anlocken Rechtsextreme Identitäre Bewegung verteilt Flugblätter an Schulen in BW. An Schulen in mehreren Bundesländern sind Flyer der rechtsextremen Identitären Bewegung aufgetaucht – auch in Baden-Württemberg. Alles sieht nach einer koordinierten Aktion aus. Die rechtsextreme Identitäre Bewegung hat in Baden-Württemberg, Bayern und anderen Bundesländern Flyer an Schulen verteilt. Das berichtet das bayerische Kultusministerium. Neben Schulen in München und Augsburg sind der bayerischen Regierung auch zwei Fälle in Baden-Württemberg bekannt. Mit den Flyern versucht die Bewegung offenbar, junge Leute auf Schulhöfen für die rechte Sache zu gewinnen, Schülerinnen und Schüler werden mit dem Schreiben gezielt angesprochen.